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Kundenkommentare zu: Wohin der Fluss uns trägt

31 Kundenkommentare (Durchschnitt: 3 gut)
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ausgezeichnet
goat, Niedersachsen, 25.01.2009
Abwechselnd und aus der Sicht von Chris beschreiben die Kapitel einmal die gegewärtige Situation und dann wieder Rückblenden, wie die zwei sich kennenlernten und nach und nach auch wie die Krankheit entdeckt wurde.
Man erfährt sehr viel über Abbie und Chris und bewundert Abbies Stärke. Die Kraft, die der Krebs ihr raubt, scheint sie Chris in doppelter Form zurück zu geben.
Charles Martin hat ein bezauberndes Buch über die Kraft der Liebe geschrieben. Die Geschichte hat mich sehr berührt, auch wenn ich wusste, wie das Buch enden wird, so habe ich doch etliche Tränen vergossen. Und so wünscht man sich doch ein gutes Buch
3 von 3

gut
S. Meyer, Neuendettelsau, 17.01.2009
Ein Abschied für immer. In Charles Martin Roman "Wohin der Fluss uns trägt" geht es um Chris und Abbie, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Chris der Künstler, der sich schon als Kind in seine Bilder flüchtete und die erfolgreiche, alles könnende Abbie. Doch nach vielen glücklichen Ehejahren wurde das Glück der beiden jäh beendet, bei Abbie wird Krebs diagnostiziert. Nach etlichen Operationen haben die Ärzte aufgegeben und sehen keine Heilung mehr für Abbie.
Hier beginnt der Roman, als Abbie ihrem Mann Chris sagt sie möchte bevor sie stirbt noch eine Liste abarbeiten. Unter anderem möchte sie eine für sie eigtl. zu schwere Kanufahrt unternehmen.
Mit vielen Rückblenden, die das Schicksal der beiden zeigen, schildert Charles Martin aus der Sicht von Chris den Kampf mit dem Krebs und schließlich den letzen Abschied der beiden.
Ein empfehlenswertes Buch!
3 von 3

sehr gut
Heidi, Barnim, 20.01.2009
Bildhaft lässt Charles Martin uns an der letzten gemeinsamen Reise von Abbie und Chris teilhaben. Die vielen detailierten Beschreibungen der Umgebung zogen sich allerdings teilweise sehr in die Länge und wirkten hin und wieder störend. Dennoch blieb das Feeling für die emotionale Geschichte und die beiden Hauptpersonen erhalten. Was sicher auch an den gut gezeichneten Nebencharakteren lag, die Abbie und Chris auf ihrer Fahrt über den Fluss begegnen.
Das Ende war ziemlich vorhersehbar und nicht besonders rund, aber genau deshalb regte es einen zum nachdenken an – über den Sinn des Lebens, das Loslassen und Weiterleben.
Für mich war dieses Buch eins der Bewegensten, das ich je gelesen habe. Eine Geschichte, die nicht nur emotional ist, sondern auch den eigenen Blickwinkel auf die alltäglichen Dinge des Lebens ändert.
2 von 2

ausgezeichnet
Elchi130, Ruhrgebiet, 31.01.2009
Dieses Buch hat mich ganz tief berührt. Es hat mir den Atem genommen, mich geänstigt, es hat mich sehr froh gemacht und unbeschreiblich traurig. Charles Martin schreibt unglaublich gefühlvoll, auch in vielen Nebensätzen. Das Buch erzählt von einer großen Liebe, die bis zum Ende Bestand hat.
Doch das Buch beschreibt auch eine grausame Krankheit, die dir alles raubt - und auch das kann Charles Martin sehr gut. Das Buch ist stellenweise so hart, dass sich mir der Magen zusammenzog vor Anspannung. Die Krebsbehandlungen wirken so real, dass ich mich während des Lesens immer wieder daran erinnern musste, dass ich einen Roman lese.
Zu lang sind nach meiner Ansicht die Kunstexkursionen und auch die Beschreibungen des Flusses. Die Geschichte geht zum Teil zu sehr im Verlauf des Flusses unter.
4 von 5

gut
Drese B., Polling, 16.02.2009
Abbi und Chris kommen aus verschiedenen Schichten. Sie ist die Tochter aus hohem Hause und er hat kein festes Einkommen, trotzdem verlieben sie sich und heiraten.

