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Kundenkommentare zu: Die Känguru Chroniken

29 Kundenkommentare (Durchschnitt: 4 sehr gut)
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ausgezeichnet
Kristina L., Hilchenbach, 02.04.2009
Marc-Uwe hat einen neuen Mitbewohner: Das Känguru aus der Wohnung gegenüber! Hört sich komisch an? Ist es auch, allerdings im positivsten Sinne! Umgangssprachlich und kurzweilig zu lesen, erzählt der Autor kleine Geschichten über das Zusammenleben mit dem Känguru: Sie gehen zusammen ins Kino, unterhalten sich über Fischstäbchen, Wahlen und natürlich den geheimnisvollen Aufenthalt des Kängurus im Vietkong. Eine Vielfalt an Themen (Vermarktungs- und Wahlstrategien, Politik und Gesellschaft) bringt Kling in kurzen Episoden auf den Punkt, nicht ohne hier und da kleine kritische Spitzen einzubauen. Er kredenzt dem Leser die Geschichten auf recht bissige, satirische, aber auch heitere Weise - manchmal sinnfrei, manchmal jedoch mit mehr Gehalt, als man auf den ersten Blick vermutet. Ich konnte mir das Schmunzeln beim Lesen nicht verkneifen und habe mich im Ganzen köstlich amüsiert!
10 von 12

sehr gut
schlumeline, Juelich, 17.04.2009
Juhu, kann ich da nur sagen. Das ist ein tolles Buch so für zwischedurch. Jedem, der mal gehörig seine Lachmuskeln strapazieren möchte und der gerne ironische Bemerkungen mag, liegt mit den Känguruh Chroniken richtig. Da ist ein Mehrfamilienwohnhaus und in diesem wohnt Marc Uwe. Ein Neuer zieht ein in die Nachbarwohnung und dieser Neue ist ein Känguruh. Da aber in der Wohnung des Känguruhs alles mögliche fehlt (Eier, Mehl, sonst. Lebensmittel, Mobiliar, etc.) dauert es nicht lange und das Känguruh zieht bei Marc Uwe ein und begleitet ihn durchs Leben. So erfahren wir,dass es sinnvoll ist sich eine 0900 Nummer zuzulegen. Damit kann man wirklich Geld verdienen und auch noch in Urlaub fahren. Wir lernen etwas über "Kunst im Pool", über den Sinn und Unsinn von Tütensuppen.. Eigentlich wird alles mögliche quer Beet auf die Schippe genommen. Wer diese Art von Humor mag, wird begeistert sein.
6 von 6

ausgezeichnet
Anne, Rostock, 14.04.2009
Ein Känguru als Mitbewohner klingt im ersten Moment komisch und so bleibt es auch. Man könnte jetzt anfangen zu fachsimpeln, welche Bedeutung es nun haben mag, dass genau dieses Tier für den Roman gewählt wurde. Man kann es auch einfach akzeptieren, dass es so ist wie es ist und sich in eine Reihe sarkastischer und durchaus witziger Geschichten fallen lassen. Schwer fiel es mir nicht. Denn was das Känguru an menschlichem Äußerem fehlt, hat es bei seinem Charakter. Da kommt die eine oder andere schlechte Eigenschaft zusammen: Launisch, besitzergreifend, geizig, aber auch mit einer Menge Ideen wie man die Welt verbessern könnte. Das macht ihn zu einem miesen Mitbewohner. Was einem als Leser nicht gerade stört, sondern eher unterhält, denn langweilig wird es bestimmt nicht. Es könnte das erste Buch werden, das ich zweimal lese.
3 von 3

sehr gut
Knuspel, Berlin, 18.12.2011
Ein neuer Nachbar zieht ein. Nicht nur nebenan, sondern auch komplett ins Leben des Autors. Es ist ein Känguru mit einem sehr einnehmenden Wesen und ausgesprochen interessanter Weltanschauung. Von Beruf Kommunist, lässt es sich schließlich gänzlich bei Marc-Uwe Kling nieder. Zum Glück für den Leser! Der findet in den einzelnen, kurzen Beschreibungen des nun gemeinsamen Alltags nämlich jede Menge zum Schmunzeln.

