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Kundenkommentare zu: Das Einstein-Mädchen

15 Kundenkommentare (Durchschnitt: 4 sehr gut)
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sehr gut
Tintenherz, Kiel, 01.07.2010
Dieses Buch handelt zum einen von dem 1. Jahrzehnt der modernen Psychiatrie. Dr. Martin Kirsch wird als gradliniger Arzt, der für seine Patienten kämpft und nicht am Wohl der Gesellschaft interessiert ist, dargestellt. Er vertritt seine radikalen Meinungen über diagnostische Unstimmigkeiten in der Psychiatrie.
Zum anderen werden wissenschaftliche Erkenntnisse von Albert Einstein erläutert und das Privatleben des Wissenschaftlers ausgeleuchtet.
Alles eingebunden in einer wundervollen Liebesgeschichte.
Dr. Kirsch und das Einstein-Mädchen werden vom Autor sympathisch beschrieben und man fiebert mit, wie die Geschichte der beiden Hauptprotagonisten weitergeht.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig geschrieben, so dass ich das Buch in kurzer Zeit durchgelesen habe.
Das Buch ist für mich ein etwas anspruchsvolles und angenehmes Lesevergnügen gewesen.
3 von 3

ausgezeichnet
Sandra H., Göttingen, 29.06.2010
Man findet sich in einem tristen Berlin wieder, in dem die Nazis langsam an die Macht kommen und die Menschen sich noch nicht einmal vom Ersten Weltkrieg erholt zu haben scheinen. Der Roman ist sehr gut recherchiert, bietet gut erklärte Einblicke in z.b. Einsteins Werke und sorgt dafür, dass man nach Beenden des Romans noch lange drüber nachdenkt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, was auch an der schönen Sprache lag. Zudem schafft der Autor es, verschiedene Handlungsttränge zu einem logischen Ganzen zusammenzubringen. Trotzdem bleibt es dem Leser selbst überlassen, seine ganz eigene Wahrheit über das "Einstein-Mädchen" herauszufinden. Mit Martin Kirsch wurde auf jeden Fall ein Hauptcharakter geschaffen, dessen Schicksal einen berührt und lange nicht mehr loslässt.
4 von 4

ausgezeichnet
W., Bad Berka, 02.07.2010
Es ist total spannend. Bin begeistert.
Ein interessantes Thema ganz klasse umgesetzt. Und er schreibt so gut lesbar.
Es hat großen Spaß gemacht, es zu lesen. Konnte zwischendurch kaum aufhören, um Pause zu machen.
Sehr gut recherchiert und für mich gut verständlich, was er da so schreibt (z.B. Psychologisches und die Einstein-Theorie).
Vielen Dank an Philip Sington dafür. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von ihm. ;0)))
6 von 7

gut
sternthaler75, hannover, 11.11.2010
Nach der Leseprobe hätte ich etwas anderes erwartet. Doch der Ablauf dieser Geschichte geht in eine unerwartete Richtung. Deutschland, Nazi-Regime, Erbkrankheiten, Bücherverbrennung sind da nur einige Stichworte, die den Weg vorgeben. Teilweise habe ich mich mit dem Lesen recht schwer getan, nicht unbedingt wegen der Wissenschaft, eher wegen der Langatmigkeit. Was mir gefehlt hat, sind Zeitangaben, um zu wissen, wo man gerade steht. Ansonsten hat es mir gut gefallen, auch vom Schreibstil, es ist auf jeden Fall mal etwas anderes.
1 von 1

gut
carola k., henstedt-ulzburg, 27.06.2010
Es ist eine leise Geschichte. Wir lernen hier Martin Kirsch kennen, oder? Auf jeden Fall begleiten wir ihn. Er interessiert sich sehr für das „Einstein-Mädchen“ und versucht herauszufinden was dem Mädchen passiert ist. Im Laufe der Geschichte wird ein Geheimnis nach dem anderen gelöst. Die Person Martin Kirsch wird sehr komplex dargestellt. Er wird von anderen Menschen völlig anders wahrgenommen und nicht verstanden. Aus dieser Situation heraus entstehen einige Mißverständnisse, die die Geschichte beeinflussen.
Die Geschichte von Marija ist sehr einfühlsam beschrieben. Albert Einstein, bzw. seine Familie spielen eine einschneidene Rolle in diesem Buch.
Es gibt etliche Handlungsstränge, die man verknüpfen muß. Ich habe aber es nicht bereut dies Buch gelesen zu haben. Und als Nachsatz: Man lernt viel über Albert Einstein und seine Arbeiten!
1 von 2