Das Glück war ihnen leider nicht vergönnt...Abbi erkrankt unheilbar an Krebs. Therapien und Operationen können ihr nicht helfen. Sie möchte allerdings nicht tatenlos auf das Ende warten, sondern sich mit Chris 10 Wünsche erfüllen. So kommt es, dass sie am Strand Wein trinken, lachen und die gemeinsame Zeit geniesen. Den großen Wunsch, im Kanu auf dem Fluss zu fahren, will Chris ihr natürlich auch erfüllen und nimmt Abbi heimlich mit. Abbis Vater, die Polizei und auch die Medien folgen ihnen. Es ist ein sehr emotionaler Roman, ohne Happy End, den man auf jeden Fall weiterempfehlen kann.
1 von 1

schlecht
NickNack, Roth, 06.04.2009
Die Geschichte von Abbie und Chris, dem ungleichen, aber dennoch (oder gerade deshalb) sehr glücklichen Paar, das von der Krebs-Erkrankung Abbies getroffen wird, hätte eine gute Romanvorlage bieten können. Abbie weiß, dass sie nicht mehr lang zu leben hat und erstellt eine Liste mit zehn Wünschen, die sie sich noch erfüllen will. Chris unternimmt alles, um sie bei der Erfüllung der Wünsche zu unterstützen.

Leider setzt der Autor Charles Martin diese Geschichte ausgesprochen langatmig um. Wenige Dialoge zwischen den Liebenden, stattdessen ausführliche Landschaftsbeschreibungen und minutiöse Erzählungen über die Aktionen der beiden lassen das Buch zäh und langweilig werden. Ein ermüdender Roman, der in vielen seiner Details wenig glaubhaft wirkt (Chris handelt immer heldenhaft, das Leben der beiden war bisher mehr als nur perfekt) und wohl eher eine Landschaftsbeschreibung darstellt.
1 von 1

weniger gut
Wölkchen, München, 20.01.2009
Da die Handlung schon von anderen umrissen wurde, kommen von mir ein paar Dinge, die mir negativ aufgefallen sind:
Martin erwähnt oft Einzelheiten, die er aber nicht logisch fortführt, z.B: Chris probiert seinen Ehering an, der ist jedoch zu eng und er kann ihn nicht mehr abstreifen (S. 194). Wenige Sätze weiter erzählt Chris, wie er die beiden Ringe in seine Hosentasche steckt (S. 195). Wie das, ich dachte, der Ring sitzt am Finger fest?
Viel Schlimmer: Kurz nachdem Chris Abbie kennengelernt hat, erzählt er ihr: „Ich habe dich diese Woche bei Google nachgeschlagen.“ (S. 116) Der Hochzeitsantrag von Chris kam im Jahr 1992, das Kennenlernen war also kurz davor. Blöd nur, das Google erst 1998 online ging! Es mag Leser geben, die über solch offensichtliche Fehler hinwegsehen können, mir verderben solche Unachtsamkeiten den Lesespaß, da erwarte ich mir von Autor und Lektoren mehr!
1 von 2

gut
Karin R., Daisendorf, 29.12.2008
10 Dinge, die ich noch tun möchte.
Es geht um Abbie, die an Krebs erkrankt ist und der die Ärtzte keine Hoffung mehr machen. Ihr Liebster Chris arbeitet mit ihr eine Liste aus mit 10 Dingen die sie noch erleben möchte , mit der Zeit der ihr gegeben ist. Eine sehr nachdenkliche und traugrige Geschichte.
1 von 5

ausgezeichnet
Silke G., Horhausen, 14.04.2010
Chris verliebt sich in Abbie. Sie ist von altem amerikanischen Südstaatenadel und er ein Niemand. Die beiden kämpfen gegen Vorurteile und ihre Familie. Nach langem Ringen kommen die beiden endlich zur Ruhe und können ihr Leben genießen. Leider nicht lange, da Abbie an Krebs erkrankt. Ihr letzter Wunsch ist es, eine Liste mit zehn Punkten zu erleben. Einer ist, den Fluss St Mary's in seiner vollen Länge zu befahren. Der Autor schreibt beide Leben vermischt. Abbie und Chris befinden sich auf ihrer großen Fahrt über den St. Mary's und durch Rückblicke erfährt man von ihrem bisherigen Lebens- und Leidensweg. Nicht kitschig, sondern romantisch. An vielen Stellen musste ich mit den Tränen kämpfen, konnte aber auch lachen. Ein Buch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte, bis die letzte Seite verschlungen war! Absolut lesenswert!