Wer gerne politisches Kabarett mag, den wird dieses Buch auf jedenfall amüsieren.

Marc-Uwe Kling hat einen wirklich humorvollen, lockeren Schreibstil. Es macht großen Spaß, die kurzen Dialoge zwischen ihm und seinem sehr speziellen Untermieter zu lesen. Wenn auch nicht jede der kurzen Episoden "ein Brüller" ist, ist das Buch dennoch sehr empfehlenswert für Denjenigen, der 'mal wieder etwas zum Lachen sucht - ob für sich oder zum Verschenken.
4 von 4

ausgezeichnet
H.L., Sinzig, 11.04.2009
EIN KÄNGURU ZUM KNUTSCHEN
Klasse !!
Wer hat noch nie davon gehört oder vielleicht auch erlebt : vom sogenannten imagienären Freund: Der alles das sagt, was man im allgemeinen nicht ausspricht ;Der das tut, was man sich nicht traut; Der den Denkanstoß gibt, den keiner hören will; Der die absurdeste Idee in die Tat umsetzt ! Klasse ! Ein Känguru als Täter - Marc-Uwe Kling als Intiatator, Erfinder und geistiger Vater !Klasse ! Beim 1. Kapitel musste ich schmunzeln; Beim 2. lachen; beim 3. liefen mir die Tränen am Rücken herunter ! Klasse ! Dieses Buch erscheint genau zur richtigen Zeit: Die ganze Welt wurde von wenigen Menschen "verarscht" ! Die Folgen unvorstellbar : Eine Hiobsbotschaft folgt der Nächsten. Und jetzt ein solches Buch von Marc-Uwe Kling: Der durch ein Känguru Klartext quatscht: Alles Kapitalismus; Alles Nestle; alles Hähnchen! Klasse !
2 von 2

sehr gut
Bicobu, Freiburg, 12.04.2009
Am Anfang war mir das Känguru ein wenig unsympathisch, aber im Laufe des Buches hat sich das gewandelt, es ist mir jetzt richtig sympathisch!

Das Buch lässt sich durch die kurzen Abschnitte gut lesen und ich musste immer wieder herzlich lachen.

Natürlich sind nicht alle Geschichten gleich gut, aber ganz oft hat das Känguru einfach nur recht und es lässt sich wunderbar zitieren. Inzwischen kennt auch schon meine Familie das Känguru und will das Buch auch lesen!

Man muss aber den saloppen Sprachstil mögen und auch Schnellleser werden nicht unbedingt auf ihre Kosten kommen, dazu ist man dann doch einfach zu schnell durch das Buch durch.

Fazit: Ich weiß zwar immer noch nicht, woher das Känguru kommt und was es eigentlich will, aber wer ein lustiges Buch für zwischendurch oder zum Verschenken sucht, für den sind die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling genau richtig!
2 von 2

ausgezeichnet
Steffi, Schalkenbach, 13.04.2009
Eines vorneweg: Man sollte dieses Buch nur dann in der Öffentlichkeit lesen, wenn einem schiefe Blicke von völlig fremden Menschen nicht peinlich sind. Denn "Känguru-Chroniken" erzeugt unter Garantie große Lachanfälle! Dieses Känguru macht einfach enorm viel Spaß!
Da jeder Mensch aber eine andere Auffassung von Humor hat, sollte man vor dem Kauf dieses Buches besser wenigstens eines der vielen kleinen Kapitel lesen um sicherzugehen, dass man mit dem Buch auch seine Freude hat. Zudem werden diese Geschichten als wöchentliche Kolumne auf RBB Radio Fritz ausgestrahlt, die ich nicht kenne. Fans könnten vielleicht von der bloßen Niederschrift der Episoden, ohne die Stimme des Poetry-Slam-Meisters Marc-Uwe Kling, enttäuscht sein.
Ich jedenfalls habe auf vielen Seiten herzhaft gelacht und hoffe, dass es bald einen Nachfolgeband mit neuen Geschichten dieser ungewöhnlichen WG gibt.
6 von 7

