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Kundenkommentare zu: Alle sieben Wellen

39 Kundenkommentare (Durchschnitt: 4 sehr gut)
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sehr gut
Weeth, Bayern, 13.02.2009
Betreff: Achtung Suchtgefahr!
Mitteilung an alle Leseinteressenten. Emmi & Leo machen süchtig. Bereits nach dem Lesen weniger Seiten kommt man nicht mehr von ihnen los.

Auf 222 Seiten sind sie herrlich sarkartisch, furchtbar humorvoll, herzlich hart und bittersüß.
Ihr Mailkontakt zaubert wieder ein warmes Gefühl in die Brust des Lesers, entlockt ihm das ein oder andere Grinsen und treibt mehr als nur eine Träne in seine Augen.
Wird es diesmal ein Happy End für Leo und Emmi geben? Oder endet es wieder mit einem Ende ohne Happy?

Betreff: Ergänzung zu Achtung Suchtgefahr!
Nebenwirkungen wie Herzklopfen, tränende Augen und Muskelzuckungen im Mundbereich sind zu erwarten und völlig bedenkenlos. Bleiben Sie ruhig, lesen und genießen Sie, sie zeigen nur, dass die Faszination dieses Buches auf Sie übergesprungen ist.
Gute Unterhaltung.
23 von 24

ausgezeichnet
sillesoeren, Hürth, 30.03.2009
Um eine Rezension zu "Alle sieben Wellen" zu schreiben, muss man wohl zumindest kurz auf "Gut gegen Nordwind" eingehen. Das Ende dieses einfach nur hinreißenden Buches war perfekt. Anders hätte es nicht kommen dürfen, alles andere wäre vollkommen unrealistisch gewesen. Was also kann eine Fortsetzung bringen? Eigentlich kann sie doch nur den Zauber zerstören.

Es ist Daniel Glattauer aber gelungen, genau dies nicht zu machen. "Alle sieben Wellen" steht "Gut gegen Nordwind" in nichts nach. Als Leserin kann ich jede der Nachrichten, die Emmi und Leo austauschen, so, so, so gut verstehen und leide mit beiden so, so, so sehr. Die schon im ersten Band heftige Berg- und Talfahrt wurde noch gesteigert, sowohl im Tempo als auch in den Extremen der Gefühle.

Offen bleibt für mich nur eine Frage: Hat Leo einen Bruder, der gerne eine fehlgeleitete eMail von mir haben möchte?
13 von 13

ausgezeichnet
Ina, Kärnten, 16.04.2009
Die siebente Welle hat mich getroffen, mitgezogen, umhergewirbelt, nicht mehr losgelassen! Für mich gab es einfach keinen geeigneten Zeitpunkt eine Pause einzulegen – egal ob zwischen den einzelnen Nachrichten nur ein paar Sekunden oder gar Tage vergangen waren, ich musste einfach wissen, wie es weitergeht: wer denn nun als nächster schreiben wird und welche Nachricht einen erwartet. Daniel Glattauer führte mich durch ein wahres Meer an Gefühlen, Hoch und Tiefs - freut euch besonders auf Leo und Emmis kleines privates Geheimnis, eine Verbindung, die sie nie vergessen werden und unter g) wieder gefunden wird. Jetzt heißt es erstmal tief durchatmen und den Herzschlag wieder der Normalgeschwindigkeit anpassen; wieder in diese Welt zurückfinden und trotzdem noch in der Geschichte schwelgen. Und irgendwann dorthin zurückkehren...
7 von 7

ausgezeichnet
keksigirl, Bad Aibling, 20.03.2009
Mittlerweile ist die EmmiLeo-Welle auch in meinen Hafen eingeschwappt... und sie hat mich mitgerissen wie ein vom Hochwasser angeschwollener, reißender Fluss.
Emmi & Leo sind wirklich ein Paar, das einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf geht. Sie zanken sich, sie vertragen sich; sie schweigen sich an und lachen miteinander. Auf der einen Seite sind sie wie Katz und Maus, auf der anderen dann wie Pech und Schwefel.
Daniel Glattauer besitzt ein unglaubliches Sprachgefühl, er weiß ganz genau wie er die Gefühle, die zwischen Emmi & Leo schweben, übermitteln kann. Obwohl die zwei manchmal unausstehlich sind, muss man sie einfach mögen und ins Herz schließen.
Durch die Entscheidung das Buch in Form eines E-Mail-Kontaktes zu gestalten ist es dem Autor gelungen über Übersichtlichkeit zu sorgen. Außerdem liest sich das Buch so sehr schnell und flüssig.
8 von 8

ausgezeichnet
Nicole W., Brakel, 28.01.2009
Der zweite Teil um Emmi und Leo geht direkt dort weiter, wo der erste Teil aufgehört hat. Emmi schreibt nach seinem Weggang nach Boston weiter E-Mails und bekommt zunächst nur vom Systemadministrator die Antwort, dass die E-Mail Adresse nicht aktiviert ist. Emmi gibt aber nicht nach und versucht es weiter ... Monate später meldet sich Leo dann endlich ... er ist zurück!
Natürlich geht es auch dieses Mal wieder um die Beziehung der beiden und die zunächst unausgesprochene Frage, die sich beide stellen ist, wie es mit Bernhard und Pam, Leos neuer Freundin, aussieht und weiter gehen wird.
Dieses Mal bekommt der Leser die Antwort darauf. Natürlich am Ende des Buches.