ausgezeichnet
Leseratte1, Rems-Murr, 10.04.2009
Die Tochter des Senators Coleman hat Krebs im Endstadium, doch Abbie hängt am Leben und hat noch Wünsche. Mit ihrem Mann erfüllt sie sich einen Herzenswunsch, sie möchte mit einem Ruderboot noch einmal den St. Mary`s River komplett befahren. Nach reichlicher Überlegung und Vorbereitung stimmt ihr Mann Christ zu und die letzte Reise für Abbie beginnt und die Reise hält so manche schöne, traurige und mit Hindernissen belegte Wege offen. Das Buch ist sehr schön und gleichzeitig traurig. Doch es wäre schade das Buch nicht zu lesen. Charles Martin beschreibt die Lebensläufe der beiden Menschen und ihre Reise auf eine so eindrucksvolle Art, dass man nicht aufhört zu lesen, da alles so wirklich beschrieben ist. Das Buch lässt sich sehr gut lesen und ist empfehlenswert. Für mich war es eine schöne Geschichte, die ich nicht missen möchte.

ausgezeichnet
Nicole W., Brakel, 29.01.2009
Nach der Leseprobe und dem Klappentext war ich wirklich skeptisch ob dieses Buch wirklich so originell sein wird oder Einheitsbrei, denn die Idee an sich ist ja nicht wirklich neu.
Glücklicherweise wurde ich eines Besseren belehrt. Geschichte um Chris und Abbie, ein recht ärmlicher und mittelloser Student, der sich in die Tochter aus reichem Hause verliebt, ist zwar wirklich keine neue Idee und auch nicht unglaublich originell, wird aber so wunderschön, emotional und lebensnah beschrieben, dass es einfach nur schön ist sie mit zu verfolgen.
Das Buch wechselt ständig zwischen den Zeiten. Das eine Kapitel erzählt die Geschichte, wie es mit Abbie und Chris anfing, das nächste Kapitel setzt dann wieder in der Gegenwart ein, wo Abbie gerade, mit Chris an ihrer Seite, gegen den Krebs kämpft und sich ihre letzten Wünsche noch erfüllen will.

sehr gut
kristall, Deutschland, 06.11.2009
In seinem neusten Buch erzählt Charles Martin die Geschichte von Abigail und ihrem Mann Chris. Sie kommt aus den besten Kreisen der Gesellschaft Charlestons, er aus sehr armen Verhältnissen. Zu Beginn des Buches steht die krebskranke Abbie schon fast am Ende ihres Lebens. "Wohin der Fluss uns trägt" erzählt gleichzeitig von ihrer letzten gemeinsamen Reise und die Geschichte ihres vorherigen Lebens. Abbie hatte eine Liste mit 10 Wünschen und möchte sich (und auch Chris) diese noch erfüllen. Einer dieser Wünsche ist eine Kanufahrt den St. Mary's Fluss hinunter. Dadurch ist der Ausgang des Buches schon klar. Trotzdem ist das Buch voll von Lebensmut, Humor und Liebe. Das Grundkonzept erinnerte mich sehr an "Love Story" von Erich Segal, nur dass hier das Mädchen reich ist und der Junge arm. Gleichzeitig dient der Fluss immer wieder als Metapher für das Leben an sich.

sehr gut
Ina, Kärnten, 16.04.2009
„Wohin der Fluss uns trägt“ erzählt den Beginn und das Ende von Abbies und Chris Beziehung. Auch wenn es ihnen nicht gelingt die ganze Liste wahr zu machen, so finden sie auf ihren Weg dahin doch neue Freunde und alte Freundschaften werden verstärkt. Das Buch hat mich sehr gerührt und nicht wenige Male hatte ich mehr als nur einen Frosch im Hals. Abbie schafft es ihren Mann und ihren Vater zu versöhnen und gibt den Anstoß für eine Annäherung. Als es daran ging den elften Wunsch zu erfüllen gab es bei mir kein zurück halten der Tränen mehr. Die ausführlichen Landschaftsbeschreibungen hätte man vielleicht etwas kürzen und dafür näher auf Abbies Gefühlwelt eingehen können – gerade Abbies Eindrücke in dieser schwierigen Situation hätten mich gereizt. Wer eine schöne Liebesgeschichte lesen will sollte sich das Buch nicht entgehen lassen.

