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Kundenkommentare zu: Kap der Finsternis

34 Kundenkommentare (Durchschnitt: 4 sehr gut)
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ausgezeichnet
villawiebke, Brandenburg, 11.03.2009
So hatte sich der Glücksspieler Jack Burn das Leben mit seiner schwangeren Frau Susan und seinem Sohn Matt nicht vorgestellt, als er mit ihnen unter falscher Identität nach Kapstadt flüchtet. Fernab von der Vergangenheit findet sein Plan ein jähes Ende als Bandenmitglieder in das Haus der Familie einbrechen. Ohne Skrupel stellt er sich den Eindringlingen und steht ungewollt am Ende seiner Zukunft. Inmitten der Kulisse von Kapstadt, geprägt von Gewalt, Korruption und Bandenkriegen, erzählt der Autor mit voller verbaler Härte seine Geschichte. Bizarr und ohne Schnörkel reiht er die Fakten aneinander, beschönigt nichts. Rasant im Tempo lässt er Ereignisse und Handlungen ablaufen, unwirklich erscheinend und doch voller Realität. Gesellschaftskritisch, mit realem Hintergrund wurde der Thriller vom Autor konstruiert und ist trotz seiner durchgängigen Brutalität volle fünf Sterne wert.
1 von 2

ausgezeichnet
sabatayn76, Deutschland, 09.09.2009
Roger Smith steigt rasant in die Geschichte ein, als Leser ist man sofort in der Handlung gefangen und erlebt ein schonungsloses Kapstadt, dem man sich nicht mehr entziehen kann. Die Sprache ist häufig sehr derb, was jedoch perfekt zu den beschriebenen Schicksalen, der Verzweiflung und der Armut in den Ghettos passt. Die Protagonisten sind dabei allesamt und ohne Ausnahme Antihelden – kriminell, drogenabhängig, skrupellos, egoistisch, brutal, emotional abgestumpft und gierig. Jede bei mir aufkommende Sympathie wurde spätestens auf der nächsten Seite zunichte gemacht. Roger Smith schaffte es damit jedoch, mich in seine Hölle mitzunehmen und mir ein Kapstadt zu zeigen, welches man sich im gut behüteten Deutschland kaum vorzustellen wagt. KdF ist eine psychologische Studie zu Verbrechen und Hass, Armut und Drogenkonsum, Rassenbenachteiligung lange nach dem Ende der Apartheid. Großartig!
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gut
hrafnaklukka, Rüthen, 19.04.2009
Roger Smith versteht es meisterhaft in seinem Krimi-Debüt die Grenzen zwischen gut und böse zu verwischen und die Lebensumstände in Kapstadt zwar brutal, aber durchaus realistisch darzustellen. Rund herum hat er einen spannenden Thriller gestrickt, den man von Anfang an nicht mehr aus der Hand legen kann. Sprachlich ist das Buch allerdings nichts für zarte Gemüter, balanciert jedoch geschickt auf einem dünnen Pfad zwischen authentisch und nicht Jugendfrei. Es wird kein Problem ausgelassen – von Drogen, Waffenhandel und Korruption bis hin zu Vergewaltigung und Kindesmissbrauch. Der Weg des Buches ist von Anfang bis Ende mit Leichen gepflastert, passt zu der Geschichte, war mir persönlich aber am Ende etwas viel. Vor allem die so oft beschriebene Gleichgültigkeit gegenüber dem menschlichen Leben hat mir das Lesevergnügen so manches mal getrübt.
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ausgezeichnet
Knutschmaus, Dahlen, 16.03.2009
Vorweg: Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Ich habe zwar schon Bücher gelesen, die weitaus schlimmer und düsterer geschrieben sind, trotzdem ist dieses Buch außergewöhnlich!

Offen, brutal und schonungslos schildert der Autor Kapitalverbrechen. Raub, Mord und Vergewaltigungen werden aber ganz beiläufig erzählt. Der Autor verwendet in seinem Buch häufig "Gossenslang", was das Ganze noch realistischer erscheinen lässt. Man schüttelt beim Lesen immer wieder den Kopf und denkt "Das gibts doch nicht." Und dann wird einem bewusst, dass es genau so überall täglich auf der Welt (natürlich nicht nur in Kapstadt) geschieht. Das verursacht ein sehr bedrückendes Gefühl...

