Der Harz (eBook / PDF)
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Harz (althochdeutsch: hard) bedeutet Bergwald. Er ist das nördlichste deutsche Mittelgebirge, vierhundert Millionen Jahre alt, 90 Kilometer lang und 30 Kilometer breit.
Vom Nordharzvorland aus gesehen, erhebt sich der Harz abrupt mauerartig... mehr
Vom Nordharzvorland aus gesehen, erhebt sich der Harz abrupt mauerartig... mehr
2002, 26 Seiten, Deutsch ; GRIN Verlag...
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Harz (althochdeutsch: hard) bedeutet Bergwald. Er ist das nördlichste deutsche Mittelgebirge, vierhundert Millionen Jahre alt, 90 Kilometer lang und 30 Kilometer breit.
Vom Nordharzvorland aus gesehen, erhebt sich der Harz abrupt mauerartig aus den flachwelligen, von Breit- und Schmalsätteln mitgestalteten Hügelländern als eigenständiger Gebirgsraum. Den Gebirgscharakter wahrt er ebenso deutlich gegenüber den lebhaft untergliederten Bergländern um Weser und Leine im Westen (Meibeyer 1990).
Der Harz steigt also im Westen und Nordwesten aus einem relativ flachen Umland empor, wo er auch die größten Höhen besitzt.
In diesem Gebirge ist der Brocken mit 1142 m der höchste Berg. Vom Regen blankgewaschene Granitblöcke bedecken seinen sanft gewölbten und waldlosen Gipfel. Im Volksmund nannte man ihn deshalb auch "Blocksberg". Es gibt viele Sagen, die erzählen, wie Teufel, Hexen und Gespenster auf ihm ihr Unwesen treiben sollen (Schäfer 1961, S.90).
Zusätzlich wahrt er seinen Gebirgscharakter im Süden gegen die das Thüringer Becken nördlich umgebenen Landschaften des Eichsfeldes und der Goldenen Aue mit dem Kyffhäuser (Meibeyer 1990).
Nach Osten verliert der Harz allmählich und gleichmäßig an Höhe und geht dann eher unauffällig ins Mannsfelder Hügelland über (Schäfer 1961, S.90).
Seit dem Zweiten Weltkrieg bis zur Wiedervereinigung war dieses Mittelgebirge in zwei Teile geteilt: der westliche Teil gehörte zur Bundesrepublik Deutschland und der östliche Teil zur Deutschen Demokratischen Republik.
Die Grenze beider bilden die Bergkuppe mit Brocken, Achtermann und Bruchberg sowie die Tälerbereiche der Holtemme und Oder (Liedtke u. Marcinek, 1994).
Vom Nordharzvorland aus gesehen, erhebt sich der Harz abrupt mauerartig aus den flachwelligen, von Breit- und Schmalsätteln mitgestalteten Hügelländern als eigenständiger Gebirgsraum. Den Gebirgscharakter wahrt er ebenso deutlich gegenüber den lebhaft untergliederten Bergländern um Weser und Leine im Westen (Meibeyer 1990).
Der Harz steigt also im Westen und Nordwesten aus einem relativ flachen Umland empor, wo er auch die größten Höhen besitzt.
In diesem Gebirge ist der Brocken mit 1142 m der höchste Berg. Vom Regen blankgewaschene Granitblöcke bedecken seinen sanft gewölbten und waldlosen Gipfel. Im Volksmund nannte man ihn deshalb auch "Blocksberg". Es gibt viele Sagen, die erzählen, wie Teufel, Hexen und Gespenster auf ihm ihr Unwesen treiben sollen (Schäfer 1961, S.90).
Zusätzlich wahrt er seinen Gebirgscharakter im Süden gegen die das Thüringer Becken nördlich umgebenen Landschaften des Eichsfeldes und der Goldenen Aue mit dem Kyffhäuser (Meibeyer 1990).
Nach Osten verliert der Harz allmählich und gleichmäßig an Höhe und geht dann eher unauffällig ins Mannsfelder Hügelland über (Schäfer 1961, S.90).
Seit dem Zweiten Weltkrieg bis zur Wiedervereinigung war dieses Mittelgebirge in zwei Teile geteilt: der westliche Teil gehörte zur Bundesrepublik Deutschland und der östliche Teil zur Deutschen Demokratischen Republik.
Die Grenze beider bilden die Bergkuppe mit Brocken, Achtermann und Bruchberg sowie die Tälerbereiche der Holtemme und Oder (Liedtke u. Marcinek, 1994).
2002, 26 Seiten, Deutsch ; GRIN Verlag GmbH
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