zurück zur Artikelansicht

Kundenkommentare zu: Die Lebküchnerin

13 Kundenkommentare (Durchschnitt: 3 gut)
ausgezeichnet
 ausgezeichnet:
(1)
sehr gut
 sehr gut:
(4)
gut
 gut:
(6)
weniger gut
 weniger gut:
(2)
schlecht
 schlecht:
(0)
Schreiben Sie einen Kommentar zu "Die Lebküchnerin" und nutzen Sie die Gewinnchance zum "Kommentar des Monats".

sehr gut
finala, Winsen luhe, 23.10.2009
Bei der Lebküchnerin handelt es sich um eine junge Frau, die im Alter von 12 Jahren ihren geliebten Vater verlor und von ihrer Stiefmutter ins Kloster gebracht wird. Benedicta kam aus gutem Hause und hätte in Wohlstand und ohne Sorgen aufwachsen können. Im Kloster Engelthal fristete sie ein Leben zwischen Zweifel und Verzweiflung. Das Backen von Lebkuchen wurde ihre Leidenschaft. Ungünstiger Weise verliebte sich Benedicta im Kloster in einen Verwandten der Priorin und bekam zusammen mit ihrer geliebten Freundin Agnes die Chance zur Flucht.Dieses Buch ist ein romantischer Liebesroman , der im Mittelalter spielt. Die Beschreibungen Nürnbergs, der Landschaften und der Bauwerke sind einfach wunderbar gelungen. Beim Backen in der Backstube erahnt man den Duft von Lebkuchen und Brot. Die Schreibweise ist fließend und leicht zu verstehen. Es ist ein Buch, das man genießen kann.
2 von 2

gut
Friederike R., Berlin, 27.10.2009
Benedicta wird nach dem Tod ihres Vaters ins Kloster gebracht. Je älter sie wird, desto mehr sehnt sie sich nach einem Leben außerhalb der Klostermauern. Ablenkung vom tristen Alltag erhofft sie sich, als das Kloster den Auftrag erhält, Lebkuchen zu backen. Doch als man ihr vorwirft, Unzucht mit einem Mann betrieben zu haben, muss sie mit ihm zusammen fliehen. Auf der Flucht verlieren sich die beiden jedoch aus den Augen. Ihr bleibt keine andere Möglichkeit, als mit Agnes nach Nürnberg zu gehen. Spätestens nach der Ankunft in Nürnberg wurde die Geschichte doch um einiges brutaler, als ich es erwartet habe. Intrigen werden gesponnen und Menschen ermordet. Die Charaktere waren mir teilweise einfach zu oberflächlich. Etwas unglaubwürdig erschien mir auch die Liebesgeschichte zwischen Benedicta und dem Bruder dem Bruder des Fechtmeisters. An sich handelt es sich aber um einen schönen Roman.
2 von 2

sehr gut
rebellyell666, Münster, 05.11.2009
Ein mittelalticher Roman mit allem Drum und Dran: Herzschmerz, die große Liebe, Tod, Mord und ein Happy End (?). Eine schöne Liebesszene jagte die andere und manchmal musste ich doch an mich halten, da es etwas übertrieben dargestellt war. Doch auch die Irrungen stellt Schrödter schön heraus und man konnte bis zu den letzten Seiten mitfiebern und den Atem anhalten. Was mir persönlich so gar nicht gefiel, war die Ausarbeitung der Charaktere. Alle irgendwie zu glatt, einen Bösewicht musste es ja auch geben. Hier ist schön herauskristallisiert worden, wie die damaligen Zünfte geordnet waren. Einen raschen Eindruck bekam man auch in die eigentliche Geschichte: Die Herstellung der süßen Lebkuchen, die hier von Benedicta nach eigens ausgedachten Rezepten gebacken werden. Manchmal verzehrte es mich nach den süßen Naschereien, doch manchmal rückten diese auch in den Hintergrund.
1 von 1

sehr gut
buchhaim, Sulzheim, 23.11.2009
Die Lebküchnerin erzählt die fiktive Geschichte, wie die Nürnberger Lebkuchen erfunden wurden, & gleichzeitig die Geschichte der jungen Benedicta, die gegen den Willen ihres verstorbenen Vaters von ihrer Stiefmutter ins Kloster gesteckt wird.
Die Geschichte war sehr spannend geschrieben & die Hauptakteurin Benedicta war mir von Anfang an sympathisch .Ich habe mit ihr mitgefiebert & mitgelitten. Personen & Schauplätze wurden von der Autorin mit viel Liebe zum Detail geschildert, so dass man sich gut in die Akteure & in die längst vergangene Zeit hineinversetzen konnte.
Der Schreibstil war flüssig & gut zu lesen. Ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen, vor allem deshalb, weil viele spannende Wendungen in die Geschichte eingebaut waren & ich am liebsten immer sofort gewusst hätte, wie es weitergeht.
Eine Geschichte, die ich jedem Fan von historischen Romanen ans Herz legen möchte!
1 von 1