Fazit: Es lohnt sich wirklich, diese Buch zu lesen. Es ist unglaublich fesselnd und das Ende ziemlich überraschend. Aber wie gesagt - eine gehörige Portion Nervenstärke sollte man schon haben!
1 von 1

sehr gut
Martina M., Wülfrath, 16.03.2009
Ich glaube in diesem Buch geschieht so ziemlich jedes Verbrechen: Morde, Folter, Entführung, Raub, Einbruch, Bestechung, Waffenbesitz, Drogenhandel u.s.w.
Diese brutale Geschichte geht einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf .Man sieht einzelne Szenen sofort vor sich, kann sich schwer entziehen. Woran liegt das ? An der harten, deutlichen, manchmal auch sehr primitiven Sprache, die nicht jedermanns Sache sein wird.Alles wirkt erschreckend realistisch. Die Geschichte wird zügig erzählt, keine langatmigen Beschreibungen von Landschaft oder Personen.Die Sprache und Schreibstil passt hervorragend zu dem Inhalt, ich bin überzeugt Kap der Finsternis wird ein Renner .Einem Thrillerfan würde ich diese Erstlingswerk von Roger Smith auf jeden Fall wärmstens empfehlen- nichts für sensible Leser, Foltermethoden sind einige Male sehr deutlich bezeichnet.
1 von 1

sehr gut
djojo, Karlsruhe, 26.03.2009
In einer brutalen und grausamen Art und Weise weist Roger Smith mit dem Zeigefinger auf einen Teil der Welt, den die meisten nur als Urlaubsziel kennen: Kapstadt. Er erzählt aus dem Leben von Jack Burn, welcher sich mit seiner schwangeren Frau und seinem Sohn auf der Flucht befindet.
Mir persönlich hat besonders die sehr einseitig negative Darstellung von Kapstadt missfallen. Immer wieder wird eine gerade bilderbuchhübsche Kulisse der Natur und der Umgebung beschrieben, aber die Beschreibung wird spätestens auf der nächsten Seite wieder ins Negative geschoben. Ebenso unangenehm empfand ich die durchgehend brutale und ordinäre Sprache, welche von Roger Smith verwendet wird.
Die Übersetzung ist meist gelungen, es handelt sich insgesamt um ein durchaus spannendes und mitreißendes Buch. Eine weniger ordinäre Sprache und objektivere Beschreibungen hätten zu fünf Sternen geführt.
3 von 4

ausgezeichnet
Sarah F., Essen, 08.03.2009
Mir persönlich gefällt dieses Buch um einiges besser als es nach der Leseprobe den Anschein hatte. Es ist spannend bis zur letzten Seite geschrieben und wartet mit einigen Überraschungen auf. Der Leser wird regelrecht in den Sog der Ereignisse hinein gezogen. Wer eine spannende und rasante Lektüre mag, der kann mit diesem Buch absolut nichts falsch machen.

Ein Gewaltakt am Anfang des Buches wird aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt. Dieser Perspektivwechsel macht neugierig und man wartet förmlich darauf, dass sich die Handlungsstränge und somit die Protagonisten miteinander vermischen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und realistisch beschrieben. Die Gang-Mitglieder und Vorstadtslums zum Beispiel stimmen total mit meinen Vorstellungen überein. Der teilweise vulgäre und grausame Schreibstil passt zur Handlung und zum Hintergrund Kapstadts. Daumen hoch für diese Debüt!
2 von 3

ausgezeichnet
sillesoeren, Hürth, 30.03.2009
Kapstadt. Eine Familie wird von zwei Gangstern überfallen. Ein Baustellenwärter wird Zeuge des Überfalls. Ein korrupter Polizist nimmt den Familienvater ins Visier und entdeckt sein dunkles Geheimnis. Damit nehmen die schrecklichen Geschehnisse ihren Lauf. Roger Smith versteht es, Kapstadt so zu zeigen, wie es in keinem Reiseführer steht. Er hat den Mut, die Finger in jede Kapstadter Wunde zu legen, egal ob es Folgen der Apartheid sind, oder die Haftbedingungen, ob Armut angesprochen wird oder Korruption. In schonungsloser Weise und mit angemessen plumper & ordinärer Sprache zeichnet Smith ein so realitätsnahes wie erschreckendes Bild von Kapstadt und seinen Bewohnern. Dass dies allen Beteiligten nicht am Arsch vorbei geht, wird für mich besonders deutlich, wenn immer wieder höchst detailliert auf die Hämorriden des fetten Polizisten eingegangen wird.
2 von 3

