Mundtot!?, Maria Langstroff, Lebenshilfe
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Mundtot!?

Mundtot!?

Wie ich lernte, meine Stimme zu erheben - eine sterbenskranke junge Frau erzählt

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Mundtot!? Wie ich lernte, meine Stimme zu erheben

Die junge Maria leidet an einer schweren Muskelkrankheit und ist seit 2006 an den Rollstuhl gefesselt. Als Pflegebedürftige hat sie schon schlimmste Erfahrungen mit ihren Mitmenschen gemacht. Doch sie hat nie aufgegeben und wehrt sich mit Mut und Stärke gegen jegliche Behindertenfeindlichkeit. In ihrem Buch erzählt sie ihre berührende Geschichte.

2012, 248 Seiten, teilweise farbige Abbildungen, mit Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 12,5 x 19 cm, Kartoniert (TB), Deutsch SCHWARZKOPF & SCHWARZKOPF ISBN-10: 3862651541
ISBN-13: 9783862651542
 
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Klappentext zu: Mundtot!?

Im Jahr 2006 kommt Maria Langstroff in den Rollstuhl. Grund ist eine seltene Muskelkrankheit, die lange nicht diagnostiziert werden kann und so rapide verläuft, dass sie heute fast am ganzen Körper gelähmt ist. Trotz dieses Schicksalsschlags, der die Zukunftspläne der engagierten Studentin zunichte zu machen droht, versucht sie, ihre Ziele zu verfolgen und weiter aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Dabei wird Maria Langstroff immer wieder mit Behindertenfeindlichkeit konfrontiert, ob es sich nun um handgreifliche und verbale Angriffe auf der Straße handelt oder um Diskriminierungen im Krankenhaus, wo man sie wie eine Unmündige behandelt. Während sie vorerst geschockt und depressiv auf diese Erfahrungen reagiert, entwickelt sie nach und nach eine beeindruckende Stärke und lernt, sich gegen Diskriminierung zu wehren und ihre Stimme zu erheben. Maria Langstroffs Buch "Mundtot!?" erzählt die berührende persönliche Geschichte einer mutigen jungen Frau, die vor allem aufrütteln will. Zugleich ist es ein Zeichen der Solidarität, da es für all jene spricht, die keine Stimme (mehr) haben.

Leseprobe: Mundtot!?

" Hallo erst mal , begrüßten die Jungs, die mich im Krankenwagen transportiert hatten, die Schwestern , wir bringen euch eine junge Patientin Frau Langstroff. Wisst ihr etwas über die Person? Tetraplegie, benötigt Sauerstoff, Ernährung über PEG-Sonde, muskelkra... , informierte der dunkelhaarige Sanitäter gerade, als ihn eine Schwester die Augen verdrehend unterbrach. Oah nee, wir haben genug Arbeit. Nehmt sie mit , sagte sie und es klang nicht danach, als scherzte sie. Ein paar Wimpernschläge ...

Autoren-Porträt von Maria Langstroff:

1986 als jüngstes Geschwisterkind in Schwalmstedt, Hessen, geboren, studiert Maria Langstroff Anglistik, Germanistik und Pädagogik für das Lehramt an Gymnasien in Marburg sowie Psychologie. Seit 2006 ist sie auf den Rollstuhl angewiesen, wobei ihre eigentliche Erkrankung, eine sehr seltene, unheilbare Muskelkrankheit, erst vier Jahre später entdeckt wurde. Inzwischen ist Maria Langstroff fast vollständig gelähmt und lebt in einem Pflegeheim in Gießen

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, Allendorf, 18.07.2012
Ein Buch, das erschüttert und gleichzeitig ermutigt. Was für eine starke, junge Frau, der ich von Herzen viel Kraft für den immer schwerer werdenden Alltag und Gottes Bewahrung wünsche. Maria Langstroff ist an den vielen Demütigungen gewachsen, hat sich Gott sei Dank nicht entmutigen lassen und ist hoffentlich noch lange nicht " Mundtot."
Durch ihre gesunde Einstellung und den Glauben ist Maria bei allem Leid reicher, wie viele, die sie so verletzt haben. Ich habe nicht gedacht, dass es in der heutigen Zeit noch so viel Behindertenfeindlichkeit gibt. Leider wissen viele Menschen die Gesundheit, unser höchstes Gut, nicht zu schätzen. Ich wünsche so sehr, dass Maria trotz ärztlicher Prognosen noch etwas Lebenszeit bleibt und sie täglich die erforderliche Kraft geschenkt bekommt, um weiterhin durch zu halten!!! Ihre Zeilen werden hoffentlich viele Herzen erreichen und sie selber stärken.
6 von 6


ausgezeichnet
, 26897 Hilkenbrrok, 13.05.2012
Das was ich dort gelesen habe ist unglaublich. Wie kann es sein das wir im 21. Jahrhundert immer noch so viele Vorurteile haben.Ich sitze selber im Rollstuhl, diese Erfahrungen habe ich bis jetzt nicht mitmachen müßen. Vielleicht liegt es daran das ich über 50zig bin. Das Buch hat mich emotional sehr berührt. Dieses Buch sollte alle die lesen, die zu wenig Zeit haben.
52 von 53


ausgezeichnet
, NRW, 10.06.2012
Da ich selber eine Behinderung habe, kann ich es gut nachempfinden, was Maria erzählt! Ich hatte auch schon einige unschöne Erlebnisse und war dann erstmal mundtot! Vielleicht kann ich ja durch die Art, wie sie sich gelernt hat zu wehren, auch noch etwas dazulernen.
12 von 13


