Kundenkommentare zu: Wo die Zitronen blühen
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Wer sich für die moderne Mafia und ihre Methoden interessiert,sollte dieses Buch lesen. Krimifans kann ich davon nur abraten!
Mehr Schein als Sein wird aufgedeckt, wobei ihm die beste Freundin seiner toten Verlobten und deren plötzlich aus dem "Exil" aufgetauchten Vater tatkräftig unterstützen. Es kommen mehr Menschen zum Tode als geplant und der Mörder kann bis zum Schluss seine Tarnung bewahren.
Hochspannend und ein großer "la familia"-Roman.
"Wer dieses Buch zu lesen beginnt, wird nicht aufhören. Und wer zu Ende liest, wird es niemals vergessen!" Dieser kleine Zusatz auf dem Klappentext stimmt 100 %. Dem kann ich nur zustimmen, denn der Kriminalroman ist so spannend geschrieben, dass man liest von der ersten bis zur letzten Seite. Der Buchumschlag ist zwar angst einflössend, aber der Buchinhalt ist super geschrieben. Schon die Erzählung des Vorgehens des Francesco ist gut geschrieben, man hat das Gefühl, man nimmt an seinen Actionen teil. Das Buch ist einfach empfehlenswert und für Krimi-Fans ein Muss !
Francesco findet Sie ertränkt in der Badewanne ihres Hauses. Ermordet vermutlich von ihrem LIebhaber. In der Nacht in der Sie die Affäre beenden wollte, und Francesco alles zu beichten. Die Suche nach dem Mörder beginnt, und Francesco muß mit jedem Tag in dem immer neue Enthüllungen und Verstrickungen seines Vaters und der Contessa in dunkle Geschäfte erkennen, wie seine wohlgeordnete Welt mehr und mehr auseinander bricht. Wie sein Vater die ethnischen und moralischen Grundsätze sich skrupellos zurecht biegt, um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen, erschüttert Ihn zutiefst.
Die Geschichte liest sich flott und ohne übertriebenes Mitgefühl zeichnen die Autoren ein schonungsloses Sittengemälde der italienischen Gesellschaft
Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit „verschlungen“ und fand es sehr fesselnd und würde es jederzeit weiterempfehlen.
Überzeugt das Buch am Anfang noch durch sein rasantes Erzähltempo, lässt es nach der Ermordung Giovannas doch etwas nach, stellenweise hält einen nur noch der gut durchdachte Plot am Lesen! Auch die Figuren schaffen es leider nicht aus dem Schatten der Geschichte herauszutreten, sie verbleiben als Statisten im Hintergrund und treiben die Geschichte voran. Einzig Francesco, aus dessen Sicht man mitfiebert, durchlebt eine Innere Wandlung angesichts des Puzzels, das er zusammenfügt!
Die Geschichte ist durchaus gut durchdacht, allerdings beschränken sich die Autoren wirklich nur auf das nötigste. Ein wenig mehr hätte dem Buch sicherlich nicht geschadet, denn die meisten Charaktere bleiben recht oberflächlich. Das ist auch der große Minuspunkt des Buches.
Auch kann man sich recht schnell denken, wer hinter dem Mord an Giovanna stecken wird, nur die Beweggründe sind dann doch anders als man vielleicht denkt.
Ein paar mehr Eindrücke des Landes in dem die Zitronen so schön blühen hätte ich mir als Kontrast zu den düsteren Geschehnissen schon gewünscht.
Mein Resümee:
'Wo die Zitronen blühen' ist ein netter Zeitvertreib für graue Herbsttage, aber nicht mehr.
Empfehlung:
Wer sich für mafiöse Machenschaften, die Dynamik familiärer Beziehungen und Italien interessiert, dem sei 'Ehrenwerte Leute' von Giuseppe Fava empfohlen.
Nach der Obduktion kann man zweifelsfrei von einem Mord ausgehen. Doch wer hätte dazu ein Motiv?
