Emma ist auf dem Weg nach Kolumbien, als ihr Flugzeug mitten über dem Dschungel abstürzt. Zwar überleben viele den Absturz, doch das wahre Grauen beginnt erst. Emma wird Zeugin, wie die Insassen entführt werden. Da sie beim Aufprall weggeschleudert wurde, kann sie entkommen. Nun beginnt ihr Lauf durch den Dschungel. Auf sich allein gestellt, verfolgt sie die Entführer und ihre Opfer. Kann sie dem Grauen entkommen?
Der Anfang zieht sich ziemlich hin und auch die Protagonisten werden, wie ich meine, nicht so sympathisch beschrieben. Es entsteht nicht wirklich ein Bezug zu Emma und fast hätte ich das Buch zur Seite gelegt. Erst in der Mitte wird es spannend. Die Beschreibungen des Dschungels und die Überlebensstrategie von Emma fesseln von da an dann doch noch und ich wollte wissen, ob sie es schafft.
Und dann ist da ja noch ihr Geheimnis, welches nach und nach gelüftet wird.
den vorsätzlichen Flugzeugabsturz an der Grenze von Kolumbien zu Venezuela hat Emma, Chemikerin und Ultramarathonläuferin leicht verletzt überlebt. Durch eine Explosion 100 Meter weit von der Absturzstelle entfernt sieht sie jedoch, dass die Überlebenden von bewaffneten Soldaten als Geiseln genommen werden. Sie versucht eine Hilfe-SMS zu senden, aber die Übertragung schlägt fehl. Nicht nur politisch ein Lauf über ein Minenfeld , sondern für Emma auch ein Wettlauf über reale Minenfelder. Wer ist Freund und wer ist Feind ? Emma kämpft nicht nur gegen Hunger und Durst sondern auch gegen Kartell und verschiedene paramilitärische Gruppen und anderen Rebellen. Wie weit geht man um zu überleben? Anderen Helfen und beistehen oder lieber kein Risiko eingehen um selbst zu überleben? Ein schwieriger und spannender Drahtseilakt aus Angst, Verzweiflung und Überlebenswillen.
Wirklich ein beeindruckendes Buch. Geschrieben aus verschiedenen Perspektiven (Emma, Regierung, Entführer), was das Buch noch besser macht und viele Hintergrundinformationen verschafft. Es ist spannend mit Emma mit zu fiebern und interessant, wie sie ihr chemisches und biologisches Wissen auch im Dschungel einsetzen kann. Es wird ihr aber etwas zu heldenhaftes verliehen, da sie alles zu schaffen scheint - ein paar Schwächen würden auch sie menschlicher machen.
Ich habe das Buch gelesen und konnte es zum Teil nicht mehr aus der Hand legen, weil es so spannend war.
Als ich das Buch begann, war ich sicher, dass es zäh und langweilig geschrieben ist...WEIT GEFEHLT....schon ab Kapitel 3 hat sich meine Leselust mindestens verdreifacht! jamie Freveletti schreibt ihren ganz eigenen Stil. Selten konnte ich mich so gut sowohl von den Gefühlen, als auch von den Handlungen in die Hauptperson Emma Caldridge hineinversetzen. Die gründliche Recherche der Autorin hat sich sehr ausgezahlt. Sie schreibt flüssig und sogar witzige Sachverhalte kommen dabei nicht zu kurz! Immer wieder lässt sie Emma in neue Fallen und lebensgefährliche Probleme eintauchen, welche Emma gekonnt meistert....Dabei liefert sie sich einen Kampf mit Ihrem gegenüber, Luis Rodrigo, dem grausamsten aller Guerilla-Bossen!Gleichzeitig wird ihre Beziehung zum Passagier Sumner immer tiefer und wider des Erwartens verstehen sdie Beiden sich am Ende des Buches sehr gut miteinander.Fazit: LESE-MUSS!!