ausgezeichnet
Katharina1981, Offenbach, 09.03.2009
Spannend - spannender - Kap der Finsternis.
Roger Smith beschreibt ein hartes, skrupelloses und korruptes Kapstadt, mit grausamen und gefährlichen Vorstadt-Slams. Hier hat jeder Dreck am Stecken, der eine mehr, der andere weniger, aber keiner ist ein unbeschriebenes Blatt. Er stellt seine Personen so realistisch dar, dass man das Gefühl hat, die Personen sind zum greifen nah, alles wirkt erschreckend realistisch. Örtlichkeiten wirken beängstigend wirklich. Er benutzt für seinen Thriller eine harte, klare und ungeschönte Sprache er umschreibt nichts, sondern nennt Dinge beim Namen, egal ob es um skrupellose Gewalt, Korruption, oder Vergewaltigungen und Misshandlungen geht.
Dieses Buch ist brutal, man ließt viele unschöne grausame Dinge, aber es ist eins der spannendsten und rasantesten Bücher die ich in letzter Zeit gelesen habe.
Dieses Buch ist ein muss für alle Thriller leser!
1 von 2

ausgezeichnet
thorlac, Franken, 14.03.2009
Geradezu unglaublich, welch eine atemberaubende Spannung Roger Smith bereits in den ersten Kapiteln seines Thrillers heraufbeschwört. Aus den Perspektiven verschiedener Menschen verdichtet sich eine temporeiche Geschichte, die immer wieder von Person zu Person wechselt und so die Situation zuspitzt. Smith zeichnet in seinem Thriller mit oft derben Worten ein sehr lebendiges und erschütterndes Bild von den Cape Flats auf dem ausgedehnten Buschland nördlich von Kapstadt, einem Schmelztiegel des Rassenhasses, der Korruption, der Armut und Gewalt. Den Leser erwartet durchweg rasante, bis zum Anschlag geladene Spannung, verpackt in eine dunkle, schwarze Welt inmitten eines bunten, schillernden Landes.
Ein Thriller mit Tempo und Vollgas!
ACHTUNG: Durchatmen können Sie erst wieder, wenn das Buch beendet ist!
1 von 2

ausgezeichnet
Tintenherz, Kiel, 20.03.2009
Kap der guten Hoffnung?
Eine amerikanische Familie, die wegen der Spielsucht des Vaters in Schwierigkeiten gerät, flüchtet nach Kapstadt. Dort werden sie von zwei drogenabhängigen Farbigen in ihrem Haus bedroht. Jack Burn, Oberhaupt der Familie, überwältigt die Männer und tötet sie. Danach versucht er die beiden Leichen unbemerkt zu beseitigen.
ROGER SMITH hat das Buch spannend und leicht verständlich geschrieben. Der Autor erzählt die Handlung gut durchdacht und verbindet die verschiedenen Szenen perfekt miteinander. In dem Buch werden viele tragische Personen vorgestellt, die versuchen, ihr armseliges Leben zu meistern.
Mein Fazit:
Das Buch „Kap der Finsternis“ ist meiner Meinung nach ein packender, brutaler Thriller, der den Leser total fesselt. Ich wurde von Anfang an von der Geschichte in den Bann gezogen. Ich kann nur jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen.
1 von 2

ausgezeichnet
Weeth, Bayern, 08.03.2009
Roger Smith setzt dem Leser ein Puzzle vor, das einen erst wieder loslässt wenn es perfekt gelöst ist. Puzzleteile sind ein Familienvater namens Jack, der aus seiner Heimat fliehen muss. Seine Frau Susan und sein kleiner Sohn Matt gehören dazu, wie der korrupte und gewaltätige Polizist Rudi Bernard und der Baustellenwächter Benny. Das Motiv von ist nicht etwa farbenfroh oder bunt, sondern nur schwarz und rot. Schwarz wegen der dunklen Handlungsweisen der Hauptfiguren und rot wegen dem vielen Blut das in diesem Roman fließt. Aber es ist modern und aktuell, zeigt ein reales Bild einer beliebten und bekannten Stadt. Zu Beginn des Romans wirft uns Roger Smith die Puzzleteile einfach so hin, völlig zusammenhanglos. Doch je weiter man liest, umso mehr ergibt sich ein vollständiges Puzzle, das fest zusammenpasst und in dem die Teile perfekt aufeinander abgestimmt sind.
1 von 2

ausgezeichnet
robberta, nrw, 10.03.2009
Rasanter Einstieg. Gefährliches Kapstadt. Der Topf aus Drogen,Gewalt,Rassismus kocht über, die Frage ist nur wer kommt darin um und wer überlebt. Die vielen Personen, wirken gerade durch ihre jeweils typische Sprache. Man spürt den Konflikt zwischen Mr. Hill alias Burn und seiner Frau Susan. Burn wirkt trotz seiner Tat sympathisch. Die Personen des Benny Mongrel und des Inspektor Rudi Barnard sind so niveauvoll beschrieben, dass man sie lebendig vor sich sieht. Die Zweckallianz zwischen Burn und Mongrel ahnt man schon und es ist schön, dass die Andeutungen und Handlungsstränge auch bis zum Schluss verwoben und aufgelöst werden. Endlich mal kein Buch, bei dem zum Schluss was aus dem Hut gezaubert wird. Burn bzw. Hill ist eine interessante Romanfigur und auch Benny Mongrel ist interessant. Sehr gut inszeniert.
1 von 2

