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Kundenkommentare zu: Dem Tode nah

63 Kundenkommentare (Durchschnitt: 4 sehr gut)
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sehr gut
Simone, Voerde, 07.10.2008
Mir gefiel das Buch sehr gut. Es fängt rasant an, wird im Mittelteil stiller und nimmt zum Schluss hin Fahrt auf. Es ist kein Thriller, in dem die Handlung nur so dahin prescht. Nein, die Umstände der Tat, die Hintergründe werden nach und nach sichtbar und verständlich. Viele falsche Fährten werden gelegt. Nebenhandlungen werden mit hineingewoben, die den Leser auf die falsche Fährte bringen sollen, die aber für die eigentliche Handlung nur nebensächlich sind. Die Charaktere in diesem Buch sind sehr gut umschrieben. Die Guten haben auch ihre dunklen Geheimnisse, die sie auch zu Tätern machen können. Die Täter allerdings scheinen manchmal auch nur Opfer zu sein. Obwohl es am Ende hin klar war auf was es hinausläuft, war vieles doch sehr überraschend. Wer den ersten Roman "Ohne ein Wort" von Barcaly gut fand, sollte sich "Dem Tod nahe" nicht entgehen lassen.
8 von 8

ausgezeichnet
Leonae, Niedersachsen, 27.09.2008
Dem Tode nah - Ein super Thriller!
Der 17- jährige Derek versteckt sich im Nachbarhaus bei den Langleys, um mit seiner Freundin eine Woche lang, während die Langleys im Urlaub sind, die sturmfreie Bude zu genießen. Leider kommt es anders als gedacht. Sein Freund Adam und seine Eltern kommen kurz nach ihrer Abreise wieder zurück, weil es Adams Mutter nicht gut geht. Kurz darauf wird die ganze Familie erschossen und Derek bekommt in seinem Versteck im Keller alles mit. Ziemlich schnell wird Derek zum Hauptverdächtigen und kommt ins Gefängnis.
Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, nur so viel, das Buch ist ein echter Pageturner.
Mir fiel es sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Neben der spannenden Geschichte möchte ich auch den flüssigen Schreibstil erwähnen, der das Lesen wirklich zu einem Genuss macht.
Fazit: Ein sehr lesenswerter Roman!
7 von 7

ausgezeichnet
Leonae, Niedersachsen, 25.09.2008
Dem Tode nah - Ein super Thriller!

Der 17- jährige Derek versteckt sich im Nachbarhaus bei den Langleys, um mit seiner Freundin eine Woche lang, während die Langleys im Urlaub sind, die sturmfreie Bude zu genießen. Leider kommt es anders als gedacht. Sein Freund Adam und seine Eltern kommen kurz nach ihrer Abreise wieder zurück, weil es Adams Mutter nicht gut geht. Kurz darauf wird die ganze Familie erschossen und Derek bekommt in seinem Versteck im Keller alles mit. Ziemlich schnell wird Derek zum Hauptverdächtigen und kommt ins Gefängnis.
Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, nur so viel, das Buch ist ein echter Pageturner.
Mir fiel es sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Neben der spannenden Geschichte möchte ich auch den flüssigen Schreibstil erwähnen, der das Lesen wirklich zu einem Genuss macht.
Fazit: Ein sehr lesenswerter Roman!
3 von 3

ausgezeichnet
schliesi, Deutschland, 26.09.2008
Ein superspannender Thriller, den ich gerne weiterempfehlen möchte. Der Spannungs-bogen zieht sich kontinuierlich durch das gesamte Buch. Es kommt während des Lesens zu keiner Zeit Langeweile auf. Barclay versteht es, immer wieder neue Charaktere ins Spiel zu bringen, denen man die Morde zutrauen würde, weil keiner mit völlig offenen Karten spielt. Dass der Krimi etwas klischeebehaftet ist in der Widerspiegelung einer typisch amerikanischen Stadt, mit Fehlverhalten des Bürgermeisters, Prostitution, Diskriminierung von Vorbestraften, stört nicht weiter. Viele der beschriebenen Personen haben eine dunkle Vergangenheit, die nur langsam nach und nach ans Licht kommt und diese kommen auch als potentielle Täter in Frage. Alles in allem ein spannender Psychothriller, den man durch seinen flüssigen und leicht verständlichen und zu lesenden Schreibstill nicht wieder aus der Hand legt.
3 von 3

ausgezeichnet
Michaela, Bad Lauchstädt, 15.10.2008
"Dem Tod nah" war das erste Buch, das ich von Linwood Barclay gelesen habe und es hat mir sehr gut gefallen. Bisher habe ich Bücher in Ich-Form nur aus der Sicht von Frauen gelesen und das war diesmal etwas ganz Neues. Ich hatte allerdings absolut keine Probleme damit. Der Autor hat es geschafft, mich zu fesseln. Immer wenn ich mir sagte: Nur noch ein Kapitel liest du, musste ich trotzdem weiter gelesen. Ich kam einfach nicht los davon. Allerdings muss ich sagen, dass mir ab der Mitte des Buches schon klar war, weshalb die Langleys ermordet wurden. Ich konnte mir denken, wie alles zusammen hängt. Dennoch hat die Geschichte bis zum Ende keinen Abbruch für mich getan und ich fand es trotzdem noch spannend zu erfahren wie alles ausgeht. Das Buch ist flüssig geschrieben, sodass es sich nur so hinweg lesen läßt. Ein spannender Thriller, der es verdient hat auf die Bestsellerliste zu kommen!
3 von 3

gut
Vöglein, B-W., 11.11.2008
Und dabei fängt alles ganz harmlos an. Der 17-jährige Derek möchte sich während der Abwesenheit seiner Nachbarn, die in den Urlaub fahren, das sturmfreie Haus für einige "Schäferstündchen" mit seiner Freundin Penny nutzen. Dann geschieht ein Mord.....und noch einer und der nächste...... Der Alptraum beginnt.....und so langsam fangen die Verstrickungen und Lügen an und auf einmal hat so ziemlich jeder eine Leiche im Keller . Für mich war dieser Krimi "solide" Hausmannskost mit teilweise vorhersehbaren Handlungen. Der Schreibstil war kurzweilig und gut lesbar. Alles in allem auf jeden Fall eine spannende und unterhaltsame Leküre mal für zwischendurch. Was mir weniger gefiel, war die Ich Erzählung durch Jim (ist jedoch Geschmackssache).
2 von 2