sehr gut
sueorange, NRW, 22.04.2009
Ding Dong. Es klingelt. Poch Poch. Es klopft. Und wer steht vor der Tür? Das Känguru von gegenüber. Und nicht irgendein Känguru, sondern ein kommunistisches. Und bald auch nicht mehr das Känguru von gegenüber, sondern der neue Mitbewohner. Das frech-dreiste, aber auch liebenswerte Känguru wirbelt das Leben des Autors ganz schön durcheinander, Langeweile war gestern. 83 kurze Geschichten, meistens nicht länger als drei Seiten, darin, die spritzig-witzigen Dialoge der Beiden, alltäglich, gesellschaftskritisch und politisch. Manche Einfälle des Kängurus sind herrlich komisch, vor allem seine Geschäftsideen. Es legt sich eine 0900- Telefonnummer zu und lässt so lästige Werbeanrufer seine Altersvorsorge sichern. Die Geschichten über das schnapspralinensüchtige, aschenbecherentwendende Tier sind in sich geschlossen. In kleinen Häppchen zu genießen. Empfehlenswert für alle, die Absurdes mögen.
1 von 1

ausgezeichnet
Tanja K., Wörth am Rhein, 10.05.2009
Schon beim Leseeindruck war mir klar: Ich liebe dieses Buch!

Als ich mit meinem Freund in Rom war hat er mir jeden Abend davon vorgelesen. In jeder freien Minute habe ich ihn angebettelt mir vom "Känguru-Buch" weiter vorzulesen. Mal sind Marc-Uwe und das Känguru wie ein altes Ehepaar, das sich streitet, mal halten sie absolut zusammen und ergänzen sich perfekt. Am tollsten ist ja noch die Tatsache, dass es als völlig normal erachtet wird, dass da nun ein Känguru einzieht. Noch dazu ein Seelenverwandter.

Besonders gut haben mir auch die Stilmittel gefallen wie die Fußnoten ("Wer das lesen kann braucht keine Brille")
oder die Sache mit der Zeichensetzung. Ganz ehrlich, ich wäre ohne Vorablesen nicht auf dieses Buch gekommen.

Ich liebe es!!
1 von 1

gut
Silke, Köln, 23.06.2009
„Die Känguru-Chroniken“ hat mich teilweise sehr gut unterhalten. Ich bin jedoch auch ein wenig enttäuscht. Anfangs haben mich die Geschichten um Marc-Uwe und seinen vorlauten Mitbewohner sehr fasziniert und zum Schmunzeln gebracht. Ab ca. der Hälfte hatte sich der „Grund-Witz“ des Buchs aber schon etwas abgenutzt, so dass ich zunehmend gelangweilt war.
Vielleicht ist es aus diesem Grund besser, das Buch nicht in einem Rutsch zu lesen, sondern immer mal wieder ein paar Kapitel. Da „Die Känguru-Chroniken“ aus einzelnen Episoden besteht, die inhaltlich abgeschlossen sind, muss man auch nicht alles zusammen lesen.
Die Aufmachung des Buchs hat mir gut gefallen. Die kurzen Kapitel, mit passenden Überschriften und schönem Layout und die Fußnoten des Känguru haben sich gut ergänzt. Ich kann mir das Buch auch sehr gut als Lesung oder Hörspiel vorstellen.
1 von 1

sehr gut
K., Berlin, 16.12.2011
Ein neuer Nachbar zieht ein. Nicht nur nebenan, sondern auch komplett ins Leben des Autors. Es ist ein Känguru mit einem sehr einnehmenden Wesen und ausgesprochen interessanter Weltanschauung. Von Beruf Kommunist, lässt es sich schließlich gänzlich bei Marc-Uwe Kling nieder. Zum Glück für den Leser!

Der findet in den einzelnen, kurzen Beschreibungen des nun gemeinsamen Alltags nämlich jede Menge zum Schmunzeln. Wer gerne politisches Kabarett mag, den wird dieses Buch auf jedenfall amüsieren.