sehr gut
Nicole W., Brakel, 03.04.2009
Kapstadt in Südafrika. Schön ein hübsches Stück Land. Zumindest, wenn wir wirklich nur von der Landschaft reden. Wohnen in Kapstadt sieht schon ein wenig anders aus, zumindest - oder vor allem - wenn man farbig ist und nicht viel Geld hat. Die Kriminalitätsrate ist hoch, die Armut weit verbreitet.
Über dieses Kapstadt schreibt Roger Smith in seinem ersten Roman. Schonungslos und für unsere Moralvorstellungen sicherlich oftmals grenzwertig schreibt Smith eine erschütternde Geschichte, in der Korruption und Mord fast schon zur Normalität gehört. Und das nicht nur bei den typischen Bösewichten, die so ein Roman ja hat, sondern auch bei den typischen Helden, bei denjenigen, mit denen der Leser mitfiebert.
Wer nicht viel vertragen kann, der ist mit diesem Buch sicherlich nicht allzu gut beraten, Liebhaber von harten, realistischen Thrillern jedoch schon.
1 von 2

sehr gut
sasto19, Euskirchen, 18.04.2009
Dies ist die Geschichte von Jack Burn, der sich mit seiner schwangeren Frau und kleinem Sohn auf der Flucht aus USA in Kapstadt niederlässt, da er einen Menschen umgebracht hat. Die Familie wird in ihrem Haus von zwei Gangstern überfallen - Burn erschießt beide. Da er seinen Aufenthalt geheim halten muss, entledigt er sich beider Leichen, ohne die Polizei einzuschalten.
Hier beginnt der rasend schnell erzählte Thriller, man wird sofort mitten ins Zentrum des Geschehens katapultiert.
Kap der Finsternis ist ein passender Titel. Das Buch lebt von der Schnelllebigkeit der Ereignisse, dem düsteren und sehr brutalem Umfeld. Morde scheinen hier eine Selbstverständlichkeit zu sein und bestreiten den normalen Alltag.
Mein Fazit: Nichts für schwache Nerven, aber empfehlenswert für alle Thrillerliebhaber. Und: Falls Sie einen Südafrika-Urlaub planen - lesen sie das Buch erst hinterher.
1 von 2

sehr gut
Avathea, Großalmerode, 11.03.2009
Hierbei handelt es sich um ein schonungsloses Erstlingswerk von Roger Smith. Bereits im ersten Kapitel findet ein bewaffneter Überfall von zwei jungen Männern, die auf Drogen sind, auf die amerikanische Familie Burn statt. Neben einem korrupten Polizisten, der Jesus Christus und das Töten liebt, einem Ex-Inhaftierten, der schon nicht mehr zählen kann, wievielen er bereits gute Nacht gesagt hat, ist auch Jack Burn kein unbeschriebenes Blatt, da er sich mit seiner Familie nicht ganz freiwillig in Kapstadt aufhält. Auch er hat dunkle Geheimnisse, die im Laufe des Buches aufgedeckt werden. Dieser Debütroman ist sicherlich nichts für schwache Nerven. Wenn man ihn liest, muss man sich den schonungslosen und brutalen Grausamkeiten stellen. Es ist sehr flüssig und spannungsaufbauend geschrieben. Ein sehr gelungener, auf der Realität basierender, Thriller.
1 von 2

sehr gut
Kerstin H., Zittau, 13.03.2009
Der Amerikaner Jack Burn ist mit seiner Frau u. dem kleinen Sohn auf der Flucht vor den Behörden in Kapstadt untergetaucht. Bei einem Raubüberfall durch zwei Gangster ist Jack gezwungen seine Familie zu verteidigen u. die Angreifer auszuschalten. Durch seine Vergangenheit kommt eine Zusammenarbeit mit der Polizei nicht in Frage. Seine Tat bleibt auch nicht unbeobachtet und somit kommt ein Stein ins Rollen, der eine Lawine beispielloser Gewalt und Korruption auslöst. Durch die ständigen Perspektivenwechsel wird eine Spannung aufgebaut,die den Leser nicht mehr loslässt. Es gibt keinen Moment der Langeweile. Der Autor versteht es meisterhaft, die vielen losen Fäden zu einem Ganzen zu vereinen u. auch das Ende war für mich befriedigend.Für etwas empfindlichere Leser ist das Buch vielleicht nicht optimal geeignet, da einige Zugriffe u. Foltermethoden doch sehr detailliert geschildert werden.
1 von 2

sehr gut
huski123, Deutschland, 17.03.2009
Roger Smtih zeigt seinen Lesern die dunklen Seiten von Kapstadt. Drogen, Gewalt, Vergewaltigungen, Folter, Mord... größtenteils gespickt durch die Gossensprache einiger Figuren.

