Home > Bücher > Romane & Krimis > Unterhaltungsliteratur > Wohin der Fluss uns trägt von Charles... > Rezension
Kundenkommentare zu: Wohin der Fluss uns trägt
31 Kundenkommentare (Durchschnitt:
gut)
gut)
ausgezeichnet:
(5)
sehr gut:
(9)
gut:
(14)
weniger gut:
(2)
schlecht:
(1)
Schreiben Sie einen Kommentar zu "Wohin der Fluss uns trägt" und nutzen Sie die Gewinnchance zum "Kommentar des Monats". 







Garantiert kein Club
14 Tage Rückgaberecht
Per Rechnung bezahlen
Kostenfreie Filialabholung
Man erfährt sehr viel über Abbie und Chris und bewundert Abbies Stärke. Die Kraft, die der Krebs ihr raubt, scheint sie Chris in doppelter Form zurück zu geben.
Charles Martin hat ein bezauberndes Buch über die Kraft der Liebe geschrieben. Die Geschichte hat mich sehr berührt, auch wenn ich wusste, wie das Buch enden wird, so habe ich doch etliche Tränen vergossen. Und so wünscht man sich doch ein gutes Buch
Hier beginnt der Roman, als Abbie ihrem Mann Chris sagt sie möchte bevor sie stirbt noch eine Liste abarbeiten. Unter anderem möchte sie eine für sie eigtl. zu schwere Kanufahrt unternehmen.
Mit vielen Rückblenden, die das Schicksal der beiden zeigen, schildert Charles Martin aus der Sicht von Chris den Kampf mit dem Krebs und schließlich den letzen Abschied der beiden.
Ein empfehlenswertes Buch!
Das Ende war ziemlich vorhersehbar und nicht besonders rund, aber genau deshalb regte es einen zum nachdenken an – über den Sinn des Lebens, das Loslassen und Weiterleben.
Für mich war dieses Buch eins der Bewegensten, das ich je gelesen habe. Eine Geschichte, die nicht nur emotional ist, sondern auch den eigenen Blickwinkel auf die alltäglichen Dinge des Lebens ändert.
Doch das Buch beschreibt auch eine grausame Krankheit, die dir alles raubt - und auch das kann Charles Martin sehr gut. Das Buch ist stellenweise so hart, dass sich mir der Magen zusammenzog vor Anspannung. Die Krebsbehandlungen wirken so real, dass ich mich während des Lesens immer wieder daran erinnern musste, dass ich einen Roman lese.
Zu lang sind nach meiner Ansicht die Kunstexkursionen und auch die Beschreibungen des Flusses. Die Geschichte geht zum Teil zu sehr im Verlauf des Flusses unter.
Das Glück war ihnen leider nicht vergönnt...Abbi erkrankt unheilbar an Krebs. Therapien und Operationen können ihr nicht helfen. Sie möchte allerdings nicht tatenlos auf das Ende warten, sondern sich mit Chris 10 Wünsche erfüllen. So kommt es, dass sie am Strand Wein trinken, lachen und die gemeinsame Zeit geniesen. Den großen Wunsch, im Kanu auf dem Fluss zu fahren, will Chris ihr natürlich auch erfüllen und nimmt Abbi heimlich mit. Abbis Vater, die Polizei und auch die Medien folgen ihnen. Es ist ein sehr emotionaler Roman, ohne Happy End, den man auf jeden Fall weiterempfehlen kann.
Leider setzt der Autor Charles Martin diese Geschichte ausgesprochen langatmig um. Wenige Dialoge zwischen den Liebenden, stattdessen ausführliche Landschaftsbeschreibungen und minutiöse Erzählungen über die Aktionen der beiden lassen das Buch zäh und langweilig werden. Ein ermüdender Roman, der in vielen seiner Details wenig glaubhaft wirkt (Chris handelt immer heldenhaft, das Leben der beiden war bisher mehr als nur perfekt) und wohl eher eine Landschaftsbeschreibung darstellt.
Martin erwähnt oft Einzelheiten, die er aber nicht logisch fortführt, z.B: Chris probiert seinen Ehering an, der ist jedoch zu eng und er kann ihn nicht mehr abstreifen (S. 194). Wenige Sätze weiter erzählt Chris, wie er die beiden Ringe in seine Hosentasche steckt (S. 195). Wie das, ich dachte, der Ring sitzt am Finger fest?
