Kundenkommentare zu: Kap der Finsternis
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Offen, brutal und schonungslos schildert der Autor Kapitalverbrechen. Raub, Mord und Vergewaltigungen werden aber ganz beiläufig erzählt. Der Autor verwendet in seinem Buch häufig "Gossenslang", was das Ganze noch realistischer erscheinen lässt. Man schüttelt beim Lesen immer wieder den Kopf und denkt "Das gibts doch nicht." Und dann wird einem bewusst, dass es genau so überall täglich auf der Welt (natürlich nicht nur in Kapstadt) geschieht. Das verursacht ein sehr bedrückendes Gefühl...
Fazit: Es lohnt sich wirklich, diese Buch zu lesen. Es ist unglaublich fesselnd und das Ende ziemlich überraschend. Aber wie gesagt - eine gehörige Portion Nervenstärke sollte man schon haben!
Diese brutale Geschichte geht einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf .Man sieht einzelne Szenen sofort vor sich, kann sich schwer entziehen. Woran liegt das ? An der harten, deutlichen, manchmal auch sehr primitiven Sprache, die nicht jedermanns Sache sein wird.Alles wirkt erschreckend realistisch. Die Geschichte wird zügig erzählt, keine langatmigen Beschreibungen von Landschaft oder Personen.Die Sprache und Schreibstil passt hervorragend zu dem Inhalt, ich bin überzeugt Kap der Finsternis wird ein Renner .Einem Thrillerfan würde ich diese Erstlingswerk von Roger Smith auf jeden Fall wärmstens empfehlen- nichts für sensible Leser, Foltermethoden sind einige Male sehr deutlich bezeichnet.
Mir persönlich hat besonders die sehr einseitig negative Darstellung von Kapstadt missfallen. Immer wieder wird eine gerade bilderbuchhübsche Kulisse der Natur und der Umgebung beschrieben, aber die Beschreibung wird spätestens auf der nächsten Seite wieder ins Negative geschoben. Ebenso unangenehm empfand ich die durchgehend brutale und ordinäre Sprache, welche von Roger Smith verwendet wird.
Die Übersetzung ist meist gelungen, es handelt sich insgesamt um ein durchaus spannendes und mitreißendes Buch. Eine weniger ordinäre Sprache und objektivere Beschreibungen hätten zu fünf Sternen geführt.
Ein Gewaltakt am Anfang des Buches wird aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt. Dieser Perspektivwechsel macht neugierig und man wartet förmlich darauf, dass sich die Handlungsstränge und somit die Protagonisten miteinander vermischen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und realistisch beschrieben. Die Gang-Mitglieder und Vorstadtslums zum Beispiel stimmen total mit meinen Vorstellungen überein. Der teilweise vulgäre und grausame Schreibstil passt zur Handlung und zum Hintergrund Kapstadts. Daumen hoch für diese Debüt!
Roger Smith beschreibt ein hartes, skrupelloses und korruptes Kapstadt, mit grausamen und gefährlichen Vorstadt-Slams. Hier hat jeder Dreck am Stecken, der eine mehr, der andere weniger, aber keiner ist ein unbeschriebenes Blatt. Er stellt seine Personen so realistisch dar, dass man das Gefühl hat, die Personen sind zum greifen nah, alles wirkt erschreckend realistisch. Örtlichkeiten wirken beängstigend wirklich. Er benutzt für seinen Thriller eine harte, klare und ungeschönte Sprache er umschreibt nichts, sondern nennt Dinge beim Namen, egal ob es um skrupellose Gewalt, Korruption, oder Vergewaltigungen und Misshandlungen geht.
Dieses Buch ist brutal, man ließt viele unschöne grausame Dinge, aber es ist eins der spannendsten und rasantesten Bücher die ich in letzter Zeit gelesen habe.
Dieses Buch ist ein muss für alle Thriller leser!
Ein Thriller mit Tempo und Vollgas!
ACHTUNG: Durchatmen können Sie erst wieder, wenn das Buch beendet ist!
Eine amerikanische Familie, die wegen der Spielsucht des Vaters in Schwierigkeiten gerät, flüchtet nach Kapstadt. Dort werden sie von zwei drogenabhängigen Farbigen in ihrem Haus bedroht. Jack Burn, Oberhaupt der Familie, überwältigt die Männer und tötet sie. Danach versucht er die beiden Leichen unbemerkt zu beseitigen.
ROGER SMITH hat das Buch spannend und leicht verständlich geschrieben. Der Autor erzählt die Handlung gut durchdacht und verbindet die verschiedenen Szenen perfekt miteinander. In dem Buch werden viele tragische Personen vorgestellt, die versuchen, ihr armseliges Leben zu meistern.
Mein Fazit:
Das Buch „Kap der Finsternis“ ist meiner Meinung nach ein packender, brutaler Thriller, der den Leser total fesselt. Ich wurde von Anfang an von der Geschichte in den Bann gezogen. Ich kann nur jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen.
