Lars von Triers Antichrist: Eine Analyse, Björn Hayer, Fotografie
Google Book Preview
Lars von Triers Antichrist: Eine Analyse, Björn Hayer, Fotografie

Lars von Triers Antichrist: Eine Analyse

Lars von Triers Antichrist: Eine Analyse
Lars von Trier gilt als agent provocateur. Mit seinem schaurigen Kammerspiel Antichrist bricht er mit allen Konventionen. Gezeigt wird ein bildgewaltiger Geschlechterkampf, dessen Exodus in der Auflösung aller Binaritäten mündet.... mehr

2012, 92 Seiten, 40 Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 15,4 x 22,1 cm, Kartoniert (TB), Deutsch Diplomica ISBN-10: 3842872941
ISBN-13: 9783842872943
 

Produkt-Beschreibung zu: Lars von Triers Antichrist: Eine Analyse

Lars von Trier gilt als agent provocateur. Mit seinem schaurigen Kammerspiel Antichrist bricht er mit allen Konventionen. Gezeigt wird ein bildgewaltiger Geschlechterkampf, dessen Exodus in der Auflösung aller Binaritäten mündet. Mann und Frau, Gott und Diabolus, Natur und Zivilisation gehen auf in einer dichotomen Weltanlage, die ihre Schuldhaftigkeit einzig in der völligen Erlösung abzulegen vermag. Psychoanalytische wie religiöse Terminologien konstituieren den Rahmen für das konfliktionäre Geschehen, das der Regisseur in alptraumhafter Bildkulisse zu entfalten weiß. Dass es sich beim Antichrist nicht um eine bloße Horrorszenerie handelt, sondern der Film als ein experimentelles Palimpsest aus unterschiedlichen Traditionslinien der Geistesgeschichte arrangiert ist, bildet den Kerngedanken der vorliegenden Szenenanaylse. Neben symbolischen Bezügen - darunter fällt auch die hochartifizielle filmimmanente Symbolsprache - werden insbesondere die filmtechnischen mittel berücksichtig. Es wird vorgeführt, dass in Lars von Triers dialektischem Verfahren aus Grenzziehung und Grenzüberschreitung eine Bewegung der zunehmenden Irrealisierung festgestellt werden kann und dies zugleich die Grundlage zur Schaffung eines eigenen, neuen Mythos bietet. Entgegen der mehrheitlichen Unterschätzung des Werks innerhalb der Forschung unternimmt der vorliegende Band einen Rettungsversuch, indem er die Bedeutung des Antichrist im Rahmen einer bislang ersten Einzelanalyse des Films für das Gesamtoeuvre Lars von Triers hervorhebt.
filialabholungsfähig
Nutzen Sie unsere kundenfreundlichen Filial-Öffnungszeiten! Diesen Artikel liefern
wir Ihnen auch versandkostenfrei zur Abholung in Ihre Weltbild-Filiale. Filialfinder

Klappentext zu: Lars von Triers Antichrist: Eine Analyse

Lars von Trier gilt als agent provocateur. Mit seinem schaurigen Kammerspiel Antichrist bricht er mit allen Konventionen. Gezeigt wird ein bildgewaltiger Geschlechterkampf, dessen Exodus in der Auflösung aller Binaritäten mündet. Mann und Frau, Gott und Diabolus, Natur und Zivilisation gehen auf in einer dichotomen Weltanlage, die ihre Schuldhaftigkeit einzig in der völligen Erlösung abzulegen vermag. Psychoanalytische wie religiöse Terminologien konstituieren den Rahmen für das konfliktionäre Geschehen, das der Regisseur in alptraumhafter Bildkulisse zu entfalten weiß. Dass es sich beim Antichrist nicht um eine bloße Horrorszenerie handelt, sondern der Film als ein experimentelles Palimpsest aus unterschiedlichen Traditionslinien der Geistesgeschichte arrangiert ist, bildet den Kerngedanken der vorliegenden Szenenanaylse. Neben symbolischen Bezügen darunter fällt auch die hochartifizielle filmimmanente Symbolsprache werden insbesondere die filmtechnischen mittel berücksichtig. Eswird vorgeführt, dass in Lars von Triers dialektischem Verfahren aus Grenzziehung und Grenzüberschreitung eine Bewegung der zunehmenden Irrealisierung festgestellt werden kann und dies zugleich die Grundlage zur Schaffung eines eigenen, neuen Mythos bietet. Entgegen der mehrheitlichen Unterschätzung des Werks innerhalb der Forschung unternimmt der vorliegende Band einen Rettungsversuch, indem er die Bedeutung des Antichrist im Rahmen einer bislang ersten Einzelanalyse des Films für das Gesamt Oeuvre Lars von Triers hervorhebt.

Autoren-Porträt von Björn Hayer:

Björn Hayer, geboren 1987 in Mannheim, studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Mainz. Neben seiner Tätigkeit als Literaturkritiker für verschiedene Tageszeitungen, darunter 'Die Welt' und die 'Stuttgarter Zeitung', arbeitet er als freier Literaturwissenschaftler. Aus seinem sich schon während des Studiums herausgebildeten Forschungsschwerpunkt innerhalb der germanistischen Medien entstand die kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Grenzbereich zwischen Literatur ...

Wollen Sie über Neuerscheinungen des Autors per E-Mail informiert werden?
Melden Sie sich beim Autorenalarm an.

Weitere Artikel zum Thema:

Empfehlen Sie diesen Artikel weiter:

"Lars von Triers Antichrist: Eine Analyse" weiterempfehlen

Das meinen unsere Kunden zu: Lars von Triers Antichrist: Eine Analyse

0 Kundenkommentare (noch nicht bewertet)
ausgezeichnet
 ausgezeichnet:
(0)
sehr gut
 sehr gut:
(0)
gut
 gut:
(0)
weniger gut
 weniger gut:
(0)
schlecht
 schlecht:
(0)
Schreiben Sie den ersten Kommentar zu "Lars von Triers Antichrist: Eine Analyse" und nutzen Sie die Gewinnchance zum "Kommentar des Monats".