Kurzgeschichten
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"Der Ecuadorianer Pablo Palacio (1906-1947) ist ein großer Autor der lateinamerikanischen Moderne. Sein Prosawerk führt den Leser in das Ecuador der 20er und 30er Jahre, an jenen Unort zwischen Norm und Tabu, an dem das Süße... mehr
2011, 504 Seiten, Maße: 16,7 x 21,9 cm, Gebunden, Deutsch/Spanisch
Herausgegeben v. Semsch, Klaus
Meidenbauer
ISBN-10: 3899752198
ISBN-13: 9783899752199
Herausgegeben v. Semsch, Klaus
Meidenbauer
ISBN-10: 3899752198ISBN-13: 9783899752199
Produkt-Beschreibung zu: Kurzgeschichten
"Der Ecuadorianer Pablo Palacio (1906-1947) ist ein großer Autor der lateinamerikanischen Moderne. Sein Prosawerk führt den Leser in das Ecuador der 20er und 30er Jahre, an jenen Unort zwischen Norm und Tabu, an dem das Süße bitter, und das Bittere süßlich schmecken. Denn seine Protagonisten sind Außenseiter, wie die einsame Opernbesucherin, lebensferne Wissenschaftler, Doppelwesen, betrogene Ehemänner oder Waisenkinder.
Palacios Feder fasziniert mit schlichten und bizarren Strichen zugleich. Fragmentarisch, mit spielerisch ironischer Distanz, bieten die Texte ein Patchwork der Stile, erzeugen eigene, unvertraute Realitäten. Der Autor steht so weniger dem ,sozialen Realismus' seiner Zeit als den Provokationen von Symbolismus, Schauerromantik und den Avantgarden nahe.
Dieser Band eröffnet die neue Reihe Ecuador - Studien und Editionen mit einer ersten Ausgabe der Kurzgeschichten Palacios im deutschsprachigen Raum. Zweisprachig, kritisch annotiert, mit einer Einleitung zu Autor und Land, einer Bibliographie sowie Beiträgen führender Stimmen des heutigen Ecuadors versehen, wendet sich das Buch nicht nur an ein universitäres, sondern an ein breiteres geneigtes Lesepublikum.
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"El escritor ecuatoriano Pablo Palacio (1906-1947) es un gran autor de la modernidad latinoamericana. Su obra narrativa conduce al lector al Ecuador de los años 20 y en los años 30, a este no-lugar entre norma y tabú en lo que lo dulce tiene un sabor amargo y lo amargo dulce. Es que sus protagonistas son marginados, como la visitadora solitaria de opera, el científico cerrado a la vida, seres gemelados, maridos engañados o huérfanos.
La pluma de Palacio fascina con plumazos sobrios y bizarros a la vez. Fragmentarios, con una distancia juguetona e irónica, los textos ofrecen un patchwork de estilos, produciendo realidades propias y poco familiares. Asi, el autor simpatiza menos con el 'realismo social' de su tiempo sino con las provocaciones del simbolismo, del romanticismo oscuro y de las vanguardias.
Este volumen abre la nueva serie Ecuador - Estudios y Ediciones con una primera edición de los cuentos de Pablo Palacio en los países de habla alemán. Bilingüe, con notas críticas, una introducción al autor y a su país, una bibliografía y con contribuciones de personajes destacados del Ecuador de hoy, este libro no se dirige sólo a un público universitario sino también a un público más ámplio de lectores dispuestos.
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Klappentext zu: Kurzgeschichten
"Der Ecuadorianer Pablo Palacio (1906 1947) ist ein großer Autor der lateinamerikanischen Moderne. Sein Prosawerk führt den Leser in das Ecuador der 20er und 30er Jahre, an jenen Unort zwischen Norm und Tabu, an dem das Süße bitter, und das Bittere süßlich schmecken. Denn seine Protagonisten sind Außenseiter, wie die einsame Opernbesucherin, lebensferne Wissenschaftler, Doppelwesen, betrogene Ehemänner oder Waisenkinder.
Palacios Feder fasziniert mit schlichten und bizarren Strichen zugleich. Fragmentarisch, mit spielerisch ironischer Distanz, bieten die Texte ein Patchwork der Stile, erzeugen eigene, unvertraute Realitäten. Der Autor steht so weniger dem sozialen Realismus seiner Zeit als den Provokationen von Symbolismus, Schauerromantik und den Avantgarden nahe.
Dieser Band eröffnet die neue Reihe Ecuador Studien und Editionen mit einer ersten Ausgabe der Kurzgeschichten Palacios im deutschsprachigen Raum. Zweisprachig, kritisch annotiert, mit einer Einleitung zu Autor und Land, einer Bibliographie sowie Beiträgen führender Stimmen des heutigen Ecuadors versehen, wendet sich das Buch nicht nur an ein universitäres, sondern an ein breiteres geneigtes Lesepublikum.
Palacios Feder fasziniert mit schlichten und bizarren Strichen zugleich. Fragmentarisch, mit spielerisch ironischer Distanz, bieten die Texte ein Patchwork der Stile, erzeugen eigene, unvertraute Realitäten. Der Autor steht so weniger dem sozialen Realismus seiner Zeit als den Provokationen von Symbolismus, Schauerromantik und den Avantgarden nahe.
Dieser Band eröffnet die neue Reihe Ecuador Studien und Editionen mit einer ersten Ausgabe der Kurzgeschichten Palacios im deutschsprachigen Raum. Zweisprachig, kritisch annotiert, mit einer Einleitung zu Autor und Land, einer Bibliographie sowie Beiträgen führender Stimmen des heutigen Ecuadors versehen, wendet sich das Buch nicht nur an ein universitäres, sondern an ein breiteres geneigtes Lesepublikum.
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