ausgezeichnet
sillesoeren, Hürth, 09.10.2008
Dem Tode nah ist der 17-jährige Derek, als er sich im Nachbarhaus versteckt, den Mord an seinem Freund Adam und dessen Eltern miterlebt und selbst nur knapp entkommt. Nach dem Prolog aus Sicht des Jungen schwenkt die Erzählperspektive auf seinen Vater Jim, der als Nachbar natürlich ein Interesse daran hat, zu erfahren, warum seine Nachbarn getötet wurden und dabei feststellt, dass Vergangenheit und Schicksal seiner Familie viel enger mit dem dreifachen Mord verknüpft ist, als er sich in seinen wildesten Alpträumen hätte ausmalen können. Der Plot ist so spannend aufgebaut, dass ich kaum von diesem Buch lassen konnte. Die Charaktere sind plastisch und lebensnah beschrieben. Der Autor legt Spuren aus, die trotzdem am Ende zu einem vollkommen unerwarteten Ausgang führen. Dabei gefällt meiner schwarzen Seele besonders gut, was am Ende mit dem Professor und dem Bürgermeister geschieht ;o)
4 von 5

ausgezeichnet
Stephi, Brandenburg, 09.11.2008
Barclay baut zwei Handlungsstränge auf, an deren Ende der mögliche Täter stehen könnte. Dennoch bleibt das Ende spannend und überraschend.
Der Schreibstil ist flüssig. Der Ich-Erzähler in Form von Jim Cutter erkennt den Ernst der Lage, aber seine Gedanken sind trotzdem nicht schwarzmalerisch. Im Gegenteil – oft musste ich beim Lesen wirklich lachen. Er hat einen trockenen Humor, was das Lesen wirklich zu einem Vergnügen werden lässt.
Die einzelnen Figuren bleiben zwar – abgesehen von Jim Cutter – ziemlich an der Oberfläche, zum Teil ist dies aber auch einfach für den Verlauf der Handlung notwendig, so dass ich darin keinen Kritikpunkt sehe. Der Erzähler offenbart sich natürlich wesentlich stärker und Barclay versteht es sehr gut, dem Leser seine Gefühle und Gedanken zu vermitteln.
Wermutstropfen: Jim als Nicht-Polizist leistet mehr Ermittlungsarbeit als alle anderen.
Klasse Buch!
1 von 1

ausgezeichnet
Keksigirl, Bad Aibling, 06.11.2008
Das Buch ist, wie auch schon der Debütroman des Autors, wieder spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Während der Prolog noch aus der Sicht von Derek geschildert wird, wird das restliche Buch in der Ich-Form aus sich seines Vaters erzählt. Der Roman ist sehr flüssig geschrieben, die Sprache ich lebhaft und man kann alles nachvollziehen. Die Personen werden treffend beschrieben, jede hat ihren eigenen Charaktere der immer bestens zur Person passt. Die Spannung im Roman lebt davon, das man eigentlich bis zum Ende gar nicht weiß, warum die Tat eigentlich begangen wurde. Es werden immer neue Überraschungen an den Tag befördert, die alle ein ideales Motiv für die Tat darstellen. Die Auflösung ist dann glaubhaft dargestellt, die Motive des Täters sind nachvollziehbar. Alles in allem wieder ein super spannenden Thriller, den man gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
1 von 1

ausgezeichnet
Nina M., Leverkusen, 07.11.2008
Das Buch ist ein sprichwörtlicher Pageturner; nicht nur aufgrund des flüssigen Schreibstils des Autors. Geschickt streut er unzählige Hinweise, packt scheinbar belanglose Infos in Nebensätze und lässt den Leser damit in verschiedene Richtungen spekulieren. Gewisse Entwicklungen sind ab einem bestimmten Zeitpunkt zwar absehbar, insgesamt vermag der Autor aber immer wieder zu überraschen.
Die Figuren sind klar umrissen und agieren zumeist glaubwürdig.
Während viele Thriller zu deutlich bloß auf ein spektakuläres Finale zusteuern, gelingt es Barclay, die Spannung konstant zu erhalten und die meisten Fäden zufrieden stellend aufzulösen. Darüber hinaus gibt es nicht nur ein paar Leichen, sondern ein bisschen Gesellschaftskritik, Politik, Lügen und Intrigen, Literatur und Familiendrama. Natürlich alles auf Unterhaltungsniveau, aber mehr erwarte ich von einem guten Thriller auch nicht.
1 von 1

sehr gut
robberta, nrw, 12.02.2009
Derek Cutter versteckt sich im Keller seines Freundes Adam Langley; da Adam mit seinen Elter in Urlaub fährt; um sich mit seiner Freundin Penny dort heimlich zu treffen. Penny kommt jedoch nicht, weil sie Hausarrest bekommen hat. Unerwartete Spannung als die Langleys zurück kommen. Bevor es Derek jedoch gelingt, das Haus zu verlassen klingelt es an der Haustür, ein kurzer Wortwechsel, ein Schuss nach dem zwei weitere folgen, Schritte die den Keller hinab immer näher kommen. Extreme Steigerung der Spannung, dann Erleichterung als die Schritte das Haus verlassen. Derek steigt aus seinem Versteck, geht an den Toten vorbei und verlässt das Haus - und dann - am nächsten Tag - wie es weitergeht, dass müsst ihr selbst lesen. Toller Spannungsaufbau. Der Protagonist ist Derek’s Vater Jim, der sich auf die Suche nach der Wahrheit macht.
1 von 1

sehr gut
Katharina1981, Offenbach, 06.11.2008
Ich hatte auch schon das erste Buch von Linwood Barclay (Ohne ein Wort) gelesen. Und ich muß sagen, das 2.Buch von ihm war gut, kann aber mit dem 1. Buch nicht mithalten. Dem Tode nah begann erst ab der mitte so richtig spannend zu werden, und unterlag auch dann vielen Spannungsschwankungen. Trotzdem war genug Spannung vorhanden und man hat bis zum Ende mitgerätselt, einige zwischenstücke waren etwas vorhersehbar, was aber nicht so schlimm war. Die Figuren waren gut geschildert und kamen glaubwürdig rüber. Vom Schreibstil her, schreibt Linwood Barclay sehr einfach, es lässt sich leicht und schnell lesen. Die ganze Geschichte war in sich sehr schlüssig und gut aufgebaut. Alles in allem war es ein guter Thriller, der auch für Thriller-Anfänger sehr gut geeignet ist, aber er war nicht überragend.
1 von 1

sehr gut
Nicole W., Brakel, 05.10.2008
Wir treffen in diesem Buch auf sehr realistische Charaktere. Barclay hat sich viel Zeit genommen seine Figuren zu formen und ihnen einen wirklich authentischen Charakter zu verleihen. Das ist ihm wahrlich gelungen.
Zudem treffen wir in diesem Buch auf viele Handlungsstränge, von denen man nicht weiß, wo sie noch hinführen und vor allem, welche davon später miteinander verwoben werden.

Am Ende läuft schließlich alles zusammen, die zahlreichen Rätsel und Geheimnisse, auf die man in diesem Buch trifft, werden allesamt zufriedenstellend aufgelöst.

