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Kundenkommentare zu: Das Geld war schmutzig
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Aufgrund des großen Polizeiaufkommens müssen die Ganoven die Beute in einer stillgelegten Kirche zurücklassen. Nick war unvorsichtig und wurde beim Zahlen mit einem der registrierten Scheinen erwischt und festgenommen, allerdings gelingt ihm die Flucht. Nun beginnt der große Wettlauf um die Beute. Gelingt es Parker, das Geld unbemerkt aus der Kirche zu schleusen? Was geschieht mit den Komplizen? Es entsteht der Eindruck, das keiner mehr so richtig teilen möchte, hinzu kommt, dass auch noch eine Kopfgeldjägerin und einige zwielichte Gestalten ebenfalls ordentlich absahnen wollen.
Nervenzerfetzende Spannung kommt nicht auf, was daran liegen mag, dass die Erzählweise eher nüchtern ist, auch die Morde geschehen mehr im Vorbeigehen. Wer bluttriefende Thriller mag, wird hier enttäuscht. Wenn man sich im Wust der handelnden Personen zurechtgefunden hat, liest sich dieser Krimi aber sehr unterhaltsam und flüssig bis zu seinem abrupten Ende. Wäre „Das Geld war schmutzig“ ein Film würde ich sagen: Szene, Schnitt und auf die nächste Szene wartet man vergeblich.
Mein Fazit:
Ein unblutiger Krimi aus ungewöhnlicher Sicht, der mich vom Stil her an alte Schwarz-Weiß-Filme in der Art von Edgar Wallace erinnert.
Es ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn man die ersten beiden Bände ebenfalls kennt, ansonsten fällt einem der Einstieg in die Geschichte etwas schwer, denn viel Zeit erhält man für dein Einstieg nicht, das Buch ist nämlich sehr kurz, die Handlung aufs Wesentliche beschränkt. Das ist auch der große Nachteil, denn wirklich viel Infos erhält der Leser nicht, die Charaktere bleiben allesamt recht oberflächlich. Spannung wird bedingt aufgebaut, ich hatte beim Lesen allerdings nicht so den Drang endlich zu erfahren wie die Geschichte ausgeht.
Auf jeden Fall war es mal etwas anderes die Geschichte aus der Sicht der Kriminellen zu erleben, auch wenn die Story an sich ja recht nüchtern und wenig spektakulär war.
"Das Geld war schmutzig" ist mein erster Parker Roman. Und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Endlich mal kein "Held" im ursprünglichen Sinn, sondern ein Verbrecher, zu dem man aber relativ schnell Sympathie aufbaut.
Das Buch ist in kleine Kapitel unterteilt und die Sätze sind flüssig geschrieben und relativ kurz gehalten. Ich fand das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend.
Das Buch behandelt nicht den Überfall, sondern die Probleme danach, wobei besonders das Geld im Vordergrund steht. Wenige Krimis zeigen die Komplikationen der Geldwäsche, der neuen Identitätsbeschaffung und das Umgehen mit dem wachsenden Druck. Leider wird nur all zu deutlich, dass unter Gaunern kein Vertrauen herrscht. Das Buch beinhaltet keine halsbrecherischen Verfolgungsjagden und keinen Showdown mit der Polizei. Im Gegenteil, die Staatsgewalt wird eher als inkompetent dargestellt. Das Ende kommt überraschend und ist als solches auch nicht wirklich erkennbar. Ich war mit dem Buchschluss unzufrieden. Nichts schien für mich geklärt zu sein.
Es ist bis zum Ende ziemlich spannend, wer das Geld bekommt. Das besondere ist hier wie ich finde, dass das Buch aus der Sicht des Täters geschrieben wurde und dass er sogar sehr symphatisch rüberkommt.
Das Buch konnte man schnell und in einem Rutsch durchlesen, auch die Charaktere wurden gut beschrieben. Allerdings hat meine anfängliche Euphorie ziemlich schnell nachgelassen, irgendwas hat mir gefehlt. Wahrscheinlich hätte etwas mehr Spannung dem Buch gutgetan, auch mehr Erklärungen für Neulinge im Parker Metier hätte ich mir gewünscht. Also eher ein Krimi der alten Schule.
Und doch schafft es Richard Stark, dass man sich beim Lesen dabei ertappt, Parker die Daumen zu drücken. Sich zu wünschen, dass er der Polizei abermals entkommen kann und er am Ende als Gewinner da steht.
Was mir hier jedoch fehlte, ist die Spannung.
Ich fand die Geschichte sehr durchschaubar und ohne wirkliche Spannungsbögen. Vielleicht ist diese Gemächlichkeit aber auch genau das Merkmal dieser Parker Krimis, die ohne Effekthascherei und spritzendes Blut auskommen.
Auch sind mir die Charaktere fremd u. gleichgültig geblieben. Interessant war es schon, einen Roman aus der Sicht der Gangster zu lesen, aber für einen liebenswerten Bankräuber war mir Parker dann doch zu brutal. Generell hat sich wieder meine Abneigung zu Roadmovies bestätigt.
Der Roman ließ sich flüssig lesen und hatte ein paar gute Momente, aber insgesamt nichts, was erinnerungswürdig wäre.
Positiv fand ich an dem Buch, dass es immer kurze Kapitel waren. Aber ansonsten fand ich das Buch furchtbar langweilig. Nach der Leseprobe hatte ich etwas mehr Spannung erwartet und mehr Action. Es war der erste Krimi aus der Parker-Reihe die ich gelesen habe, aber ich glaube nicht, dass ich noch weitere lesen werde!
Das Buch an sich lässt sich gut an. Der Schreibstil ist flüssig und für die erste Hälfte des Buches äußert interessant. Doch dann beginnt die Handlung zu springen. Auch wenn man der Handlung folgen kann wird es nervig. Die Handlung bleibt zwar bis zum Ende spannend ist aber doch vorhersehbar.
Die Geschichte an sich ist ganz gut, aber so wie es geschrieben ist zieht es sich teilweise wie Kaugummi.
Auch das Ende ist offen gehalten, da kann man sich viel zusammen reimen. Dachte, dass da jetzt noch was spannendes kommt, aber dem war nicht so. Wie die Polizisten an der Nase herumgeführt wurden, war ganz gut. Aber sonst war es eher langweilig.
Was aber super ist, ist das geriffelte Cover, das gefällt mir super.