Viel Schlimmer: Kurz nachdem Chris Abbie kennengelernt hat, erzählt er ihr: „Ich habe dich diese Woche bei Google nachgeschlagen.“ (S. 116) Der Hochzeitsantrag von Chris kam im Jahr 1992, das Kennenlernen war also kurz davor. Blöd nur, das Google erst 1998 online ging! Es mag Leser geben, die über solch offensichtliche Fehler hinwegsehen können, mir verderben solche Unachtsamkeiten den Lesespaß, da erwarte ich mir von Autor und Lektoren mehr!
Es geht um Abbie, die an Krebs erkrankt ist und der die Ärtzte keine Hoffung mehr machen. Ihr Liebster Chris arbeitet mit ihr eine Liste aus mit 10 Dingen die sie noch erleben möchte , mit der Zeit der ihr gegeben ist. Eine sehr nachdenkliche und traugrige Geschichte.
Glücklicherweise wurde ich eines Besseren belehrt. Geschichte um Chris und Abbie, ein recht ärmlicher und mittelloser Student, der sich in die Tochter aus reichem Hause verliebt, ist zwar wirklich keine neue Idee und auch nicht unglaublich originell, wird aber so wunderschön, emotional und lebensnah beschrieben, dass es einfach nur schön ist sie mit zu verfolgen.
Das Buch wechselt ständig zwischen den Zeiten. Das eine Kapitel erzählt die Geschichte, wie es mit Abbie und Chris anfing, das nächste Kapitel setzt dann wieder in der Gegenwart ein, wo Abbie gerade, mit Chris an ihrer Seite, gegen den Krebs kämpft und sich ihre letzten Wünsche noch erfüllen will.
Noch nie habe ich ein Buch gelesen, auf das diese Redewendung so zutrifft. „Wohin der Fluss uns trägt“ ist schon früh klar. Doch was zählt, ist die Reise auf dem im Titel genannten Fluss, die gemeinsame Zeit dort.
Gemeinsam, das sind Abbie und ihr Mann Chris. Abbie hat Krebs und die als die Ärzte ihr höchstens noch zwei Wochen geben, beschließt sie, das Krankenhaus zu verlassen. Sie will die verbleibende Zeit gemeinsam mit Chris auf dem St. Mary´s Fluß verbringen.
Besonders gut gefällt mir, wie Chris den Fluss als Metapher für den Lebensweg nutzt: "Der Fluss war ein magischer Ort. Man konnte sich beeilen (...) soviel man wollte, letztendlich bestimmte der Fluss das Tempo. (...). Das Ziel war (…) völlig gleichgültig, nur der Weg zählte."
Das neuste Buch von Chris Martin ist empfehlenswert, regt zum Nachdenken an und strahlt einen gewissen Optimismus aus.
In den ersten 45 Kapiteln wechseln sich Abschnitte über die Flussfahrt und über Chris und Abbies gemeinsame Vergangenheit ab, bis die Vergangenheit schließlich die Gegenwart einholt.
Dabei haben mir die Kapitel aus der Vergangenheit besser gefallen als diejenigen, die der Flussfahrt gewidmet sind. Die Flussfahrt schweifte mir zu oft in Nebensächlichkeiten ab. Zu erfahren wie Chris und Abbie überhaupt zueinander fanden, war jedoch sehr interessant.
"Wohin der Fluss uns trägt" drückt ganz klar auf die Tränendrüse. Aber wichtig ist es nicht nur, wie lange ein Leben ist, sondern wie man es gelebt hat. Abbie lebt es in vollen Zügen und Chris ist für sie da, ohne Bedingungen.
Das Thema ist sehr emotionsgeladen. Martins Sprache ist allerdings eher nüchtern bis kurz vor Schluss. Die ausführlichen, trockenen Naturbeschreibungen tun m. M. nach nicht viel zur Sache und stören daher den Lesefluss ziemlich.
Die Handlung ist z.T. recht unglaubwürdig. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man, derart durch die Krankheit geschwächt, all die Strapazen durchstehen kann. Ebenso wenig glaube ich, dass einen so viele fremde Menschen so freundlich aufnehmen, wenn man polizeilich gesucht wird. Und dass diese Menschen dann noch zufällig zur Erfüllung gleich einiger Top-Wünsche beitragen können, wirkt doch sehr konstruiert.
Die Reise der beiden Charaktere wird aus Sicht von Chris geschildert. Chris zeigt seine grenzenlose Liebe zu Abbie, in dem er fest hinter ihr steht und ihr hilft wo immer er nur kann. Abbie dankt es ihm, in dem sie stark ist und Chris immer wieder auffängt.
Charles Martin hat zwei starke Charaktere geschaffen, die sich perfekt ergänzen und sehr glaubwürdig erscheinen.