Dieses Buch ließ mich vor Aufregung zwar nicht auf der Couch rumhibbeln, aber es war angenehm zu lesen und Spannung war in ausreichendem Maße vorhanden.
Das war auf jeden Fall nicht mein letztes Buch von Linwood Barclay - jedenfalls solange noch weitere Bücher erscheinen werden.
1 von 1

sehr gut
Toebi, Beckum, 09.10.2008
Dem Tode nah ist auf jeden Fall eine gelungene Übersetzung des Buchtitels. Die Protagonisten kommen dem Tode des Öfteren nahe. Im Prolog wird die Geschichte zunächst aus Dereks Perspektive erzählt. Ab dem 1. Kapitel wechselt dann die diese von Derek zu Dereks Vater. Dies hat mir sehr gut gefallen und es passt zum weiteren Verlauf der Geschichte. Spannung wird aufgebaut und als Leser fiebert man mit. Einige Sachen fand ich doch etwas vorhersehbar. Ein paar Überraschungen birgt die Geschichte dennoch, so dass die Spannung bleibt und gesteigert wird. Das im Klappentext erwähnte dunkle Geheimnis von Ellen hätte ich mir anders vorgestellt. Wenn dort nur Geheimnis gestanden hätte, wäre es aus meiner Sicht treffender gewesen.Das Buch liest sich sehr flüssig. Verglichen mit Ohne ein Wort, würde ich diesem hier einen Stern abziehen, weil ich einige Ereignisse vorhersehbar fand.Aber lesenswert!
1 von 1

sehr gut
Yvi2108, NRW, 03.10.2008
Der 17jährige Derek wird wider Willens Zeuge eines grausamen Mordes an der gesamten Nachbarsfamilie, dabei wollte er doch nur eine ungestörte Zeit mit seiner Freundin im Haus der Nachbarn verleben, die in den Urlaub wollten. Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Wird der Prolog noch aus Sicht des Jungen erzählt, ändert sich das Ganze mit dem ersten Kapitel. Der Ich-Erzähler ist nun Jim, der Vater des Jungen.
Der Autor schreibt auch diesen Thriller in dem aus " Ohne ein Wort" bekannten Stil und versteht es, den Leser geschickt mit Kleinigkeiten zu versorgen und ihn dennoch auf die falsche Fährte zu locken. Die Personen werden sehr gut beschrieben und man gewinnt schnell Zugsang zu ihnen. Die Akteure sind keine "Saubermänner", jeder hat einen dunklen Punkt in der Vergangenheit, der ihn im Laufe der Geschichte einholt und seinen Teil dazu beiträgt!

Fazit: Sehr gelungener Nachfolger!
1 von 1

ausgezeichnet
Ute L., Waiblingen, 04.01.2009
Einfach empfehlenswert ! Das Buch ist einfach super, spannend und man hat es schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die Leseprobe war auch gut, doch das Buch ist super. Habe es auf einen Sitz durch gelesen. Das Ende ist anders, als man während des Buches zu glauben scheint. Es ist interessant, wie die Darsteller beschrieben werden, ihr Verhalten, Gefühle im Altag. Natürlich ist es schlimm, wenn eine ganze Familie so ausgelöscht wird, dass da jeder um sein Leben bangt , ist klar. Dies ist ein Thriller, den ich jedem empfehlen kann. Auch werde ich "Ohne ein Wort" noch lesen, bin gespannt, ob es auch so spannend ist.
1 von 1

ausgezeichnet
Britta, Geesthacht, 22.11.2008
Wer dieses Buch langatmig findet hat noch kein Buch von Henning Mankell gelesen!
Linwood Barclay hat schon mit seinem ersten Buch bewiesen, dass er die Spannung total beherrscht und damit seine Leser in seinen Bann zieht. Dieses zweite Buch von ihm steht dem "ohne eine Wort" in nichts nach. Es ist spannend bis zum Schluss hat zudem viele Wendungen und man weiss nicht wer denn nun der Mörder ist bis zum spannungsgeladenen Ende. Meinen "Vorbeurteilern" kann ist nur widersprechen: einfach superspannend und absolut zu empfehlen! Unbedingt lesen!!
1 von 1

ausgezeichnet
Christina B., Oldisleben, 16.10.2008
Dieser Thriller hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Anfangs hatte ich jedoch einige Probleme damit, dass ganze aus der Sicht des Vaters zu sehen; ich hätte mich wahrscheinlich eher mit Derek identifiziert bzw. die Story als Beobachter betrachtet. Doch in der späteren Entwicklung habe ich alles so richtig als Jim miterlebt, habe mit ihm gebangt und gehofft. Das am Ende der gutmütige Dave der Täter sein sollte, hab ich ehrlich gesagt nicht erwartet und wurde die ganze Zeit durch diese Romansache auf die falsche Spur geführt. Im Großen und Ganzen ein tolles Buch, was seinen Leser in seinen Bann zieht!
1 von 1

gut
Soleil, Berlin, 17.11.2008
Selbstgerecht erscheint der Vater bis zum Ende und übertreibt es damit. Der einsame Cowboy, der wenig redet, aber stets richtig handelt, in ein modernes Umfeld gebettet und vor ein Problem, das seine Familie bedroht, gestellt. Es ist ein spannender Roman, der mit einigen Verdächtigen aufwarten kann. Ich bin mit dem Ende nicht wirklich einverstanden, es wirkt mir eine Spur zu konstruiert und die Motivation des Täters kann ich nicht nachvollziehen. Auch, dass alles so wirklich positiv ausgeht hat mir nicht gefallen, wenn es natürlich auch den Gerechtigkeitssinn des Lesers ansprechen dürfte. So, wie der Roman aufgebaut und geschrieben wurde, ist er sehr attraktiv für die meisten Leser gemacht und lässt sich sicher auch sehr gut verfilmen. Ich allerdings bin einfach nicht mit der Hauptfigur des Vaters warm geworden und einige Stellen des Buches zogen sich doch recht in die Länge.
1 von 1

sehr gut
Manuela2205, Polling, 08.11.2008
Beharrlich wird der Leser in eine Richtung geführt, bei der einem ein Täter geradezu aufgedrängt wird. Da diese Spur das gesamte Buch über verfolgt wird, kommt teilweise ein kleiner Hauch Langeweile auf, weil sie entweder falsch sein muss oder eben nur das Drumherum und Dahinter des Mordes erzählt wird.
Da Linwood Barclay aber sehr flüssig und gut zu lesen schreibt, ist es trotzdem nicht schwer, das Buch zu Ende zu bringen. Wofür man dann mit der einen oder anderen Wendung belohnt wird...