Chemikerin und Langstreckenläuferin Emma Caldridge überlebt die Notlandung der Maschine 689 im kolumbianischen Dschungel. Durch Zufall wird sie dabei mitten ins Dickicht geschleudert. Von da aus muss sie mit ansehen, wie die anderen Passagiere von Guerillas verschleppt werden. Was Emma jedoch nicht ahnt ist, dass sie eigentlich das Objekt der Begierde ist und die anderen Geiseln nur ein willkommener Zuschlag sind. Denn das Geheimnis, das Emma hütet, ist heiß begehrt und ihre Gegner gehen über etliche Leichen um es ihr zu entlocken.
In dem Buch sind keine nennenswerten Längen vorhanden, es packt einen schnell, reißt einen mit in den Dschungel und lässt einen gerne auch mal über sehr unrealistische Stellen hinwegsehen. Denn die Spannung bleibt bis zum Schluss.
Im Laufschritt durch den Dschungel..... das trifft es eigentlich fast in einem Satz .
Die Chemikerin Emma, die auf dem Flug nach Bogota mit dem Flugzeug abstürzt, rettet sich zu Fuß durch den Dschungel.Na ja, wenn man über einige Passagen hinwegschaut, dann kann man das Buch als kurzweilge Lektüre recht schnell lesen. Leider wirkt manches etwas sehr konstruiert und unrealistisch. Aber als nettes spannendes Buch mal zwischendurch durchaus zu empfehlen. Schön und unkompliziert geschrieben, ist es recht schnell gelesen und für ein Erstlingswerk auch gar nicht so schlecht .
Ich bin wirklich beeindruckt von dem Buch. Schon der Titel "Lauf" ist sehr gut gewählt. Die Sprache ist mitreißend und dadurch, dass gleich zu Beginn des Buches der Absturz des Flugzeuges passiert, fiebert man der Geschichte um so mehr mit.
Dem Wechsel der Perspektiven bin ich sehr zugetan. So erfährt man viele Hintergrundinformationen, wie es zum Absturz kam, wer die Entführer wirklich sind usw. Man kann sich auch sehr gut in die Gefühle der einzelnen Charaktere hineinversetzten, das finde ich wichtig in einem Buch.
Ich finde das Buch wirklich klasse. Es ist spannend und mitreißend geschrieben und manchmal konnte ich es garnicht mehr aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht. Wirklich ein sehr empfehlenswertes Buch.
Ein amerikanisches Flugzeug wird mitten im kolumbianischen Urwald von Guerillas entführt. Doch nicht nur die Guerillas sind daran interessiert, die Geiseln wohlbehalten durch den Dschungel zu führen, um Geld von den USA zu erpressen. Wer sind die Amerikaner mit den Suchhunden, die auf der Suche nach der Biochemikerin Caldrige sind? Was hat das Verteidigungsministerium mit all dem zu tun? Der Leser taucht ein in die Welt der FPLC, Drogenbarone, Guerillas und den amerikanischen Geheimdiensten. Es geht um Hilfsbereitschaft, Freundschaftsdienste, Zuneigung, aber auch um Neid, Missgunst und Geldgier. Ein wirklich gelungener Thriller, der Spaß macht auf mehr. Ein gelungener Spannungsbogen über das ganze Buch hinweg und viele abwechlungsreiche und auffrischende Szenewechsel lassen das Lesen zu einem Abenteuer werden.
Emma Calridge sitzt in einem abstürzenden Flugzeug und geht im Sinkflug auf eine viel zu kurze Landepiste mitten im kolumbianischen Dschungel herunter und nur wenige überleben. Emma wird durch die anschließende Explosion etwas weiter vom Unfallort weggeschleudert und kann, nachdem sie wieder einigermaßen klar denken kann, erkennen, das die restlichen Überlebenden von einer Art Soldaten zusammengetrieben werden. Kurz bevor sie erneut ohnmächtig wird, kann sie noch eine SMS absetzten.
Währenddessen kämpft Emma sich durch den Dschungel und folgt dem Trupp und schafft es dabei, einen Mitarbeiter von der Drogenaufsichtsbehörde zu befreien. Gemeinsam ziehen sie weiter, als Sumnen, feststellt, das dass eigentliche Ziel nicht die vielen Passagiere mit Lösegeldforderungen sind, sondern Emma selbst. Sie beide werden zu gejagden. Spannend und sehr gut erzählt.