Da der Autor selbst in Kapstadt lebt und sich intensiv mit den Problemen dort auseinandersetzt, darf man seine Schilderung durchaus als schonungslos authentisch betrachten.

Die Hauptfiguren, der Amerikaner Jack Burn, der ehemalige Straftäter Bennie Mongrel, der korrupte weiße Polizist "Gatsby" und der schwarze Sonderermittler Disaster Zodie stehen für bestimmte Bevölkerungsgruppen in Südafrika. Anhand ihrer Verhaltensweisen und ihrer Schicksale wird deutlich, dass der Rassismus leider immer noch zum Alltag gehört.

Ich habe gehört, dass dieses Buch verfilmt werden soll und es wundert mich. Man merkt deutlich, dass Roger Smith als Drehbuchschreiber arbeitet. Freue mich auf den Film!
1 von 2

sehr gut
C. Jordan (Everett), Barsinghausen, 10.03.2009
Rasant und nicht aus der Hand legbar.
Das Buch startet gleich mit einem Überfall, Mord, in einem scheinbar idyllische Familienleben, in einer besseren Wohngegend von Kapstadt. Der Leser taucht ein in die Geschichte der Familie aus Amerika, eines Wachmannes, eines korrupten Polizisten, dem Leben in den Slums. Die Handlung geht rasant weiter und der Autor schafft es tatsächlich dieses Tempo bis zum Ende durch zu halten. Die Geschichte kommt ohne Held aus. Die einzelnen Akteure sind in diesem Roman perfekt miteinander verwoben. Nun weiß ich, warum der Klappentext so kurz gehalten ist, es fehlen die Worte es kurz und knapp zu beschreiben, oder man erzählt schon wieder zu viel. Es ist brutal und der Leser wird regelrecht mitgerissen. Der Autor schafft es die beängstigende Atmosphäre zu schildern. Eigentlich kein Fan von Thrillern hat mich dieses Buch total in seinen Bann gezogen.
1 von 2

sehr gut
RikkiDD, Dresden, 10.03.2009
Burn hat sich durch seine Spielerei im Casino in eine katastrophale Situation gebracht. Er muss seinem Kreditgeber einen Gefallen tun - daraufhin befindet er sich mit seiner schwangeren Frau und seinem 4-jährigen Sohn auf der Flucht. Die führt ihn nach Kapstadt. Dort lebt er in der vornehmeren Gegend.
In den Slums regiert der fiese Cop Barnard. Er ist fett, stinkt und hat seine Hände überall und vorallem weit offen. Sein Weg pflastern nicht nur die Leichen seiner Gegener.
Doch die Apartheit ist abgeschafft und die Regierung reagiert und versucht der Korruption in allen Bereichen Herr zu werden. So ist auch ein Ermittler auf Barnard angesetzt.
Alle Lebenswege kreuzen sich in Kapstadt und sind auf merkwürdige Weise verstrickt.

Smith kann die Spannung die gesamte Zeit gut halten und schafft es auch den Leser in die Situation hineinzuführen.
1 von 2

ausgezeichnet
Tina B., Essingen, 10.03.2009
Kap der Finsternis ist kein Zuckerschlecken. Aber es ist ja auch ein sehr guter Thriller! Burn lebt mit hochschwangeren Frau und Sohn Matt unter falscher Identität in Kapstadt. Beim Abendessen betreten 2 Farbige das Haus, bedrohen die Familie. Burn weiss wie man tötet. Jedoch hat er nun Probleme. 2 Leichen und viel Blut. Er vertröstet seine Frau und macht sich daran, das Problem zu beseitigen. Gleichzeitig erfährt man von dem missgestalteten Benny, der mit seinem Wachhund Bessie im gegenüberliegenden Rohbau die Nachtwache schiebt. Er hat alles gesehen. Selbst mal ein Gangmitglied und jemand, dem das Leben noch nie gut mitgespielt hat. Das ist Kapstadt. Entweder man lernt das, oder man stirbt. Ein guter Thriller, sehr blutig. Das ist die Wahrheit und das ist das Leben!
1 von 2

gut
Piloti, Ebermannstadt, 26.04.2009
Kap ohne Hoffnung.