Dem Tode nah mag zwar nicht ein absolutes Meisterwerk sein, jedoch eine grundsolide Leistung, die man getrost weiterempfehlen kann.
1 von 1

sehr gut
N. Stöber, Großalmerode, 12.10.2008
Der Prolog des Buches beginnt erstmal sehr spannend. Morde, auf die man sich zuerst keinen Reim machen kann, geschehen und man will wissen, wie es weitergeht. Man fragt sich, wie Derek, der die Morde miterlebt hat, damit klar kommt und wann er damit rausrückt. Ich finde, dass Barclay einen sehr gut auf die falsche Fährte lockt, in Bezug auf, wer ist der Mörder und warum die Morde überhaupt. Zumal er Personen mit einbringt, die man mehr oder minder als unwichtige Randfiguren wahrnimmt, die dann schließlich doch entscheidender sind. Mir hat das Buch Spaß gemacht zu lesen, da es durch seinen flüssigen Stil nie langweilig wurde. Vielleicht nicht unbedingt es komplett Neues auf dem Markt, aber allemal lesenswert für Thrillerfans!
1 von 1

ausgezeichnet
redfox ms, Sachsen, 07.11.2008
Spannend! Dieses Buch habe ich in einem Ruck verschlungen (wie das erste Buch des Autors). Ich finde es toll, wie der Autor die Figuren scheinbar zusammenhanglos auftreten lässt und am Ende hängt alles zusammen und ergibt eine nicht vorhersehbare Lösung. Wer es spannend mag und ein bisschen rätseln möchte, für den ist dieses Buch ein MUSS.
1 von 1

ausgezeichnet
Sibylle M., Rotenburg (Wümme), 09.11.2008
Von Anfang an wird Spannung aufgebaut, die auch gut gehalten wird. Zwischendurch werden die Personen mit Wissenswertem beschrieben und nach und nach wieder alle Fäden zusammengezogen.

Erst auf den letzten 20 Seiten wird aufgeklärt, wer der Mörder ist. Bis dahin bleibt viel Raum für Spekulationen.
Ein gut geschriebener Thriller, der Spaß gemacht hat.
1 von 1

sehr gut
brauneye, Niederrhein, 14.11.2008
Dem Autor gelingt es von der ersten Seiten an einen zu fesseln. Ziemlich schnell meint man auch die Hintergründe des Verbrechens zu kennen, doch weit gefehlt. Die Lösung bleibt auch bis kurz vor dem Ende des Buches verborgen. Ich fand das Buch sehr gut geschrieben und würde jederzeit wieder zu einem Buch von dem Autoren greifen.
1 von 1

gut
KS, Rems-Murr-Kreis, 03.10.2008
Das Buch beginnt mit einem Prolog, der es in sich hat.
Dafür gibt es von mir einen extra Pluspunkt.
Danach wechselt die Erzählperspektive und der Rest wird aus der Sicht von Jim, dem Vater von Derek, erzählt.
Die Geschichte nimmt ihren Lauf, man erfährt so nach und nach einiges aus aller Personen - und plötzlich ist nichts mehr so, wie es war.
Leider war mir ziemlich bald klar, wer der Mörder ist und weshalb er sich auf einem Rachefeldzug befindet. Und ich denke, dass dies vielen Thriller-Viellesern so gehen wird.
Gut, das Buch ist trotzdem kurzweilig und unterhaltsam geschrieben, Barclay hat einen Erzählstil, der es einem leicht möglich macht, das Buch am Stück zu lesen, so dass man auf jeden Fall auf ein interessantes Leseerlebnis zurück blicken kann.
Trotzdem schafft es der Autor meiner Meinung nach nicht, seinen Erstling "Ohne ein Wort" zu toppen.
2 von 3

sehr gut
Snapple, Region Rhein-Neckar, 07.10.2008
Die Handlung des Buches entwickelt sich um die scheinbar glückliche Familie Cutter. Gleich zu Beginn wird die nordamerikanische Kleinstadtidylle jedoch nachhaltig erschüttert. Sohn Derek, aus dessen Sicht der Prolog geschildert wird, wird Zeuge eines grausamen Verbrechens. Dieses aufzuklären ist Gegenstand der restlichen Geschichte. Hierfür wird die Perspektive gewechselt - ab dem ersten Kapitel teilt Dereks Vater Jim seine Gedanken mit dem Leser. Es wechselt so auch der Sprachstil, der im Prolog zum Teil ordinär scheint.

Dem Mörder nah zu sein, dachte ich mehrfach während der Lektüre von Linwood Barclays neuem Thriller. Und…irrte mich genauso oft! Als am Ende der 500 Seite die Auflösung erfolgte, war ich überrascht und begeistert. Dem Tode nah, hat alles, was ein unterhaltsamer, packender Thriller braucht. Eine spannende Handlung, interessante Charaktere und jede Menge Geheimnisse!
1 von 2

gut
Al, München, 03.10.2008
Einerseits versteht Herr Barclay es ausgezeichnet flüssig und den Leser weiter anspornend zu schreiben, was vor allem an der Detailliertheit der agierenden Personen liegt. Die Person des Vaters, Jim, der hier bis auf das erste Kapitel als Erzähler dient, ist überhaupt nicht greifbar.
Andererseits startet die Story selber sehr schnell und man ist direkt gefesselt. Die Spannung verliert aber häufig an Lebendigkeit, weil Barclay oft, scheinbar zwanghaft, versucht den Leser auf eine falsche Fährte zu locken.

Insgesamt betrachtet ist "Dem Tode nah" jedoch ein sehr solider, sehr leicht lesbarer Thriller, der erfreulicherweise im Unterschied zum Beispiel zu Crichtons "Next" oder Schätzings "Der Schwarm" nicht an unüberschaubar vielen Schauplätzen gleichzeitig stattfindet, somit also auch mit Unterbrechungen problemlos gelesen werden kann.
1 von 2

gut
Drese B., Polling, 21.09.2008
Im Prolog versteckt sich Derek im Keller seines Freudes, während die Familie in Urlaub fährt. Er hat ein ungestörtes Treffen mit seiner Freundin geplant. Doch die Familie kehrt wieder zurück und wird erschossen, während Derek noch im Keller versteckt ist. Anstatt den Mord zu melden, geht er nach Hause. Dann geht es aus Sicht von Jim, Dereks Vater, weiter. Diese Wendung hat mir erstmal gut gefallen. Jim versucht, Derek zu helfen und ermittelt auf eigene Faust, warum die Familie erschossen wurde. Es tauchen einige Rückblicke aus Jims früherem Leben auf, die ich teilweise etwas langatmig fand. Aber für die Geschichte sind sie doch von Bedeutung. Immer mehr Personen werden vertrauensunwürdig, weil sie alle irgendwie "Dreck am Stecken" haben oder in Verbindung mit verdächtigen Personen stehen. So dauert es doch ziemlich lange, bis der Leser auf den richtigen Täter kommt.
2 von 5

ausgezeichnet
e., Thüringen, 05.03.2012
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Die Geschichte beginnt gleich im Prolog & wird von Derek erzählt, der sich im Haus der L. versteckt hat & mitbekam wie die Familie getötet wurde. Danach erzählt der Vater die Geschichte weiter bis zum Ende. Als Derek unter Verdacht steht die L. ermordet zu haben, Glaubt sein Vater das natürlich nicht & macht sich selbst aut die Suche nach dem Täter. Die Familie L. wirkt ein wenig unsympathisch. Derek und seine Familie wirken schon viel Sympathischer. Jim C. fällt durch sein Pflichtbewusstsein & Gerechtigkeitssinn & die bedinungslose ♥ zu seiner Familie auf. Trotz vieler Nebenpassagen verliert man die Kerngeschichte nie ausser Blick. Die Story ist leicht geschrieben & flüßig zu lesen & hält die Spannung bis zum Schluss. Auch die Detailreiche Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen und es keineswegs in die länge gezogen.
L. Barclay ist Klasse.

