Fünf, Ursula Poznanski, Krimi & Thriller

Fünf

Fünf

Thriller

ausgezeichnet

Das Salzburger Ermittler-Duo Beatrice Kaspary & Florian Wenniger jagt einen irren Killer doch der ist ihnen stets einen Schritt voraus und treibt sie mit mörderischen Rätselaufgaben vor sich...
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2012, 384 Seiten, Maße: 14 x 21,5 cm, Klappenbroschur, Deutsch Wunderlich ISBN-10: 3805250312
ISBN-13: 9783805250313
 

Produkt-Beschreibung zu: Fünf


Das Salzburger Ermittler-Duo Beatrice Kaspary & Florian Wenniger jagt einen irren Killer doch der ist ihnen stets einen Schritt voraus und treibt sie mit mörderischen Rätselaufgaben vor sich her.


Geo-Koordinaten auf den Fußsohlen einer Toten. Eine abgetrennte Hand in Folie verpackt. Abgeschnittene Ohren in einer Frischhaltedose. Bei diesem Fall stehen die Salzburger Ermittler vor einer ganzen Serie grausamer Rätsel. Mit seinen kryptischen Hinweisen treibt der Täter sie von Mord zu Mord - in einer besonders perfiden Art von Schnitzeljagd: Was verbindet die Opfer miteinander? Wo ist das Motiv für die Wahnsinnstaten? Kaspary und Wenniger müssen ihren ganzen kriminalistischen Spürsinn aufbieten, und geraten dabei selbst ins Koordinatennetz des Killers.
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Klappentext zu: Fünf

Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. An der bezeichneten Stelle wartet ein grausiger Fund: eine Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und ein Rätsel, dessen Lösung zu einer Box mit einem weiteren abgetrennten Körperteil führt. In einer besonders perfiden Form des Geocachings, der modernen Schnitzeljagd per GPS, jagt ein Mörder das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger von einem Leichenteil zum nächsten. Jeder Zeuge, den sie vernehmen, wird kurz darauf getötet, und die Morde geschehen immer schneller. Den Ermittlern läuft die Zeit davon, sie ahnen, dass erst die letzte Station ihrer Rätselreise das entscheidende Puzzleteil zutage fördern wird ...

Buchempfehlung: „Fünf" von Ursula Poznanski

Tödliche Schnitzeljagd: Alptraum in Alpenidylle


Es fängt alles so friedlich an: Salzburg im Frühling ist herrlich und Kollege Florin kocht den perfekten Kaffee. Auch dass Ermittlerin Beatrice Kaspary, genannt Bea, generell schlecht schläft,liegt erstmal nicht an ihrem Job - Ex-Mann Achim ist schuld. Der hat eine Vorliebe für nächtliche Anrufe, angeblich, weil er sich um die Kinder Jakob und Mina Sorgen macht - man könnte es aber auch als Telefonterror auslegen. Als mitten in die Postkartenidylle einer grasenden Kuhherde eine Tote vom Felsen fällt, die Hände auf den Rücken gefesselt und mit tätowierten Fußsohlen, ahnen die Ermittler Florin Wenninger und Beatrice Kaspary, dass dieser Fall anders ist.

Die Jagd beginnt - haben die Ermittler Bea und Florin überhaupt eine Chance?


Denn die Koordinaten auf den Sohlen des Opfers führen sie zu einem weiteren grausamen Fund, einem Geocache. In der Box: eine abgetrennte Männerhand. Ein beiliegender Zettel verweist sie auf Stage 2. Sie müssen einen Sänger finden der Christoph heißt und ein Muttermal auf dem linken Handrücken trägt. Aus seinem Geburtsdatum lassen sich die Koordinaten für Stage 3 ermitteln usw. Der junge Kollege Stefan, selbst Geocacher, bringt die beiden Ermittler erstmal auf den Stand und erklärt, was das überhaupt ist und wie es funktioniert. Was die Ermittler nicht wissen: der Mörder hat alles genau geplant, es ist sein Spiel und sie haben dabei kaum eine Chance.

Wohin sie auch kommen, der Tod war schon da ...


Ja, sie finden den Sänger. Doch er behauptet, er kenne das Opfer nicht... Er lügt und wir Leser erfahren, dass es da etwas gibt, das der Sänger „die Sache" nennt. Kurze Zeit später ist er tot. Und so geht es weiter: wohin Bea und Florin auch kommen, der Tod war schon da. Geocaches mit Leichenteilen lotsen Kaspary und Wenninger durch einen Alptraum in Alpenidylle. Und das Rätsel, was die Opfer gemeinsam haben, ob sie etwas gemeinsam haben, warum sie sterben mussten, scheint unlösbar. Da helfen auch die zynischen SMS des Täters nicht weiter, die er Bea schickt.

