Kundenkommentare zu: Tödliches Ritual
24 Kundenkommentare (Durchschnitt:
sehr gut)
sehr gut)
ausgezeichnet:
(8)
sehr gut:
(6)
gut:
(7)
weniger gut:
(3)
schlecht:
(0)
Schreiben Sie einen Kommentar zu "Tödliches Ritual" und nutzen Sie die Gewinnchance zum "Kommentar des Monats". 







Garantiert kein Club
14 Tage Rückgaberecht
Per Rechnung bezahlen
Kostenfreie Filialabholung
Dieses Werk von Marina Heib entspricht den typischen Anforderungen an einen Thriller: Spannung und Dramatik pur. Auch Krimineulinge wird dieser Roman vermutlich auf Anhieb fesseln, denn sofort zu Beginn bekommt der Leser einen Einblick in die Denkweise des verrückten Mörders.
Aufgrund der detailliert beschriebenen Mordopfer, die bei den Ritualen des Mörders verstümmelt werden, ist „Tödliches Ritual“ wohl nichts für sensible Menschen.
In der Mitte der Geschichte flacht die Handlung leicht ab, die Ermittlungen verlieren etwas an Reiz, worauf jedoch bald eine erhebliche Spannungssteigerung folgt.
Trotz der teilweise verarbeiteten Klischees ist dieser Thriller alles in allem ein sehr gelungenes Werk.
Das Buch liest sich flüssig ohne langatmige Stellen, man findet schnell in die Geschichte rein, auch wenn man, so wie ich, die Vorgängerbände NICHT kennt. Spannung baut sich sehr schnell auf und man möchte wissen wie es weitergeht.
Sehr gut gefallen hat mir auch die räumliche Nähe des Schauplatzes. Es müssen nicht immer Bücher sein, die in den USA etc. spielen. Sehr schön waren auch die Hintergrundinformationen zu Themen wie Hexenverfolgung, keltische Feiertage und Sitten und Gebräuche deutscher Studentenverbindungen.
Ich habe das Buch in zwei Tagen weggelesen und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.
Ebenso der grauenhaften Selbstmord Maries. Auch hier hat die Autorin bildliche Fantasie bewiesen.
Dagegen empfand ich Martin eher lästig. Außer den Alkoholexzessen hatte er nicht wirklich viel zu bieten. Für mich der schwächste Charakter im Buch, der nur auf der letzten Seite zur Hochform auflief und dort endlich seinen Frieden fand. Ingesamt hätten alle Figuren etwas besser ausgearbeitet sein können.
Ein kluger Schachzug war es die Burschenschaftler mit den Vergewaltigungen einzubringen, das muss ich zugeben. Dadurch tappte ich bis zuletzt im Dunkeln und habe mich verwirren lassen. Den Mörder erkennt man wirklich erst zuletzt. Stilistisch ist dieses Buch sicherlich nicht das Beste, aber auch nicht das schlechteste was ich bisher gelesen habe.
Eine spannende Geschichte rund um die Universitätsstadt Göttingen, ein vielschichtiges Ermittlerteam und eine insgesamt sehr gute Umsetzung, die auch im Nachhinein noch schlüssig erscheint.
Nach „Weißes Licht“ und „Eisblut“ ist dies nun der dritte Fall für Christian Beyer.
Ergänzt durch neue Charaktere und Schauplätze ist „Tödliches Ritual“ für mich sogar noch stärker als der direkte Vorgänger.
„Tödliches Ritual“ überzeugte mich auch vor allem mit den dunkleren Seiten. Ein Ermittler, der vom Weg abkommt, eine Studentenverbindung in welcher der Egoismus vor der Verbindung steht und schließlich ein Mörder, dessen Beweggründe absolut nicht rational sind.
Einzig, das Ende empfand ich persönlich als etwas dramatisch, aber das soll jeder Leser selber entscheiden.
Zu den drei Hauptakteuren findet man schnell Zugang, sie sind interessant und lassen sich nicht in eine Form pressen. Ein wenig wird allerdings das Klischee des rauhbeinigen Ruhrpottbullens Schimanskis nachempfunden und überzogen.
Der Schreibstil ist flüssig, leicht zu lesen; ein Buch um es in einem Rutsch zu lesen. Im zweiten Drittel weist tödliches Ritual einige kurze Durchhänger auf, die aber bald einer Spannungsdynamik weichen. Bizarre Morde, ein symphatisches Ermittlerteam, falsche Fährten, eine private Tragödie: alles Zutaten für einen empfehlenswerten deutschen Thriller.
Nichtsdestotrotz ist die Geschichte dennoch sehr spannend, nur zum Ende hin wirkt sie ein wenig gehetzt und die Ereignisse überschlagen sich ein wenig, als ob die Autorin schnell zum Ende kommen wollte, ohne noch weiter auf irgendetwas anderes einzugehen. Das fand ich ein wenig schade, wo doch zuvor im Buch auch so schön auf die Charaktere eingegangen wurde.
