Zeugin der Toten, Elisabeth Herrmann, Krimi & Thriller

Zeugin der Toten

Zeugin der Toten

Deutscher Krimipreis 2012

sehr gut

Wenn der nächste Tatort dein Zuhause ist!


Judith hat einen Beruf, um den sie keiner beneidet: Als Cleanerin reinigt sie Verbrechensschauplätze, sobald sie von der Polizei freigegeben... mehr

432 Seiten, Maße: 13,7 x 21,5 cm, Hochw. Broschur mit Klappeinb. Weltbild ISBN-10: 3868009124
ISBN-13: 9783868009125
 

Produkt-Beschreibung zu: Zeugin der Toten


Wenn der nächste Tatort dein Zuhause ist!


Judith hat einen Beruf, um den sie keiner beneidet: Als Cleanerin reinigt sie Verbrechensschauplätze, sobald sie von der Polizei freigegeben wurden. Eines Tages entdeckt sie am Tatort Hinweise auf ihre eigene Vergangenheit. Die Tote hatte Recherchen angestellt und wollte mit Judith in Verbindung treten. Judith ist alarmiert. Denn bis heute weiß sie nicht, warum sie im Heim aufwuchs. Sie beginnt das Puzzle zusammenzusetzen und wird bald selbst zur Gejagten.


"Schnell, schlagfertig, selbstsicher, aber auch
empfindsam, intelligent und absolut sympathisch Judith Kepler ist eine tolle Heldin, der man gerne durch diese Geschichte folgt."
WDR 5

Elisabeth Herrmann,
geboren 1959 in Marburg/Lahn, kam auf Umwegen zum Schreiben. Nach einer abgebrochenen Lehre war sie als Betonbauerin und Maurerin tätig. Dann holte sie ihr Abitur nach und studierte.
Heute arbeitet Elisabeth Herrmann als Journalistin und Autorin. 2011 wurde sie mit dem Radio Bremen Krimipreis ausgezeichnet.
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Leseprobe: Zeugin der Toten

Zeugin der Toten von Elisabeth Herrmann


KINDERHEIM JURI GAGARIN, SASSNITZ (RÜGEN), 1985

Martha Jonas stand vor ihrem geöffneten Kleiderschrank und presste die Bakelit-Hörer noch enger an die Ohren. Das Rauschen wurde stärker. Der Sender verschwand hinter anderen elektromagnetischen Wellen. Stimmen und Musikfetzen aus benachbarten Kanälen legten sich pulsierend über die Frequenz. Sie hielt den Atem an und drehte
...

Autoren-Porträt von Elisabeth Herrmann:

Elisabeth Herrmann, geboren 1959 in Marburg/Lahn, hat nach einer abgebrochenen Bauzeichnerlehre als Betonbauerin und Maurerin gearbeitet. Ihr Abitur holte sie auf dem Frankfurter Abendgymnasium nach und studierte in Frankfurt und Berlin. Heute arbeitet sie als Fernsehjournalistin der Abendschau des RBB.

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ausgezeichnet
, Oelde, 09.03.2011
"Der Kommentar bezieht sich auf die gebundene Ausgabe gleichen Inhalts." Die Autorin hat mit "Zeugin der Toten" einen absolut spannenden und fesselnden Politthriller erschaffen! Von der ersten bis zur letzten Seite liest sich der Roman flüssig und bietet einen gut durchdachten Plot. Alle Fäden werden am Ende verknüpft - nichts bleibt offen.
Die deutsch-deutsche Geschichte bietet sicherlich viele Dinge, die man in so einem Thriller verarbeiten kann. Gut, dass die Autorin es nicht so macht, wie so viele Schreiberlinge es versuchen: alle möglichen und unmöglichen Dinge in eine Geschichte packen, in den Mixer packen und am Ende kommt ein ungenießbares Stück Altpapier raus. Nein, Elisabeth Herrmann konzentriert sich auf eine Kerngeschichte und zieht dies konsequent durch.
Zu kritisieren wäre vielleicht, dass einige Dinge ein wenig vorhersehbar waren - was aber dem Lesespaß keinen Abbruch tut.
5 von 7


sehr gut
, Ilfeld, 26.08.2011
"Der Kommentar bezieht sich auf die gebundene Ausgabe gleichen Inhalts."Die Leseprobe und der Einband versprechen eine gute Story. Das kann ich nur bestätigen, doch auf eine andere Art und Weise. Man geht davon aus, das sich ihr außergewöhnlicher Beruf stärker in dem Buch widerspiegelt. Doch das ist nicht der Fall, was ich persönlich sehr schade finde. Der Hauptinhalt dreht sich um das Thema Stasi. Da ich nach der Wende geboren bin und von Erzählungen wenig über diese Zeit weiß war ich erst einmal nicht so erfreut über das Thema. Doch ich habe gefallen daran gefunden.Wie gesagt fand ich es schade, dass ihr Beruf keine größere Rolle gespielt hat. Gerade in den ersten Kapiteln ist es mir schwer gefallen der Geschichte zu folgen. Es wurden nicht nur sehr viele Informationen vermittelt, sondern es fand auch in den ersten drei Kapiteln ein kompletter Ort-, Zeit- und Personenwechsel statt.
6 von 7