ausgezeichnet
sabatayn76, Deutschland, 26.07.2010
Philip Sington gelingt nicht nur eine realistische Beschreibung vom Berlin der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein hervorragender Abriss der psychiatrischen Behandlungs- und Forschungsmethoden der damaligen Zeit. Die Stimmung im Deutschland am Ende der Weimarer Republik und zu Beginn des Dritten Reiches wird sehr intensiv, glaubwürdig und realistisch beschrieben. Historisch bedeutsame Ereignisse werden perfekt in die Handlung des Romans eingebettet. Es ist unglaublich, dass der Autor erst 1962 geboren wurde und dass seine authentischen Beschreibungen 'nur' auf Fachwissen und nicht auf persönlichen Erfahrungen beruhen. Sehr beeindruckt hat mich auch die sehr gut verständliche Einführung in die Ideen Einsteins. Neben diesen Aspekten bietet Sington jedoch auch noch eine spannende Geschichte, die nie langweilig wird, stets fesselt und in sich sehr konsistent und schlüssig ist.

sehr gut
Kerstin Th., Zittau, 20.11.2010
Der Roman wird als historischer Thriller beworben, wobei mir die Bezeichnung Thriller etwas übertrieben scheint. Vielmehr handelt es sich um ein Familiendrama in historisch brisanter Zeit kurz vor der Machtübernahme durch Hitler. Ich habe mich durch das Buch gut unterhalten gefühlt. Die gekonnte Verschleierung der Tatsachen bis auf die letzten Seiten des Buches hält den Leser in Bann. Es werden einige schwierige Themen, wie die Syphilis-Erkrankung von Martin Kirsch, die menschenunwürdigen Experimente in der Psychiatrie bis hin zur Säuberungspolitik der Nazis mittels Euthanasie sowie auch die Judenverfolgung aufgegriffen. Wer einen anspruchsvollen Roman im historischen Gewand mit einer packenden Familiengeschichte sucht, dem kann ich das Buch rückhaltlos empfehlen. Reine Thriller-Leser werden eher enttäuscht sein.

gut
Scottie, Dresden, 16.06.2010
Zu Beginn trifft der Leser auf Alma, aus gut betuchten Elternhaus, die auf der Suche nach ihrem Verlobten Martin Kirsch ist. Dieser ist Mai 1933 spurlos verschwunden. Nichts deutet auf eine Gewalttat hin. 1932: Martin Kirsch, Arzt in einer Nervenheilanstalt, muss sich gegenüber eines Kollegen behaupten, der ohne sein Einverständnis Insulin-Schock-Therapien an seinen Patienten durchführt. Nach einem eigenmächtigen Abbruch eines solchen Experiments steht Kirsch der Kündigung nah. Zur gleichen Zeit wird eine Frau bewusstlos eingeliefert, die auch später an Amnesie leidet: Das Einstein-Mädchen, welches Martin zuvor schon getroffen hat und in welche er sich verliebt hat - dennoch weiß er nicht mehr von ihr als sie selbst: nichts. Er versucht ihre Erinnerungen zu reaktivieren, wobei er sich mehr und mehr in die mysteriöse Vergangenheit des Mädchens verstrickt.
0 von 1

gut
Silke G., Horhausen, 20.07.2010
Philip Sington hat einen schönen, ruhigen Roman geschaffen. Die Ermittlungen um das Einstein-Mädchen sind nur eine vordergründige Erzählung, wichtiger ist die Gefühlswelt der handelnden Personen. Diese wirken leider manchmal verwirrend, langatmig und zusammenhanglos. Erst zum Schluß klären sich die einzelnen Erzählstränge. Verwundert hat mich, dass der beginnende Nationalsozialismus nicht stärker zur Geltung kam. Wenn der Roman schon zu dieser Zeit spielt, hätte ich mir einen stärkeren geschichtlichen Hintergrund gewünscht. Dafür bekam man Einsteinstheorien lang und breit geschildert. Durch die Leseprobe hatte ich mir etwas ganz anderes vorgestellt und war stellenweise ziemlich enttäuscht über die fehlende Spannung. Mein Fazit: Kein Roman für zwischendurch. Man sollte das Buch an einem Stück lesen, da die Handlung ansonsten zu verwirrend wird.

gut
Stefanie K., Dresden, 24.07.2010
Für mich ist das Buch kein wirklicher Thriller, dazu ist es nicht durchgehend spannend genug und so dauerte es dann doch länger als erwartet, das Buch zu lesen. Außerdem bekommt man auf den ersten Seiten das Gefühl, dass Alma Siegel, eine Hauptrolle in diesem Buch spielt und überwiegend von ihrer Suche und aus ihrer Sicht berichtet wird.
Die geschichtlichen Hintergründe sind gut beschrieben, so dass der Kontext durchaus real wirkt. Auch die wissenschaftlichen Erklärungen sind verständlich und sehr interessant. Etwas enttäuscht war ich von der doch sehr negativen Darstellung des Albert Einstein, so ein großes Genie stellt man sich doch etwas freundlicher vor.
Insgesamt fand ich das Buch über lange Passagen hinweg etwas verwirrend, da der Psychiater Martin Kirsch anscheinend selbst Halluzinationen hat und man als Leser letztendlich gar nicht so genau weiß, was real war und was nicht.