Über dieses Kapstadt schreibt Roger Smith in seinem ersten Roman. Schonungslos und für unsere Moralvorstellungen sicherlich oftmals grenzwertig schreibt Smith eine erschütternde Geschichte, in der Korruption und Mord fast schon zur Normalität gehört. Und das nicht nur bei den typischen Bösewichten, die so ein Roman ja hat, sondern auch bei den typischen Helden, bei denjenigen, mit denen der Leser mitfiebert.
Wer nicht viel vertragen kann, der ist mit diesem Buch sicherlich nicht allzu gut beraten, Liebhaber von harten, realistischen Thrillern jedoch schon.
Hier beginnt der rasend schnell erzählte Thriller, man wird sofort mitten ins Zentrum des Geschehens katapultiert.
Kap der Finsternis ist ein passender Titel. Das Buch lebt von der Schnelllebigkeit der Ereignisse, dem düsteren und sehr brutalem Umfeld. Morde scheinen hier eine Selbstverständlichkeit zu sein und bestreiten den normalen Alltag.
Mein Fazit: Nichts für schwache Nerven, aber empfehlenswert für alle Thrillerliebhaber. Und: Falls Sie einen Südafrika-Urlaub planen - lesen sie das Buch erst hinterher.
Da der Autor selbst in Kapstadt lebt und sich intensiv mit den Problemen dort auseinandersetzt, darf man seine Schilderung durchaus als schonungslos authentisch betrachten.
Die Hauptfiguren, der Amerikaner Jack Burn, der ehemalige Straftäter Bennie Mongrel, der korrupte weiße Polizist "Gatsby" und der schwarze Sonderermittler Disaster Zodie stehen für bestimmte Bevölkerungsgruppen in Südafrika. Anhand ihrer Verhaltensweisen und ihrer Schicksale wird deutlich, dass der Rassismus leider immer noch zum Alltag gehört.
Ich habe gehört, dass dieses Buch verfilmt werden soll und es wundert mich. Man merkt deutlich, dass Roger Smith als Drehbuchschreiber arbeitet. Freue mich auf den Film!
Das Buch startet gleich mit einem Überfall, Mord, in einem scheinbar idyllische Familienleben, in einer besseren Wohngegend von Kapstadt. Der Leser taucht ein in die Geschichte der Familie aus Amerika, eines Wachmannes, eines korrupten Polizisten, dem Leben in den Slums. Die Handlung geht rasant weiter und der Autor schafft es tatsächlich dieses Tempo bis zum Ende durch zu halten. Die Geschichte kommt ohne Held aus. Die einzelnen Akteure sind in diesem Roman perfekt miteinander verwoben. Nun weiß ich, warum der Klappentext so kurz gehalten ist, es fehlen die Worte es kurz und knapp zu beschreiben, oder man erzählt schon wieder zu viel. Es ist brutal und der Leser wird regelrecht mitgerissen. Der Autor schafft es die beängstigende Atmosphäre zu schildern. Eigentlich kein Fan von Thrillern hat mich dieses Buch total in seinen Bann gezogen.
In den Slums regiert der fiese Cop Barnard. Er ist fett, stinkt und hat seine Hände überall und vorallem weit offen. Sein Weg pflastern nicht nur die Leichen seiner Gegener.
Doch die Apartheit ist abgeschafft und die Regierung reagiert und versucht der Korruption in allen Bereichen Herr zu werden. So ist auch ein Ermittler auf Barnard angesetzt.
Alle Lebenswege kreuzen sich in Kapstadt und sind auf merkwürdige Weise verstrickt.
Smith kann die Spannung die gesamte Zeit gut halten und schafft es auch den Leser in die Situation hineinzuführen.
Der Autor führt den Leser durch die Elendsviertel Kapstadts, durch ein Leben ohne Hoffnung und Mitleid, geprägt von Drogenkonsum, Prostitution, Bandenkriegen und alltäglichen Morden. Die Kriminalgeschichte, die dieses mit viel Insiderwissen geschilderte Verbrechensprotokoll Kapstadts zusammenhält, tritt dagegen in den Hintergrund: Da ist die Entführung eines Kindes aus einer nur scheinbar heilen amerikanischen Familie und der nur von außen gesehen rechtschaffene Polizist, der im Auftrag der Regierung der Korruption den Kampf angesagt hat und dabei gleich noch eine offene Rechnung begleichen kann.
Überwältigt schlägt der Leser den Buchdeckel zu: Überwältigt von Traurigkeit und Hilflosigkeit angesichts der sinnlosen Gewalt in dieser von Unmenschlichkeit und Ausweglosigkeit geprägten Lebenswelt.
Als Thriller nur für wirklich hart Gesottene zu empfehlen!