1) Das Buch war grandios.
2) Das Buch war WIRKLICH grandios.
3) Das Buch war so grandios, dass ich es uneingeschränkt weiter empfehlen würde, auch wenn sie "Gegen die Nordwind" nicht kennen.
9 von 9

ausgezeichnet
Chris., Österreich, 10.06.2009
Mann und Frau lernen sich per Zufall im world wide web kennen, halten Kontakt (wie es halt so üblich ist im Internet, ne?) und verlieben sich ineinander. Hm ... das hört sich irgendwie bekannt an? Ist es aber nicht. Es ist unglaublich, was Daniel Glattauer aus einer scheinbar vorhersehbaren, klischeebehafteten und zig-mal erzählten Grundidee machen kann. Dieses Buch beinhaltet sehr viel. Die Sprache ist wunderschön, witzig und es werden zahlreiche, verschiedenste Emotionen vermittelt, obwohl man 'nur' Mails liest.

Auf die Story an sich brauche ich nicht näher eingehen. Es ist berührend, die beiden quasi zu beobachten, wie sie sich annähern, zurückziehen, wie sich höchst private Dinge einander anvertrauen und miteinander teilen und das ohne zu Wissen, wie der Alltag des jeweils anderen aussieht. Die Gespräche leben zum Großteil von Gefühlen und lassen die Realität außen vor.
5 von 5

ausgezeichnet
Kerstin H., Zittau, 14.05.2009
Wem das Ende von „Gut gegen Nordwind“ zwar realistisch, doch nicht wirklich befriedigend erschien, kommt jetzt mit dem Nachfolger-Roman „Alle sieben Wellen“ voll auf seine Kosten. Endlich dürfen sich beide sehen, anfassen, berühren ... Doch an der eigentlichen Problematik hat sich nicht viel verändert ...

In gewohnt bewährter Weise spielt Daniel Glattauer mit den Gefühlen der Protagonisten, denn auch oder gerade nach ihrem persönlichen Treffen, flauen diese keinesfalls ab. Hin und her gerissen zwischen Vernunft und Leidenschaft kann es dennoch nur ein Ende für beide geben. Man fliegt regelrecht durch die Seiten, denn man will unbedingt wissen, wie die Geschichte nun letztendlich ausgeht.

Insgesamt ist dieser zweite Teil einer wunderbar romantischen Liebesgeschichte, die auf einem simplen Tippfehler in einer Emailadresse basiert, der perfekte Abschluss, quasi der Punkt auf dem I.
3 von 3

ausgezeichnet
Karin, Ingolstadt, 11.04.2009
Dieses Buch ist ein absoluts Muss für Jeden, der den 1. Teil gelesen hat.
Ich liebe Emmi, ich liebe Leo. Beim Lesen fühlt man sich als Bestandteil der Beiden. Man fiebert mit den Beiden richtig mit,als säße man selbst am PC und wartet auf die heißersehnte Email. Man lacht, man schmunzelt und manchmal könnte man Beide nehmen und kräftig schütteln. Daniel Glattauer hat es als erster Autor geschafft, dass ich mich fast hinreißen hätte lassen und beinahe die letzten Seiten zuerst gelesen hätte, weil ich unbedingt wissen wollte welches Ende diese Geschichte nimmt. Ich habe mich aber doch entschlossen, die Geschichte brav der Seitenfolge nach zu lesen und war am Ende sehr traurig dass das Buch schon zu Ende ist. Ich kann diese Buch wirklich nur empfehlen für Alle, die romantisch angehaucht sind. Lasst euch von Emmi und Leo entführen in die Welt der virtuellen Liebe
5 von 5

ausgezeichnet
C. K., Bottrop, 17.02.2009
Wieder mitgelitten
In Daniel Glattauers Buch "Alle sieben Wellen" treffen wir zwei alte Bekannte: Emmi , Leo und ihre E-mails.
Empfehlenswert ist es wirklich erst den erste Teil "Gut gegen Nordwind" zu lesen.
Der Schreibstil ist gleichgeblieben und es kommt mir vor.als wenn ich zwei gute Freunde wiedertreffe in dem neuen Buch.
Wieder habe ich mit Beiden mitgefiebert,mitgehofft,mitgezweifelt , mitgetrauert und mitgefreut.
Das Buch bekommt von mir die volle Punktzahl, die agierenden Personen sind mir so ans Herz gewachsen,das können nur gute Bücher erreichen. Vom weiteren Inhalt verrate ich nichts,es wäre für die Leser zu schade nicht mitfiebern zu können.
8 von 8