Der Autor führt den Leser durch die Elendsviertel Kapstadts, durch ein Leben ohne Hoffnung und Mitleid, geprägt von Drogenkonsum, Prostitution, Bandenkriegen und alltäglichen Morden. Die Kriminalgeschichte, die dieses mit viel Insiderwissen geschilderte Verbrechensprotokoll Kapstadts zusammenhält, tritt dagegen in den Hintergrund: Da ist die Entführung eines Kindes aus einer nur scheinbar heilen amerikanischen Familie und der nur von außen gesehen rechtschaffene Polizist, der im Auftrag der Regierung der Korruption den Kampf angesagt hat und dabei gleich noch eine offene Rechnung begleichen kann.
Überwältigt schlägt der Leser den Buchdeckel zu: Überwältigt von Traurigkeit und Hilflosigkeit angesichts der sinnlosen Gewalt in dieser von Unmenschlichkeit und Ausweglosigkeit geprägten Lebenswelt.
Als Thriller nur für wirklich hart Gesottene zu empfehlen!
1 von 2

gut
Nati H., Seelze, 20.03.2009
Die andere Seite. Die Geschichte spielt in Kapstadt. Sie zeigt nicht das Urlaubsparadies, sondern die Kehrseite, die Cape Flats eine Vorortsiedlung, wo jeden Tag der tägliche Kampf ums Überleben stattfindet.
Jack Burn, Amerikaner und Spieler, ist mit seiner hochschwangeren Frau und seinem Sohn auf der Flucht und in Kapstadt untergetaucht. Sie werden von Gangmitgliedern in ihrem Haus überfallen. Durch eine willkürliche Handlung wird ein Rad der Gewalt in Gang gesetzt und es beginnt eine rasante Jagd.
Die Atmosphäre ist gut getroffen und wird durch die brutale Ausdrucksweise unterstrichen. Nichts wird beschönigt, sei es der Umgang mit Drogen, Misshandlungen und Gewalt. Von daher kann ich nur sagen, dies ist kein Buch für zartbesaitete.
Von der ersten Seite an wird Spannung durch den rasanten Wechsel der Schauplätze und Protagonisten aufgebaut, die über den gesamten Thriller anhält.
1 von 2

weniger gut
Sabine S., Freiburg, 09.03.2009
Das Buch liest sich wie das Drehbuch zu einem schlechten amerikanischen Actionstreifen, was möglicherweise daran liegen könnte, des der Autor genau das ist: Drehbuchschreiber.
Burns, ein Ex-Marine, ist mit seiner 20 Jahre jüngeren, hochschwangeren Frau auf der Fluch vor den US Behörden und versteckt sich ausgerechnet in in Kapstatt. Natürlich kommt es wie es kommen muss, zwei Gangster beschließen spontan, gerade sein gemietetes Haus zu überfallen. Burns tötet die beiden und das Unglück nimmt durch eine Verkettung unglücklicher Umstände seinen Lauf.

Der Autor schwelgt in ausführlichen Beschreibungen von Morden, Folterungen und Hinrichtungen. Die Sprache ist grob, schmutzig und wiederlich.
Eines muss man dem Autor zugute halten, er hat es geschafft ein Buch zu schreiben, in welchem nicht eine sympatische Person vorkommt.
1 von 2

ausgezeichnet
Svenja, Mannheim, 29.04.2009
Nachdem ich das Buch nun endlich komplett gelesen habe, muss ich immer noch sagen: Wow! Inhaltlich geht es um eine Familie, die auf der Flucht in Kapstadt untergekommen ist, nachdem zwei Menschen bei einem Einbruch ermordet wurden, läuft allerdings nicht nur deren Leben auseinander. Ehestreit, ein korrupter Polizist, rivalisierende Gangs und diejenigen, die von der Tat (in)direkt betroffen sind, spielen auch mehr oder weniger große Rollen. Jeder trägt seinen Teil zur Geschichte bei und letztlich wird fast jeder von ihnen zum Jäger und Gejagten.
Die enorme Brutalität, die die Handlung mitbringt wird auch in der Sprachwahl deutlich.
Insgesamt war das Buch sehr spannend und auch dadurch, dass die vielen Handlungen immer irgendwie verbunden und am Ende natürlich (auf überraschende Art und Weise) wieder zusammenlaufen, hat es sich wirklich gelohnt, es zu lesen.
0 von 1