ausgezeichnet
Gabi S., Babenhausen, 10.05.2010
Als sein Freund und Nachbar Adam in Urlaub fährt,möchte Derek das Haus eine Woche lang als Liebesnetz nutzen und lässt sich einschließen.Anstatt seiner Freundin kommt jedoch Adam mit seiner Familie überraschend zurück und Derek muss vom Keller aus miterleben,wie die gesamte Famile erschossen wird.Sein Vater Jim ahnt zunächst nicht,wie sein Sohn und auch seine Frau in diesem Mordfall verwickelt sind...
Im Verlauf des Buchs zeigt sich, dass beinahe jeder, von Derekt und seiner Mutter über den Bestsellterautor/Uni-Präsidenten bis hin zum Bürgermeister, "eine Leiche im Keller" haben.
Nach "Ohne ein Wort" war ich sehr gespannt auf "Dem Tode nah" und wurde keineswegs enttäuscht.Auch hier ging es mir so,dass ich nach jedem Kapitel weiterlesen musste,weil ich einfach zu neugierig war, wie es weitergeht.Bei diesem Buch wird jeder zur Leseratte.Total spannend und empfehlenswert.

ausgezeichnet
Andrea, Siegburg, 29.12.2009
Ein Junge muss hilflos mit ansehen, wie die Familie seines besten Freundes ausgelöscht wird. Derek hatte sich versteckt und alles mit angesehen, die Täter hatten keine Ahnung, dass er da war. Doch es stellt sich heraus, dass nicht Adams Familie das Ziel des Anschlages war, sondern Dereks. Ein Albtraum beginnt. Wie auch schon Barclays erster Roman, macht „Dem Tode nah“ eine radikale Kehrtwendung und lässt den Leser immer wieder in der Luft hängen. Doch am Ende ist klar, dass nichts so ist wie es scheint und man sich in Zukunft gut überlegen sollte, wem man traut und wem man besser aus dem Weg gehen sollte. Ich bin von diesem Roman total begeistert. Meiner Meinung nach ist er auf jeden Fall ein Gewinn für jedes Bücherregal, obwohl er nicht ganz so gut ist wie sein Vorgänger oder meiner Meinung nach auch sein Nachfolger. Linwood Barclay ist eben immer für eine tödliche Verschwörung gut.

ausgezeichnet
Stefanie, Münchweiler, 21.12.2008
Wer ist der Mörder und Warum
Ohne ein wort und jetzt Dem tode nah von Linwood Barclay
Dieser Thriller beginnt mit dem 17 jährigen Derek der seinen besten Freund Adam in der nachbarschaft nur noch wiedersehen sagen will da der ein paar Tage mit den Eltern vereist.Er erweckte nach der verabschiedung den anschein als sei er gegagen dabei hatte er sich im Keller versteckt und wartete bis die Luft rein war.Doch plötzlich kamen sie wieder nach hause er musste sich wieder verstecken den es ga bestimmt mords ärger wenn das herauskäme das er sich versteckelt hatte um das haus als treff mit seiner freundlin Penny zu nutzen. Doch plötzlich fuhr ein 2 Auto vor und danach 1 2 3 Schüsse und das war der anfang des geboren Thrillers warum wurden sie erschossen
was hatte es damit zu tun was in der vergangenheit passiert war, der Bürgermeister der unbekannte Drew der Computer.fesselnt bis zum Schluß

sehr gut
Tintenherz, Kiel, 30.01.2010
Der 17jährige Derek Cutter versteckt sich im Keller seiner Nachbarn, die in den Urlaub fahren wollen. Er möchte mit seiner Freundin dort ungestört Zeit verbringen. Doch unerwartet kommen sie wieder zurück und werden in ihrem Haus von Unbekannten erschossen. Die Suche nach den Mördern beginnt.
Dieses Buch ist ein typisch amerikanischer Thriller. Das Kleinstadtleben wird anschaulich ausgeleuchtet.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen.
Der Autor beschreibt spannend die vielen Enthüllungen der einzelnen Charaktere und es tauchen immer wieder neue Entwicklungen und unvorhersehbare Wendungen in der Suche nach den Mördern auf. Die Dialoge werden mit reichlich Wortwitz geschrieben. Die Geschichte wird von Dereks Vater, Jim Cutter, erzählt, der sich an der Suche beteiligt.
Das Buch ist spannend und in keiner Weise langatmig und absolut lesenswert.

sehr gut
sukra21, Berlin, 12.01.2010
Derek, der 17jährige Sohn von Jim Cutter wird verdächtigt, seinen Freund Adam und dessen Eltern umgebracht zu haben. Jim glaubt jedoch an die Unschuld seines Sohnes und verdächtigt den ehemaligen Geliebten und Chef seiner Frau Ellen.
Das Buch ist von Anfang an so geschrieben, dass es den Leser in eine Welt voller Lug und Trug, sozialer Probleme und menschlicher Schwächen reist. Die Verdächtigen wechseln öfters, so dass man ständig über den tatsächlichen Täter spekuliert. Sicher ist nur von Anfang an, dass es nicht Derek ist. Dass kurz vor Schluss eigentlich klar ist, wer der Täter war, tut der Spannung keinen Abbruch. Das Buch ist bis zuletzt unheimlich fesselnd und lässt einen nicht mehr los.
Ich habe das Lesen dieses Buches sehr genossen. Selten hat mich eine Buch so in seinen Bann geschlagen, so dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte.

sehr gut
Laleli, Franken, 06.06.2009
Versteckt im Haus der Nachbarn muss der 17-jährige Derek den kaltblütigen Mord an seinem gleichaltrigen Freund und dessen Eltern miterleben. Doch mit dem Schrecken allein kommt er nicht davon, er gerät selbst unter Verdacht. Die Suche nach dem wahren Täter führt den Leser durch alle Gesellschaftsschichten einer amerikanischen Kleinstadt: Von der drogenabhängigen Nutte bis hin zum Bürgermeister stolpern wir durch ein Labyrinth aus Betrug, Lügen und Rache. Auf diesen Irrwegen kann man, wie im echten Leben, den scheinbar Rechtschaffenen nicht trauen und selbst in der eigenen Familie ist nichts so, wie es scheint.
Nach dem fulminanten Auftakt mit dem dreifachen Mord (Vorsicht, dieses Kapitel kann bei unerfahrenen Krimilesern zu erhöhtem Herzschlag führen!), gerät die Story in ruhigere Gewässer, doch auch die Tätersuche im Lügengespinst bleibt spannend, bis zu ihrem unerwarteten Ende.

sehr gut
Christian, Kassel, 27.04.2009
Nach dem ich durch Zufall Ohne ein Wort gelesen habe und völlig begeistert war musste ich natürlich auch Dem Tode nah lesen. Leider war ich von diesem Buch nicht ganz so überzeugt. Natürlich ist es spannend geschrieben und es werden viele Geheimnisse gelüftet, aber im ganzen fand ich die einzelnen Handlungsstänge aus der Vergangenheit, die dann auch noch alle irgendwie zusammenlaufen, ein wenig viel und übertrieben.