sehr gut
Shanna, W., 05.02.2009
Dies ist eine etwas andere, unterhaltsame Liebesgeschichte, da sie nur aus E-Mail Briefen bzw. Dialogen besteht. Das macht den besonderen Reiz aus, da man als Leser auch nur so viel erfährt, wie sich die Protagonisten gegenseitig anvertrauen. Das führt zu einigen überraschenden Momenten und die Handlung nimmt ungeahnte Wendungen. Was mir an dieser Art des Schreibstils nicht gefällt ist, dass ich öfter an den Ausgangspunkt eines Dialogs zurücklesen musste, um herauszufinden, wer nun was geschrieben hat. Das ist manchmal etwas verwirrend und stört den Lesefluss. Auch ist das Buch vom Umfang her etwas kurz geraten. Ich hätte gern noch länger dem stellenweise tiefgründig-poetischen Liebesgeplänkel beigewohnt. Das sind aber auch schon die einzigen Kritikpunkte. Der Autor besticht mit wunderbar sensiblen Gedanken, die die Seele streicheln. Schöner kann man Liebeserklärungen nicht verpacken!
4 von 4

ausgezeichnet
Christel, Lippstadt, 12.05.2009
Ganz ehrlich - spätestens seit "Gut gegen Nordwind" wünscht sich (fast) jede Frau eine email von Leo Leike. Die Spannung konnte Glattauer auch im 2. Teil erhalten, die Dramatik steigt und der Dialog zwischen Emmi und Leo ist so gefühlsbetont, gekonnt und witzig wie im 1. Teil. Leos Beschreibung vom "Punkt auf der Innenseit der linken Hand" ist dabei nur eine Email von vielen, die mir eine wohlige Gänsehaut auf den Armen verschafft hat. Am Kitsch kommt Daniel Glattauer dabei allerdings vorbei - nur ein bisschen pathetisch wirds manchmal schon. Wortspielereien und Wortwitz kommen auch im zweiten Teil nicht zu kurz. Das Ende ist so, wie man sich ein Ende für die beiden wünscht- kalorienreich und süß, aber trotzdem unendlich lecker. Und wie Emmi sagt: Die Zukunft ist weiblich und (deshalb) unberechenbar. Wer weiß, vielleicht begegnen wir Leo und Emmi ja doch noch mal wieder.
2 von 2

ausgezeichnet
Melanie B., Liebenburg, 17.02.2009
Die schönste Liebesgeschichte im Medienzeitalter
Ein Schlagabtausch der Gefühle und Worte. Witzig und raffiniert tauschen Leo und Emmi ihre Gedanken, Emotionen und Empfindungen. Keine Klischees und Vorurteile werden bedient. Glattauer gelingt es wahre Liebe zu zeigen, ohne kitschig zu sein. Ein Meister der Worte mit dem Sinn für die Liebe im Medienzeitalter.
Das soll es wirklich geben! Menschen, die sich online finden und ihre Liebe in den echten Alltag retten.
6 von 6

ausgezeichnet
S. Meyer, Neuendettelsau, 28.01.2009
"Alle sieben Wellen" so heißt der furiose Roman von Daniel Glattauer, den ich keine Minute aus der Hand legen wollte! Denn nicht nur jede siebte e-Mail ist wundervoll, nein jede übertrumpft die vorherige noch durch Wortwitz und Charme!

Es geht um das ehemals "Webpärchen" Emmi und Leo, die beiden hatten eigtl. schon vor geraumer Zeit Schluss gemacht, doch nun versucht Emmi Leo wieder zu kontaktieren! Dieser Versuch wird jedoch vorerst von dem fiesesten Systemmanager aller Zeiten vereitelt. Als dann jedoch die lang herbeigesehnte Mail von Leon kommt, machen die beiden ein erstes letztes Treffen aus. Doch bei dem Schlussstrich bleibt es nicht, werden sich die beiden also noch bekommen?
Kürzer können sich 222 Seiten nicht anfühlen, man beginnt jeder Mail mit entgegen zu fiebern, mit zu trauern, mit zu warten, ratlos und rastlos! Mein persönliches Highlight!
7 von 8

ausgezeichnet
Elchi130, Ruhrgebiet, 09.02.2009
Ich bin begeistert! Dieses Buch finde ich viel schöner als den ersten Teil. Dieses Mal haben es Emmi und Leo geschafft, sich in mein Herz zu schreiben! Die Dialogform führt dazu, dass man direkt im Buch ist. Eine geniale Idee, ein Buch als Emaildialog zu schreiben! Ich weiß, für diejenigen, die Gut gegen Nordwind kennen, ist das nicht neu - aber es ist immer noch genauso gut! Dazu kommt, dass Daniel Glattauer ein Virtuose mit Worten ist. Ich bin immer wieder vor Neid erblasst bei den tollen Einfällen und Formulierungen! Schon allein aufgrund der Sprache lohnen sich seine Bücher.
Das Wort Wellen im Buchtitel beschreibt das Auf und Ab in den Emails von Emmi und Leo sehr gut. Man bangt mit ihnen, freut sich mit ihnen, leidet mit ihnen und genießt mit ihnen... Ein tolles Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann - am besten beide Teile direkt nacheinander weg lesen...
7 von 8

ausgezeichnet
Bücherwürmchen, Bayern, 09.05.2009
Elektronisches Liebeswerben, Teil 2

Ich habe die beiden Bücher „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ in der richtigen Reihenfolge gelesen und fand es sehr gut so. Ich weiß nicht, ob mir alles aus der aktuellen Handlung ohne das Wissen um die Vorgeschichte klar geworden wäre.
So war es ein schönes Wiedersehen mit Emmi und Leo. Das Hin und Her der beiden, das zwischen Verzweiflungstaten und Unentschlossenheit wechselt, las sich spannend und rührte mein Herz auf eine sehr unkitschige Weise. Die direkte Emmi und der wortgewaltige Leo schenken sich nichts und durchleben alle Höhen und Tiefen und der Leser wird davon gepackt und darf daran teilhaben.

