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Kundenkommentare zu: Die verblödete Republik

24 Kundenkommentare (Durchschnitt: 3 gut)
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Johannes S., Leipzig, 09.04.2009
Zurecht wird hier nach dem Geisteszustand der Deutschen gefragt, immerhin saugt die Dummheit am Volk, wie ein Schwarzes Loch Materie verschlingt. Leider scheint der Autor dieses Dilemma missverstanden zu haben und präsentiert sich selbst als Phrophet, der die Weisheit mit Löffeln gefressen haben will. Dabei schlägt er wie ein zorniges Kind, dem das Eis weg genommen wurde, wild um sich, ohne zu wissen was es eigentlich will. Die (leider ermüdende und teilweise fachlich falsche) Predigt beschränkt sich so auf Populismus und Polemik, mit niedrigem Sinngehalt, die bestenfalls an die Reden der Partei Die Linke. erinnert. Verschwörungstheorien und Ideologien sind zwar ganz schick, helfen aber nicht. Sie tragen lediglich weiter zur Verblödung der Gesellschaft bei. Ein schlechtes Buch, dabei hatte der Titel den Eindruck erweckt, dem Schwarzen Loch, wider der Natur, entkommen zu können.
112 von 211

ausgezeichnet
Robert, Heilbronn, 09.04.2009
Dieses Buch war längst überfällig. Kein leichter Lesestoff zugegeben, aber (leider) verdammt nahe an der Realität. Besonders Wieczoreks Auffassung zu Demokratie und Wahlen sind lesenswert und besonders wichtig im (Nicht-?) wahljahr 2009. Unbedingt lesen. Ob man der Leserin oder dem Leser so hart "die Butter aufs Brot" schmieren soll, darüber lässt sich allerdings diskutieren. Meiner Meinung nach geht es aber nicht anders, sonst wird wohl über den Zustand unserer Republik leider vollends keiner mehr nachdenken. Und davon sind wir zeitlich gesehen wirklich nicht weit entfernt.
98 von 118

ausgezeichnet
Klaus H., Mühldorf, Bayern, 11.09.2009
Das Buch trifft den Nagel auf den Kopf. Es ist aus dem Leben gegriffen und legt schonungslos Sinnloses und Beleidigendes im deutschen Alltag offen. Reporterumfrage in einer Innenstadt: "An was denken sie wenn sie Hindukusch hören?". Anwort von Damen im reifen Alter: "Keine Ahnung. Ein Rezept?". Zu-gegeben, man kann nicht alles wissen, aber vor den brennenden aktuellen Tatsachen sollte man sich nicht verschließen. Dann der sprachliche Umgang untereinander mit unüblichen und falschen Zumischungen aus dem Englischen, nur um weltoffen zu er-scheinen, offenbart erst recht die eigenen Einfältigkeit. Sind wir im Umgang untereinan-der Deutsche oder nicht? Müssen wir uns verbiegen? Die Pisa-Studie zahlt uns das schonungslos heim. Ein hervorragendes Buch! Kompliment!
41 von 51

ausgezeichnet
Karin, Bitz, 20.01.2010
Brillant!!! Er bringt die Dinge absolut auf den Punkt! Auf solch ein Buch habe ich schon lange gewartet!
Wenn nur die Hälfte aller Bürger in Deutschland dieses Buch lesen würde, würde vielleicht so mancher "aufwachen"!
Allerdings habe ich feststellen müssen, dass wir in unserem Land leider so viel geistig-kulturellen Bodensatz haben, dass sie das Buch nicht mal halbwegs verstehen, geschweigedenn umdenken.
22 von 27

gut
Holger K., 01814 Bad Schandau / Sachsen, 27.10.2009
Wer davon ausgeht, der allgemeine Deutsche wisse von den fatalen Zuständen in den Reihen unserer erlesenen Volksvertreter - nun dem rate ich, mal wieder einen Fuß unter seine Mitmenschen zu setzen und die Gabe der Wahrnehung aus dem Tiefschlaf zu holen!
Die berufliche oder familiere Herkunft des Herrn Wieczorek kann man nicht als Argument nehmen, sich gegen ein Buch auszusprechen (an all die versteinerten Seelen da drausen). So war es doch durchaus dringend notwendig für seine Entwicklung, eben auch für eine Blubbzeitung zu schreiben, um von Innen heraus die Dinge oder die Tragödie der Verdummumg zu verstehen. Und wer kann von sich schon behaupten, die Dinge verstehen zu wollen, die er nicht mag oder die nicht in sein anerzogenes und zurechtgefummeltes Weltbild passen. Dieses Buch ist gut und es klärt auf und ich wünsche mir mehr solcher Autoren...bis ihr begreift, die Politik zu rügen!
29 von 37