Ansonsten ist dieses Buch eine super Unterhaltung und spannend geschrieben. Viele einzelne Dinge laufen zu einem Ganzen zusammen. Das ist einerseits übertrieben, aber auch super überlegt und durchdacht. Intiligent wird ein Thriller erzählt, der es in sich hat. Was ich wiederum auch ein wenig nervig fand waren einige Grammatikfehler. Ein gutes Buch, dass aber mit seinem Vorgänger leider nicht ganz mithalten kann.

sehr gut
thorlac, Franken, 25.01.2009
Was spricht mehr für ein Buch als die Tatsache, dass ich es in einem Tag mit Begeisterung verschlungen habe?
Neben der Spannung, die das Buch erzeugt, und meinem schnell geweckten Interesse an der Geschichte rund um die Familie von Jim ist es wohl auch dem sehr einfachen Schreibstil von Linwood Barclay zu verdanken, der das Buch zu einem wahren Pageturner macht. Der Autor versteht es, mit klaren Worten meine Vorstellungskraft zu wecken und gewinnt mit angenehm kurzen Kapiteln (was ich grundsätzlich sehr zu schätzen weiß) stets meine Lust am weiterlesen.
Es hat mir einfach Spaß gemacht, die Rätsel um den Mord und die Lebensgeschichten der beschriebenen Personen mitzuentschlüsseln.
Wer einen kurzweiligen, spannenden Thriller sucht, landet bei Linwood Barclays Buch sicher keinen Fehlgriff!

sehr gut
silkedb, Köln, 18.12.2008
Die Story schreitet mit rasantem Tempo voran, unerwartete Wendungen der Ereignisse prägen den Plot und gerade wenn man sich sicher ist die Auflösung zu kennen, gibt es neue Informationen, die alles ändern.
Das ist jedoch auch gleichzeitig die große Schwäche des Romans. Hier war es ein wenig zu viel des Guten und die Story wirkt dadurch etwas zu sehr konstruiert und unwahrscheinlich.
War der Prolog noch aus Sicht von Derek, so wechselt die Perspektive ab dem ersten Kapitel zu seinem Vater Jim Cutter. Seine Gedanken wirken so auch im Schreibstil deutlich gereifter, jedoch wirkt dieser Erzähler nie belehrend, sondern kommt wunderbar locker und leicht daher.
Ähnlich einer männlichen Miss Marple beginnt Jim hinter die Fassaden zu sehen. Der Leser weiß zu jedem Zeitpunkt immer nur genau soviel, wie auch Jim an Informationen zur Verfügung hat. Das macht es spannend mit zu rätseln.

sehr gut
Jana, Heli, 06.11.2008
Alles läuft bei Familie Cutter zusammen, und nicht nur weil ihr Sohn den Mord an der Nachbarsfamilie beobachtet hat. Das lässt den ganzen Roman arg konstruiert wirken und mildert etwas das Lesevergnügen. Barclays Schreibstil ist angenehm und die Spannung hält er fast konstant oben. Seine Charaktere sind sehr angenehm geschildert. In vielen Romanen hat man Extremfiguren, die Alkoholiker sind, oder sonst psychischen Probleme haben die ihr Leben/Beziehung immer wieder bedrohen. Hier hat Barclay gespart und man trifft auf ziemlich normale Menschen. Was ein bisschen schade bei diesem Roman ist, dass das Ende für geübte Thriller-Leser doch sehr vorhersehbar ist. Zu erwähnen ist noch das Barclay nicht nur die Morde in seinen Roman eingebaut hat, es gibt sogar noch einen zweiten Komplott, der sogar verschlungener ist als der Mord.

sehr gut
RikkiDD, Dresden, 01.10.2008
Ein Junge versteckt sich im Keller der Nachbarfamilie, um eine freie Woche und Wohnung mit seiner Freundin zu haben. Bevor es dazu kommt, wird er Ohrenzeuge eines Dreifachmordes. Selber kommt er nur knapp mit dem Leben davon.
Bei der Tatortbegehung mit der Polizei stellt er für sich allein fest, dass ein Computer fehlt. Doch der Polizei sagt weder er noch sein Vater etwas - welcher von dem Sohn ins Vertrauen gezogen wird. So beginnt ein Kreislauf, der kaum noch zu stoppen ist.
Ein Ohrring des Jungen wird im Bett der Eltern der Nachbarn gefunden und er muss in Untersuchungshaft.
Immer mehr Personen kommen ins Blickfeld der Handlung, aber irgendwie kann man als Leser nie eine Verbindung zu den Morden herstellen. Nur langsam kommt Licht ins Dunkel. Der Schluss ist trotzdem anders als man voraussehen kann.

ausgezeichnet
Gabi S., Babenhausen, 09.05.2010
Echt Meisterklasse

Ich bin ein Fan von Linwood Barclay und habe auch schon "Ohne ein Wort" gelesen.

Auch dieses Buch war wieder spannend, fesselnd und ich konnte es nicht loslassen. Alles in Allem wieder ein sehr gelungener Thriller, den meine Jungs auch schon gelesen haben und von dem Buch faziniert waren.

Linwood Barclay hat es wieder mal geschafft, einen Thriller zu verfassen, in dem nicht vorhersehbar war, was weiter passiert. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der gerne Thriller liest und viel Zeit hat, um es in einem Rutsch durchzulesen.

ausgezeichnet
rebellyell666, Münster, 13.08.2009
Linwood Barclay enttäuscht einen nicht. Als ich das Buch in der Hand hielt, dachte ich nur: Endlich ein neues Buch von ihm!! Natürlich nahm ich es sofort mit! Er hat mich wieder begeistert mich in seinen Bann gezogen. Barclay versteht es, Charaktere und Personen so zu zeichnen, dass man sich mit ihnen durch die Szenen bewegt. Genauso wie in seinem ersten Thriller "Ohne ein Wort" hat er einen männlichen Helden gewählt, der so mutig ist, dem Geheimnis um den Tod seiner Nachbarn auf den Grund zu gehen. Obwohl der Fall natürlich sehr konstruiert ist, ist er doch atemraubend und spannend geschrieben. Ich hatte das Buch innerhalb von zwei Tagen durch.

