An Weihnachten sind wir zuhause
Feldpostbriefe aus dem Russlandfeldzug 1941

Briefe der Hoffnung & Verzweiflung
Nach ersten Erfolgen geriet Hitlers Angriff auf die Sowjetunion im Herbst 1941 ins Stocken: Das "Unternehmen Barbarossa" entwickelte sich zum Desaster! Hier kommen die wahren Protagonisten der blutigen Schlachten zu Wort: Rund 200 Feldpostbriefe deutscher Wehrmachtssoldaten werden analysiert.
2011, 224 Seiten, mit Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 16 x 24 cm, Gebunden, Deutsch
EDITION LEMPERTZ
ISBN-10: 3941557998
ISBN-13: 9783941557994
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Klappentext zu: An Weihnachten sind wir zuhause
Das Unternehmen Barbarossa sollte zu einem weiteren schnellen und ruhmreichen Sieg der deutschen Wehrmacht führen. Nach den raschen Erfolgen in Polen, Westeuropa und Skandinavien sollte auch die Sowjetunion überrannt werden, um Hitlers Traum vom Lebensraum im Osten endlich zu erfüllen. Bald entwickelte sich das Unternehmen jedoch zum Desaster: Der Vormarsch stockte vor Moskau und entfesselte einen Krieg, der Millionen von Menschen das Leben kosten sollte. In diesem Sommer jährt sich der deutsche Angriff auf die UdSSR zum siebzigsten Mal. Aus diesem Anlass lässt der Autor Christoph Birnbaum die wahren Protagonisten dieses Krieges zu Wort kommen. In Zusammenarbeit mit dem Museum für Kommunikation in Berlin analysiert er rund 200 Feldpostbriefe deutscher Wehrmachtssoldaten aus dem Jahr 1941 und vergleicht ihre private Perspektive auf den Krieg mit der offiziellen Sichtweise des Oberkommandos. Auf diese Weise erlebt der Leser die Euphorie nach den ersten erfolgreichen Schlachten ebenso hautnah wie die Sorgen und Leiden der Soldaten im russischen Winter. Einfühlsam, aber dennoch objektiv und faktenreich entwickelt Birnbaum das Panorama dieses Krieges aus einem neuen Blickwinkel und erschließt dem Leser damit die Schicksale der deutschen Soldaten an der Ostfront.
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Aus diesem Grund habe ich in letzter Zeit einige Bücher über den II. Weltkrieg gelesen, u. a. auch "Weihnachten sind wir zu Hause".
In den ausgewählten Feldpostbriefen spiegelt sich der anfängliche Glaube an einen Blitzkrieg in Russland wider. Bis Weihnachten wollten die Soldaten wieder zu Hause sein. Mit der Zeit werden Belanglosigkeiten des täglichen Soldatendaseins abgelöst von Mutlosigkeit, Angst und Entsetzen.
Ein hervorragend zusammengestelltes und authentisches Dokument, das jeder gelesen haben sollte.
Der Wunsch der Soldaten, bis Weihnachten wieder zu Hause zu sein, ist in diesem Buch identisch mit den Briefen meines Vaters. Dieser schreibt bereits im August 1940, dass die Sache bald zu Ende kommt.