sehr gut
Leseratte1, BW, 06.01.2010
Im Haus von Jack Burn und seiner Familie wird eingebrochen. Die Einbrecher werden von Jack unter den Augen von Frau und Kind umgebracht. Danach stellen sich Komplikationen bei seiner hochschwangeren Frau ein und sie muss ins Krankenhaus. Jack kümmert sich um seinen 4-jährigen Sohn Matt. Doch Matt verarbeitet die ganze Sache nicht so einfach.... Hier wird die Geschichte von Gangs in Kapstadt erzählt, die sich im Drogenrausch bekriegen. Die Geschichte wird sehr hart und brutal erzählt und ist nicht für Jugendliche unter einem gewissen Alter. Da der Autor in Kapstadt lebt, beschreibt er die Gegend in anschaulicher Perspektive. Der Roman ist nicht für schwache Nerven. Das Buch sollte nicht von zartbeseideten Menschen gelesen werden, da es schon teilweise hart zur Sache geht. Für Krimi-Thriller-Fans ein gutes Buch! Achtung: Alpträume-Gefahr und unruhiger Schlaf sind nicht ausgeschlossen!

sehr gut
Karin, Frankfurt am Main, 12.05.2009
Viele Charaktere die miteinander verbunden sind, sich aber nicht kennen, werden von Smith in die Geschichte eingeführt. Die Charakterzeichnungen sind sachlich, nüchtern und emotionslos. So entsteht ein hochspannender und tiefschwarzer Thriller, der die Gegensätzlichkeiten des schönen und schrecklichen Landes am Kap aufzeigt.
Roger Smith erzählt in seinen 356 Seiten Roman relativ brutal und grausam die Lebensverhältnisse in Kapstadt. Das Buch ist in 33 Kapiteln unterteilt, wie in der Realität auch wird gemordet, geschändet und hintergangen.
So schafft er es realitätsnah an die Handlung zu fesseln ohne dabei moralisierend zu wirken, der Schreibstilschnörkellos und sehr direkt. Die brutale Sprache, die häufigen Perspektivenwechsel halten die Spannung aufrecht. Kapstadt wirkt wie seine Protagonisten kalt und unsympathisch.
0 von 1

sehr gut
Ina, Kärnten, 16.04.2009
Hier wird die dunkle Seite Kapstadts ins Licht gezerrt – Gewalt und Rassismus stehen an der Tagesordnung. Roger Smith schafft es scheinbar mühelos die Stränge miteinander zu verwickeln und es ergeben sich immer wieder neue Spuren, denen man folgen kann nur um sich danach wieder einer neuen Situation gegenüber zu sehen. Aber das Buch hatte auch seine Schattenseiten: ein großer Minuspunkt für mich ist es, wenn Kinder in die Angelegenheiten von Erwachsenen mit hinein gezogen werden – und dann auch noch wie nebenbei ermordet werden. Es geschieht genug Schlimmes auf der Welt; über das Leiden von Kindern möchte ich nicht lesen. Und dann geschieht diese Tat auch noch mit einer Leichtigkeit und Nebensächlichkeit, die mich richtig erschreckt hat! Alles in allem eine spannende fesselnde Geschichte, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
0 von 1

sehr gut
Nati H., Hannover, 21.04.2009
Die andere Seite
Die Geschichte spielt in Kapstadt. Sie zeigt nicht das Urlaubsparadies, sondern die Kehrseite von Kapstadt. Jack Burn ist mit seiner hochschwangeren Frau Susan und seinem Sohn Matt auf der Flucht und in Kapstadt untergetaucht. Sie werden durch eine spontane Handlung von Gangmitgliedern in ihrem Haus überfallen. Um seine Familie zu retten, bringt Jack Burn die beiden Ganoven um und lässt die Leichen verschwinden. Durch eine willkürliche Handlung wird ein Rad der Gewalt in Gang gesetzt und es beginnt eine rasannte Jagd. Nichts wird beschönigt, sei es der Umgang mit Drogen, Misshandlungen, Vergewaltigungen und Gewalt. Von daher kann ich nur sagen, dies ist kein Buch für zartbesaitete. Es gibt keine Stelle, an der die Geschichte abflacht, somit möchte man das Buch gar nicht aus der Hand legen.
0 von 1

ausgezeichnet
B., Mainz, 23.04.2010
Die Sprache von Roger Smith ist durchweg direkt und stellenweise sehr brutal, aber sie passt einfach perfekt zur Story. Die Spannung ist praktisch von der ersten Seite vorhanden, da der Plot direkt mit dem Einbruch der Gangster beginnt und hält sich mühelos bis zum extrem fesselnden Showdown.Die Geschichte an sich ist zwar stellenweise voraussehbar, jedoch von der ersten bis zur letzten Seite logisch und durchaus nachvollziehbar umgesetzt. Besonders das Ende ist meiner Meinung sehr passend für die komplette Story. Überraschend ist auch, dass es in diesem Thriller wirklich nicht einen Charakter gibt, der sympathisch ist bzw. in den man sich hineinversetzen könnte. Und trotzdem gelingt es dem Autor mühelos, einen von Anfang an an seinen Thriller zu fesseln.