sehr gut
Leseratte1, BW, 02.10.2010
Das Buchcover ist ansprechend, schon allein das grüne Auge, welches einen anschaut, ist interessant und lässt einen nicht mehr los, bevor man nicht wenigstens den Klappentext gelesen hat. Die Dicke des Buches ist genau richtig, die Story ist einfach super spannend und auch die Einstein-Theorien sind gut eingebaut. Jedoch die latainischen Wörter sind nicht immer einfach zu verstehen. Doch für die Übersetzung gibt es ja das Internet. Ein Buch, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Es ist eine gute Mischung zwischen Arztroman und Thriller. Das Buch ist sehr empfehlenswert.

gut
anyways, Greifswald, 08.02.2012
Ein recht interessanter Aspekt aus Einsteins Biographie die der Autor hier aufgreift. Tatsächlich ist erst weit nach Einsteins Tod bekannt geworden, dass er mit seiner ersten Frau noch ein weiteres Kind hatte, eine Tochter die vor der Eheschließung zu Welt kam. Genügend Material, gepaart mit dem bewegenden Leben Einsteins, der psychiatrischen Grauzone der damaligen Zeit und der beginnenden Naziherrschaft für eine interessante Auslegung der Einstein-Biographie.
Die Zerrissenheit des jungen Psychiaters und die Charakterzüge Einsteins sind dem Autor sehr gut gelungen, auch die Momentaufnahmen der politischen Spannung und Stimmung zu dieser Zeit sind sehr realistisch.

gut
sternthaler75, hannover, 05.08.2010
Nach einer Leseprobe hätte ich etwas anderes erwartet. Doch der Ablauf dieser Geschichte geht in eine unerwartete Richtung. Deutschland, Nazi-Regime, Erbkrankheiten, Bücherverbrennung sind da nur einige Stichworte, die den Weg vorgeben. Teilweise habe ich mich mit dem Lesen recht schwer getan, nicht unbedingt wegen der Wissenschaft, eher wegen der Langatmigkeit. Was mir gefehlt hat, sind Zeitangaben, um zu wissen, wo man gerade steht. Ansonsten hat es mir gut gefallen, auch vom Schreibstil, es ist auf jeden Fall mal etwas anderes.

gut
Steffi, Dresden, 11.07.2010
Für mich ist das Buch kein wirklicher Thriller, dazu ist es nicht durchgehend spannend genug und so dauerte es dann doch länger als erwartet, das Buch zu lesen. Außerdem bekommt man auf den ersten Seiten das Gefühl, dass Alma Siegel, die ihren Verlobten vermisst, eine Hauptrolle in diesem Buch spielt und überwiegend von ihrer Suche und aus ihrer Sicht berichtet wird.
Die geschichtlichen Hintergründe sind gut beschrieben, so dass der Kontext durchaus real wirkt. Auch die wissenschaftlichen Erklärungen sind verständlich und sehr interessant, obwohl Physik eher nicht mein Gebiet ist.
Insgesamt fand ich das Buch etwas verwirrend, da der Psychiater Martin Kirsch anscheinend selbst Halluzinationen hat und man als Leser letztendlich gar nicht so genau weiß, was real war und was nicht.
0 von 1

weniger gut
G., München, 05.06.2010
Eine slawische Frau wird am Fluss von zwei Jungen halbtot aufgefunden. Der behandelnden Arzt Dr. Kirsch verschwindet kurz darauf spurlos. Alma sucht sechs Monate danach immer noch nach ihrem Verlobten und geht täglich zur Polizeipräsidium wo Fotos von unbekannten Toten ausgestellt werden, erfolglos. Auch die Zeitungsartikeln aus der Bibliothek bringen keine neue Erkenntnisse. Was ist Dr. Kirsch zugestoßen? Wer war das Einstein-Mädchen?
Die Leseprobe ist durchaus gut geschrieben, doch ich bin nicht warm mit dem Stoff geworden. Vielleicht weil der Text zu kurz war und man nur flüchtig die Personen und den Fall geschildert bekommt. War es viel zu wenig um meine Neugier zu erwecken? oder sind Handlung und Beschreibungen zu schwammig um zu fesseln?
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Informationen zu diesem Artikel:
Das Einstein-Mädchen
Das Einstein-Mädchen, Philip Sington, Krimi & Thriller
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