Auch für mich als jemand, der eigentlich keine Liebesromane mag, ist das ein überaus gelungenes Buch.
2 von 2

ausgezeichnet
schliesi, Hessen, 30.01.2009
Emmi und Leo - Das Spiel der Worte
Endlich ist Leo Leike zurück aus Boston und antwortet Emmi Rothner wieder auf ihre e-mails. Dort wo "Gut gegen Nordwind" aufgehört hat, fängt "Alle sieben Wellen" an. Ein Meisterwerk des Wortspiels. Emmi und Leo schreiben sich e-mails voller Gefühle, Emotion, Hoffnung, Sehnsucht, sie drücken schriftlich ihre Wünsche und Gedanken aus, die sie sich von Angesicht zu Angesicht nie zu sagen gewagt hätten. Diese virtuelle Verbundenheit der beiden zieht sich durch das gesamte Buch, ohne auch nur eine Sekunde langweilig zu werden. Man taucht beim Lesen mit Emmi und Leo in eine völlig andere Welt ein und kann nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist wie ein Sog, noch eine e-mail lesen und noch eine und noch eine, bis das Buch durchgelesen ist. Alle hoffunungslosen Romantiker werden diesen Roman einfach lieben.
12 von 15

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Manuela2205, Polling, 27.01.2009
Endlich ist er wieder da - Leo Leike ist zurück aus Boston. Und die Email-Beziehung zwischen Leo und Emmi geht in eine neue Runde.
Wenn auch von Leos Seite aus zunächst eher zurückhaltend, da er sich in den USA verliebt hat und seine Pamela nach Deutschland kommen wird. Diesmal jedoch kommt es zu dem Treffen, auf das die beiden über zwei Jahre hingearbeitet haben. Zu sehen bekommt der Leser aber, wie von "Gut gegen Nordwind" gewohnt, nur die Emails zwischen Leo und Emmi.
Und wie schon im ersten Roman habe ich auch diesmal wieder mitgefiebert, mitgehofft und mitgeheult.
Daniel Glattauer versteht es wie kein Zweiter, die Gefühlswelt von Emmi und Leo nahe zu bringen. Und das Ganze verpackt in virtuellen Schriftverkehr. Oft ist es enttäuschend, wenn ein an sich abgeschlossenes Buch wieder "aufgewärmt" wird. Diesmal nicht.
Danke Herr Glattauer!
10 von 13

ausgezeichnet
Miriam, Karlsruhe, 17.05.2009
Es gibt Bücher, die kann man (frau) nicht aus der Hand legen.
"Alle sieben Wellen" ist eines , wenn nicht sogar DAS, davon.

Bereits den Vorgänger habe ich regelrecht verschlungen und als ich dann gestern die letzte Seite von "Alle sieben Wellen" mit einem tiefen Seuftzer aus der Hand gelegt habe, nachdem ich 3 Stunden nicht ansprechbar war, hatte ich wieder dieses seelige Lächeln auf dem Gesicht

Es gibt sie noch - die Liebe...
2 von 2

ausgezeichnet
finala, winsen luhe, 18.02.2009
Ein wunderbares, romantisches, gefühlsbetontes Buch, das den Leser mitreißt und ihn in eine Traumwelt taucht. Es ist Glattauer gelungen, ein Buch zu schreiben, dass vom Stil so besonders ist und doch leicht zu lesen. Ein Buch zu schreiben, das nur aus Emailkommunikation besteht und den Leser trotzdem in den Bann zieht ist bemerkenswert. Leo und Emmi haben sich per Zufall durch falsch versendete Emails im Internet kennen und lieben gelernt. Im zweiten Teil geht die Emailromanze ebenso herzerweichend weiter. Wie Wellen auf und ab gehen, so lässt sich auch die Gefühlswelt der Beiden mitschwingen.
Man fühlt mit, man lebt mit und man fiebert den nächsten Sätzen entgegen. Es ist eine Geschichte zweier Personen, die ohne einander nicht mehr können und trotzdem versuchen an dieser Art ihres Kontaktes festzuhalten um nichts zu zerstören. Dennoch wagen sie die nächsten Schritte.
5 von 6