ausgezeichnet
anyways, Greifswald, 26.08.2009
Begleitet mit den Worten „Schande“ und „Dreckskerl“ werden Mr. Langley, sein Sohn Adam und Mrs. Langley regelrecht hingerichtet. Einziger Zeuge dieser Tat ist Derek, Nachbarjunge und bester Freund von Adam. Er hielt sich im Keller versteckt, da er das Haus der Nachbarn, ohne dessen Wissen, während deren Urlaubsreise als Liebesnest für sich und seine Freundin nutzen wollte. Er flüchtet und behält das Gesehene lange Zeit für sich.
Die nun folgenden Ereignisse werden von Dereks Vater geschildert.
Fazit: Ein rasanter Psychothriller, der trotz einiger Schwächen und Fehler sich durchaus mit seinem Vorgänger „ Ohne ein Wort „ messen kann. Für Freunde dieses Genres zu empfehlen.

ausgezeichnet
Sabrina, Maintal, 13.10.2009
Das Buch"Dem Tode nah" ist absolut zu empfeheln.Es geht gleich spannend los, weil ja Derek miterlebt wie die Langleys ermordet werden und er selber überleben kann, was alles dann später noch raus kommt hätte man niemals gedacht. Der Autor versucht einen immer wieder auf eine andere Spur zu bringen um raus zu bekommen, warum das alles passiert ist, aber am schluss kommt es dann doch anders als man gedacht hätte.Er hat die einzelnen Personen sehr gut beschrieben, so das man gut nach voll ziehen konnte wie sich das alles zusammengefügt bzw. entwickelt hat.Ich finde auch, das es eine realistische Story ist, die auch wirklich hätte passieren können, das macht die Geschichte dann doppelt so spannend.

ausgezeichnet
Kerstin M., Bendorf, 24.11.2008
Ein gut geschriebener Thriller, der mir gelegentlich Gänsehaut erzeugte. Barclay zeichnet seine Figuren sehr detailgenau. Zum einen den überheblichen Universitätsdirektor, den unmöglichen Bürgermeister oder auch Dereks Eltern. Beginnt der Prolog noch aus der Sicht von Derek, so werden die nachfolgenden Kapitel aus der Sicht seines Vaters berichtet. Dieser Wechsel hat mir besonders gut gefallen, denn dadurch erhält man einen besseren Überblick über die ganze Geschichte und das Ausmaß der Tragödie, die sich im Leben von Dereks Eltern abspielt. Ein sehr zu empfehlendes Buch.

gut
stjerneskud, Stuttgart, 29.03.2009
Der Prolog ließ mich vermuten, einen richtig guten Thriller in die Hände bekommen zu haben & ich freute mich auf unterhaltsame Lesestunden, nur leider kippte die Geschichte schon im 1. Kapitel. Weiter geht es in der Ich-Form & zwar nicht aus Dereks Sicht, sondern aus der seines Vaters. Dies störte mich sehr, weil ich in Gedanken immer noch bei Derek war & im Hinterkopf hatte, was er miterleben musste. Eigentlich müsste Derek die Hauptperson sein, aber dadurch gerät er in den Hintergrund. Der Perspektivenwechsel nahm dem ganzen die Fahrt und bremste die Spannung aus. Dadurch, dass der Vater ins Rampenlicht gerät, nimmt man an, dass er sehr viel tiefer in die Ereignisse mit verstrickt und möglicherweise auch der Mörder ist. Die Ich-Form ist für diese Geschichte unglücklich gewählt. Sie hätte sehr viel mitreißender erzählt werden können. Den Thriller muss man nicht unbedingt gelesen haben.

gut
S. B., Bendorf, 23.03.2009
Erzählt wird die Geschichte nur im ersten Kapitel von Derek, danach erfährt man alles aus der Sicht seines Vaters in der Ich-Form. Die Charaktere im Buch sind stark stereotyp gehalten, trotzdem hat man nie das Gefühl, wirklich alles über sie zu wissen. Da alles aus Jims Sicht geschildert wird, stellt sich der Leser natürlich dieselben Fragen, welche auch ihm durch den Kopf gehen.
Die Story selbst ist durchaus spannend und lässt sich flüssig lesen. Man möchte natürlich selbst gern wissen, wer die Langleys umgebracht hat und aus welchem Grund. Trotzdem erreicht der Thriller nicht die atemlose Spannung, die man sich eigentlich wünschen würde. Das Handeln der Personen ist nicht in jedem Fall nachvollziehbar und die Handlung nimmt Wendungen, denen der Leser teilweise nur schwer folgen kann.
Alles in allem ist „Dem Tode nah“ auf jeden Fall ein solider Thriller, den man gerne liest.

gut
sassenach, Deutschland, 05.03.2009
Das erste Kapitel von „Dem Tode nah“ wird aus der Perspektive von Derek erzählt, der sich im Haus der Nachbarn versteckt und mitbekommt, wie die gesamte Familie ermordet wird. Ab dem zweiten Kapitel wird die Geschichte dann von Dereks Vater Jim weitererzählt.

Im Lauf der Ermittlungen werden etliche Geheimnisse aufgedeckt, die einige Figuren plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Sehr geschickt legt Linwood Barclay zahlreiche falsche Fährten. Meiner Meinung wählte der Autor dann leider ausgerechnet die am wenigsten überzeugende Variante als Auflösung aus.

Objektiv gesehen ist „Dem Tode nah“ ein guter Thriller, der ohne viel Blutvergießen eine beklemmende Atmosphäre schafft und den der Leser erst nach der letzten Seite wieder aus der Hand legen möchte. Hätte ich nicht direkt davor „Ohne ein Wort gelesen“, hätte ich vermutlich ohne zu Zögern mehr Sterne vergeben.

gut
hrafnaklukka, Rüthen, 08.02.2009
Nach „Ohne ein Wort“ ist „Dem Tode nahe“ der zweite Roman aus der Feder des Autors Linwood Barcley. Die Erwartungen nach dem wirklich sehr guten Erstling waren bei mir sehr hoch, deswegen war ich nach dem Lesen ein wenig enttäuscht.Eindeutig positiv finde ich seine Beschreibung der verschiedenen Charaktere, die verschiedenen Handlungen sind stimmig und auch die Beziehungen untereinander kann man gut nachvollziehen.