ausgezeichnet
Leseratte1, BW, 09.06.2009
Dies ist ein Buch, nichts für schwache Nerven. Hier ist ein hart geschriebener Roman aus Kapstadt zu lesen. Die Geschichte handelt um Gangs im Ghettovierteln von Kapstadt, die sich im Drogenrausch bekämpfen. Die Familie Burn spielt hier eine wichtige Rolle. Der Roman ist echt hat geschrieben, es geht um Drogen, Missbrauch von Menschen, Erpressung, Korruption und vieles mehr.
Für starke Nerven und Krimi-Triller-Fans durch aus ein gutes Buch.
Es besteht allerdings Alptraum-Gefahr!
Das Buch sollte nicht an Kinder verschenkt werden, sondern nur Erwachsene lesen.
Roger Smith hat den Leser in seinen Bann gezogen und zeigt das Leben auf einer anderen Seite der Welt anschaulich auf. Dies ist sein erster Roman. Der Autor lebt in Kapstadt und hat so das Leben dort hautnah vor der Türe.
0 von 1

gut
Silke B., Köln, 25.05.2009
Dieses Buch entsprach nicht ganz meinen Erwartungen, da die eigentlichen Thrillerelemente total überlagert wurden vom erschreckenden Bild des modernen Kapstadt.
Die Auswirkungen der Apartheid, die Dominanz des Verbrechens, die alltägliche Korruption und die Trostlosigkeit der Menschen wurden so real überliefert, dass ich beim Lesen einen regelrechten Widerwillen entwickelte noch mehr von diesen schrecklichen Vorkommnissen zu erfahren. Die Kälte und beängstigende Realitätsnähe zu den tatsächlichen Zuständen in Südafrika haben bei mir erreicht, dass ich „Kap der Finsternis“ nicht mehr als Roman ansehen konnte, sondern die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion verschmolzen.
Das ist zwar ein durchaus angestrebtes Ziel von Autoren, jedoch kein Zustand, den ich beim Lesen von Thrillern als erstrebenswert ansehe.
Dieser Thriller ist daher nichts für zartbeseitete.
0 von 1

sehr gut
stjerneskud, Stuttgart, 10.09.2009
Ich war verwundert, dass ich diesen Thriller in allerkürzester Zeit gelesen habe. Von Anfang an war mir die Geschichte zu brutal und es kommt immer noch schlimmer. Andererseits ist der Schreibstil so mitreißend, dass man dran bleibt und von dem Buch nicht lassen kann. Außerdem hat man das Gefühl, dass ein sehr realistisches Bild von Kapstadt gezeichnet wird und mir will nicht in den Kopf, wie man freiwillig dort hinfahren kann um Urlaub zu machen. Das Stadtporträt steht auch wirklich im Mittelpunkt, denn für die Hauptperson Jack Burn kann man keine Sympathie empfinden und auch seine Taten nicht gutheißen. Empfehlenswert für alle, die ein zu schöngefärbtes Bild von Kapstadt haben und denen es nichts ausmacht wenn es brutal und blutig zugeht.
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weniger gut
Rennie, Ingolstadt, 17.04.2009
Keine Jugendfreigabe sollte groß und fett auf diesem Roman geschrieben stehen. Brutale Gewalt, Rassismus, Korruption und Kapitalverbrechen - das sind eigentlich die ausschlaggebendsten Begriffe und um nichts anderes geht es in Smith`s Roman. Das eigentliche Geschehen - nämlich die Geschichte der auf der Flucht befindlichen Familie Burn - geht komplett verloren und mehr oder weniger in einer Nebenhandlung unter. Zwar gestaltet sich der Schreibstil des Autors für mich als recht spannend und flüssig lesbar, aber um so entsetzter bin ich über die Brutalität, die Smith auf den Leser wirken lässt. Als Fan von Horror und Thriller bin ich einiges gewöhnt, aber seit ich "Kap der Finsternis" gelesen habe, frage ich mich wirklich ernsthaft, warum es für Bücher keine FSK gibt.
Solch eine Gewaltverherrlichung sollte nicht im "Schleier" eines Buches versteckt werden, zu dem Jugendliche Zugriff haben.
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Kap der Finsternis
Kap der Finsternis, Roger Smith, Krimi & Thriller
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