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Kundenkommentare zu: Tödliches Ritual

24 Kundenkommentare (Durchschnitt: 4 sehr gut)
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sehr gut
Melina J., Schrecksbach, 30.04.2009
Marina Heibs Thriller „Tödliches Ritual“ gewährt dem Leser Einblicke in die Denkweise eines psychopatischen Serienkillers.

Dieses Werk von Marina Heib entspricht den typischen Anforderungen an einen Thriller: Spannung und Dramatik pur. Auch Krimineulinge wird dieser Roman vermutlich auf Anhieb fesseln, denn sofort zu Beginn bekommt der Leser einen Einblick in die Denkweise des verrückten Mörders.
Aufgrund der detailliert beschriebenen Mordopfer, die bei den Ritualen des Mörders verstümmelt werden, ist „Tödliches Ritual“ wohl nichts für sensible Menschen.
In der Mitte der Geschichte flacht die Handlung leicht ab, die Ermittlungen verlieren etwas an Reiz, worauf jedoch bald eine erhebliche Spannungssteigerung folgt.
Trotz der teilweise verarbeiteten Klischees ist dieser Thriller alles in allem ein sehr gelungenes Werk.
1 von 1

ausgezeichnet
yoda, Juelich, 22.04.2009
Ein perfektes Buch, welches ich in Spitzengeschwindigkeit und mit wachsender Begeisterung gelesen habe. Auch wenn es sich bereits um das dritte Buch von Marina Heib um den Sonderermittler Christian und sein Lebensgefährtin Anna handelt, so war es mein erstes Buch der Autorin. Sicher wird es nicht das Letzte bleiben. Die Autorin schafft es bereits von Anfang an den Leser mit ihren Schilderungen zu fesseln. Wenn man auch als Einsteiger ohne Vorinformation zunächst einmal davon ausgeht, dass die Hauptperson der Göttinger Kommissar Markus ist, so stellt sich schnell heraus, dass dies nicht der Fall ist. Es geschehen schnell hintereinander mehrere Frauenmorde. Eine Burschenschaft steht im Visier des Ermittlerteams um Markus und Christian. Die Ermittlungen werden überschattet durch die privaten Probleme von Markus und anderen Straftaten (Vergewaltigungen). Bis zu einem entscheidenden Hinweis..
4 von 4

gut
S. Meyer, Neuendettelsau, 19.04.2009
Schon der düstere Umschlag lässt auf den blutigen Inhalt des Thrillers schließen! Und wenn man Blut und Brutalität erwartet hat,dann wird man hier auch nicht enttäuscht, ein Thriller für Fans der etwas härteren Literatur! Es handelt sich bei "Tödliches Ritual"um den dritten Band um den Sonderermittler Christian Beyer, der diesmal von einem alten Freund nach Göttingen gerufen wurde. In Göttingen angekommen wird schnell klar, dass es nicht bei einem Mord bleiben wird, als Christian schon kurz davor ist den Fall abzugeben, tritt seine Freundin Anna Maybach mit dem entscheidenden Tipp auf den Plan. Ein Wettlauf gegen keltische Feste beginnt! Der Roman untergliedert sich in einige Rituale, die alle verschiedene Perspektiven wiedergeben. Dass dabei die Sprache oft derb und die Schilderungen zu blutig sind, schmälert den Lesespaß etwas. Fans blutiger Romane erwartet ein grausiges Lesevergnügen!
3 von 3

ausgezeichnet
Eva, Niedersachsen, 21.04.2009
Ich lese eigentlich keine Thriller und habe mich mit gemischten Gefühlen an das Buch herangewagt. Das Cover deutet auf eine grausame, blutrünstige Geschichte hin, doch zum Glück ist es (meiner Meinung nach) nicht so schlimm wie man vielleicht zuerst erwartet.
Das Buch liest sich flüssig ohne langatmige Stellen, man findet schnell in die Geschichte rein, auch wenn man, so wie ich, die Vorgängerbände NICHT kennt. Spannung baut sich sehr schnell auf und man möchte wissen wie es weitergeht.
Sehr gut gefallen hat mir auch die räumliche Nähe des Schauplatzes. Es müssen nicht immer Bücher sein, die in den USA etc. spielen. Sehr schön waren auch die Hintergrundinformationen zu Themen wie Hexenverfolgung, keltische Feiertage und Sitten und Gebräuche deutscher Studentenverbindungen.
Ich habe das Buch in zwei Tagen weggelesen und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.
1 von 1