Mir gefällt dieses Buch sehr gut. Wenn auch nicht jede der kurzen Episoden "ein Brüller" ist, ist es dennoch sehr empfehlenswert für Denjenigen, der 'mal wieder etwas zum Lachen sucht - ob für sich oder zum Verschenken.
1 von 1

weniger gut
LauraCroft, Hamburg, 12.04.2009
Verrückt und abstrus, so könnte man dieses Buch bezeichnen. Marc-Uwe und sein Mitbewohner das Känguru erleben einiges, bei dem ich manchmal nur Lachen, mit dem Kopfschütteln oder mich einfach gefragt habe, was das eigentlich soll. Der Autor fasst seine Kapitel in sehr kurze Handlungen, die insgesamt jedoch keine zusammenhängende Geschichte ergeben, daher ist es schwierig eine kurze Handlung wiederzugeben. Thematisch wird beispielsweise Kritik an Discountern geübt und auch auf politische Seitenhiebe wird nicht verzichtet, in einer ganz gewissen Art von Humor. Insgesamt muss ich sagen, hat mich das Buch mich nicht sehr überzeugt. Ich fand es stellenweise etwas lustig, aber dadurch dass es durch Kurzgeschichten geprägt ist, konnte ich mich nicht dazu aufraffen das Buch länger in der Hand zu halten. Ich denke es ist gut geeignet, um kürzere Wartezeiten zu überbrücken, aber mehr auch nicht.
3 von 4

ausgezeichnet
Karin, Frankfurt am Main, 15.04.2009
Der neue Mieter von nebenan ist ein Känguru. An sich nichts ungewöhnliches wie man findet. Der Nachbarin von ganz unten macht es eher nervös das der Islam sich in Deutschland breit macht und wenn man sie genau anschaut sieht man einen kleinen Flaum auf ihrer Oberlippe. (Autsch, die Erste) Zuerst borgt sich der neue Nachbar nur Eier, Salz und Mehl. Dann fehlt zu allerletzt der Herd und die Füllung für die Eierkuchen. Marc-Uwe lässt ihn also in seine Wohnung und springt derweilen schnell mal zum Metzger.Irgendwann wohnt das Känguru, welches Schnaps-Pralinen süchtig ist und Aschenbecher mitgehen lässt, dann auch bei Marc-Uwe. Denn schließlich ist so der Weg zum Kühlschrank kürzer. Die Chroniken, eine geschichtliche Prosa-darstellung in zeitlicher Reihenfolge. Der rote Faden, der sich durch diese Buch zieht ist die Alltagsironie.
2 von 3

gut
hrafnaklukka, Rüthen, 19.04.2009
„Die Känguru-Chroniken“ sind, wenn schon nicht ein Buch mit Handlung und Tiefgang, ein amüsanter Zeitvertreib. Es handelt sich hierbei um aneinander aufgereihte Episoden ohne roten Faden. Im Prinzip genau das was der Titel verspricht – die Chroniken über das Leben mit einem Känguru. Die Form des Buches hat mich ein wenig an Tagebuch-Eintragungen erinnert, es ist in Ich-Form verfasst und die Kapitel sind meistens kurz und knapp gehalten, ohne große Nebenhandlung. Es lässt sich locker an einem Nachmittag in einem Rutsch durchlesen.Die Geschichten über und mit dem kommunistischen Känguru sind witzig, skurill und amüsant. Auf jeden Fall muss man bei der Lektüre eins machen – aufhören zu fragen, wer oder was ist das Känguru, sondern es nehmen wie es ist – genau wie man das Buch nehmen sollte. Dann steht dem Lesevergnügen eigentlich nichts mehr Wege.
2 von 3

weniger gut
Micha, NRW, 10.05.2009
Also den Titel fand ich gar nicht mal so schlecht, auch die Aufmachung des Buches nicht. Das Cover ist ansprechend. Ich habe gehofft noch einen Sinn oder roten Faden zu entdecken. Aber ich habe ihn nicht gefunden. Die durchaus vorhandenen ernstgemeinten Kritiken an der Gesellschaft habe ich zwar durchaus verstanden, aber sie waren (wie das ganze Buch) sehr oberflächlich und kurz angerissen.
Aber es hat mich schon verwundert wieviele Alltagsdinge Herr Kling benutzt bzw. gefunden hat um die einzelnen Storys um und mit seinem Känguru zu erzählen, weil es wirklich seeeehr viele sind. Es ist das perfekte Buch fürs Wartezimmer beim Arzt, dann kann man ein paar Geschichten lesen, sich amüsieren (oder auch nicht) und hat trotzdem nichts verpasst wenn man das Buch nicht zuende gelesen hat.
2 von 4