ausgezeichnet
, München, 02.09.2012
Ein sehr bewegendes Buch. Das, was diese Frau im Umgang mit ihren Mitmenschen erleben mußte ist nicht zu fassen. Jeder sollte dieses Buch lesen. Vielleicht ändert so mancher seine Einstellung gegenüber Menschen mit Handicap.
3 von 3


ausgezeichnet
, Plön, 08.09.2012
Sehr anschaulich geschriebenes Buch, dass genau aufzeigt woran es in unserer Gesellschaft hapert. Dameine Frau nach einem Aneurißma seit dem 43. Lebensjahr selbst an den Rollstuhl gefesselt, kann man die Erlebnisse sehr gut selbst nachvollziehen, da ähnliche Erlebnisse zu beklagen sind. Umso toller, das Maria nie aufgegeben hat. Wir wünschen Ihr auch in Zukunft viel Kraft. Wir haben beide das Buch gelesen
3 von 3


ausgezeichnet
, Tittmoning, 19.07.2012
Das Buch ist sehr ergreifend, man kann es nicht mehr aus der Hand legen, sobald man angefangen hat. Macht zugleich wieder hellhöriger, auf seine Mitmenschen zu achten und darüber nachzudenken, wie man sich selber verhalten würde!
4 von 4


ausgezeichnet
, Saarbrücken, 07.07.2012
Ich kann gut nachvollziehen was maria da beschreibt ,ich kenne mache situation nur zu gut da ich selber eine behinderung habe und auf einen rollstuhl angewissen bin.unbedingt lesen es lohnt sich!und an maria gewand höre nie auf zu kämpfen
3 von 3


ausgezeichnet
, Ilmtal, 12.08.2012
Dieses Buch kann man zu 100% weiterempfehlen. Ich selbst (25Jahre) bin chronisch krank und kann einiges sehr gut nachempfinden. Man fragt sich manchmal wirklich, in welcher Gesellschaft wir leben. Manche Menschen haben kein Verständniss für kranke und das ist sehr schade. Ich habe sehr viel Respekt vor Dir, Maria. Höre nicht auf zu kämpfen!!
3 von 3


sehr gut
, Berlin, 29.06.2012
ja es ist echt so auch ich habe schon gespürt die Blicke die wie Messerstiche im Rücken traffen ;itleid Verachtung steicht uns doch oder schupst uns vom Erdball dann fühlt ihr euch nicht mehr so schrecklich, Denkt nur nicht darann es jeden trffen kann.
Super geschrieben und auch ich habe mich manchmal so gefühlt.
3 von 3


ausgezeichnet
, Berlin, 30.07.2012
Ich habe Maris Langstroff in sat1 gesehen und mußte das buch holen. Es ist so toll gemacht von ihr.das ich das Buch weiterempfehle.
Das Buch bringt einen zum Nachdenken.Wie leute so sein können gegen Behinderte.habe auch eine Behinderte Tochter.
2 von 2


ausgezeichnet
, Diemelsee, 13.08.2012
Dieses Buch ist der Wahnsinn!!! Diese Frau hat wirklich stärke in sich und gibt niemals auf. Wiederum traurig was man alles zu lesen bekommt, wie heutzutage noch mit behinderten Menschen umgegangen wird! Einfach traurig!!!
2 von 2


ausgezeichnet
, Münchhausen, 04.07.2012
Absolut lesenswert. Ich bewundere diese Frau, man kann einfach nicht glauben, dass es heutzutage noch Menschen gibt, die so eine kranke Vorstellung von Behinderten haben.
6 von 6


ausgezeichnet
, Leipzig, 13.08.2012
Ein wunderschönes Buch. Habe es an einem Tag durchgelesen. Es ist einfach unglaublich, wie andere Menschen mit Behinderten Leuten umgehen. Die Situation im Pflegeheim ist auch krass. Man sollte wirklich jeden Tag genießen.
2 von 2


sehr gut
, darlingerode, 13.07.2012
ich finde das buch mundtot von maria langstroff sehr gut
sie schildertet ihr schicksal sehr anschaulich
und es können alle die das buch lesen über ihr verhalten zu behinderten menschen nachdenken
3 von 3


ausgezeichnet
, berlin, 16.09.2012
das buch super ehrlich und wie das leben könnte über das thema mehr lesen
2 von 2


ausgezeichnet
, Mönchengladbach, 18.08.2012
einfach super
2 von 2


ausgezeichnet
, 46236 Bottrop, 09.08.2012
Dieses Buch ist sehr ergreifend und die Autorin hält unserer Gesellschaft ruhig und souverän den Spiegel vor...

Ein Tabuthema das nicht länger ein solches bleiben darf.

Lesenswert !!!
2 von 2


sehr gut
, Bremen, 04.08.2012
Ich finde solche Filme und solche Bücher unwarscheinlich toll, deshalb habe ich mir dieses Buch bestellt.
2 von 2


ausgezeichnet
, Prießnitz, 26.10.2012
Sehr ergreifend. Konnte es kaum aus der Hand legen. Das Buch ist sehr empfehlendswert.


gut
, Bad Endorf, 18.09.2012
Ich habe mir die Erzählung ein wenig anders vorgestellt. Das Buch ist sehr langatmig geschrieben.
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