weniger gut
Sarah, Essen, 19.04.2009
Ich muss zugeben dass zum Beispiel das ausgelöffelte Auge fast zu viel für mich war. Noch viel mehr davon und ich hätte das Buch zugeklappt.
Ebenso der grauenhaften Selbstmord Maries. Auch hier hat die Autorin bildliche Fantasie bewiesen.
Dagegen empfand ich Martin eher lästig. Außer den Alkoholexzessen hatte er nicht wirklich viel zu bieten. Für mich der schwächste Charakter im Buch, der nur auf der letzten Seite zur Hochform auflief und dort endlich seinen Frieden fand. Ingesamt hätten alle Figuren etwas besser ausgearbeitet sein können.
Ein kluger Schachzug war es die Burschenschaftler mit den Vergewaltigungen einzubringen, das muss ich zugeben. Dadurch tappte ich bis zuletzt im Dunkeln und habe mich verwirren lassen. Den Mörder erkennt man wirklich erst zuletzt. Stilistisch ist dieses Buch sicherlich nicht das Beste, aber auch nicht das schlechteste was ich bisher gelesen habe.
1 von 2

ausgezeichnet
Silke, Köln, 29.05.2009
Hier wurde mir mal wieder alles geboten, was ich von einem guten Krimi erwartet.
Eine spannende Geschichte rund um die Universitätsstadt Göttingen, ein vielschichtiges Ermittlerteam und eine insgesamt sehr gute Umsetzung, die auch im Nachhinein noch schlüssig erscheint.
Nach „Weißes Licht“ und „Eisblut“ ist dies nun der dritte Fall für Christian Beyer.
Ergänzt durch neue Charaktere und Schauplätze ist „Tödliches Ritual“ für mich sogar noch stärker als der direkte Vorgänger.
„Tödliches Ritual“ überzeugte mich auch vor allem mit den dunkleren Seiten. Ein Ermittler, der vom Weg abkommt, eine Studentenverbindung in welcher der Egoismus vor der Verbindung steht und schließlich ein Mörder, dessen Beweggründe absolut nicht rational sind.
Einzig, das Ende empfand ich persönlich als etwas dramatisch, aber das soll jeder Leser selber entscheiden.

ausgezeichnet
Miss Marple (M. Goldberg), Hamm Westfalen, 13.05.2009
Ich habe vor - Tödliches Ritual - noch die ersten beiden Teile von Marina Heib gelesen, was auch für dieses Buch unbedingt nötig ist. Man versteht die Hauptpersonen einfach besser und es wird auch immer Bezug auf die Vorgänger genommen. Rundherum ein tolles Buch. Ich war erst skeptisch wegen der nur knapp 300 Seiten, wurde aber nicht enttäuscht. Anna und Christian und natürlich auch der Rest der Soko sind schon zu lieben Bekannten geworden und ich fiebere auf die nächsten Teile von M. Heib. Die Autorin schafft es locker den Spannungsbogen bis zum Schluß zu halten, der Schreibstil ist gut, man ist sofort in der Geschichte drin. Die Grausamkeiten der Verbrechen werden nicht unnötig ausgeschmückt und auf das nötigste beschränkt, was mir persönlich sehr entgegen kommt. Marina Heib kann sich durchaus an an amerikanischen Krimiautoren/innen messen. Ich kann die Bücher von ihr jedem emfpehlen.