gut
Karin M., Hilpoltstein, 20.10.2009
Die 12-jährige Benedicta wird von ihrer Stiefmutter gezwungen ins Kloster zu gehen. Dort ist sie nur in der Küche glücklich, wenn sie Köchin Agnes heimlich beim Backen helfen darf. Natürlich tut das Erscheinen des Fechtmeisters sein übriges und das Unglück nimmt seinen Lauf, sie werden erwischt, bei der Flucht getrennt. Benedicta muss sich nun incognito durchschlagen....
Ein gelungener historischer Roman um eine entflohene Nonne, viele Intrigen, Liebe und die Erfindung des Nürnberger Lebkuchens. Die mittelalterliche Stadt und ihre Bewohner entstehen farbenprächtig vor dem inneren Auge.
Die Autorin schreibt flüssig und versteht es das Interesse des Lesers zu halten. Die Geschichte nimmt einige Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte (ja, manche sind nicht gerade glaubwürdig...) aber man freut und leidet auf jeden Fall immer mit den Protagonisten mit und das ist doch das Wichtigste!
1 von 1

sehr gut
Labradoria, Bielefeld, 14.12.2009
Die ersten Seiten fand ich etwas zäh, aber ok. Und dann kam eine Spannende Stelle, nach der anderen. Diese Geschichte ist supertoll geschrieben und man findet sich gleich in die damalige Welt ein. So kommt eine Überraschung nach der anderen... Wenn man denkt Sie ( Benetdicta) hat es geschafft, kommt der nächste Schock.. und man fiebert weiter mit Ihr und Ihren Freunden, die Sie nach und nach gewinnt, mit. Andererseits ist es schon auf die ein oder andere Art brutal. So gibt es Morde, intrigen etc. Das hätte ich von dem Buch nicht erwartet, aber die Spannung ist bis zur letzten Seite gegeben! Das Backen nimmt in diesem Buch natürlich auch einen gewissen Bereich ein. Zu dieser Jahreszeit ideal!
Fazit: Wunderschönes Buch, mit Liebesgeschichten, intrigen, Spannung.... einfach WOW!
1 von 1

weniger gut
campsy, Wiesbaden, 26.10.2009
Es fällt mir daher schwer, das Buch wirklich als historischen Roman zu sehen. Das mittelalterliche Nürnberg dient hier lediglich als Kulisse für eine seichte Liebesgeschichte mit Krimidramatik, ohne jeden Anspruch und mit platten Dialogen. Die vorwitzige und unerklärlicherweise stets von sich selbst überzeugte Benedicta fand ich nervig, auch die anderen Figuren sind stark überzeichnet, entweder abgrundtief schlecht oder sehr edel. Nicht selten wechselt auch mal eine Figur überraschend wankelmütig die Seiten oder seine Motive.
Fazit: Seichter Unterhaltungsroman in historischer Kulisse für anspruchslose Frauen. Männer dürften schon allein von den Liebeswirren und den dämlichen Männerfiguren abgeschreckt sein. Ganz nett zum Zeitvertreib auf einer Reise oder an ein paar gemütlichen Abenden. Wer gern authentische historische Romane liest wird von diesem Buch enttäuscht sein.
1 von 1

weniger gut
M.F., Hannover, 03.05.2010
Eine zum Aufenthalt im Kloster genötigte Nonne mit einem Faible fürs backen, ein Fechtmeister mit Familiengeheimnis, ein Kloster, in dem allem Anschein nach das ganze Jahr nur Lebkuchen verspeist werden, Verrat von vorn bis hinten, Fluchten mit der Hoffnung auf ein besseres Leben und nicht zu vergessen Mord und Totschlag. Und über all dem, als Alibi, Begründung oder Rechenschaft für all das: die Liebe... Was wie ein Kitschroman klingt – soll eigentlich ein historischer Roman sein.

„Die Lebküchnerin“ ist ein historischer Roman ohne Tiefgang, der trotz seiner Zerlegung in drei Teile unstrukturiert wirkt, vielleicht für ein paar nette Abende auf dem Sofa ausreicht, aber ganz sicher kein neues Meisterwerk seines Genres darstellt.
1 von 1

ausgezeichnet
Ivonne, Jena, 08.06.2010
Die Ereignisse im Buch scheinen sich an mehr als einer Stelle zu überschlagen. Benedicta ist vielen Gefahren und Problemen ausgesetzt, die sie alle erfolgreich meistert. Ihr Einfallsreichtum versetzt den Leser mehr als einmal in Erstaunen und es ist beeindruckend, wie wenig die Umstellung vom klösterlichen Leben zum bürgerlichen Alltag Benedicta zuzusetzen scheint. An dieser Stelle wirkt der Roman doch ein wenig unrealistisch und vielleicht etwas weit hergeholt. Auf wirkliche historische Fakten wird größtenteils verzichtet, was in gewisser Weise sehr schade ist. Dennoch ist der Roman eine empfehlenswerte leichte Lektüre für verregnete Herbsttage und macht auf jeden Fall Lust auf Lebkuchen.