ausgezeichnet
Hans M., 06667 Weißenfels, 25.06.2009
Ich habe soeben dieses Buch ausgelesen.Es ist ein sachlich gutes Buch.Glückwunsch an
den Autor.Ich habe es lange geahnt,das wir verdummt werden.Wer unsere gesellschaft mit
offenen Augen betrachtet kann zu keiner anderen Schlußfolgerung kommen.Ich hoffe das viele Menschen dieses Buch lesen und wieder selbstständig denken lernen.
74 von 94

ausgezeichnet
Heusel, Frankfurt/M, 04.09.2009
Endlich ein wahres schonungsloses Wort. Ich kann dazu nur Beifall klatschen.
Das im Stich lassen haben wir am eigenen Leib erfahren, aber wir lassen uns trotzdem nicht unterkriegen. Das nächste Buch habe ich mir auch schon bestellt.
19 von 26

ausgezeichnet
Kay .H.L., Bitburg, 07.10.2010
Klasse Buch und an alle Kritiker dieses Buches: Lesen und verstehn. Nichts ist hier übertrieben oder herablassend beschrieben, sondern so wie es nun mal in Deutschland ist und wenn jeder ehrlich zu sich selbst ist, weiß er das auch. Oder wissen die Deutschen eigentlich wenn sie gefragt werden, was der Preis der Wiedervereinigung in Wirklichkeit war?
3 von 4

gut
Marco B., Bremerhaven, 26.08.2010
Thomas Wieczorek fasst in seinem Buch in Worte, was viele wissen bzw. zumindest erahnen: Der mündige Bürger existiert in Deutschland nur rudimentär. Die Ursachen hierfür sind vielfältiger Natur. Der Autor zeigt an zahlreichen Beispielen aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Medien, dass dieser Zustand offensichtlich gewollt ist, um bestehende Gesellschaftsstrukturen und Machtverhältnisse nicht zu hinterfragen.
Wer auf Lösungsvorschläge hofft, sucht in dem Buch vergebens. Vielmehr sollte sich nach der Lektüre jeder von uns selbst an die eigene Nase fassen und sich fragen, inwieweit er ein mündiger Bürger ist. Vielleicht entdeckt er bei der Suche nach sich selbst Bereiche, in denen er sich bildungstechnisch weiterbilden könnte und/oder sich aktiv in die Gesellschaft und für die Gesellschaft einbringen könnte.
5 von 7

gut
Steffen, Kiel, 14.07.2010
Ich habe dieses Buch auch grade zuende gelseen.
Das Buch macht nachdenklich, doch wie es schon manche hier gesagt haben, bietet er auch keine Lösungsvorschläge. Er kritisiert einerseits, dass wir alles glauben , was wir vorgesetzt bekommen , macht es aber selber ja auch so. Soll ich etwa jetzt alle Quellenangaben nach Richtigkeit prüfen?
Insgesamt würde ich das Buch als lesenswert bezeichnen, da manche Ansätze dir er beschreibt, nachvollziehbar sind.
1 von 1

sehr gut
Stefanie B., Wuppertal, 14.06.2010
Wenn man sich erstmal eingelesen hat, ein amüsantes Buch zum Nachdenken!
1 von 1

weniger gut
Brigitte S., Berlin, 28.04.2009
Ein sehr ähnliches Buch: Talking Bullshit von Heike Burmester, habe ich schon seit ca. 2 Jahren. Im Grunde sind die Inhalte die gleichen, nur dass das Buch von Frau Burmester lebendiger und spritziger ist, und man beim Lesen Tränen lachen kann. Das vorliegende Buch dagegen ist mir persönlich zu trocken, ohne jeden Witz und beschreibt, was man sowieso schon weiß. Frau Burmester dagegen schreibt persönlicher und das Ganze wird dadurch zu einem wirklich persönlichen Erlebnis.
73 von 109

weniger gut
Astrid, Gütersloh, 01.04.2009
Als ehemaliger, besonders schusseliger, maoistischer Chaot (aus wohlhabendem Elternhaus), sollte man nicht so herablassend auf seine Mitmenschen herabschauen.
Alle seien verblödet - natürlich nur er und einige auserwählte Durchblicker nicht - ist damals, wie heute das Motto des Autors Bruder Leichtuß.
Warum ist der Herr eigentlich nicht in die große Politik gegangen um uns doofgehaltenes Fußvolk zu retten? Stattdessen fand er zunächst ein warmes Plätzchen bei Deutschlands größter Blubbzeitung. Seinem Schreibstil bzw. seiner Verschwörungstheorie merkt man es an - gut gelernt, Junge!
Oder soll das Buch eine Satire sein?
Ach ja, ich bin blöd gemacht worden und studiert habe ich auch nicht, daher werde ich es niemals verstehen!
69 von 129