"Wohin der Fluss uns trägt" ist ein Buch voller Leben, voller Liebe und zugleich auch voll mit Traurigkeit, das die Gefühlswelt des Lesers durcheinander würfelt und ihn mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurücklässt.
Von vornherein ist dem Leser klar, wie die Geschichte endet und doch weiß man nichts von dem dazwischen. Und genau das wird gut gelungen, durch ständigen Stilwechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart dargestellt. Das hat mir sehr gut gefallen.
Was mich persönlich an dem Buch gestört hat, waren die ewigen Landschaftsbeschreibungen. Das Drumherum wird sehr detailliert dargestellt. Nicht selten kommt es vor, dass der Ort, an dem sich Abbie und Chris befinden auf zwei Seiten beschrieben wird, was die Geschichte sehr langatmig erscheinen lässt. Da hätte ich mir sehr viel weniger gewünscht.
Das Buch beschreibt eine Liebe wie einen Fluss, für den es ein Ende gibt und der doch im Meer unedlich weiterfließt.
Der Autor hat sich hier eine schwere Thematik vorgenommen: Die letzten gemeinsamen Tage eines Ehepaares, nach einem monatelangen Kampf gegen den Krebs. Charles Martin scheint jedoch gut recherchiert zu haben: Er hilft dem Leser sowohl die Verzweiflung als auch die Hoffnung in einer solchen Lage nachzuvollziehen.
Hilfreich hierbei ist unter anderem der Aufbau des Romans: Die sich abwechselnden Kapitel über die Vergangenheit und die Gegenwart machen neugierig, wie es weitergeht und schaffen gleichzeitig den Ausgleich zwischen eher düsteren oder heiteren Abschnitten. Der Autor gibt einem gewissermaßen immer wieder einen Moment zum Aufatmen und Schmunzeln.
Gut dosierter Humor, Dramatik (zu viele unnötige „Gefahren“) und schöne Szenen haben es zu einer angenehmen Lektüre gemacht, andere Romane haben mich jedoch schon mehr begeistert.
Zum anderen ein trauriges Drama, über eine tödliche Krankheit und ein nahendes Ende.
Die Erzählweise aus der Sicht des Ehemannes, finde ich sehr nett und einfallsreich.
Die Idee des Buches mit dem ungleichen Paar, den letzten Wünschen und der Flussfahrt finde ich sehr gut, und ist für die Länge des Buches auch gut verarbeitet.
Der Schreibstil des Autoren ist flüssig, auf keinen Fall zu weinerisch oder kitschig, allerdings hat dieses Buch für ein so ernstes Thema relativ wenig Tiefgang, aber mehr Tiefgang auf so wenig Seiten wäre auch schwierig.
Das Ende des Buches fand ich etwas übertrieben.
Alles in allem, ist das Buch gut, aber nicht besser. Es ist schnell gelesen und eine recht schöne Lektüre für zwischendurch.
Armer junger Mann heiratet reiches Mädchen, sie erkrankt und beide treten eine Flußfahrt "der etwas anderen Art" an.
Hmmmm, irgendwie hatte ich ständig gemischte Gefühle. Auf der einen Seite das klischeehafte, auf der anderen Seite aber die schönen, gefühlvollen Beschreibungen ihrer letzten Reise. Chris der sich praktisch aufgibt, um seiner Abbie alles noch machbare zu ermöglichen. In Rückblenden wird einiges über ihrer beiden Leben erzählt, wie sie sich kennen- und liebenlernen, die familiären Probleme usw.
Für mich alles in allem eine schöne, nette Geschichte die leicht lesbar ist und einem durchaus die Zeit vertreiben kann.
Das Cover passt für meinen Geschmack gut zum Inhalt.
Ich hätte mir ergänzend noch eine Karte gewünscht um etwas mehr dem Flußlauf folgen zu können.
Ein sehr gefühlvoll geschriebener Roman der sehr gut zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselt, so dass man die ganze Geschichte sehr gut erfassen kann. Das einzig negative an dem Buch waren die etwas langatmigen Beschreibungen der Landschaft.
Das Buch hat mich zu Tränen gerührt, was nicht sehr oft vorkommt. Der Roman ist aus Sicht des Ehemannes geschrieben, der zuschauen muß, wie seine Frau immer weniger wird und trotzdem so viel Stärke zeigt.
Ein super Roman, echt zu empfehlen!!!!
Krebs und so fing abbies leidensweg an aber chris hielt immer zu ihr ...............eine traurige aber doch schöne geschichte die das Herz berührt...............
Es ist eine Geschichte, die auf jeden Fall zum Nachdenken anregt und die einem auch nochmal bewusst macht, wie schön das Leben sein kann, wenn man es nur richtig zu genießen weiß.