ausgezeichnet
, Greifswald, 15.03.2011
"Der Kommentar bezieht sich auf die gebundene Ausgabe gleichen Inhalts."Ein hochbrisanter Thriller über die Schachzüge der Geheimdienste zu Zeiten des „Kalten Krieges“, über Republikflucht und Doppelspionage, und das erschreckende daran ist, dass die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, das sich so eine Geschichte durchaus zugetragen haben könnte. Die Recherchen über die Fährhafenstadt Saßnitz sind außerordentlich gut, allerdings war/ ist „mein“ Saßnitz heller, sonniger und voller unbeschwerter Kindheitserinnerungen. Den legendären Malmö-Express gab es wirklich. Ein Zug der von Malmö über Saßnitz, Berlin und Dresden bis nach Prag fuhr. Wobei man die erste und letzte Station als DDR-Bürger entweder gar nicht oder nur unter besonderen Umständen erreichte. Dafür schnupperte man ein wenig freie, weite Welt. Schon die Vorstellung dass dieser Zug in den „Westen“ fuhr beflügelte die Fantasie.
3 von 4


sehr gut
, NRW, 08.03.2011
"Der Kommentar bezieht sich auf die gebundene Ausgabe gleichen Inhalts."Langsamer aber mit vielen Geheimnissen gespickter Einstieg. Die Figuren sind oberflächlich beschrieben und allgemein gehalten, was den Eindruck erweckt, dass dies Kinderheim an vielen Orten sein könnte. Die Geheimnisse und Vermutungen erzeugen eine eigenartige geheimnisvolle Spannung.
Die Figuren gewinnen im Verlauf des Buches an Dichte und es entwickelt sich eine spannende Jagd nach der Wahrheit. EX- und Doppel-Agenten, Verräter und Schläfer der verschiedenen Dienste vor und nach der Wende werden zusammen gemixt und Judith Kepler, der später Kaiserly zu Hilfe kommt, versucht das Knäul zu entwirren um die Rätsel ihrer Vergangenheit zu lösen und dabei zu überleben. Kein 08-15 Agenten-Thriller aber logisch, nachvollziehbar und von Seite zu Seite spannender.
3 von 4


sehr gut
, Saarland, 09.03.2011
"Der Kommentar bezieht sich auf die gebundene Ausgabe gleichen Inhalts." Die Geschichte beginnt 1985 in einem Kinderheim der DDR. Dort verschwindet mitten in der Nacht ein Mädchen und ein neues taucht auf. Judith Keppler, deren Mutter angeblich drogenabhängig ist und verstarb. Dann macht die Geschicht einen Sprung in die Jetztzeit. Judith ist mittlerweile Erwachsen und ist von Beruf Cleanerin. Als sie eine Tatort reinigen soll, stößt sie auf ihre eigene Vergangenheit. Sie macht sich auf die Suche nach ihrem wirklichen Ich. Und gerät sehr schnell in das Interesse des BND. Es beginnt eine Hetzjagd nach den Mikrofilmen, auf denen einige Namen der Stasi stehen soll. Das Buch ist super spannend geschrieben. Es ist erschrecken wie schnell man theoretisch in das Interesse des BND und anderen Geheimdienste gelangen kann und wie schnell das normale Leben vorbei sein kann.
1 von 2


gut
, B.-W., 13.03.2011
"Der Kommentar bezieht sich auf die gebundene Ausgabe gleichen Inhalts." Schade.....
Wer wie ich, mit einem Buch über die Arbeit eines Cleaners gerechnet hat, wird wohl doch eher enttäuscht sein. Stattdessen handelt es sich um einen Ost-West Spionage Krimi mit "leichten" Cleaner Hintergrund. Schade, denn ich hätte eigentlich aufgrund der LP und des Klappentextes mehr Cleaner- Inhalt erwartet.

Insgesamt fand ich das Buch trotzdem lesenswert und auch interessant. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen und auch für Spannung ist gesorgt, dennoch kein leichtes Buch für zwischendurch.

Für mich mein erstes Buch der Autorin, werde mir aber ihre anderen Bücher auf jeden Fall mal genauer ansehen.
1 von 2


weniger gut
, Horhausen, 13.03.2011
"Der Kommentar bezieht sich auf die gebundene Ausgabe gleichen Inhalts."Elisabeth Herrmanns Schreibstil ist faserig, nicht gut strukturiert und eher zäh. Ich konnte der Geschichte der Protagonisten zwar folgen, aber sie zerfiel bald in einen merkwürdigen Mischmasch, der mich nicht fesseln konnte. Zudem hatte ich völlig andere Erwartungen durch die Leseprobe an das Buch. Statt einer interessanten Geschichte über das Leben der Cleanerin Judith Kepler, erwartete mich eine Agenten-Irgendwas-Geschichte. Die Vergangenheit der DDR und ihre Auswirkungen bis heute scheinen gut ausgearbeitet zu sein, mir kommen sie allerding ziemlich weit hergeholt vor.

Mein Fazit: Hätte der Klapptext auf einen Agentenroman hingewiesen, hätte ich um das Buch einen großen Bogen gemacht!
1 von 5


ausgezeichnet
, Halle, 10.02.2012
Vom Anfang bis zum Ende fesselnd! Für Menschen die DDR-Geschichte lesen möchten, ein Muss!
0 von 1


sehr gut
, Berlin, 05.02.2012
Sehr spannend und realitätsnah geschrieben. Macht süchtig nach mehr.
0 von 1


gut
, Fürth, 14.02.2012
Ein spannendes Buch, flüssig erzählt.Nur manchmal verzettelt sich die Autorin in Detailbesessenheit.
0 von 1

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