sehr gut
Andreas S., Gernsheim, 09.06.2010
Man muss sich nur in den "privaten" Sendern umschauen. Deren Sendungen wie DSDS, Big Brother, Dschungelcamp etc. sind einfach nur peinlich und dümmlich, aber leider auch die Favoriten bei den Jugendlichen. Wenn gelästert wird, verbale Entgleisungen unterhalb der Gürtellinie an der Tagesordnung sind, Frauen getauscht werden oder sich C-Promis 24 Stunden am Tag mit Asozialen in einem Wohncontainer streiten, schießen schnell die Quoten und damit verbunden die Werbeeinnahmen nach oben. Ein erkennbares Konzept, einen Informationsauftrag haben diese Sender nicht, hier gilt Kasse vor Qualität. Einfach nur Kamera einschalten, fertig! Dass dabei die Ethik oder Selbstachtung auf der Strecke bleibt, versteht sich von selbst. Leider bedienen sich auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten immer mehr solcher "Show-Formate", werden unser allen Gebühren für drittklassige Produktionen verschleudert.
1 von 2

ausgezeichnet
H.L., Idar-Oberstein, 03.10.2010
Top- Buch,- nicht umsonst ein Bestseller, kauft es und keiner wird es bereuen.
2 von 3

weniger gut
Joachim, Paderborn, 10.08.2009
Vieles ist gut recherchiert und trifft die Berichterstattung der Medien recht gut. Die Meinung des Autors ist allerdings total übertrieben und unsachlich. Viele Mißstände werden zwar zu Recht angeprangert. Der Autor bietet keinerlei brauchbare Lösungsvorschläge, außer einer versteckten Sympathie mit den politischen Auffassung der Partei "Die Linke".
21 von 41

ausgezeichnet
Karin A., Berlin, 30.01.2010
Es ist nicht Aufgabe des Buches, Lösungsvorschläge für alle Probleme dieser Welt zu finden, oder muss ein Gerontologe eine Pille für das ewige Leben erfinden?
Wieczorek verbindet, was selten ist - knallharte, bedrückende und teilweise empörende Fakten mit einem unethaltsamen, amsüsanten und teilweise zurecht zynischen, jedenfalls wunderbar lesbarem Schreibstill. Das macht das Buch zu einem Werk, das für Schulen wie für Unis und eigentlich für jeden wirklich mündigen Bürger von 16 bis 80plus Pflichtlektüre sein müsste.
3 von 7

weniger gut
Jörg R., Halle (Saale), 15.01.2010
Das Buch enttäuscht. Ich als (blöder?) Ottonormalverbraucher hatte gehofft, nach dieser Lektüre schlauer zu sein. Stattdessen wurde ich (und das dumme Volk) mit (relativ) bekannten Dingen konfrontiert. Imposant finde ich jedoch die Menge schwer verständlicher Fremdwörter, mit denen das einfache Volk überhäuft wird (oder werden soll?) und letztendlich (vielleicht) noch blöder dasteht.
7 von 13

schlecht
Brecht, München, 28.04.2009
Nichts Neues!
Insofern auch nicht, weil dieses Buch dem bereits im Januar 2008 erschienenden Buch "Talking Bullshit, der alltägliche Wahnsinn" von Heike Burmester auffällig ähnelt.
51 von 83

ausgezeichnet
H.L., Trier, 18.10.2010
Wenn hier einige meinen, sie wüssten alles, was in diesem Buch steht ,da kann ich nur sagen, dass diejenigen das Buch nicht verstanden haben und auch nicht die Realität in Deutschland sehen wollen. Das Buch ist auch nicht für Lösungsvorschläge da, sondern erörtert die Entwicklung der Bürokratie und Neoliberalismus bis zur Gegenwart, dieses Buch würde wenn es nach mir ginge Pflichtlektüre in deutschen Schulen werden!
1 von 2

schlecht
Carmen B., Freiburg, 06.05.2009
Diese "Aufdeckungen" von Sauereien, bei die der Bürger sehr wohl in Kenntnis ist, sind nichts Neues.
Es wäre dem Autor zu empfehlen, wenigstens Lösungsvorschläge anzubieten, sonst besteht am Ende für ihn die Gefahr, selbst als äußerst dumm dazustehen.
Istzustände zu kommentieren, ist nicht die Leistung, die man sich wünscht. Selbst das "kleine Volk" ist in der Lage wahrzunehmen.
"Wieczorek! Note 5, setzen und schämen!"
44 von 89

ausgezeichnet
S. Haye, München, 04.11.2009
Ein überfälliges Buch, das aufdeckt, wie das Volk zum "Wohle" einiger Weniger für dumm verkauft wird. Herrlich direkt, zynisch und schonungslos.
4 von 8

schlecht
Hertz, Greifswald, 21.01.2010
Nach 100 Seiten glaubt der Leser, er wird auch für blöd gehalten.
So eine Ansammlung von Naivitäten hab ich selten gelesen.
7 von 14

schlecht
Schlauhans, Karlsruhe, 13.09.2010
Das Buch kann man sich sparen, wir wissen doch alle schon, dass uns Politik, Medien ect. für blöd verkaufen wollen. Also warum noch das kaufen - ich bin doch nicht blöd!
0 von 5
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Die verblödete Republik
Die verblödete Republik, Politik & Soziologie
8.95 EUR
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