sehr gut
sassenach, Deutschland, 09.02.2009
Der Weg ist das Ziel
Noch nie habe ich ein Buch gelesen, auf das diese Redewendung so zutrifft. „Wohin der Fluss uns trägt“ ist schon früh klar. Doch was zählt, ist die Reise auf dem im Titel genannten Fluss, die gemeinsame Zeit dort.
Gemeinsam, das sind Abbie und ihr Mann Chris. Abbie hat Krebs und die als die Ärzte ihr höchstens noch zwei Wochen geben, beschließt sie, das Krankenhaus zu verlassen. Sie will die verbleibende Zeit gemeinsam mit Chris auf dem St. Mary´s Fluß verbringen.
Besonders gut gefällt mir, wie Chris den Fluss als Metapher für den Lebensweg nutzt: "Der Fluss war ein magischer Ort. Man konnte sich beeilen (...) soviel man wollte, letztendlich bestimmte der Fluss das Tempo. (...). Das Ziel war (…) völlig gleichgültig, nur der Weg zählte."
Das neuste Buch von Chris Martin ist empfehlenswert, regt zum Nachdenken an und strahlt einen gewissen Optimismus aus.

sehr gut
silkedb, Köln, 16.01.2009
Das bemerkenswerteste an „Wohin der Fluss uns trägt“ ist die Erzähl-Perspektive. Für mich war es neu die Geschichte einer an Krebs erkrankten Frau aus der Sicht des Ehemannes geschildert zu bekommen.
In den ersten 45 Kapiteln wechseln sich Abschnitte über die Flussfahrt und über Chris und Abbies gemeinsame Vergangenheit ab, bis die Vergangenheit schließlich die Gegenwart einholt.
Dabei haben mir die Kapitel aus der Vergangenheit besser gefallen als diejenigen, die der Flussfahrt gewidmet sind. Die Flussfahrt schweifte mir zu oft in Nebensächlichkeiten ab. Zu erfahren wie Chris und Abbie überhaupt zueinander fanden, war jedoch sehr interessant.
"Wohin der Fluss uns trägt" drückt ganz klar auf die Tränendrüse. Aber wichtig ist es nicht nur, wie lange ein Leben ist, sondern wie man es gelebt hat. Abbie lebt es in vollen Zügen und Chris ist für sie da, ohne Bedingungen.

gut
KimVi, Niedersachsen, 29.01.2011
Obwohl sie aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammen, lieben sich die Eheleute Abbie und Chris noch genauso wie am ersten Tag. Sie sind füreinander geschaffen und wollen ihr gesamtes Leben zusammen verbringen. Doch leider endet diese Zeit viel eher als gedacht, denn Abbie ist unheilbar an Krebs erkrankt. Die Ärzte können nichts mehr für sie tun und schicken sie nach Hause. Abbie bittet Chris darum, ihr zehn Dinge zu ermöglichen, die sie unbedingt noch einmal erleben möchte. Ihr größter Wunsch ist eine Flussfahrt auf dem St. Mary's River... Insgesamt gesehen hat mir das Buch recht gut gefallen, auch wenn es kein Happy-End geben kann. Die Umgebungsbeschreibungen waren mir allerdings zu detailliert, sodass meine Gedanken beim Lesen oft abschweiften. Diese Szenen wirkten auf mich sehr langatmig. Außerdem empfand ich einige Erlebnisse der beiden zu konstruiert und unglaubwürdig.

gut
Lilli33, Durmersheim, 19.08.2009
In den Kapiteln wechseln sich zwei Erzählstränge ab. In dem einen erfährt der Leser etwas über die Vergangenheit, das Kennenlernen, Heirat, Familien, die Entwicklung der Krankheit. Im anderen wird das Ende beschrieben, die letzte gemeinsame Reise.
Das Thema ist sehr emotionsgeladen. Martins Sprache ist allerdings eher nüchtern bis kurz vor Schluss. Die ausführlichen, trockenen Naturbeschreibungen tun m. M. nach nicht viel zur Sache und stören daher den Lesefluss ziemlich.
Die Handlung ist z.T. recht unglaubwürdig. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man, derart durch die Krankheit geschwächt, all die Strapazen durchstehen kann. Ebenso wenig glaube ich, dass einen so viele fremde Menschen so freundlich aufnehmen, wenn man polizeilich gesucht wird. Und dass diese Menschen dann noch zufällig zur Erfüllung gleich einiger Top-Wünsche beitragen können, wirkt doch sehr konstruiert.