Die Spannung, die der Klappentext verspricht, hält das Buch auf jeden Fall. Auch wenn das Cover in diesem Fall sehr nichtssagend ist, so passt es doch hervorragend zur Geschichte.
Jamie Freveletti hat mit ihrem Debütroman einen spannenden Thriller mit Gänsehauteffekt auf den Markt geworfen.
Trotz der vielen politischen Aspekte, hat mich das Buch zu keiner Zeit gelangweilt - im Gegenteil - ich habe es kaum zur Seite legen können. Anders als man es in vielen anderen Romanen liest, legt die Autorin hier keinen Wert auf eine Romanze, sondern richtet das Augenmerk ausschließlich auf die Flugzeugentführung und die Verfolgungsjagd im Dschungel.
Auch wenn viele Szenen sehr überzogen wirkten, so hat mich dieser actionreiche Thriller trotzem absolut überzeugt. Von mir bekommt der Roman fünf Sterne und meine Empfehlung.
In dem Thriller Lauf wird eine Maschine die auf dem Weg von Miami nach Bogota war, zur Landung mitten in der kolumbianischen Bergregion gezwungen. An Bord der Maschine ist unter anderem die Chemikerin Emma Caldridge und Cameron Sumner der für die US Regierung an einem geheimen Projekt arbeitet. Emma und einige überlebende Passagiere kommen mit kleineren Verletzungen davon. Emma muß allerdings versteckt mit ansehen, wie die übrigen Passagiere von bewaffneten Kämpfern als Geiseln fortgebracht werden. Sie versucht über ihr Handy eine SMS zu verschicken, die von einem Satelliten aufgefangen und weitergeleitet wird. Nun kann die Rettungsaktion der Regierung anlaufen. Emma noch im Dickicht versteckt muß mit ansehen wie das Wrack in die Luft gesprengt wird. Ihr bleibt keine andere Wahl, als dem Trupp der Geiselnehmer zu folgen. Dabei kommt ihr, ihr Hobby das Laufen von Extremmarathons zu gute.
Auf dem Weg von Miami nach Bogota wir ein amerikanisches Flugzeug gezielt entführt und zum Absturz gebracht. Die Chemikerin und Ultramarathonläuferin Emma Caldridge überlebt leicht verletzt den Absturz. Doch sie findet sich im tiefsten Urwald wieder und versucht per Handy eine SMS an ihren Arbeitgeber zu senden. Die SMS wird von einem Sateliter aufgezeichnet und weitergeleitet. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.....In dem Buch wird über die Zustände in Bogota mit seinen Machtkämpfen, Drogenhandel erzählt. Die Geschichte ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Die Gegendbeschreibungen sind sehr bildlich und auch die Minenfelder sind anschaulich erzählt. Das Buch ist aufschlussreichm, man lernt die Guerillas kennen und der Dschungel kommt einem auch näher. Kein Buch für zart beseidete Leser, da es ziemlich hart hergeht. Trotzdem empfehlenswert.
Beim Erstlingswerk der Autorin Jamie Freveletti handelt es sich um eine spannende Mischung aus Abenteuerroman und Thriller. Durch ihre Vorgeschichte als Ultramarathonläuferin ist Emma Entbehrungen bis an die Schmerzgrenze gewöhnt und daher prädestiniert für die Rolle der Superheldin. Allerdings nimmt der Roman teilweise auch etwas unglaubwürdige Züge an, nämlich wenn Emma wie aus dem nichts immer die richtige Pflanze für jedes Wehwehchen bzw. das passende Gift zur Hand hat. Ihr Wissen als Biochemikerin ist ihr da zwar sicher von Nutzen, aber hier wird dem Zufall doch ein wenig nachgeholfen. Ebenso, wenn die mit Waffen völlig unerfahrene Protagonistin in rambomäßiger Manier ganze Banden von Guerillas in die Flucht schlägt.
Das bisschen zu viel Schwarz-Weißmalerei hindert jedoch nicht daran, mit dem Roman einige Stunden spannende Unterhaltung zu erleben.