Was mir nicht so gut gefallen hat - nach einem spannenden Start kommt der Krimi erstmal schwer in die Gänge. Doch dann gelingt es dem Autor, zum richtigen Zeitpunkt geschickte Wendungen in die Handlung einzubauen, und so wird es dann doch noch richtig spannend und man bekommt Spass daran, gemeinsam mit den Protagonisten das Rätsel zu lösen und die Fäden zu entwirren. Das Ende ist allerdings nicht ganz so gelungen, die Auflösung wirkt für mich etwas zu konstruiert.

sehr gut
thola, kreuzau, 08.01.2009
Ein sehr gut geschriebenes Buch, sehr leicht zu lesen, durch den einfachen Schreibstil. In diesem Buch gibt es viele Parallelen zum Vorgänger Buch "Ohne ein Wort" , der Autor versucht einen auf falsche Fährte zu locken. Das Buch ist nicht durchgehend spannend aber es macht neugierig, deshalb will man unbedingt erfahren was Derek und seiner Familie noch widerfährt, und immer wenn man glaubt es kann nicht mehr schlimmer kommen, passiert das nächste Unglück. Ich persönlich kann dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen und wünsche viel Spaß beim Lesen.

ausgezeichnet
Manuela, Sauerland, 11.06.2010
Ein super Buch!
Normalerweise lese ich nicht, und wenn "zwinge" ich mich dazu...aber dieses Buch konnte ich nicht mehr weg legen.
Habe es in zwei Tagen durchgelesen, sowas hatte ich noch niemals :-)

SUPER!

ausgezeichnet
Heike, Wuppertal, 12.03.2009
Klasse Buch, voller Spannung, es wurde mir empfohlen. Ich lese eigentlich keine Krimis aber seit diesem Buch bin ich umgeschwänkt. Man kann das Buch wirklich weiter empfehlen und es liest sich auch wunderbar. Man ist gepackt von der Geschichte und will wissen wie es weiter geht.

weniger gut
sabatayn76, Deutschland, 09.09.2009
Der Thriller „Dem Tode nah“ beginnt vielversprechend und spannend. Leider hat sich bei mir bereits nach dem Prolog Langeweile eingeschlichen. Bis zum elften Kapitel ist meiner Meinung nach nur sehr wenig und eher Unspektakuläres passiert. In einfacher Sprache erfährt der Leser mehr über die Protagonisten, dabei bleiben die Charaktere jedoch eher farblos, konstruiert und unglaubwürdig.
Im Laufe des Thrillers kommt etwas mehr Spannung auf, doch hat mich das Buch zu keinem Zeitpunkt wirklich gefesselt. Die Story war hierfür zu vorhersehbar und hat wenig Potenzial für Überraschungen geboten.
Schade! Ich hatte Gutes über Linwood Barclay gehört und muss nun sagen, dass ich den Autor als völlig überbewertet empfinde. Ein Thriller ohne Nervenkitzel, ohne Adrenalinausschüttung und ohne wirkliche Überraschungseffekte.

weniger gut
Yoshi, Berlin, 07.01.2009
Der spannende Prolog versprach schon so einiges, was der Roman im weiteren Verlauf leider nicht halten konnte. Mir schien es fast so, als hätte der Autor mehr Wert auf die privaten Probleme der Cutters gelegt. Das mag durchaus ein Mittel gewesen sein, um von dem wahren Mörder abzulenken, war teilweise jedoch einfach nur zu langatmig.
Auch konnte ich mich nicht mit einigen Figuren anfreunden, zu unverständlich war ihr Verhalten.Lässt sich Dereks Handeln noch durch sein Alter erklären, möchte man seine Mutter oft einfach nur schütteln, um sie zur Vernunft zu bringen. Selbst als man die Beweggründe für ihr Verhalten erfährt, ist man immer noch unschlüssig, ob das als Grund wirklich ausreicht. Zumindest lässt sich der Roman flüssig lesen und es wird einem nicht leicht gemacht, den wahren Mörder zu erkennen. So bleibt dennoch eine kurzweilige und teilweise durchaus spannende Lektüre.
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weniger gut
Ina, Kärnten, 16.04.2009
Der Prolog, der ja aus Dereks Sicht geschrieben wurde, war klasse - es war spannend und man konnte richtig mitfiebern. Als dann beim 1. Kapitel die Erzählweise geändert wurde, hat die Geschichte eindeutig an Spannung verloren und das hat sich im Laufe des Buches leider auch nicht mehr geändert. Jim blieb für mich farblos und ich konnte mich überhaupt nicht in seine rationale oft kalte Denkweise hineinversetzen. Da ich von der Leseprobe so begeistert war, hab ich mir das Buch gekauft und finde nun im Nachhinein, dass es sich für mich überhaupt nicht ausgezahlt hat, da ich zum Schluss die Sätze nur noch überflogen hab.

weniger gut
axwa, Dresden, 12.12.2008
Um es vorwegzunehmen: „Dem Tode nah“ von Linwood Barclay ist kein literarisches Meisterwerk. Die Nachbarn der Cutters werden ermordet. Ihr Sohn Derek gerät unschuldig unter Verdacht und sein Vater beginnt selbst zu recherchieren. Er stößt dabei auf jede Menge Abgründiges bei den honorigen Bewohnern des kleinen Ortes aber auch in der eigenen Familie. Klar führt dies zu vielen Handlungssträngen, die den Leser immer wieder auf eine andere Fährte führen sollen.
Hier beginnt aber auch schon die große Schwäche des Thrillers. Er ist einfach zu offensichtlich konstruiert. Auch der Täter und sein Motiv sind selbst für einen unerfahrenen Krimileser, wie mich, schnell nach dem ersten Auftauchen klar. Spannend bleibt es trotzdem, zumindest in Bezug auf das Schicksal der Familie Cutter.
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gut
Leonie, Sylt, 13.05.2009
Ganz nettes Buch...Fängt spannend an, lässt dann aber rasch nach, als der Er-Erzähler zum Ich-Erzähler wird. Teilweise fand ich die Dialoge ziemlich lasch und das Ende war auch nur lauwarm. Es gibt sicher spannendere Bücher.

gut
Leonie, Sylt, 29.03.2009
Ein ganz nettes Buch, das man zwischendurch schnell lesen kann. Allerdings blieb die Handlung für mich ohne viel Tiefgang oder Spannung. Zwar fängt es spannend an, lässt dann aber, auch weil es zum Ich-Erzähler wechselt, nach. Drei Sterne, weil es kein Buch ist, das ich länger im Gedächtnis behalten werde und es hat, meiner Meinung nach, keinen "Thriller"-Status verdient.

ausgezeichnet
Anja, Cottbus, 09.08.2009
Ein sehr spannendes Buch, dass ich nur weiter empfehlen kann. Sehr gut geschrieben und konnte es nicht aus der Hand legen.

ausgezeichnet
Anja, Bargteheide, 04.05.2009
Super Schriftsteller, hammer Spannung von Anfang bis Ende. Man kann kaum aufhören zu lesen. Weltklasse.

ausgezeichnet
Galina, NRW, 14.02.2009
ein sehr spannendes Buch !!!

ausgezeichnet
Galina, NRW, 14.02.2009
ein sehr spannendes Buch !!!

weniger gut
Mandy, Aschersleben, 28.04.2010
schade, nach "Ohne ein Wort" hab ich mir von diesem Buch mehr versprochen
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Informationen zu diesem Artikel:
Dem Tode nah
Dem Tode nah, Linwood Barclay, Krimi & Thriller
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