Die Handlung an sich ist schlüssig, spannend und nicht vorhersehbar. Ich kann nur hoffen, dass Marina Heib bald wieder ein Buch fertig hat.
Ich kann mich, glaube ich, nur wiederholen – ein MUSS für jeden Thriller- oder Krimi-Fan.
Marina Heib bringt uns die Protagonisten mit ihren menschlichen Schwächen näher und lässt Sie dadurch real erscheinen und löst Sympathien und Antipathien aus.
Auch der Einblick in die Bruderschaft der Herculanier sowie die Recherchen zu den keltischen Feiertagen und heidnische Bräuche sind sehr interessant.
Da ich restlos begeistert bin von diesem flüssigen, packenden Schreibstil bei dem sowohl menschliche Schwächen als auch der Humor sowie Panik und Entsetzen nicht zu kurz kommen, werde ich die beiden anderen Bände garantiert auch noch lesen und freue mich jetzt schon auf weitere Fälle.
Die Spannungskurve ist zwar da, aber es gibt zwischendurch immer wieder größere Durststrecken in denen nichts passiert. Das Ende (die letzten 50 Seiten) sind zwar sehr spannend gehalten. Auch die Überwältigung des Mörders ist so schnell abgehandelt, dass es schon langweilig wird. Der Schriebstil hält sich auch in Grenzen. Teilweise ziehen sich die Seiten wie Gummi und man ist einfach nur versucht weiterzublättern. Die Schreibweise ist manchmal sehr geschwollen und zu wenig klar.
Einzig das Finale ging spannungsmäßig in Richtung Thriller und selbst das war so schnell wieder abgehandelt, dass ich ein wenig enttäuscht war.
Da ich aber ja auch ein Krimifan bin, hat mir die Story ganz gut gefallen. Die Protagonisten Markus Lorenz und Christian Beyer waren mir ja bereits in der Leseprobe gleich sympathisch. Ihre Macken und Laster machen sie sehr menschlich und lassen sie nicht so perfekt wirken, wie es in anderen Büchern öfter mal der Fall ist. Einzig Anna Maybach ist in meinen Augen etwas blass geblieben. Ich hätte gerne mehr über sie erfahren.
Aber es passieren weitere Morde. Es gibt zwar bald zwei Verdächtige, aber nachweisen kann man Ihnen nichts.
Die Freundin des Hamburgers ist Psychologin und beginnt zu recherieren. Bald kommt sie auf eine Spur, die aber absolut abwegig erscheint.
Aber ...
Die Geschichte ist spannend erzählt und hat viele überraschende Wendungen. Leider ist auf dem Einband etwas zu viel verraten, was den Lesespaß bei mir etwas getrübt hat. Die Spannung hätte ohne diesen Spoiler mit mehr Spaß gemacht.
Die Handlung ist aus Sicht der Polizei mit Einschüben aus den Notizen und Gedanken des Mörders erzählt. Gleich von Anfang an wird man in die Handlung hineingezogen, die klar und schnörkellos geschildert wird. Die direkte Erzählweise empfand ich als angenehm. Die Personen werden lebendig beschrieben, die Motive sind nachvollziehbar. Für mich war nicht klar, wer der Mörder ist und das Ende kam überraschend. Für das Prädikat „überragend“ fehlte mir das besondere, außergewöhnliche Element, das Buch war aber doch durchgängig spannend und unterhaltsam geschrieben, ein solider Krimi, der mir gut gefallen hat.
Wie bei vielen Krimireihen bietet es sich jedoch an, zuerst "Weißes Licht" und "Eisblut" der Autorin zu lesen, da hier einiges vorweggenommen wird. Diese beiden Krimis sind ebenfalls sehr zu empfehlen.
Mit hat dieser deutsche Krimi insgesamt sehr gut gefallen. Für einen Thriller nimmt allerdings der Spannungsbogen in der Mitte des Buches etwas ab. Die persönlichen Einblicke in die Gedankenwelt des Täters sind verstörend und fügen sich dennoch passend ins Gesamtbild.
Die finale Jagd auf den Mörder ist extrem spannend und mit dem Ende hat sich für mich irgendwie ein Kreis geschlossen. Auf jeden Fall ein Buch, was ich jederzeit weiter empfehlen würde.
Ein weiterer großer Minuspunkt sind definitiv die extrem vielen Rechtschreibfehler. Auch die Sprachwahl der Autorin finde ich an manchen Stellen denkbar gewöhnungsbedürftig.
Das vorliegende Buch ist ein Teil einer Serie um Christian und seine Freundin Anna. Die vorhergehenden Teile kenne ich nicht, aber ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen würden.
Dieser , schwer alkoholkrank nach dem viel zu frühen und dramatischen Tod seiner Ehefrau, entdeckt als erster einen Zusammenhang zwischen den getöteten Studentinnen, daß ihn auf einen gemeinsamen Täter schliessen läßt. Da aber weder ein Motiv zu erkennen ist, noch sich beweiskräftige Spuren des Täters finden lassen, wendet er sich an seinen Freund Christian Bayer ( Chef eines Sonderkommandos für Serientäter) mit der Bitte um Hilfe.