ausgezeichnet
Tina B., Essingen, 21.04.2009
Heib versteht es erstklassig Spannung aufzubauen. Stets werden neue Theorien aufgeworfen & Verwicklungen entstehen, gut recherchiert & exzellent geschrieben, man will aus der Story gar nicht mehr heraus! Sonderermittler Christian wird aus Hamburg zu seinem Freund Markus nach Göttingen gebeten, um dort bei 2 Morden weiterzuhelfen. Christian hat keinen offiziellen Auftrag. Als jedoch die Tochter der Bürgermeisterin das 3. Opfer wird, ändert sich dies. Markus tritt wegen intensiven Ausfällen aufgrund seines großen Alkoholproblems vom Fall zurück. Nach 2 weiteren Morden scheint Markus mit seinem altem Ermittlerteam dem oder den Mördern auf der Spur zu sein. Man vermutet, das Mitglieder einer schlagenden Verbindung Göttingen dahinter stehen. Gleichzeitig passierenden in Göttingen Vergewaltigungen, die viele Fragen aufwerfen. Ratlos ermittelt das Team trotzdem in alle Richtungen.

sehr gut
stjerneskud, Stuttgart, 12.07.2009
Den Einstieg fand ich wenig gelungen, weil ich kein großer Fan davon bin, gleich am Anfang zu erfahren, wer der Täter ist. Die Tagebucheinträge waren an zu früher Stelle platziert und die Stelle sagte mir wenig zu, als offenbart wurde, weshalb er die jungen Frauen umbringt. Es dauerte zwar ein bisschen länger, als in manch einem anderen Krimi, aber dann wurde ich in den Bann der Geschichte gezogen, las gefesselt Seite für Seite. Nur das Ende wiederum fand nicht meine Zustimmung. So hatte ich es nicht erwartet und empfand es als zu dramatisch und ein wenig zu hoch gegriffen. Dem Krimi hätte ein Ausklang gut getan und nicht dieses abrupte Ende, dass gerade mal eine halbe Seite lang ist. Es ist kein Krimi der ersten Klasse und der einem irgendwie groß im Gedächtnis bleiben wird, aber für Zwischendurch und wer einen Bezug zu der dortigen Gegend hat, ist es eine angenehme Unterhaltung.

sehr gut
Martina M., Wülfrath, 13.05.2009
In diesem Krimi sollte der Leser starke Nerven haben, schon auf den ersten Seiten bekommt man zwei grauenhafte Morde präsentiert. Grauenhaft sind allerdings auch Benehmen und Aussehen von Markus Lorenz, Polizeichef der Stadt Göttingen.
Zu den drei Hauptakteuren findet man schnell Zugang, sie sind interessant und lassen sich nicht in eine Form pressen. Ein wenig wird allerdings das Klischee des rauhbeinigen Ruhrpottbullens Schimanskis nachempfunden und überzogen.
Der Schreibstil ist flüssig, leicht zu lesen; ein Buch um es in einem Rutsch zu lesen. Im zweiten Drittel weist tödliches Ritual einige kurze Durchhänger auf, die aber bald einer Spannungsdynamik weichen. Bizarre Morde, ein symphatisches Ermittlerteam, falsche Fährten, eine private Tragödie: alles Zutaten für einen empfehlenswerten deutschen Thriller.

sehr gut
Nicole W., Brakel, 04.05.2009
Marina Heib schreibt das Buch teils auch aus der Sicht des Mörders. Durch Tagebucheinträge erhält der Leser einen Eindruck ins Seelenleben des Mörders und schnell wird klar, dass es sich um die Auszüge, die der Mörder sich für seine Taten zum Vorbild nimmt, aus dem "Hexenhammer" stammen. An dieser Stelle wird dann allerdings durch eine wirklich dumme Begebenheit auch klar, wer tatsächlich der Täter ist. Zumindest jedem, der den Hexenhammer (Malleus Maleficarum) und seinen Autor kennt.
Nichtsdestotrotz ist die Geschichte dennoch sehr spannend, nur zum Ende hin wirkt sie ein wenig gehetzt und die Ereignisse überschlagen sich ein wenig, als ob die Autorin schnell zum Ende kommen wollte, ohne noch weiter auf irgendetwas anderes einzugehen. Das fand ich ein wenig schade, wo doch zuvor im Buch auch so schön auf die Charaktere eingegangen wurde.