gut
stjerneskud, Stuttgart, 16.09.2009
Für mich las sich der Roman nicht so, als dass er mich mitriss. Den St. Mary’s River kenne ich nicht und im Kanu fahren bin ich auch nicht so bewandert, dass mich die Einzelheiten, die manchmal bis ins kleinste Detail gingen, mehr nervten, als dass sie meine Vorstellungskraft unterstützt hätten oder zumindest meine Phantasie angeregt hätten. Auch die Hin- und Herspringerei im Zeitablauf konnten bei mir keine Pluspunkte verbuchen. Anders eingewoben in die Geschichte, hätten sie mir mehr zugesagt. Insgesamt lässt sie sich leicht lesen. Immer mal wieder dachte ich bei mir, dass der Roman besser für Männer als für Frauen geeignet ist, weil die Erzählperspektive von Chris ist und sich vieles auf ihn konzentriert. Abbie spielt in gewisser Weise nur eine Nebenrolle. Vielleicht lag es daran, dass mir das Buch nicht so viel geben konnte. Erst auf den letzten Seiten sagte es mir einigermaßen zu.

gut
Karin, Frankfurt am Main, 31.03.2009
Hinter dem Buch versteckt sich aber nicht etwa nur ein Liebesroman. Vielmehr geht es um die dramatische Krebserkrankung von Abbi. Als klar wird, dass sie den Kampf gegen den Krebs nicht überstehen wird, will sie sich ihre letzten zehn Wünsche erfüllen. Bei Nacht und Nebel verlassen sie das Haus, Chris besorgt noch mitten in der Nacht die notwendigen Tabletten und Schmerzmittel. Dann machen sie sich auf den Weg zum Fluss. Der größte Wunsch von Abbi ist es den St. Marys River vom Anfang bis zum Ende zu befahren. Während sie den Fluss entlang fahren streichen sie auch die anderen neun Wünsche aus Abbis Top 10 Liste. Dazu gehören z. B. Karussell fahren, einen Looping mit dem Flugzeug und Wein am Strand trinken.Trotz allem ist der Roman für mich zu klischeebehaftet und hat zu viele Längen.Die Botschaft geht so leider in den vielen langen Passagen des Buches unter.

gut
keksigirl, Bad Aibling, 03.03.2009
Charles Martin erzählt auf warme, liebenswerte Weise, eine traurige und erschütternde Geschichte. So berührt er den Leser ganz tief im Innern und schafft es, ein so hartes Thema ohne großen Katzenjammer zu übertragen.
Die Reise der beiden Charaktere wird aus Sicht von Chris geschildert. Chris zeigt seine grenzenlose Liebe zu Abbie, in dem er fest hinter ihr steht und ihr hilft wo immer er nur kann. Abbie dankt es ihm, in dem sie stark ist und Chris immer wieder auffängt.
Charles Martin hat zwei starke Charaktere geschaffen, die sich perfekt ergänzen und sehr glaubwürdig erscheinen.
"Wohin der Fluss uns trägt" ist ein Buch voller Leben, voller Liebe und zugleich auch voll mit Traurigkeit, das die Gefühlswelt des Lesers durcheinander würfelt und ihn mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurücklässt.

gut
Jazzy, Bremen, 25.01.2009
„Wohin der Fluss uns trägt“ ist ein Buch, das man in wenigen Tagen durchlesen kann, das jedoch eine Botschaft enthält. Es beschreibt eine Reise ins Ungewisse, traurig und schön.
Von vornherein ist dem Leser klar, wie die Geschichte endet und doch weiß man nichts von dem dazwischen. Und genau das wird gut gelungen, durch ständigen Stilwechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart dargestellt. Das hat mir sehr gut gefallen.

Was mich persönlich an dem Buch gestört hat, waren die ewigen Landschaftsbeschreibungen. Das Drumherum wird sehr detailliert dargestellt. Nicht selten kommt es vor, dass der Ort, an dem sich Abbie und Chris befinden auf zwei Seiten beschrieben wird, was die Geschichte sehr langatmig erscheinen lässt. Da hätte ich mir sehr viel weniger gewünscht.