Erst werden Sie lügen, danach die Wahrheit sagen und am Ende werden Sie sterben

„Ich werde Ihnen verraten, wie es sein wird. Erst werden Sie lügen. Danach werden Sie die Wahrheit sagen. Und am Ende werden Sie sterben." (Der Täter) Als Bea ein Geschenk des Täters bekommt, wird ihr klar, dass er ihr dunkelstes Geheimnis kennt. Sie muss sich ihren Dämonen stellen - erst dann wird sie ihn finden, wird sie ihm gegenüberstehen, erst dann wird sie verstehen, was „die Sache" bedeutet. Dass dieses „Spiel" tödlich enden kann, ist ihr bewusst ....

Ein psychologisch fein austarierter Thriller, atemberaubend spannend

Mit „Fünf" hat Ursula Poznanski einen höchst intelligenten Thriller komponiert, der psychologisch fein austariert und atemberaubend spannend daherkommt. Mit Raffinesse legt sie falsche Fährten und präsentiert mit Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ein Ermittlerteam, dem man noch sehr viele weitere Fälle wünscht. Des Rätsels Lösung in „Fünf" wird hier natürlich nicht verraten - seien Sie einfach auf der Hut und rechnen Sie mit allem. Denn manchmal ist alles anderes, als es scheint oder wie der Täter schreibt: „Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. Ihr wisst alles und findet nichts."

Kleine Einführung Geocaching: Geocaching ist eine moderne Form der Schnitzeljagd mit GPS. Menschen verstecken etwas - meist in der Natur - in Höhlen, unter Steinen, auf Bäumen, unter Wurzeln etc. - geben die genauen Navigationsdaten auf einer Onlineplattform ein und andere suchen danach. Geochaching wird weltweit betrieben (www.geocaching.com oder www.geocaching.de ).

Geocache/Cache: Ein Geocache/Cache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter der versteckt wird. Er ist in etwa so groß wie ein Taschenbuch und ca. sieben Zentimeter hoch, enthält meist ein Logbuch, um sich eintragen zu können. Natürlich gibt es auch wesentlich kleinere oder größere Caches. Die Bezeichnung „Regular" weist auf eine normale Größe hin.
Trade: Wenn der Gegenstand, der versteckt wurde, vom Finder durch einen anderen Gegenstand ausgetauscht wird, nennt man das Trade.
Multi-Cache/Stage: Ein Cache, der über mehrer Stationen läuft. Die einzelnen Stationen heißen Stage.
Mystery-Cache: ein Multi-Cache, bei dem der Suchende Rätsel lösen muss, um Informationen über die nächste Station zu erhalten
Owner: der, der einen Cache versteckt
Muggel: wie bei Harry Potter werden Nicht-Cacher als Muggel bezeichnet. Sie haben keine Ahnung, was Caching ist.
TFTH: Die Abkürzung kann Thanks For The Hide oder Hunt (das Versteck oder die Jagd) oder Thanks For The Help
BYOP: Bring Your Own Pencil (Bring deinen eigenen Stift mit)
JAFT: Just Another Fucking Tree (Frei übersetzt: Schon wieder ein Baum ... der, wie so oft, als Versteck genutzt wird)

Leseprobe: Fünf

Fünf von Ursula Poznanski

Prolog

Die Stelle, an der sich sein linkes Ohr befunden hatte, pochte im Rhythmus seines Herzschlags. Schnell, panisch. Sein Atem ging in kurzen, lauten Stößen. Wenige Schritte von ihm entfernt beugte Nora sich über den Tisch, auf dem die Pistole und das Messer lagen. Ihr Gesicht war verzerrt, aber sie weinte nicht mehr.
«Bitte», flüsterte er heiser. «Ich will nicht. Bitte.»
Nun
...

Autoren-Porträt von Ursula Poznanski:

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universitäten und landete schließlich als Redakteurin bei einem medizinischen Fachverlag. Nach dem fulminanten Erfolg ihres Jugendromans "Erebos" widmet sie sich dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

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9 Kundenkommentare (Durchschnitt: 5ausgezeichnet)
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Ausgewählte Kundenkommentare

sehr gut
, Kassel, 29.01.2012
Die Protagonisten sind von Anfang an sehr lebendsnah und sympatisch dagestellt. Schnell bekomme ich als Leser einen Bezug zu ihnen und fiebere mit ihnen mit. Genau wie die Ermittler stoche ich bis zum Schluss im Dunkeln. Immer wieder kommt mir ein neuer Gedanke, warum es diese oder jene Person sein könnte. Alles muss ich wieder verwerfen, denn wie die Ermittler weiß man alles und sieht es doch nicht. Die Geschichte an sich ist sehr spannend und gut durchdacht. Was man aber wiederum an Krititk darstellen kann, ist die Tatsache, dass der Leser von den gestellten Rätsel selbst nichts hat. Leider kann man sich nicht selbst an die Findung der Lösung setzen und Zusammenhänge entschlüsseln.
Der Schreibtsil ist einfach und lässt mich immer wieder schnell in die Geschichte eintauchen, wenn ich das Buch zur Seite gelegt habe
3 von 4