Emma Caldridge ist Chemikerin, eine ziemlich gute sogar. Sie hat gerade ein Jahr persönlicher Hölle hinter sich, nach dem Tod ihres Verlobten. Jetzt ist sie auf dem Weg nach Bogota in Kolumbien, doch dort kommt sie nie an. Ihr Flugzeug, das entführt wurde, wird im kolumbianischen Dschungel zum Absturz gebracht. Nur rund 70 Passagiere überleben und Emma. Sie wurde aus dem Flugzeug geschleudert, ihr Glück, denn die Überlebenden werden von einer Gruppe Aufständischer in Empfang genommen, deren Anführer absolut gewissenlos mordet. Sie wissen nicht, dass Emma noch lebt und es sogar schafft eine SMS an ihren Chef zu schicken, die von der amerikanischen Regierung abgefangen werden kann. Sie teilt darin mit was geschehen ist.
J. Freveletti hat einen spannenden, gut durchstrukturierten Schreibstil, der den Leser von der ersten Seite an gefangen nimmt. Er beschreibt die Umgebung bildlich, die handelnden Personen werden gut beschrieben. Leider bleiben einige Gegebenheiten im Verborgenen und manche Charakterzüge sind nicht ganz nachvollziehbar. Das Buch gliedert sich in zwei Hauptteile. Zum einen Emmas Flucht durch den Dschungel und zum anderen die Hilfsaktion, die von Seiten der US-Regierung unternommen wird. Durch diesen Wechsel bleibt die Spannung erhalten und der Lesefluss wird aufgelockert. Was mich gestört hat, waren die vielen Zufälle, die das Buch für mich unglaubwürdig gemacht haben. Diese ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Trotzdem liest es sich gut, auch wenn alles ziemlich vorhersehbar ist.
Solider Thriller über einen Flugzeugabsturz mitten im kolumbianischen Dschungel.. Der Absturz wurde offensichtlich fingiert. Die Guerillas nehmen die Überlebenden als Geiseln. Eine junge Frau kann unbemerkt entkommen. Aber die Hintermänner sind genau hinter dieser Frau hinterher. Nun heißt es: lauf! Leider wird der Leser sehr lange im Unklaren gelassen warum Emma, eine Chemikerin und Hobby-Langstreckenläuferin so interessant für die Drahtzieher ist. Es geht primär um den Überlebenskampf im Dschungel. Und der ist ganz gut und eindringlich beschrieben. Die Charaktere sind auch gut gezeichnet.
Alles in allem OK.
Ich fand die Geschichte sehr spannend geschrieben. Von Anfang an kommt die Angst von Emma rüber, nicht in die Hand der Rebellen zu fallen. Immer wenn ich dachte es wird langweilig, dann kam eine neue Situation. Der Schluss wirkte etwas überdreht und an den Haaren herbeigezogen. Auch, daß Emma sich wohl in allen möglichen Dingen ausgekannt hat und dann noch dazu eine Extremsportlerin ist. Sie kam etwas als Übermensch rüber.
Die Autorin versteht es aber Spannung aufzubauen und zu halten und das bis zum Ende des Buches. Durch den einfachen Schreibstil ist das Buch flüssig zu lesen und die Kapitel sind auch nicht so übermäßig lang gehalten. Ich würde das Buch weiterempfehlen!
Ich war recht enttäuscht: man konnte deutlich merken, dass es sich um ein Erstlingswerk handelt. Der Roman las sich, als hätte die Autorin eine Checkliste der Schreibschule abgehakt: Heldin mit interessantem Hobby/Beruf (Langstreckenläuferin und Phytobiochemikerin), tragische Hintergrundgeschichte (Verlobter starb), gerät in Extremsituation (Flugzeugabsturz) und kämpft sich, natürlich höchst erfolgreich, durch den Dschungel und rettet nebenbei viele Leben und besiegt praktisch im Alleingang ein Drogenkartell und selbstverständlich verliebt sie sich neu. Die Geschichte wirkte in sich nicht glaubhaft, vor allem, da Emma als Heldin viel zu perfekt ist und kaum Ängste oder Zweifel empfindet. Obendrein wimmelt es von Logik- und Kontinuitätsfehlern. Der Schreibstil ist kurz, trocken und prägnant, aber aufgrund der oberflächlichen Darstellung der Charaktere kommt keine Spannung auf.