Das Buch beschreibt eine Liebe wie einen Fluss, für den es ein Ende gibt und der doch im Meer unedlich weiterfließt.

gut
Luisa, Berlin, 27.01.2009
Schön und traurig - aber die Augen bleiben trocken
Der Autor hat sich hier eine schwere Thematik vorgenommen: Die letzten gemeinsamen Tage eines Ehepaares, nach einem monatelangen Kampf gegen den Krebs. Charles Martin scheint jedoch gut recherchiert zu haben: Er hilft dem Leser sowohl die Verzweiflung als auch die Hoffnung in einer solchen Lage nachzuvollziehen.
Hilfreich hierbei ist unter anderem der Aufbau des Romans: Die sich abwechselnden Kapitel über die Vergangenheit und die Gegenwart machen neugierig, wie es weitergeht und schaffen gleichzeitig den Ausgleich zwischen eher düsteren oder heiteren Abschnitten. Der Autor gibt einem gewissermaßen immer wieder einen Moment zum Aufatmen und Schmunzeln.
Gut dosierter Humor, Dramatik (zu viele unnötige „Gefahren“) und schöne Szenen haben es zu einer angenehmen Lektüre gemacht, andere Romane haben mich jedoch schon mehr begeistert.

gut
Katharina1981, Offenbach, 04.02.2009
Zum einen ist dieses Buch eine Liebesgeschichte, über eine starke und große Liebe.
Zum anderen ein trauriges Drama, über eine tödliche Krankheit und ein nahendes Ende.
Die Erzählweise aus der Sicht des Ehemannes, finde ich sehr nett und einfallsreich.
Die Idee des Buches mit dem ungleichen Paar, den letzten Wünschen und der Flussfahrt finde ich sehr gut, und ist für die Länge des Buches auch gut verarbeitet.
Der Schreibstil des Autoren ist flüssig, auf keinen Fall zu weinerisch oder kitschig, allerdings hat dieses Buch für ein so ernstes Thema relativ wenig Tiefgang, aber mehr Tiefgang auf so wenig Seiten wäre auch schwierig.
Das Ende des Buches fand ich etwas übertrieben.
Alles in allem, ist das Buch gut, aber nicht besser. Es ist schnell gelesen und eine recht schöne Lektüre für zwischendurch.

gut
vöglein, B-W, 05.02.2009
Zum Inhalt:
Armer junger Mann heiratet reiches Mädchen, sie erkrankt und beide treten eine Flußfahrt "der etwas anderen Art" an.

Hmmmm, irgendwie hatte ich ständig gemischte Gefühle. Auf der einen Seite das klischeehafte, auf der anderen Seite aber die schönen, gefühlvollen Beschreibungen ihrer letzten Reise. Chris der sich praktisch aufgibt, um seiner Abbie alles noch machbare zu ermöglichen. In Rückblenden wird einiges über ihrer beiden Leben erzählt, wie sie sich kennen- und liebenlernen, die familiären Probleme usw.

Für mich alles in allem eine schöne, nette Geschichte die leicht lesbar ist und einem durchaus die Zeit vertreiben kann.
Das Cover passt für meinen Geschmack gut zum Inhalt.
Ich hätte mir ergänzend noch eine Karte gewünscht um etwas mehr dem Flußlauf folgen zu können.

sehr gut
Leseratte1, Rems-Murr, 20.04.2009
Charles Martin hat ein schönes, bewegendes Buch mit "Wohin der Fluss uns trägt" geschrieben. Der Krebskampf, den Abbie nicht tatenlos aufgeben will und doch immer schwächer wird. Dank ihrem Mann Chris, erfüllt er ihr ihren Herzenswunsch, mit einem Kanu den St. Marys River entlang zu fahren und nebenbei erfüllen sich von Abbies 10 Wünschen noch so manche. Der Autor schrieb auch das Buch, Das Zirpen der Grillen. Wohin der Fluss uns trägt sollte jeder gelesen haben, es ist einfach schön und traurig zu gleich, jedoch lernt man viel über die Eheleute Chris und Abbie. Auch die Beschreibungen der Flussfahrt und ihre Ereignisse sind gut geschrieben. Das Buch lässt sich gut lesen und ist empfehlenswert.