ausgezeichnet
Karin F., Frankfurt, 18.02.2009
Vorsicht Suchtgefahr!
Da ich nun kein typicher "Liebesromanleser" bin, erstaunt es mich doch sehr wie ich in diese paar Seiten die dieses Buch"nur"hat, versinke. Obwohl man sich immer wieder denkt: "Man nun kommt doch mal zu Potte", hofft man doch inständig das man immer und immer weiter lesen kann.
Die Dialoge die Emmi und Leo führen sind erheiternd, melancholisch und für mich glaubhaft. Für viele ist es wahrscheinlich nicht nachzuvollziehen, dass man sich per Mail so unterhalten kann. Aber aus eigener Erfahrung kann ich es bestätigen.
Emmi nervt auch nicht mehr so wie im ersten Teil "Gut gegen Nordwind" und Leo ist wie immer.
Ein wunderhübsch gebundenes Büchlein, das aber leider kein Lesebändchen hat. Für den Preis des Buches ist das sehr traurig, das man sich zu soetwas nicht durchringen kann.
Herr Glattauer, ich werde sicher noch viel von Ihnen lesen!
5 von 6

ausgezeichnet
Silke, Köln, 09.02.2009
Emmi und Leo haben es wieder geschafft! Ich konnte „Alle sieben Wellen“ genau wie seinen Vorgänger einfach nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Ich höre Emmi in meinem Kopf, wie sie ihre Listen anlegt und hoffe, dass Leo mal wieder betrunken E-Mails an Emmi schreibt. Ich kann es kaum erwarten, dass mir Emmi und Leo berichten, was seit ihrer letzten E-Mail geschehen ist und werde ganz unruhig, wenn ich mir selber aus Andeutungen einen Reim machen muss.
Diese Fortsetzung hat mich nicht enttäuscht! Genauso spritzig, genauso fesselnd und genauso humorvoll wie „Gut gegen Nordwind“ ist Daniel Glattauer auch sein zweites Buch um Emmi, Leo und ihre E-Mails gelungen.
Für mich persönlich wurde hier eins der schönsten Bücher das ich in der letzten Zeit gelesen habe auf befriedigende Art und Weise beendet, auch wenn darüber sicherlich geteilte Meinungen gibt.
5 von 6

ausgezeichnet
Elisabeth T., 49565 Bramsche, 03.05.2009
Eine logische Schlußfolgerung zu " Gut gegen Nordwind". Wunderschön und gefühlvoll geschrieben. Ein " MUß" für den, der das erste Buch verschlungen hat.
3 von 3

ausgezeichnet
cörchen, Leipzig, 05.02.2009
Glattauer versteht es seine Leser gefangen zu nehmen, in der kleinen Welt von Emmi und Leo zu halten, zum Weiterlesen zu animieren, indem er es unmöglich macht, das Buch mittendrin zur Seite zu legen. E-Mail an E-Mail gereiht, mit viel Humor und Wortwitz und einer wunderbar klaren Schreibweise lockt er uns voran und plötzlich ist das Buch zu Ende. Ich konnte mich in das Buch hineinfühlen, in Emmi und Leo hineinfühlen, deren Handlungen verstehen und nachvollziehen. Unweigerlich denkt und fühlt man wie Emmi und Leo. Jeder kann sich seinen eigenen Leo und seine eigene Emmi erschaffen, so wie auch Emmi und Leo es in „Gut gegen Nordwind“ taten. Das Buch hat mich oft zum Lachen gebracht. Allein die Vorstellung, wie Emmi vorm Computer sitzt und sich mit dem Systemmanager unterhält, wirft mich auch nur bei dem Gedanken daran vom Schreibtischstuhl.
4 von 5

ausgezeichnet
redfox, sachsen, 26.01.2009
Leo ist zurück aus Boston. Emmi hat nicht aufgegeben, hat immer wieder Mails geschrieben, stand sozusagen auf Du und Du mit dem Systemmanager… Und endlich die lang ersehnte Antwort von Leo…
Der hat leider Pamela kennengelernt, die undefinierte Größe in seinem „neuen“ Leben . Und Emmi und Bernhard versuchen immer noch, ihre eingefrorene Ehe zu retten – vor allem der Kinder wegen.
Und so hangeln sich Emmi und Leo von Kapitel zu Kapitel, von E-Mail zu E-Mail, mal steht Pamela im Weg und mal ist es Bernhard – oder besser gesagt, sie stehen sich selbst im Weg. So, wie wir alle immer versuchen, vernünftig zu sein und das richtige zu tun und oft unsere Gefühle oder das, was wir wirklich wollen, unterdrücken oder ignorieren.
Gibt es ein Happy End für Emmi und Leo? Das verrate ich nicht! Ich sage nur so viel – dieses Buch ist ein Muss für jeden, der gerne liest! Ich liebe es!
6 von 8

sehr gut
Leseratte1, Rems-Murr, 26.04.2009
Wer den ersten Teil "Gut gegen Nordwind" gelesen hat, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Leo und Emmi lernen sich per Zufall im Internet kennen und es entsteht eine Computer-Freundschaft, welche irgendwann zu einem persönlichen Kennenlernen wird. Doch bis hierher ist noch nicht Schluss, nachdem Leo nach Boston reist, trifft Emmi eine folgenschwere Entscheidung. Sie kann Leo nicht vergessen und nachdem Leo zurück ist, beginnt die Computer-Freundschaft mit Problemen und Hindernissen von Neuem. Doch die beiden erleben alles anders als sie es sich vorgestellt haben und eine turbolente Zeit beginnt.
Daniel Glattauer ist in Wien im Jahre 1960 geboren, er ist Autor und Journalist. Folgende Bücher hat er noch geschrieben: Der Weihnachtshund, Die Vögel brüllen, Darum, Die Ameisenzählung, Gut gegen Nordwind.
Der Autor schreibt unkompliziert, leicht und gefühlvoll.
Nur gut!
1 von 1