"Lauf" ist das Debüt der Autorin Jamie Freveletti. Ihr Stil ist gut und lässt sich flüssig lesen. Der Klappentext verspricht vieles, leider kann die Geschichte da nicht mithalten. Der Roman ist unterhaltsam, aber leider nur mäßig spannend. Schon nach kurzer Zeit merkt man als Leser, Emma weiß alles, kann alles und überlebt alles. Da bleibt die Spannung auf der Strecke. Die Hintergrundinformationen zu den einzelnen Charakteren sind eher spärlich, alles bleibt oberflächlich. Die Auflösung des Geheimisse kommt etwas zu kurz, im Gegensatz zum Rest des Thrillers.
Es könnte sein, dass sich die Autorin mit dem Schluss die Tür für weitere Thriller mit Emma offen gelassen hat. Allerdings muss ich die dann nicht mehr lesen. Es ist mir zu viel an den Haaren herbei gezogen und es fehlt die Tiefe. Schade, der Thriller hält nicht, was er verspricht.
Das Erstlingswerk von Jamie Freveletti ist spannungsreich und voller Wendungen. Sie schreibt mitreißend und dynamisch, so dass das Lesen viel Spaß macht. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die einzelnen Charaktere weniger plakativ und eindimensional angelegt worden wären. Besonders bei der Protagonistin fehlt mir die Emotionalität, so dass der Charakter relativ eindimensional bleibt. Caldrige ist für mich zu sehr "Superheldin", die in jeder Situation das richtige Mittel findet. Die Handlung ist schlüssig, allerdings manchmal etwas überkonstruiert.
Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und kann es auch ohne Skrupel all denen weiterempfehlen, die Lust am Lesen einer spannenden Story haben.
Freveletti steigt direkt in die Geschichte ein. Die Sprache ist flüssig und schnell lesbar. Der Plot ist jedoch sehr konstruiert und lebt von zufälligen und teils aberwitzigen Begebenheiten. Die Autorin versteht es kaum, den beschriebenen Charakteren Farbe und Tiefe zu verleihen. Die Bösen sind durchweg böse (und sehen böse aus), die Guten sind durchweg gut (und sind alle schön und schlau). Der Leser erfährt außerdem, dass nette Menschen aus anständigen Familien kommen und dass Kokabauern nicht nett sind.
Fazit: Wenig Spannung, konstruierte Handlung, stereotype Charaktere, kein anspruchsvoller Plot. 'Lauf' ist wie ein amerikanischer Actionfilm - ohne Tiefgang und mit der simplen Moral der Schwarz-Weiß-Denker.
Ein solider Thriller nach amerikanischen Maßstäben.
Eine Heldin, die mit allen Wassern gewaschen ist und keiner Gefahr trotzt. Die Autorin hat ein paar interessante Aspekte der Behandlung herzkranker und septisch infizierter Wunden mit eingeflochten, die theoretisch durchaus durchführbar sind. Die Idee, mit einem Spannungsbruch im Schienbein noch mehrere hundert Meilen (schnell) zu rennen, ist allerdings schon sehr „heldenhaft“. Für einen Debütroman aber durchaus gelungen und lesenswert.
Der Anfang zieht sich ziemlich hin und auch die Protagonisten werden, wie ich meine, nicht so sympathisch beschrieben. Es entsteht nicht wirklich ein Bezug zu Emma und fast hätte ich das Buch zur Seite gelegt. Erst in der Mitte wird es spannend. Die Beschreibungen des Dschungels und die Überlebensstrategie von Emma fesseln von da an dann doch noch und ich wollte wissen, ob sie es schafft.
Und dann ist da ja noch ihr Geheimnis, welches nach und nach gelüftet wird.
Ich habe das Buch gelesen und konnte es zum Teil nicht mehr aus der Hand legen, weil es so spannend war.
In dem Buch sind keine nennenswerten Längen vorhanden, es packt einen schnell, reißt einen mit in den Dschungel und lässt einen gerne auch mal über sehr unrealistische Stellen hinwegsehen. Denn die Spannung bleibt bis zum Schluss.