ausgezeichnet
redfox, Sachsen, 31.05.2009
Wieder ein spannender Thriller aus der Feder von Marina Heib. Ich finde es immer wieder sagenhaft, wie Sie es schafft, eine glaubhafte Story aufzubauen, die in Deutschland spielt. Ich finde es richtig erfrischend, dass hier nicht amerikanisiert wird, sondern wirklich deutsche Charaktere geschaffen wurden, die wirklich nebenan wohnen könnten.
Die Handlung an sich ist schlüssig, spannend und nicht vorhersehbar. Ich kann nur hoffen, dass Marina Heib bald wieder ein Buch fertig hat.
Ich kann mich, glaube ich, nur wiederholen – ein MUSS für jeden Thriller- oder Krimi-Fan.

ausgezeichnet
Simone S., Albbruck, 28.05.2009
Das Buch hat mich total gefesselt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Zudem hatte ich immer Mitleid mit dem Polizisten Markus, der seit dem Tod seiner Frau säuft. Deswegen wird er immer von seinem Kollegen und Freund Christian, der zu einer Mordserie dazugerufen wurde von ihm, blöd angemacht. Das war das Einzige, was an dem Buch etwas gestört hat, sonst ist es einfach perfekt für jeden Thrillerliebhaber! Die Geschichte, die Dialoge, alles bestens ausgedacht und es zieht bestimmt jeden Leser mit rein.

ausgezeichnet
Chiara, Kornwestheim, 21.04.2009
Der Thriller hat ein rasantes Tempo bereits nach 30 Seiten existieren schon zwei Opfer und auch das Schicksal von Markus Lorenz Frau ist erschütternd. Ganz zu schweigen von dem dramatischen Ende.
Marina Heib bringt uns die Protagonisten mit ihren menschlichen Schwächen näher und lässt Sie dadurch real erscheinen und löst Sympathien und Antipathien aus.
Auch der Einblick in die Bruderschaft der Herculanier sowie die Recherchen zu den keltischen Feiertagen und heidnische Bräuche sind sehr interessant.
Da ich restlos begeistert bin von diesem flüssigen, packenden Schreibstil bei dem sowohl menschliche Schwächen als auch der Humor sowie Panik und Entsetzen nicht zu kurz kommen, werde ich die beiden anderen Bände garantiert auch noch lesen und freue mich jetzt schon auf weitere Fälle.

gut
Christian Z., Kassel, 10.09.2010
Wir haben es hier mit einem recht guten, aber eher doch durchschnittlichen Krimi zu tun. Die Geschichte an sich ist gut durchdacht und hat ein sehr interessantes Grundthema. Die Umsetzung bleibt leider doch eher flach. Auch die Protagonisten sind leider ein wenig zweidimensional dargestellt. Klar, Jeder hat hier seine eigene Geschichte, aber ich bekomme leider keinen großen Bezug zu den Protagonisten.
Die Spannungskurve ist zwar da, aber es gibt zwischendurch immer wieder größere Durststrecken in denen nichts passiert. Das Ende (die letzten 50 Seiten) sind zwar sehr spannend gehalten. Auch die Überwältigung des Mörders ist so schnell abgehandelt, dass es schon langweilig wird. Der Schriebstil hält sich auch in Grenzen. Teilweise ziehen sich die Seiten wie Gummi und man ist einfach nur versucht weiterzublättern. Die Schreibweise ist manchmal sehr geschwollen und zu wenig klar.

gut
Kathleen, Königswinter, 28.06.2009
Zunächst möchte ich feststellen, dass es zum Glück immer mehr gute bis sehr gute deutsche Krimis in die Bücherläden und damit auch die Bücherregale schaffen. Das Buch von Marina Heib ist wohl mit dabei, in meinen Augen unter der Kategorie „gut“. Die Geschichte ist sehr schön aufgebaut und der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Obwohl es sich um den 3. Krimi mit dem selben Ermittler handelt, findet man sehr gut den Einstieg und hat nicht das Gefühl, dass ohne Kenntnis der anderen Krimis nichts läuft. Die letzten 50-60 Seiten ziehen sich etwas in die Länger (grundsätzlich ok, ab er bei insgesamt nur 300 Seiten nicht notwendig). Leider behält die unsympathische Figur des örtlichen Ermittlers Markus einen bitteren Beigeschmack und der Ausgang ist überzogen und ziemlich unglaubwürdig. Das Buch hätte für einen versöhnlichen Abschluss auch nicht so enden müssen.