ausgezeichnet
Aljona, Hürth, 26.11.2009
Lieber Herr Glattauer,
was haben Sie sich dabei gedacht? Ihre Bücher haben mir 2 Tage geraubt...aber auf eine positive Art und Weise :)
Ich bin begeistert, und zwar von beiden Werken!
Wundervoll geschrieben, wundervoll erzählt...ich weiß nicht, in wen ich mich eher verlieben soll...in Leo? Emmi?
Ich kann also nur sagen: Suchtgefahr! Direkt beide Bücher kaufen, direkt beide lesen und in die romantische Welt der armen Verliebten eintauchen, die sich nur über Mails ihre Liebe gestehen können und dürfen...
1 von 1

ausgezeichnet
Lilli33, Durmersheim, 19.08.2009
Endlich geht sie weiter, die Geschichte von Emmi und Leo :-)
Daniel Glattauer knüpft nahtlos da an, wo der erste Teil endete. Durch Rückblenden erfährt der Leser, der das Vorgängerbuch "Gut gegen Nordwind" nicht kennt, trotzdem alles Wissenswerte.
Auf faszinierende Weise gelingt es dem Autor, eine komplette Geschichte nur in E-Mails zu erzählen, die sich die Protagonisten Emmi und Leo schreiben. Der e-mail-typische Stil ist i.d.R. kurz und knapp, dabei kann keine Langeweile aufkommen. Erstaunlich, mit wie wenig Worten man so viel Gefühl ausdrücken kann!
Gut gefallen hat mir, wie sich die Beziehung zwischen Emmi und Leo, aber auch die Beziehungen zu Pam und Bernhard entwickeln. Das Ende ist so richtig gut gelungen. Damit kann ich prima leben ;-)
1 von 1

ausgezeichnet
Pia S., Sievershagen, 12.08.2009
Besser geht´s nicht! Zum Glück hatte ich mir beide Teile gleichzeitig gekauft, sonst hätte ich wohl die Wartezeit auf Buch 2 nur schwer ertragen. So konnte ich den ersten Teil zu- und sofort den zweiten Teil aufschlagen um weiter zu lesen. Herrlich witzig, herrlich berührend, facettenreich und mitten aus dem Leben.
Nach dem Lesen hatte ich das Gefühl, dass es jedes weitere Buch jetzt schwer haben wird, gemocht zu werden, denn "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen" sind das Beste, was ich je gelesen habe.
Ohne direkt auf den Inhalt eingehen zu wollen, man fiebert von der ersten bis zur letzten Seite mit den beiden Hauptakteuren mit, man lacht und weint mit ihnen, man wünscht ihnen Glück.
Tolle Leistung, Daniel Glattauer!!! Danke für dieses Lesevergnügen!
1 von 1

ausgezeichnet
S.L., Kl, 06.02.2009
Leo ist aus Boston zurückgekehrt, wartet auf seine neue Freundin Pamela und Emmi ist immernoch verheiratet. Und wieder fangen sie nach seiner Rückkehr mit dem Email schreiben an. Es ist wie eine Sucht.

Wie auch in Gut gegen Nordwind, besticht dieses Buch durch Charme und Witz in den Email-Dialogen von Emmi und Leo. Immer wieder wollen sie voneinander loskommen und schaffen es nicht.... Man spürt in jeder Email das Knistern zwischen den beiden und man kann echt nicht aufhören zu lesen, bis man weiß, wie es ausgeht!

Auf jeden Fall ein Buch mit Suchtfaktor. Man muß zwar das Vorgängerbuch nicht gelesen haben, aber ich bin froh, daß ich es vorher gelesen habe. Mir würde sonst irgendwie was fehlen!

Ein großes Lob an den Autor. Die Idee, gleich zwei Bücher in einem Emaildialog zu schreiben ist genial!
4 von 7

weniger gut
Natascha, Bochum, 11.02.2009
Einerseits finde ich die Idee witzig, ein ganzes Buch und damit auch eine Beziehung ausschließlich in e-mails zu fassen. Andererseits geht durch diesen Stil eine Menge verloren, Dinge, die man eben nicht in e-mails darstellen kann wie zum Beispiel die Treffen der beiden Hauptakteure, Emmi und Leo.
Auch finde ich den Schreibstil relativ unbequem, man muss ständig darauf achten, wer von den beiden denn nun schreibt und wie lang die Zeit zwischen den e-mails ist.
Emmi und Leo blieben für mich bis zum Schluss ziemlich blutleere Gestalten. Viel mehr war da für mich nicht und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass zwei Menschen in e-mails so ausnahmslos literarisch wertvoll schreiben. Lediglich Emmi ist gelegentlich richtig witzig, besonders ihre „Dialoge“ mit dem Systemmanager zu Anfang haben mir gut gefallen. Ansonsten plätschert „Alle sieben Wellen“ eher träge vor sich hin.
6 von 12