ausgezeichnet
Ann-Christin S., Saerbeck, 12.04.2010
Amüsantes Buch zum Weiterempfehlen!
1 von 2

weniger gut
Nicole W., Brakel, 10.04.2009
Direkt vorweg: Meiner Meinung nach funktionieren diese Känguru-Geschichten als Radio-Kolumne zum Hören wunderbar. Als Buch zum selber Nachlesen, ohne die typische Betonung etc. funktionieren sie leider nicht so gut.
Während ich mich durch die Radio-Kolumnen immer gut unterhalten fühle, war ich beim Lesen eher gelangweilt oder gar komplett unbeteiligt dabei.
Natürlich, Marc-Uwe Kling gibt durch sein vorlautes Beuteltier seinen Senf zu allen möglichen Themen, die die Gesellschaft hergeben, er kritisiert alles, bei der Politik angefangen bis hin zu Talkshows und den Menschen an sich. Das alles allerdings satirisch verpackt, was allerdings gelesen oftmals einfach nur albern rüber kommt und mir selten ein Schmunzeln entlocken konnte.
Ich bleibe also dabei und werde die Känguru-Chroniken weiterhin auch höchstens im Radio anhören, aber nicht mehr lesen.
1 von 3

weniger gut
Manuela2205, Polling, 12.04.2009
Ich möchte nicht bestreiten, dass das Känguru mir auf den ersten Seiten zwei halbe Schmunzler entlockt hat. Je weiter ich jedoch gelesen habe, desto mehr hat sich das geändert, bis ich mich eigentlich nur noch genervt gefragt habe, wann das Buch denn endlich zu Ende ist. In sehr kurzen Kapiteln, oft nur zwei Seiten, erzählt Marc-Uwe Kling von den Ansichten und Eskapaden seines Känguru-Mitbewohners. Von einem Kabarettisten erwarte ich mir, dass er aktuelle Geschehnisse bissig-ironisch und witzig präsentiert. Diese Geschichtchen fand ich aber meist nur absurd. Ich lasse durchaus zu, dass das Känguru im Radio wunderbar funktioniert, aber in Buchform fehlt einfach das Leben der gesprochenen Dialoge. Die einzige Möglichkeit dieses Buch zu lesen ist für mich jeden Abend ein Kapitel. Dem Alter der kurzen Gute-Nacht-Geschichten bin ich aber schon entwachsen.
1 von 4

schlecht
File Not Found, Hamburg, 13.05.2009
Der Radiomoderator Marc-Uwe lebt seit Neuestem mit einem Känguru zusammen. Die Beziehung der beiden wird immer enger und sie unternehmen viel gemeinsam. Beide sind (von sich selbst) überzeugte Kommunisten. Das Känguru erinnert mit der Zeit immer mehr an ein störrisches Kind oder einen pubertierenden Jugendlichen. Marc-Uwe Klingt versucht ständig, ironisch zu sein. Überall finden sich Anspielungen auf politische, literarische oder allgemein bekannte Alltagsthemen, die lustig sein könnten, es aber nicht sind. Die beiden (Marc-Uwe, Känguru) werfen die ganze Zeit nur mit Halbwissen um sich und finden sich dabei sehr schlau. Der Leser quält sich durch Kapitel wie "Hilfe! Ich lebe mit einem vorlauten Känguru zusammen" oder "Wir waren Helden". Ähnlich langweilig, wie die Kapitel sich anhören, ist auch das Buch. Zudem scheint Herr Kling weder den Genitiv noch originelle Umgangssprache zu kennen.
1 von 7

sehr gut
Jennifer E., Leibertingen, 07.04.2010
Marc-Uwe Kling schafft es wirklich, kleine Anekdoten des Alltags auf skurrile und amüsante Art und Weise zu erzählen, indem er das kommunistische Känguru als Gesprächspartner nimmt.
In 83 kurzen Kolumnen gibt das Känguru zu allen möglichen Themen seinen Senf dazu.
Desöfteren werden beim Lesen die Lachmuskeln strapaziert, aber der Leser kommt auch teilweise ins Grübeln. Die meisten Kapitel regen nämlich auch zum Nachdenken an, da in den Geschichten oft ein Körnchen Wahrheit steckt.
Das einzige Kapitel, dass mir nicht besonders zugesagt hat, war "Flugstunden"!
Dabei kickt das Känguru einen kläffenden Hund quer über eine Wiese und danach wird die Situation so hingestellt als wäre das etwas völlig Normales...Autor und Känguru verfallen sogar noch in eine Diskussion, welche Hunderasse am besten und weitesten fliegt...
Als Hundebesitzerin fand ich das nicht besonders toll...

