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Kundenkommentare zu: Johannisbeersommer
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Der Roman ist einer Art moderner Briefroman, in der Gegenwart kommunizieren die Protagonisten über E-mails. Ungereimtheiten, die sich so auftun werden in Form von Briefen aus der Vergangenheit von Lilly und Val erklärt. An diesen Briefen befinden sich auch die Rezepte des Rezeptclubs, die sowohl klassisch amerikanisch als auch speziell an die Situation angepasst zum selber backen und kochen einladen. Als besonders gelungen empfand ich Perspektiv- und Stilwechsel während der Geschichte, so haben die Charaktere die Gelegenheit sich weiter zu entwickeln und zu erklären.
Aufgrund eines Streites zwischen Val und Lilly, dessen Grund im ersten Teil des Buches noch nicht ersichtlich ist, haben die beiden fast 26 Jahre keinen Kontakt mehr zueinander. Erst nach dem schmerzlichen Verlust ihrer Mutter, versucht Val wieder per E-Mail Kontakt zu Lilly aufzunehmen und bekommt auch sofort eine Antwort. Doch um diese Freundschaft wieder aufleben zu lassen, verlangt es von den beiden nicht nur jede Menge Geduld, sondern vor allem sehr viel Verständnis und Mut, die Vergangenheit zu bewältigen.
Im Prinzip von der Idee her sehr modern und ins Zeitgeschehen passend, aber leider fand ich es merkwürdig und konnte mich an diesen Schreibstil nicht gewöhnen.
3 Sterne vergebe ich gerne, aber mehr ist meiner Meinung nach nicht drin!
Die letztendliche Botschaft ist auf jeden Fall angekommen: Wahre Freundschaft kann einiges aushalten, wenn man ehrlich zueinander ist, aber es geht nicht von allein. Jeder muß etwas dazu beitragen, damit sie beständig bleibt.
Lilly und Val sind Freundinnen, so verschieden beiden auch sein mögen, Lilly, sehr selbstbewusst, rebelliert gegen Ihre Eltern, setzt Ihren eigenen Kopf durch, Valerie, eher schüchtern, nimmt vieles als gegeben hin. Sie teilen sich ihre Ängste und ihre Sorgen, ihre Freuden und ihre Leiden, reden über Gott und die Welt miteinander. Sie reden und sie schreiben Briefe, über Tage, Wochen, Monate und Jahre schreiben sich die beiden alles von der Seele, insbesondere über ihre Eltern.
Eine Geschichte fast nur allein aus Briefen zu erzählen, ist eher etwas ungewöhnlich, erzählt jedoch sehr tiefgründig und persönlich die Geschichte einer Freundschaft und über Vertrauen.
Die letztendliche Botschaft ist auf jeden Fall angekommen: Wahre Freundschaft kann einiges aushalten, wenn man ehrlich zueinander ist, aber es geht nicht von allein. Jeder muß etwas dazu beitragen, damit sie beständig bleibt.
Das Cover ist auch sehr schön sommerlich und passt super gut, wäre ein Buch gewesen was mich in der Buchhandlung anspricht, worauf man schaut.
Alles in allem ein sehr gelungenes super schönes Buch!!!
Jetzt aber zum Buch selbst: es liest sich schnell und leicht und man mag es nicht aus der Hand legen. Die Geschichte der Freundschaft zweier Mädchen/Frauen über ein halbes Leben hinweg. Der Schluss ist nicht wirklich überraschend, aber ich habe es gern gelesen.