sehr gut
nicimaus, W., 05.02.2009
Ein unglaublich trauriges und bedrückendes Thema, denn vor der Gefahr eine unheilbare Krankheit zu bekommen ist niemand gefeit und deshalb geht es auch so unter die Haut! Taschentücher sind erforderlich! Abwechslungsreich ist, dass die Handlung immer zwischen Rückblicken zu der Zeit, als sie sich kennen und lieben gelernt haben und der aktuellen Flussfahrt hin- und herspringt. Auch die stimmungsvollen Beschreibungen von Landschaften und Tieren, mit einer bildreichen und ausdrucksstarken Sprache, mildern das schwierige Thema etwas ab. Bei soviel Leid und dem zermürbenden Kampf gegen den Krebs als Leser dabeizusein, ist nichts für unbeschwerte Gemüter, aber auf jeden Fall lesenswert!

sehr gut
anja73, Dettelbach, 20.01.2009
Die Geschichte eines Ehepaares, das weiß, dass es nicht mehr viele Tage zusammen hat. Abbie hat Krebs und ihr Ehemann erfüllt ihr ihre letzten 10 Wünsche, die sie hat bevor sie stirbt.
Ein sehr gefühlvoll geschriebener Roman der sehr gut zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselt, so dass man die ganze Geschichte sehr gut erfassen kann. Das einzig negative an dem Buch waren die etwas langatmigen Beschreibungen der Landschaft.
Das Buch hat mich zu Tränen gerührt, was nicht sehr oft vorkommt. Der Roman ist aus Sicht des Ehemannes geschrieben, der zuschauen muß, wie seine Frau immer weniger wird und trotzdem so viel Stärke zeigt.
Ein super Roman, echt zu empfehlen!!!!

sehr gut
Steff, Münchweiler, 26.01.2009
In diesem Buch handelt es sich um Die tochter eines Senators einer sehr guten vornehmen familie sie heist abbie und um einen weniger guten hause kommenden jungen chris die sich durch einen zwischenfall kennengelernt haben und sich unsterblich inneinander verliebt haben was natürlich dem Vater von abbie überhaupt nicht recht war aber sie liesen sich nicht beirren nach glücklicher zeit kam die schreckliche diagnose
Krebs und so fing abbies leidensweg an aber chris hielt immer zu ihr ...............eine traurige aber doch schöne geschichte die das Herz berührt...............

gut
Stephanie, Springe, 14.11.2010
Das Buch ist wunderschön. Am Anfang find ich es zwar sehr langwirig, aber das macht der Teil der ca. ab der Mitte kommt wieder gut. Denn dann beginnt es so wundervoll zu werden. Und man sieht mal wieder wie tiefgreifend die Liebe eigentlich sein sollte. Aber auch wie sie es in anderen Fällen leider nicht ist. Das Buch ist einfühlsam geschrieben. An manchen Stellen musste ich lächeln, an anderen standen mir die Tränen in den Augen. Diese Mischung, die das Buch an Gefühlen erreicht finde ich genial.
Es ist eine Geschichte, die auf jeden Fall zum Nachdenken anregt und die einem auch nochmal bewusst macht, wie schön das Leben sein kann, wenn man es nur richtig zu genießen weiß.

gut
Drese B., Polling, 03.02.2009
Abbi und Chris kommen aus verschiedenen Schichten. Sie ist die Tochter aus hohem Hause und er hat kein festes Einkommen, trotzdem verlieben sie sich und heiraten. Das Glück war ihnen leider nicht vergönnt...Abbi erkrankt unheilbar an Krebs. Therapien und Operationen können ihr nicht helfen. Sie möchte allerdings nicht tatenlos auf das Ende warten, sondern sich mit Chris 10 Wünsche erfüllen. So kommt es, dass sie am Strand Wein trinken, lachen und die gemeinsame Zeit genießen. Den großen Wunsch, im Kanu auf dem Fluss zu fahren, will Chris ihr natürlich auch erfüllen und nimmt Abbi heimlich mit. Abbis Vater, die Polizei und auch die Medien folgen ihnen. Es ist ein sehr emotionaler Roman, ohne Happy End, den man auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

weniger gut
gesine, roxheim, 15.03.2009
der buchrücken verspricht viel...die geschichte ist sehr langatmig geschrieben.
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