ausgezeichnet
, Driedorf, 19.02.2012
Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. An der bezeichneten Stelle wartet ein grausiger Fund: eine Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und ein Rätsel, dessen Lösung zu einer Box mit einem weiteren abgetrennten Körperteil führt. Ursula Poznanski versteht es eine unglaubliche Spannung aufzubauen, diese perfekt abzustimmen und von Seite zur Seite zu steigern. Der Leser wird einfach nicht mehr von der Geschichte losgelassen und man will einfach nur noch lesen. Ich finde es faszinierend wie sympathisch und authentisch die Autorin die Protagonisten rüberbringt. Poznanski greift in diesem Buch ein Thema „Geocoaching“ auf, was mir vom Namen zwar geläufig ist aber nähere Informationen mir dennoch nicht bekannt sind. Der Autorin gelingt es perfekt, dem Leser diese Art von GPS-Schnitzeljagd näher zu bringen.
Lesenswert!
5 von 7


gut
, Horhausen, 20.02.2012
Der Schreibstil von Ursula Poznanski hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die Idee, die Polizei in einem makaberen Geocaching-Spiel durch die Gegend zu jagen und Leichenteile als Pfand zu verstecken, sprach mich sofort an und ließ auf einen atemberaubenden Thriller hoffen. Diese Hoffnung erfüllt das Buch leider nicht ganz, da die Spannung immer mehr abflachte und es bald müßig war, den Ermittlern bei ihrer Suche zuzugucken. Der Leser selber konnte auch nicht wirklich mit ermitteln, da die Struktur stellenweise mit der Logik zu kämpfen hatte. Ich hatte das Gefühl, dass einige Passagen einfach nur geschrieben worden sind, damit es irgendwie passt und die Handlung eine Fortsetzung findet.
3 von 4


ausgezeichnet
, Österreich, 27.02.2012
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und interesseerweckend, die Charaktere werden gut eingeführt und die Handlungsstränge sind klar und gut nachvollziehbar. Die Hauptcharakterin Beatrice Kaspary ist die Ermittlerin, die der Mörder als seine unmittelbare Kontaktperson ausgewählt hat. Auch die unverarbeiteten Geschehnisse aus Beas Vergangenheit wurden sehr gut eingebaut. Der Modesport „Geocaching“ wird im Buch auch für Unwissende sehr gut erklärt und interessant dargestellt, so dass man fast Lust darauf bekommt, einmal in der schönen Salzburger Stadt oder Umgebung auf Geocaching-Tour zu gehen.
Der Ermittlungsfall bleibt bis zum Schluss spannend. Gut gefunden habe ich, dass die Zusammenhänge zwischen den Opfern nicht von Anfang an klar gewesen sind, sondern sich die Beziehungen im Laufe des Buches geklärt haben.
2 von 3


ausgezeichnet
, Ursberg, 01.02.2012
Bereits der Prolog beginnt vielsprechend, ein Mann wird gefoltert, fleht um Gnade, mitanwesend und wohl auch aktiv beteiligt, eine Frau namens Nora, welche schließlich eine Pistole auf den Mann richtet. Dann beginnt die eigentliche Story, eben jene Nora wird tot auf einer Kuhweide gefunden. Im Rahmen der Tatortarbeit entdeckt Bea eintätowierte Koordinaten auf den Fußsohlen der Toten. Mehr durch Zufall, als wirkliche Kombination entdecken sie eine versteckte Plastikdose an den angegebenen Koordinaten. Obenauf liegt ein Computerausdruck, in dem sich der "Verstecker" dieser Plastikdose, für die Suche danach bedankt, darunter eine in Plastikfolie eingeschweißte, vakuumverpackte, abgetrennte menschliche Hand. Im Boden der Dose ein handschriftlicher Zettel, ein Rätsel, der vage Hinweise auf eine Person enthält, sowie eine Rechenaufgabe, die im Zusammenhang mit den ersten Koordinaten stehen.
2 von 4


ausgezeichnet
, Gütersloh, 24.02.2012
So, dies ist also "Fünf" , der erste "Erwachsenen-Thriller" der österreichischen Autorin Ursula Poznanski. Geocaching kannte ich nur vom Hörensagen und war etwas skeptisch, ob mich dieses Thema auch begeistert. Und wie es das konnte. Wie man es von der Autorin gewohnt ist, erzählt sie leicht, locker, klar und unheimlich spannend. Die Protagonisten in ihrem Buch sind durchweg authentisch; ihre Fehler und Schwächen bereichern den Thriller nur. Von den verstörenden ersten Seiten bis zum überraschenden Ende ein echter Lesegenuss. Ich war und bin begeistert. Unglaublich, wie es Ursula Poznanski immer wieder schafft, ihre Leser mit spannenden und originellen Fällen zu fesseln. Wer noch kein Fan von ihr ist:

Fazit: Unbedingt lesen! Ihre Anhänger werden ohnehin begeistert sein und halten das Buch sicher längst in ihren Händen.
1 von 2

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