sehr gut
Leseratte1, BW, 09.06.2009
Gegenüber von Marc-Uwes Wohnung zieht ein Känguru ein. Kurze Zeit später zieht das dreiste Tier mir nicht, dir nicht bei Marc-Uwe als Untermieter ein. Das Känguru stellt die Wohnung und das Leben von Marc-Uwe gründlich auf den Kopf. Der Autor Marc-Uwe Kling singt Lieder und schreibt Gedichte. Er gewann zahlreiche renomierte Kabarettpreise für sein Bühnenprogramm: "Wenn alle Stricke reißen, kann man sich nicht mal mehr aufhängen". Die Känguru-Chroniken sind witzige, humorvolle Anekdoten, Erzählungen in Kurzfassungen. Sie sind amüsant und lesenswert. Am Besten sind die Geshichten: "60 Cent pro Minute" und "Nach dem Krieg". Das Buch ist ein echter Unterhaltungsknaller, bei dem vor Lachen kein Auge trocken bleibt. Dabei kann man den Alltag mal vergessen und sich gut entspannen.

ausgezeichnet
Florian D., Reichenberg, 09.08.2011
Ein kommunistisches Känguru, welches total verrückt nach Schnapspralinen ist, zieht bei einem Kleinkünstler ein. Hört sich verrückt an - und ist es auch. Die Känguru Chroniken bestehen aus vielen kleinen Kurzgeschichten, die zwar aufeinander aufbauen, aber auch einfach mal zwischendurch einzeln sehr viel Spaß machen.
Zugegeben, es ist schon ein ganz eigener Humor der hier an den Tag gelegt wird. Wer sich aber gerne auf intelligente und subtile Art unterhalten lassen will, liegt hier genau richtig.
Ich habe Tränen gelacht und gebe 5 von 5 Sternen.

gut
Leseratte1, Rems-Murr, 01.02.2010
Gegenüber von Marc-Uwes Wohnung zieht ein Känguru ein. Kurze Zeit später zieht das dreiste Tier mir nichts, dir nichts bei Marc-Uwe als Untermieter ein. Der Autor Marc-Uwe Kling singt Lieder und schreibt Gedichte. Er gewann zahlreiche renomierte Kabarettpreise für sein Bühnenprogramm: "Wenn alle Stricke reißen, kann man sich nicht mal mehr aufhängen". Als wöchentliche Kolumne werden die Känguru-Geschichten auf RBB Radio Fritz gesendet.
Die Känguru-Chroniken sind witzige, humorvolle Anekdoten, Erzählungen in Kurzfassungen. Sie sind amüsant und lesenswert. Am Besten sind die Geshichten: "60 Cent pro Minute" und "Nach dem Krieg".
Das Buch ist ein echter Unterhaltungsknaller, bei dem vor Lachen kein Auge trocken bleibt. Dabei kann man den Alltag mal vergessen uns sich gut entspannen.
Diese Leselektüre sollte man sich nicht entgehen lassen !

gut
Chiara, Kornwestheim, 06.07.2009
Marc-Uwe Kling erzählt unterhaltsame, lustige und oft recht skurrile Anekdoten von seinem ungewöhnlichen Mitbewohner.

Eines Tages klingelt es an Marc-Uwe's Tür und vor ihm steht ein Känguru. Was an sich schon absurd genug ist, doch es kommt noch besser, dieses Känguru spricht und bedient sich dank seiner kommunistischen Einstellung gern am Eigentum anderer.

Daher verwundert es auch nicht, dass es sich innerhalb kürzester Zeit bei Marc-Uwe einquartiert. Ist schliesslich viel praktischer als sämtlich benötigte Zutaten hin- und herzuschleppen zumal es eh keinen Herd besitzt und die Kochkünste auch zu Wünschen lassen.

