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Jörg Maurer

Oberwasser

Alpenkrimi. Originalausgabe

19 Kundenkommentare
Wer drunten schwimmt, ist länger tot: Kommissar Jennerweins vierter Fall Nachts in einem idyllischen alpenländischen Kurort: Dunkle Gestalten schleppen eine leblose Person zur Höllentalklamm. Hier zum Autoreninterview Kommissar... mehr

ISBN: 3596188954
2012, 395 Seiten, Maße: 12,5 x 19 cm,...

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  • sehr gut

    Oberwasser war mein erster Roman von Jörg Maurer und ich wusste nicht so recht, was mich erwartet. Des Autors Humor und Schreibstil hat mich ab der ersten Seite überzeugt. Ich hatte etwas Mühe nicht durcheinander zu kommen, denn er spart nicht an Handlungssträngen und noch weniger an Personen. Zudem war mir das Team um Jennewein völlig fremd. Dass es dem Ermittler-Team etwas an Farbe und Tiefe fehlt, machte mir bei diesem Krimi überhaupt nichts aus. Was Jörg Maurer am Team gespart hat, findet sich umso mehr in den grandiosen Bewohnern mit ihren Eigenarten, den detaillierten Beschreibungen der Örtlichkeiten und aberwitzigen sowie skurrilen Szenarien, welches dem ganzen die Sahnehaube aufsetzt. Ich habe nicht selten gelacht, geschmunzelt, gerätselt und Heißhunger auf Leberkässemmel bekommen. Lesefreude par excellence, man muss sich nur drauf einlassen. Dafür gebe ich 4 von 5 Sternen.

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

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  • sehr gut

    Der Einstieg fiel nicht ganz so leicht wie erhofft, weil viele parallele Handlungsstränge eröffnet wurden. Außerdem hatte ich damit zu tun, dass ich mir die viele Personen merken musste Die Geschichte gefiel mir von Anfang an gut, allem voran der etwas skurrile, spitzfindige Wortwitz des Autors. Jeder Abschnitt für sich ist spannend, interessant, amüsant oder alles zugleich, jedoch nie langatmig. Hierzu trug auch die gute Beschreibung von Land und Leuten bei. Die Einstreuung bayrischer Sprache verlieh dem Roman zudem einen gewissen Charme und ist durchaus „Preußen-tauglich“. Nach und nach wurden die Handlungsstränge miteinander verzahnt. Das geschah gekonnt und schlüssig. Leider blieben zum Schluss einige Fragen offen. „Oberwasser“ ist ein Roman, der von seinem Ideenreichtum und seinem illustren Figurenmix lebt. Er ist witzig, spritzig, unterhaltsam, spannend und lehrreich zugleich.

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

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  • gut

    In einem bayerischen Kurort mitten in den Alpen steht Kommissar Jennerwein vor einer schwierigen Aufgabe: Zwei BKA-Beamte sind bei streng vertraulichen Spezialermittlungen spurlos verschwunden. Jennerweins Job ist es nun, die vermissten BKA-Beamten aufzuspüren und die Hintergründe aufzudecken – ohne dass der Kurort und seine neugierigen Bewohner auch nur das Geringste davon mitbekommen … „Oberwasser“ ist mein erster Maurer-Krimi. Was mir gut gefallen hat, sind Jörg Maurers Sprachwitz und seine spitzfindigen Wortkreationen. Gegen Ende des Buches war ich allerdings ein bisschen genervt von teilweise übertriebenen Metaphern, die schon sehr schief klangen. Nicht so gut gefallen hat mir, dass Kommissar Hubertus Jennerwein für mich das ganze Buch hindurch sehr profilschwach geblieben ist. Gerade die Figur des Kommissars sollte dem Leser doch Ecken und Kanten bieten und ihn neugierig machen!

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

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  • ausgezeichnet

    Es hat ein klein wenig gedauert, bis ich mit dem Krimi warm wurde. Das Cover ist recht urig und so ist auch der Krimi. Die vielen Handlungsstränge am Anfang verwirren und man fragt sich, wo der Zusammenhang besteht und wann alles zusammengefügt wird. Was hat das eine mit dem anderen zu tun und was ist letztendlich die Botschaft? Hier wird einiges an Handlungssträngen geboten und wer dran bleibt, hat einen Fall, der es in sich hat. Lasst euch einfach überraschen! Auch wenn sich der Anfang eher zäh gestaltet haben wir hinterher einen Fall gelöst und dabei einen Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit riskiert. Manches war lang und zäh und ich dachte erst, ich breche ab, mich packt es nicht, aber ich garantiere euch, wenn ihr dem Buch eine Chance gibt, wird auch euch der Alpenkrimi begeistern. Von mir eine Leseempfehlung!

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

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  • ausgezeichnet

    Erneut hält das Böse Einzug im Werdenfelser Land. Ein Wilderer, der einen Jäger erschießt und sich danach in Luft auflöst? Ein klarer Fall für Kommissar Jennerwein. Aber halt! Wieso konzentriert sich das ganze Team auf diesen unspektakulären Fall und wieso finden sie nach tagelanger Suche nicht den kleinsten Hinweis? Tatsächlich ist der Wilderer eine Finte, die von der strenggeheimen Suche nach zwei vermissten BKAlern ablenken soll. Die Ermittlungen gestalten sich nicht nur polizeilich äußerst interessant; auch sprachlich ist sie ein Genuss. Eine geballte Ladung Humor, gepaart mit vielen Wortwitzen und Anspielungen und einer Prise Zynismus. Die Spannung kommt zwar langsam auf und anfangs sorgen die verschiedenen Handlungsstränge noch für etwas Verwirrung, aber spätestens ab der Hälfte will man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Ein würdiger vierter Teil einer grandiosen Reihe.

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

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  • sehr gut

    Kommissar Jennerwein soll sich heimlich auf die Suche nach einem verschwundenen BKA-Beamten machen, denn niemand soll wissen, dass er nach ihm sucht. Jennerwein überlegt sich einen Plan, um die neugierigen Nachbarn auszutricksen, und erfindet einen Wilderer, den er jagen kann. Doch nach und nach entpuppt sich sein Auftrag als noch schwieriger, denn bei seinen Ermittlungen stößt er auf geheimnisvolle Orte und Gegenstände und trifft seltsame Leute: Schmuggler, die Mafia, echte Wilderer und und und. Schon erstaunlich was in einem so kleinen Kurort plötzlich für kriminelle Energie auftaucht. Oberwasser ist ein äußert amüsanter Alpenkrimi voller überdrehter und skurriler Charaktere und einer überspitzten verrückten Handlung. Die Geschichte lebt nicht von Spannung oder den psychischen Abgründen von Menschen sondern von seiner Skurrilität und seiner Humor.

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

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