gut
Avathea, Großalmerode, 27.04.2009
Das Buch startet sofort dem ersten Ritual. Nach dem zweiten Mord ist der, psychisch angeknackste und alkoholkranke, Göttinger Polizeichef Markus Lorenz mit dem Fall völlig überfordert, woraufhin er seinen Freund, den Sonderermittler, Christian Beyer um Mithilfe bittet. Aber auch dieser tappt vorerst im Dunkeln, bis der dritte Mord geschieht. Durch Anna Maybach, Psychologin und Lebensgefährtin von Christian, finden sie heraus, dass keltische Festtage eine Rolle bei den Ritualen spielen und eine studentische Bruderschaft nicht nur Unschuldslämmer unter sich hat. Das Buch baut ab der zweiten Hälfte Spannung auf, da man meint, immer näher an den Täter zu gelangen und der Countdown für die letzten tödlichen Rituale läuft. Es handelt sich hierbei um einen gelungenen Thriller, der flüssig zu lesen ist und der nicht mit zuvielen Informationen oder Sprüngen die Verständlichkeit beeinträchtigt.

gut
goat, Niedersachsen, 03.05.2009
Sowohl das Cover als auch der Klappentext entfernen sich leider etwas zu weit von der tatsächlichen Geschichte. Auch ist die Bezeichnung Thriller sehr irreführend, denn das Buch ist höchstens ein Krimi. Für einen Thriller fehlt der Story die nötige Spannung.
Einzig das Finale ging spannungsmäßig in Richtung Thriller und selbst das war so schnell wieder abgehandelt, dass ich ein wenig enttäuscht war.
Da ich aber ja auch ein Krimifan bin, hat mir die Story ganz gut gefallen. Die Protagonisten Markus Lorenz und Christian Beyer waren mir ja bereits in der Leseprobe gleich sympathisch. Ihre Macken und Laster machen sie sehr menschlich und lassen sie nicht so perfekt wirken, wie es in anderen Büchern öfter mal der Fall ist. Einzig Anna Maybach ist in meinen Augen etwas blass geblieben. Ich hätte gerne mehr über sie erfahren.

gut
RikkiDD, Dresden, 20.04.2009
Ein Kommisar ist mit einer privaten Situation vollkommen überfordert und beginnt zu trinken. Ungefähr ein Jahr später gibt es in seiner Stadt Göttingen zwei Frauenleichen. Er steht absolut neben sich und holt als letzte Rettung einen alten Freund aus Hamburg zu Hilfe. Der arbeitet dort bei der SOKU Bund. Dazu kommen noch etliche Vergewaltigungen. Hängt alles zusammen?
Aber es passieren weitere Morde. Es gibt zwar bald zwei Verdächtige, aber nachweisen kann man Ihnen nichts.
Die Freundin des Hamburgers ist Psychologin und beginnt zu recherieren. Bald kommt sie auf eine Spur, die aber absolut abwegig erscheint.
Aber ...
Die Geschichte ist spannend erzählt und hat viele überraschende Wendungen. Leider ist auf dem Einband etwas zu viel verraten, was den Lesespaß bei mir etwas getrübt hat. Die Spannung hätte ohne diesen Spoiler mit mehr Spaß gemacht.

gut
Bücherwürmchen, Bayern, 24.04.2009
An keltischen Feiertagen werden junge Frauen ermordet. In Verdacht geraten Mitglieder einer Studentenverbindung. Der leitende Kriminalbeamte Markus ist von privaten Problemen sehr belastet und ruft Freund und Sonderermittler Christian und dessen Freundin, die Psychologin Anna, zu Hilfe.
Die Handlung ist aus Sicht der Polizei mit Einschüben aus den Notizen und Gedanken des Mörders erzählt. Gleich von Anfang an wird man in die Handlung hineingezogen, die klar und schnörkellos geschildert wird. Die direkte Erzählweise empfand ich als angenehm. Die Personen werden lebendig beschrieben, die Motive sind nachvollziehbar. Für mich war nicht klar, wer der Mörder ist und das Ende kam überraschend. Für das Prädikat „überragend“ fehlte mir das besondere, außergewöhnliche Element, das Buch war aber doch durchgängig spannend und unterhaltsam geschrieben, ein solider Krimi, der mir gut gefallen hat.