Die Geschichten sind total verrückt, oft sehr lustig, provokativ und an ein paar Stellen sind sie leider auch ein wenig drüber und überschreiten die Grenzen des guten Geschmackes.

gut
Tintenherz, Kiel, 04.05.2009
Marc geht eine Wohngemeinschaft mit einem Känguru ein, dass sich bei ihm durchs Leben schnoort. Er erlebt abenteuerliche Wortgefechte mit seinem neuen Mitbewohner. Das Känguru bringt Marc hinterlistet dazu, das zu tun, was es gerade möchte und wechselt oft geschickt das Thema, um von seinen eigenen Unzulänglichkeiten (z. B. finanzielle Nöte) abzulenken. Politische Themen und Alltagsprobleme werden von dem Duo lustig diskutiert.
Die Ich-Erzählperspektive mit wörtlicher Rede von Marc-Uwe Kling macht das Lesen interessant. Es liest sich sehr flüssig und verständlich.
Mein Fazit:
Ich finde das Buch sehr humorvoll und originell. Es ist eine erfrischende Lektüre für zwischendurch, um mich von meinen Alltagssorgen abzulenken. Mir hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und ich kann es mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen.
0 von 2

sehr gut
RikkiDD, Dresden, 02.06.2009
Das Känguru ist ein gemütlicher kleiner Kerl und hat etwas verschrobene Ansichten - die man allerdings häufig nur zu gut nachvollziehen kann - aber es ist auch eine kleine Plage.

Der Protoagonist bekommt einen neuen Nachbarn, das Känguru. Bald zieht es bei ihm ein. In kurzen Zwiegesprächen zwischen den beiden werden verschieden Probleme und Themen der heutigen Zeit aufs Korn genommen.

Mehr möchte ich zu dem Buch nicht sagen, alles würde viel zu viel verraten. Es macht einfach Spaß das Buch zu lesen, vor allem wenn man viele Dinge mit Humor betrachten kann.
0 von 1

gut
Christian, Kassel, 15.04.2009
Der größte Teil der Geschichten ist lustig und verständlich geschrieben. Man kann sich selbst manchmal im Känguru wiedererkennen und denkt über die "Vorschläge" nach. Man überlegt, ob man nich selbst ein vorlautes Känguru werden sollte. Wenn es jedoch dann in den politischen Bereich abrutscht muss man schon ein wenig überlegen welche Message hinter dieser Geschichte steht. Dieses Buch ist für all die geschrieben, die sich ein wenig amüsieren möchten und auch über Ironie lachen können.

Mein Fazit:

Ein super Lückenfüller, mit kleinen, spritzigen Geschichten rund um ein Känguru, das seine Schnauze nur schwer halten kann.
0 von 2

weniger gut
Nijura, Oberfranken, 01.04.2010
Erst einmal hab ich mich gefragt, wie man auf so eine skurile Idee kommen kann, ein sprechendes kommunistisches Känguru zu erfinden, ich weiß es leider immer noch nicht. Teilweise waren die Geschichten wirklich lustig (vor allem die mit dem Computer und der Musikindustrie), aber manche, vor allem die politischen und die mit dem begriffsstutzigen Polizisten, fand ich einfach nur nervig und ich habe diese am Schluss nur noch quer gelesen. Auch wurden die kurzen Geschichten durch den einförmigen Schreibstil mit der Zeit langweilig. Hätte ich das Buch nicht gewonnen, hätte ich es sicher nicht gelesen und verschenken würde ich es nicht.
0 von 3

schlecht
Monika, Mönchengladbach, 05.07.2011
Warm wurde ich mit diesem Buch nicht! Der Schreibstil ist gut, und verständlich. Ich konnte jedoch mit dem Inhalt nicht viel Anfangen.... Es sind einzelne Kurzgeschichten mit der Hauptperson und einem sprechenden Känguru.
Ich hatte die Hoffnung ein lustiges Buch zu lesen und wurde aber leider enttäuscht. Fand nichts komisches an dem Buch.
0 von 5
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Informationen zu diesem Artikel:
Die Känguru Chroniken
Die Känguru Chroniken, Marc-uwe Kling, Humor, Comedy & Satire
7.95 EUR
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