weniger gut
Drese B., Polling, 02.02.2009
Emmi (ist mit Bernhard verheiratet) schreibt Leo weiterhin E-Mails, obwohl die Mail-Adresse nicht aktiviert ist. So unterhält sie sich am Anfang des Buches mit dem Systemadministrator, was durchaus auch mal einen Schmunzler wert ist. Als Leo dann endlich mal antwortet, stellt sich heraus, dass er jemanden kennen gelernt hat - Pam. Emmi schreibt ihm aber trotzdem weiter und die beiden wollen sich doch mal treffen. Wie dieses Treffen verläuft, erfährt man natürlich auch nur in rückblickenden E-Mails. Obwohl die Geschichte nicht ausführlich mit Hintergründen und Szenen beschrieben wird, wie normale Geschichten, bringt der Autor die Stimmungen sehr gut rüber. Die E-Mails sind witzig, ironisch, nachdenklich und liebevoll. Es macht Spass die Entwicklung der Beziehungen zu verfolgen. Und obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe, bin ich gut in die Geschichte reingekommen.
5 von 10

weniger gut
i., Hamburg, 01.02.2009
„Alle sieben Wellen“ ist die Fortsetzung des Erfolgsromans „Gut gegen Nordwind“. Zwingend notwendig ist es nicht, den ersten Teil zu kennen. Mit einem kleinen „Hallo“ geht die Beziehung oder Nichtbeziehung der beiden in die nächste Runde. Aber obwohl die Geschichte nun an Fahrt gewinnt, bleibt sie blutleer. Der Leser bekommt immer nur häppchenweise, sorgfältig gefiltert durch bewusst gesetzte Worte, mitgeteilt, was zwischen den beiden passiert. Es ist bezeichnend, dass jene E-Mails, die einer der beiden unter Alkoholeinfluss schreibt, die Gefühle noch am ehrlichsten vermitteln. Beim Rest kann einen schon der Eindruck beschleichen: Was soll das Ganze? Es ist ein Spiel, so Emmi – allerdings eines, das den Leser irgendwann zu langweilen beginnt.
5 von 11

gut
katharina1981, Offenbach, 04.02.2009
Eine Liebesgeschichte per E-Mail zwischen Leo und Emmi....
Eine Liebesgeschichte, die nur über den E-Mail-Verkehr erzählt wird, den zwei Menschen miteinander führen. Das ist wirklich mal was anderes, tolle Idee, schön geschrieben, lässt sich leicht und flüssig lesen.
Die Storry selbst: Naja, ich fand es nicht langweilig, aber auch nicht übermäßig aufregend. Eine Liebesgeschichte, mit erwartetem Ende, schön geschrieben in einer einzigartigen Idee, aber doch nur ein Liebesroman ohne etwas besonderes.
Die Hauptpersonen: Beide eigentlich recht sympathisch, nett beschrieben, allerdings kam einem das (manchmal doch etwas kindische) Hin und Her-Geschreibe so vor, als handelt es sich um zwei 14-jährige.
Das Buch ist gut, es lässt sich schön und einfach mal so zwichendurch lesen!
Wie gesagt, Tolle Idee des Autors, durchschnittlicher Inhalt.
2 von 6

schlecht
stjerneskud, Stuttgart, 03.04.2009
„Gegen den Nordwind“ (den Vorgänger) habe ich nicht gelesen und ich habe auch kein Verlangen danach. Vermutlich spiegelt es den momentanen Zeitgeist wieder, aber für diejenigen, die gerne lange Briefe und E-Mails schreiben und lesen, in denen wirklich etwas von Bedeutung geschrieben wird, ist das absolut nichts. Ich finde diese sinnlosen E-Mails mit nichtssagendem Text einfach überflüssig. Zu der Geschichte konnte ich keinen Zugang finden und beim Lesen habe ich mich gelangweilt, was äußerst selten vorkommt. Zwischendurch überflog ich desöfteren den Text einfach nur, weil mir das Geplänkel auf die Nerven ging. Das Geschriebene bleibt an der Oberfläche und vieles ist einfach nur ein ziemliches Durcheinander. Die Hauptpersonen lernt man nicht richtig kennen, kann kein Empfinden für sie entwickeln und sich auch nicht mit ihnen identifiziert. Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen.
2 von 12

ausgezeichnet
babblebird, Albbruck, 11.02.2012
Alle die „Gut gegen Nordwind“ gelesen haben, werden bei diesem Buch eine Veränderung bei Emmi und Leo feststellen. Beide sind reifer geworden und haben erkannt, dass ihre virtuelle Romanze in der Realität angekommen ist und dort sogar Schaden angerichtet hat. Es war Interessant mitzuerleben wie beide damit umgehen und sich weiterentwickeln. Wie bei bei dem ersten Teil, spürt man den Zwiespalt zwischen Vernunft und Zuneigung. Daniel Glattauer hat es wieder geschafft, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Er hat beiden so viel Leben eingehaucht, sie so individuell gestaltet, dass es jederzeit erkennbar ist, wer gerade die Mail schreibt, auch wenn kein Name genannt wird. Es war mir wieder ein außerordentliches Vergnügen in die Welt von Emmi und Leo einzutauchen. Ich kann die Bücher nur jedem ans Herz legen, der Lust auf eine unkonventionelle Liebesgeschichte hat.