sehr gut
blues-sister, Verden, 11.10.2009
Der Autorin gelingt es sehr gut, Spannung langsam aufzubauen und stetig zu steigern. Herauskommt ein "klassischer" Krimi mit starken Protagonisten und einer guten Prise thrill. Die eingestreuten Zusatzinformationen, z. B. zu den keltischen Festtagen, sind wirklich interessant. Besonders positiv bewerte ich den Schauplatz Göttingen, der detailgenau geschildert ist - man erkennt sofort, dass die Autorin vor Ort recherchiert hat.

Wie bei vielen Krimireihen bietet es sich jedoch an, zuerst "Weißes Licht" und "Eisblut" der Autorin zu lesen, da hier einiges vorweggenommen wird. Diese beiden Krimis sind ebenfalls sehr zu empfehlen.

sehr gut
Kerstin H., Zittau, 02.05.2009
Vergewaltigungen und eine Mordserie an jungen Frauen halten Göttingen in Atem. Der durch eine persönliche Tragödie dem Alkohol verfallene Polizeichef Markus Lorenz ist den Anforderungen an die Ermittlungsarbeit nicht gewachsen und bittet seinen alten Freund Christian Beyer, mittlerweile Chef einer Sondereinheit, um Mithilfe.

Mit hat dieser deutsche Krimi insgesamt sehr gut gefallen. Für einen Thriller nimmt allerdings der Spannungsbogen in der Mitte des Buches etwas ab. Die persönlichen Einblicke in die Gedankenwelt des Täters sind verstörend und fügen sich dennoch passend ins Gesamtbild.

Die finale Jagd auf den Mörder ist extrem spannend und mit dem Ende hat sich für mich irgendwie ein Kreis geschlossen. Auf jeden Fall ein Buch, was ich jederzeit weiter empfehlen würde.
0 von 1

weniger gut
Silke G., Horhausen, 02.07.2011
Marina Heibs Schreibstil konnte mich leider nicht fesseln. Die Autorin schweift häufig von ihrem vorgegeben Weg ab und verzettelt sich in nebensächlichen Einzelheiten. Es ist zwar wichtig und auch gut, dass die Protagonisten vorgestellt und dem Leser nahegebracht werden, aber bis ins kleinste Detail ist dann doch zu viel des Guten. Dadurch ging für mich die eigentliche Spannung des Buches und die interessante Ermittlungsarbeit der Polizei verloren.

Ein weiterer großer Minuspunkt sind definitiv die extrem vielen Rechtschreibfehler. Auch die Sprachwahl der Autorin finde ich an manchen Stellen denkbar gewöhnungsbedürftig.

Das vorliegende Buch ist ein Teil einer Serie um Christian und seine Freundin Anna. Die vorhergehenden Teile kenne ich nicht, aber ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen würden.

weniger gut
anyways, Greifswald, 26.08.2009
Der Beginn einer Mordserie in der beschaulichen UNI- Stadt Göttingen erschüttert nicht nur die Bewohner derselbigen, sondern vor allem Oberkriminalkommissar Markus Lorenz.
Dieser , schwer alkoholkrank nach dem viel zu frühen und dramatischen Tod seiner Ehefrau, entdeckt als erster einen Zusammenhang zwischen den getöteten Studentinnen, daß ihn auf einen gemeinsamen Täter schliessen läßt. Da aber weder ein Motiv zu erkennen ist, noch sich beweiskräftige Spuren des Täters finden lassen, wendet er sich an seinen Freund Christian Bayer ( Chef eines Sonderkommandos für Serientäter) mit der Bitte um Hilfe.
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Tödliches Ritual
Tödliches Ritual, Marina Heib, Krimi & Thriller
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Best. Nr. 16348286

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