Die Chemikerin Emma, die auf dem Flug nach Bogota mit dem Flugzeug abstürzt, rettet sich zu Fuß durch den Dschungel.Na ja, wenn man über einige Passagen hinwegschaut, dann kann man das Buch als kurzweilge Lektüre recht schnell lesen. Leider wirkt manches etwas sehr konstruiert und unrealistisch. Aber als nettes spannendes Buch mal zwischendurch durchaus zu empfehlen. Schön und unkompliziert geschrieben, ist es recht schnell gelesen und für ein Erstlingswerk auch gar nicht so schlecht .
Dem Wechsel der Perspektiven bin ich sehr zugetan. So erfährt man viele Hintergrundinformationen, wie es zum Absturz kam, wer die Entführer wirklich sind usw. Man kann sich auch sehr gut in die Gefühle der einzelnen Charaktere hineinversetzten, das finde ich wichtig in einem Buch.
Ich finde das Buch wirklich klasse. Es ist spannend und mitreißend geschrieben und manchmal konnte ich es garnicht mehr aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht. Wirklich ein sehr empfehlenswertes Buch.
Währenddessen kämpft Emma sich durch den Dschungel und folgt dem Trupp und schafft es dabei, einen Mitarbeiter von der Drogenaufsichtsbehörde zu befreien. Gemeinsam ziehen sie weiter, als Sumnen, feststellt, das dass eigentliche Ziel nicht die vielen Passagiere mit Lösegeldforderungen sind, sondern Emma selbst. Sie beide werden zu gejagden. Spannend und sehr gut erzählt.
Jamie Freveletti hat mit ihrem Debütroman einen spannenden Thriller mit Gänsehauteffekt auf den Markt geworfen.
Trotz der vielen politischen Aspekte, hat mich das Buch zu keiner Zeit gelangweilt - im Gegenteil - ich habe es kaum zur Seite legen können. Anders als man es in vielen anderen Romanen liest, legt die Autorin hier keinen Wert auf eine Romanze, sondern richtet das Augenmerk ausschließlich auf die Flugzeugentführung und die Verfolgungsjagd im Dschungel.
Auch wenn viele Szenen sehr überzogen wirkten, so hat mich dieser actionreiche Thriller trotzem absolut überzeugt. Von mir bekommt der Roman fünf Sterne und meine Empfehlung.
Das bisschen zu viel Schwarz-Weißmalerei hindert jedoch nicht daran, mit dem Roman einige Stunden spannende Unterhaltung zu erleben.
Alles in allem OK.
Die Autorin versteht es aber Spannung aufzubauen und zu halten und das bis zum Ende des Buches. Durch den einfachen Schreibstil ist das Buch flüssig zu lesen und die Kapitel sind auch nicht so übermäßig lang gehalten. Ich würde das Buch weiterempfehlen!
Es könnte sein, dass sich die Autorin mit dem Schluss die Tür für weitere Thriller mit Emma offen gelassen hat. Allerdings muss ich die dann nicht mehr lesen. Es ist mir zu viel an den Haaren herbei gezogen und es fehlt die Tiefe. Schade, der Thriller hält nicht, was er verspricht.
Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und kann es auch ohne Skrupel all denen weiterempfehlen, die Lust am Lesen einer spannenden Story haben.
Fazit: Wenig Spannung, konstruierte Handlung, stereotype Charaktere, kein anspruchsvoller Plot. 'Lauf' ist wie ein amerikanischer Actionfilm - ohne Tiefgang und mit der simplen Moral der Schwarz-Weiß-Denker.
Eine Heldin, die mit allen Wassern gewaschen ist und keiner Gefahr trotzt. Die Autorin hat ein paar interessante Aspekte der Behandlung herzkranker und septisch infizierter Wunden mit eingeflochten, die theoretisch durchaus durchführbar sind. Die Idee, mit einem Spannungsbruch im Schienbein noch mehrere hundert Meilen (schnell) zu rennen, ist allerdings schon sehr „heldenhaft“. Für einen Debütroman aber durchaus gelungen und lesenswert.