ausgezeichnet
Eva, Kleve, 13.12.2010
Das wunderbare Buch „Gut gegen Nordwind“ bekommt in „Alle sieben Wellen“ seine Fortsetzung. Wie auch im ersten Teil dreht sich die Geschichte um Emmi und Leo, die sich per Zufall über Email kennengelernt und eine sehr intensive Beziehung aufgebaut haben. Nachdem sich beide darauf geeinigt haben, auf Abstand zu gehen, treten sie jetzt wieder in Kontakt. Beide konnten sich gegenseitig nicht vergessen, auch wenn sich ihr Leben weiterentwickelt hat. Emmi hat ihre Familie und Leo hat eine neue Freundin. Wie sich die Beziehung letztendlich entwickelt soll hier noch nicht verraten werden. Es wäre schade, das Ende vorwegzunehmen. Diesen wunderbar einfühlsamen und romantischen Roman muss jeder einfach selber lesen. Daniel Glatthauer kann fabelhaft schön mit Worten spielen und den Leser faszinieren. Die Magie die dieses Buch auf den Leser ausübt geht tief unter die Haut.

ausgezeichnet
rebellyell666, Münster, 13.08.2009
Herr Glattauer beschreibt hier etwas alltägliches: Zwei Menschen, die nicht wissen, ob sie im normalen Alltag gemeinsam bestehen können, retten sich in Beziehungen, die keinen Bestand haben können. Denn eigentlich wissen sie, dass sie zusammen gehören. Glattauer baut einen Versöhnungsurlaub zwischen Emmi und Bernhard ein. Auch dies ist ganz natürlich. Was macht man nicht alles, um eine Beziehung, hier sogar eine Ehe, zu kitten und fort bestehen zu lassen? Mich haben die emotionalen Beschreibungen und Umschreibungen sehr mitgerissen. Auch Leo bleibt sich treu und wird nur direkter, wenn er seine Freunde aus Bordeaux intus hat. Das Buch ist nicht lange. Auch wenn ich ein paar E-Mails sehr unnatürlich fand, sogar auch etwas ermüdend, so muss ich sagen, dass Glattauer es schaffte, mich intellektuell zu fordern und nachdenken zu lassen.

ausgezeichnet
mocridhe, Mainz, 11.10.2009
Sie möchten diesen Roman kaufen? Stopp! Sie kennen "Gut gegen Nordwind" noch nicht? Dann lesen Sie diesen Teil zuerst, da er der erste Teil zu der Geschichte um Emmi und Leo ist. Darin landet Emmis E-Mail durch einen simplen Schreibfehler bei Leo und es entsteht eine sprachlich reizvolle, humorvolle, knisternde Romanze um die beiden Protagonisten, frei von Kitsch aber mit viel Gefühl.
Wenn Ihnen das alles nicht neu ist, kennen Sie wahrscheinlich bereits Teil 1 und sind genauso versessen darauf, wie ich es war, den Nachfolgeband kennenzulernen.
Ich habe es nicht bereut: Leo kommt aus den Staaten zurück, mit Freundin und Plänen für die Zukunft, und doch schreibt er Emmi wieder...
Diesen zweiten Band zu lesen war für mich wie alte Freunde wiederzutreffen, und auch wenn die Geschichte nichts neues, weltbewegendes war, die Sprache hat mich wieder überzeugt! Empfehlung!

schlecht
m., bei Nürnbgerg, 07.12.2010
Nachdem ich von "Gut gegen Nordwind" begeistert war, musste ich "Alle sieben Wellen" unbedingt lesen.
Leider wurde ich zutiefst enttäuscht. Im Buch kommt der Protagonist Leo aus Boston zurück und antwortet der verzweifelten Emmi auf ihre Emails. Sie fangen wieder an sich zu unterhalten und leider treffen sie sich auch. Meiner Meinun nach sogar viel zu oft. Ich finde, dass macht die wunderbare Geschichte aus dem ersten Teil einfach nur kaputt. Ich hatte mich auf ein schönes Ende gefreut, doch leider verstehe ich nicht was sich Daniel Glattauer bei diesem Buch gedacht hat. Zudem kann ich es einfach nicht nachvollziehen warum soviele dieses Buch so gut finden, während ich es verabscheue. Ich komme mir so vor, als wäre ich die Einzige, die mit der Handlung im Buch nicht zufrieden ist.
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Informationen zu diesem Artikel:
Alle sieben Wellen
Alle sieben Wellen, Daniel Glattauer, Liebesromane
17.90 EUR
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Alle sieben Wellen
Alle sieben Wellen
Daniel Glattauer
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