Fakt ist, dass Giovanna ihrem Bräutigam noch ein großes Geheimnis beichten wollte. Doch warum es dabei ging, kann Francesco nur raten. Nur ihrer Freundin hat sie den mysteriösen Satz“ Ich bin zur Hure des Mannes geworden, der mein Leben zerstört hat“ anvertraut.
Carlotto und Videtta haben mich mit diesem atmosphärisch dicht geschriebenen Kriminalroman ( denn als Thriller würde ich ihn nicht bezeichnen) sehr beeindruckt Die kurze prägnante Schreibweise gefällt mir sehr gut, da sie keine überflüssigen Längen erzeugt, und so schnell auf den Punkt kommt.Kurzum, ein Buch das ich jederzeit empfehlen kann.
Ein kleines Dorf, zwei mächtige Familien, zwei rivalisierende junge Männer und eine tote Braut, das sorgt für jede Menge Zündstoff. Die beiden jungen Männer sind zwar Rivalen um Giovanna, aber bisher eigentlich keine Feinde, wird sich das nach Giovannas Tod ändern? Oder werden sie durch Giovannas gewaltsamen Tod zu Verbündeten?
Was für ein Geheimnis hatte Giovanna und was wollte sie Francesco so wichtiges mitteilen? Welche Rolle spielt Carla, was weiß sie?
Franscesco wird des Mordes an seiner Braut verdächtigt . Er ein Motiv und ein lückenhaftes Alibi, bis...
Der Schreibstil ist flüssig, aber die vielen, teils nur oberflächlich vorgestellten Personen machten es mir nicht ganz leicht, den Überblick zu behalten. Ich hätte mir in vielen Dingen mehr Tiefgang und mehr durchgängige Spannung gewünscht.
Ich habe das Buch in vielen kleinen Abschnitten gelesen und war ab und an kurz davor, es wegzulegen. Ich denke auch, dass der Inhalt mir nicht lange im Gedächtnis bleiben wird...
Leider anscheinend zu viel. Denn die eigendliche spannende Geschichte nämlich der Mord an der baldigen Ehefrau geriet immer mehr in den Hintergrund. Zwar war die Nebengeschichte auch ganz interessant, aber ich hätte mir mehr spannung erwartet.
Leider wird viel zu früh klar, wer hinter dem Mord steckt, also eine richtige Spannung wird viel zu früh genommen. Dafür kommen immer wieder neue Leute ins Spiel und irgendwan blickt man leider nicht mehr durch.
Keine Urlaubslektüre, kein spannender Krimi, sondern eher ein Buch über Korruption, Mafia und Müll ;-)
Mit Giovanna, der ermordeten Braut des Anwaltsohnes Francesco ist man schnell und rasant mitten im Geschehen.
Für meinen Geschmack ist allerdings zu früh absehbar, wer die Finger mit im Spiel hat.
Die bizzaren Gestalten im Dorf sind zwar ganz amüsant untergebracht, reichen mir aber nicht aus, um diesen Krimi wirklich gut zu finden.
Insgesamt fehlt mir einfach auch die Spannung und etwas mehr Tiefe.
Alles in allem ein Büchlein, das man schnell durch hat, aber genauso schnell auch wieder vergessen hat! Leider!
Schon nach dem ersten Drittel des Romans war mir klar, wer hier der Mörder sein muss und die Geschichte driftete immer mehr in Klischees ab. Wirkliche Spannung kam überhaupt nicht auf und die „Lösung“ des Falls wirkte auf mich so, als hätte man einfach etwas um den offensichtlichen Täter herumgesponnen, das einigermaßen zur Person und ihren eventuellen Beweggründen passt. Zwar ist es hier nicht die Camorra die Angst und Schrecken verbreitet, aber das ist auch schon der einzige Unterschied zu einem abgehalfterten Mafia-Roman. Auch die Figuren des Romans konnten bei mir keine großen Sympathien wecken.
Ich werde wohl in Zukunft darauf verzichten weitere Romane des Autoren-Duos zu lesen.