Jack Burn, Amerikaner und Spieler, ist mit seiner hochschwangeren Frau und seinem Sohn auf der Flucht und in Kapstadt untergetaucht. Sie werden von Gangmitgliedern in ihrem Haus überfallen. Durch eine willkürliche Handlung wird ein Rad der Gewalt in Gang gesetzt und es beginnt eine rasante Jagd.
Die Atmosphäre ist gut getroffen und wird durch die brutale Ausdrucksweise unterstrichen. Nichts wird beschönigt, sei es der Umgang mit Drogen, Misshandlungen und Gewalt. Von daher kann ich nur sagen, dies ist kein Buch für zartbesaitete.
Von der ersten Seite an wird Spannung durch den rasanten Wechsel der Schauplätze und Protagonisten aufgebaut, die über den gesamten Thriller anhält.
Burns, ein Ex-Marine, ist mit seiner 20 Jahre jüngeren, hochschwangeren Frau auf der Fluch vor den US Behörden und versteckt sich ausgerechnet in in Kapstatt. Natürlich kommt es wie es kommen muss, zwei Gangster beschließen spontan, gerade sein gemietetes Haus zu überfallen. Burns tötet die beiden und das Unglück nimmt durch eine Verkettung unglücklicher Umstände seinen Lauf.
Der Autor schwelgt in ausführlichen Beschreibungen von Morden, Folterungen und Hinrichtungen. Die Sprache ist grob, schmutzig und wiederlich.
Eines muss man dem Autor zugute halten, er hat es geschafft ein Buch zu schreiben, in welchem nicht eine sympatische Person vorkommt.
Die enorme Brutalität, die die Handlung mitbringt wird auch in der Sprachwahl deutlich.
Insgesamt war das Buch sehr spannend und auch dadurch, dass die vielen Handlungen immer irgendwie verbunden und am Ende natürlich (auf überraschende Art und Weise) wieder zusammenlaufen, hat es sich wirklich gelohnt, es zu lesen.
Roger Smith erzählt in seinen 356 Seiten Roman relativ brutal und grausam die Lebensverhältnisse in Kapstadt. Das Buch ist in 33 Kapiteln unterteilt, wie in der Realität auch wird gemordet, geschändet und hintergangen.
So schafft er es realitätsnah an die Handlung zu fesseln ohne dabei moralisierend zu wirken, der Schreibstilschnörkellos und sehr direkt. Die brutale Sprache, die häufigen Perspektivenwechsel halten die Spannung aufrecht. Kapstadt wirkt wie seine Protagonisten kalt und unsympathisch.
Die Geschichte spielt in Kapstadt. Sie zeigt nicht das Urlaubsparadies, sondern die Kehrseite von Kapstadt. Jack Burn ist mit seiner hochschwangeren Frau Susan und seinem Sohn Matt auf der Flucht und in Kapstadt untergetaucht. Sie werden durch eine spontane Handlung von Gangmitgliedern in ihrem Haus überfallen. Um seine Familie zu retten, bringt Jack Burn die beiden Ganoven um und lässt die Leichen verschwinden. Durch eine willkürliche Handlung wird ein Rad der Gewalt in Gang gesetzt und es beginnt eine rasannte Jagd. Nichts wird beschönigt, sei es der Umgang mit Drogen, Misshandlungen, Vergewaltigungen und Gewalt. Von daher kann ich nur sagen, dies ist kein Buch für zartbesaitete. Es gibt keine Stelle, an der die Geschichte abflacht, somit möchte man das Buch gar nicht aus der Hand legen.
Für starke Nerven und Krimi-Triller-Fans durch aus ein gutes Buch.
Es besteht allerdings Alptraum-Gefahr!
Das Buch sollte nicht an Kinder verschenkt werden, sondern nur Erwachsene lesen.
Roger Smith hat den Leser in seinen Bann gezogen und zeigt das Leben auf einer anderen Seite der Welt anschaulich auf. Dies ist sein erster Roman. Der Autor lebt in Kapstadt und hat so das Leben dort hautnah vor der Türe.
Die Auswirkungen der Apartheid, die Dominanz des Verbrechens, die alltägliche Korruption und die Trostlosigkeit der Menschen wurden so real überliefert, dass ich beim Lesen einen regelrechten Widerwillen entwickelte noch mehr von diesen schrecklichen Vorkommnissen zu erfahren. Die Kälte und beängstigende Realitätsnähe zu den tatsächlichen Zuständen in Südafrika haben bei mir erreicht, dass ich „Kap der Finsternis“ nicht mehr als Roman ansehen konnte, sondern die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion verschmolzen.
Das ist zwar ein durchaus angestrebtes Ziel von Autoren, jedoch kein Zustand, den ich beim Lesen von Thrillern als erstrebenswert ansehe.
Dieser Thriller ist daher nichts für zartbeseitete.
Solch eine Gewaltverherrlichung sollte nicht im "Schleier" eines Buches versteckt werden, zu dem Jugendliche Zugriff haben.