gut
Merenwe, Heidelberg, 07.05.2010
Ich bin ein großer Fan von historischen Romanen und fand auch diesen interessant und gut geschrieben. Leider ist das Buch etwas kurz und die Geschichte war ziemlich schnell zu Ende. Die Geschichte war mitreißend, aber irgendwie ging alles ziemlich schnell und Fragen, die einen in manch andrem Buch über hunderte von Seiten geschäftigen, wurden hier bald aufgelöst. Die meisten Nebencharaktere wurden unterwegs aus dem Weg geräumt, so dass sich das Finale größtenteils auf Benedicta bezog. Das hat aber auch den Vorteil, dass nicht zu viele Charaktere vorkommen (oder bald wieder "entsorgt" werden), da das sonst oft zu Verwirrungen führt. Ich würde das Buch auf jeden Fall jedem Liebhaber von historischen Romanen empfehlen. Für einen ruhigen Abend auf dem Sofa ist er super geeignet. Man kann sich einfach gehen lassen und muss nicht viel nachdenken, man kann die Geschichte einfach genießen.

gut
Silke G., Horhausen, 02.05.2010
Sybille Schrödter schreibt einen schönen Roman über die Liebe und das Leben im Mittelalter. Durch Irrungen und Wirrungen kommt Spannung in die Geschichte und hält den Leser gefangen. Das Buch liest sich leicht und ist mit einer Priese Humor gewürzt. Die Autorin beschreibt die Menschen und die Umgebung anschaulich und ich konnte mich gut einlesen. Auch die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet und man kann der Handlung folgen. Trotzdem fehlt mir das Gewisse Etwas, was ein Buch unvergesslich macht. Das Buch ist in drei Teile gegliedert: Am Anfang ist alles schlecht, in der Mitte wird der Weg zur Lösung gesucht und am Schluß wird alles gut. Klassischer Aufbau, aus dem man aber sicher mehr hätte machen können. Mein Fazit: Ein schönes Buch für zwischendurch! Wer das Mittelalter mag, ist hier gut aufgehoben, darf aber keine allzu hohen Ansprüche stellen.

gut
S.L., KL, 30.10.2009
Ich fand das Buch sehr spannend zu lesen. Rasant folgte ein Ereignis dem anderen. Benedicta hat sich durch ihr störrisches Wesen in so manche Gefahr gebracht. Durch einige gut durchdachte Handlungen hat sie aber auch viel Gutes bewirken können. Leider sind doch sehr viele der Charaktere umgekommen. Manchmal fand ich es etwas übertrieben und kitschig! Aber vielleicht war es damals wirklich so. Die Geschichte erinnerte mich etwas an Aschenputtel, es fehlte zum Schluss nur noch: "Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute".

Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil, wodurch sich das Buch auch leicht lesen lässt. Aber wenn man nicht wüsste, dass es ein historischer Roman sein soll, dann könnte man auch denken es sei ein Märchen. Das Historische hat mir etwas gefehlt. Trotzdem ist das Buch lesenswert!

gut
anyways, Greifswald, 19.08.2010
Wie entstanden die weltberühmten Nürnberger Lebkuchen? Sybille Schröder stellt uns mit ihrem Buch „Die Lebküchnerin“ ihre Version der Geschichte vor.
Ein gut recherchierter historischer Roman. Ganz besonders hat mir die Darstellung der mittelalterlichen Stadt Nürnberg, die Geflogenheiten ihrer Bewohner, die Schwierigkeiten der Bäcker, hierbei die strikte Trennung der Schwarz- und Weißbäcker gefallen. Lediglich die Lebensgeschichte der Benedicta erinnert doch zu sehr an das Märchen Aschenputtel. Da die Geschichte während der großen Inquisitionen spielt, fürchte ich dass die abtrünnige Nonne so leicht nicht davon gekommen wäre.
zurück zur Artikelansicht
Informationen zu diesem Artikel:
Die Lebküchnerin
Die Lebküchnerin, Sybille Schrödter, Historische Romane
9.99 EUR
Lieferstatus: sofort lieferbar
Best. Nr. 17476383

Ihre weiteren Vorteile bei uns:

  •  Garantiert kein Club
  •  14 Tage Rückgaberecht
  •  Per Rechnung bezahlen
  •  Kostenfreie Filialabholung