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Kundenkommentare zu: Der Metzger geht fremd
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...denn sie hat die Leiche eines Mannes am Boden des Schwimmbads entdeckt. Und da sie sich wundert,wie ein exzellenter Schwimmer,der Hällenbäder veräbscheute,in einem solchen ertrinken konnte,wird sie neugierig und ruft ihren Willibald zu Hilfe.
Bald kommen sie einem tragischen und schrecklichem Familiengeheimnis auf die Spur.
Der Metzger geht fremd ist ein außerst unterhaltsamer Krimi,mit interessanten Charakteren,in den man problemlos reinfindet,auch wenn man (wie ich) die zwei vorherigen Bände nicht gelesen hat.
Allerding ist die Geschichte teilweise etwas umständlich formuliert,doch das wird durch die humorvollen Vergleiche und die Dialoge der Haie Anton und Ernst wieder wett gemacht.
Bestimmt nicht für jeden Geschmack, aber für Freunde des schrägen Krimis dafür umso mehr. Mit trockenem Humor und Augenzwickern geschrieben, Skurrillität reichlich vorhanden, viel Lokalkolorit - ein Krimi einfach mal ganz anders. Das grosse Plus liegt vor allem im Sprachwitz und bei den bei den sehr liebenswerten Hauptpersonen .
Wegen ihres Anrufs, es gäbe einen Toten in der Kuranstalt reist er sofort ab und so landet er in der Provinz in einer Frühstückspension, 5 km weg von seiner Danjela. Und nun geraten der Metzger und seine Freundin in die Verstrickungen und Intrigen im Kurhotel (das eher ein Nobelhotel ist), lernen jede Menge vom Landleben kennen (einschließlich Misthaufen) und ermitteln so oft und genau es geht, wie die Vorgänge im Kurhotel und die auf dem Hirzinger-Hof zusammenhängen.
Ein tolles Buch, einfach empfehlenswert !
Der besondere Schreibstil von Thomas Raab ist dabei der größte Pluspunkt. Nicht immer ganz einfach zu lesen, aber durch eine unglaubliche Wortakrobatik versehen, versetzen diverse Passagen den Leser immer wieder in Heiterkeit. Der gebrochene Dialekt der Danjela ist einfach nur liebenswert, ebenso wie die einfließenden regionstypischen Bezeichnungen einen gewissen Charme versprühen.
Insgesamt eine wunderbar verzwickte Kriminalgeschichte, die es weder an Humor und Spannung noch an charakterlich einzigartig gezeichneten Figuren fehlen lässt.
Seine Freundin hat sich nämlich just in dieses Kurhotel einquartieren lassen und da muss der Herr Metzger seiner Danjela natürlich zu Hilfe eilen, wenn sie sich langweilt oder aber, wenn sie eine "nackerte" Leiche im Pool findet.
Fortan steht dieses Duo mal zusammen, mal getrennt im Mittelpunkt turbulenter Entwicklungen und Enthüllungen
Zum Schreibstil ist zu sagen; der Autor beleuchtet die Geschichte immer aus verschiedenen Blickwinkeln, indem er die einzelnen Figuren als Ich-Erzähler agieren lässt.
Auf jeden Fall eine absolute Bestnote mit Sternchen!!!
Der Metzger möchte nur seine Danjela besuchen. Jedoch passieren dann 2 Morde und Danjela kommt Geheimnissen auf die Spur und findet verschlungene Familienpfade.
Zunächst fand ich das Buch sehr spannend und konnte es nicht mehr beiseite legen. Besonders erfrischend sind auch die Dialoge der Fische.
Jedoch das letzte Viertel war dann doch recht langatmig und durchschaubar, schade. Wirklich neue Erkenntnisse kommen am Ende nicht. Deswegen gibts von mir einen Punkt Abzug.
Einen weiteren Punkt ziehe ich ab, weil ich die Sprache teilweise doch recht heftig fand. Es kamen häufig Ausdrücke darin vor, die meiner Meinung nach nichts in einem guten Buch zu suchen haben.
Trotzdem ein empfehlenswertes Buch.
Dies Buch ist erfrischend anders, es wird auf jeden Fall die Leserwelt polarisieren, denn es ist zwar ein Krimi, aber kein gewöhnlicher. Wer viel Blut und Gemetzel sucht, ist hier nämlich definitiv falsch. Wer Spaß an liebenswerten Originalen hat ist hier richtig.
[P.S.: Ein bisschen erinnert mich der Metzger an Pfarrer Braun, der ja auch immer gerne “kriminalisiert“ hat*g*]
Die Danjela Djurkovic ist zur Kur und ruft - nach der Entdeckung eines toten Kurkollegen im Haifischbecken - ihren Willibald Adrian Metzger an, der natürlich sofort herbeieilt. Doch bis der dort ankommt, findet er unterwegs noch einen frauenlosen Finger mit Ring und im Hotel gibt es schon die 2. Leiche.
Mit der ihr eigenen Eigenwilligkeit geht Danjela dem Ganzen natürlich auf den Grund. Und auch der Metzger, seines Zeichens Restaurator, kann es nicht wirklich lassen.
So geraten die beiden in Irrungen und Wirrungen um einen uralten Familienzwist, der just in dieser Kuranstalt seinen Höhepunkt findet. Doch wer gehört jetzt eigentlich zu dieser Familie alles dazu? Und wer haßt jetzt wen am meisten?
Herrlich humorvoll geschrieben, aber eben etwas gewöhnungsbedürftig. Unterhaltsam ja. Aber "Kalter Süden" war eindeutig spannender.
Dass die Geschichte teils etwas beschaulich behäbig wirkt, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im zweiten Erzählstrang um die traurige und tragische Familiengeschichte der Hirlingers geht, deren Beginn weit zurückliegt und die auch der Grund für die Morde ist. Wie so oft - Schuld und Sühne - das eigentliche Thema des Buches.
Fazit
Der Leser muss bereit sein, sich auf die unterschiedlichsten eindringlich gezeichneten Figuren und Situationen einzulassen, es eilt nicht. Manche Sätze sind etwas lang und kompliziert und der Ausdruck "Mistkübel" für Papierkorb- na ja - Dialekt her oder hin.
Für alle Krimiliebhaber, die gerne am offenen Kamin mit einem schönen Glas Rotwein sitzen, ist dieses Buch wie gemacht. Und wenn Sie schon immer mal herausfinden wollten, was ein „Feschak“ oder ein „Feitel“ ist, dann sind sie mit diesem Buch auf der richtigen Spur.
Ich hatte viel Spaß beim Lesen und werde mir mit Sicherheit auch die anderen Metzger-Krimis besorgen!
Der Schreibstil ist zwar anfangs recht erfrischend und lustig, ging mir aber nach ca. 80-100 Seiten gewaltig auf die Nerven (ich dachte man gewöhnt sich daran, ist mir leider nicht gelungen).
Die Geschichte von Willibald, dem Restaurator, Danjela, seiner zur Zeit im Kurhotel befindlichen Freundin und der gefundenen Leiche eines Kurgastes im Schwimmbad geht nur sehr schleppend voran. Ich gestehe, daß ich nach ca. 100 Seiten abgebrochen habe, unter anderem, weil bis dahin immer noch nicht wirklich mehr passiert ist als schon in der Leseprobe zu lesen war.
Wer sich mit der Sprache auseinandersetzen kann und will, und wer eher seichte Krimis mag, der ist hier sicherlich gut bedient. Wer jedoch einen flotten und kurzweiligen Krimi sucht, dem sei hiervon abgeraten.