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Kundenkommentare zu: Johannisbeersommer

11 Kundenkommentare (Durchschnitt: 4 sehr gut)
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sehr gut
S. M., neuendettelsau, 02.08.2010
Lilly und Valerie, das sind zwei Frauen wie Tag und Nacht. Doch trotz aller Differenzen versuchen sie sich nach vielen Jahren wieder zusammenzuraufen. Allerdings scheint sie der neue Kontakt nur weiter voneinander zu entfernen und endgültig alle Gefühle zwischen den beiden zu kappen.
Der Roman ist einer Art moderner Briefroman, in der Gegenwart kommunizieren die Protagonisten über E-mails. Ungereimtheiten, die sich so auftun werden in Form von Briefen aus der Vergangenheit von Lilly und Val erklärt. An diesen Briefen befinden sich auch die Rezepte des Rezeptclubs, die sowohl klassisch amerikanisch als auch speziell an die Situation angepasst zum selber backen und kochen einladen. Als besonders gelungen empfand ich Perspektiv- und Stilwechsel während der Geschichte, so haben die Charaktere die Gelegenheit sich weiter zu entwickeln und zu erklären.
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sehr gut
Silke G., Horhausen, 05.07.2010
A. Israel und N. Garfinkel erzählen diese Geschichte ausschließlich durch den Briefverkehr der beiden Mädchen. Anfangs eher kindlich, doch mit dem Älterwerden, ändert sich auch der Schreibstil. Er wird älter und handelt nicht mehr nur von Nichtigkeiten, die uns als Kindern jedoch wichtig erscheinen. Auch die Rezepte werden umfangreicher und wachsen mit den beiden mit. Erst zum Schluß hin wechselt der Stil in einen "normalen" Roman-Stil. Durch die Brief erhält der Leser einen sehr privaten Einblick in die Charaktere von Lilly und Val. Es wirkt aber nicht aufdringlich und voyeuristisch, sondern einfach schön. Man darf an dem Leben der beiden teilhaben, leidet, lacht und freut sich mit ihnen. Auch die Nebencharaktere wie die Eltern und der engere Freundeskreis der beiden kommt nicht zu kurz.

sehr gut
Sabrina W., Herzlake, 16.07.2010
Val und Lilly gründen als Kinder einen Rezeptclub. Sie schreiben sich Briefe und tauschen hierin ihre neuesten Geheimnisse und auch ihre Lieblingsrezepte aus. Im Laufe des Buches kann der Leser dann die Entwicklung der beiden Mädchen zu heranwachsenden Frauen verfolgen...sie haben erste Verabredungen, machen ihren Schulabschluss, ziehen von zu Hause aus und gehen aufs College.
Aufgrund eines Streites zwischen Val und Lilly, dessen Grund im ersten Teil des Buches noch nicht ersichtlich ist, haben die beiden fast 26 Jahre keinen Kontakt mehr zueinander. Erst nach dem schmerzlichen Verlust ihrer Mutter, versucht Val wieder per E-Mail Kontakt zu Lilly aufzunehmen und bekommt auch sofort eine Antwort. Doch um diese Freundschaft wieder aufleben zu lassen, verlangt es von den beiden nicht nur jede Menge Geduld, sondern vor allem sehr viel Verständnis und Mut, die Vergangenheit zu bewältigen.

ausgezeichnet
Andrea S., Marl, 20.06.2010
Dieses Buch ist in jeglicher Hinsicht ein ganz besonderes Buch. Ein Großteil ist in Form von Briefen bzw. E-Mails geschrieben. Die jeweils eingeführten Rezpte machen das Lesen zu einem außergewöhnlichen Genuss. Sätze wie: "Unsere Mütter sind nicht mehr da, meine ist zu Staub geworden, deine hat sich verdünnisiert" oder "Ich versuch das alles auf die Reihe zu kriegen, auch wenn es ein bisschen so ist, als wolle man den Mond mit einem Lasso einfangen" prägen den Schreibstil der beiden Autorinnen. Einfühlsam werden die Charaktere der beiden Protagonistinnen entwickelt, in jede kann man sich hineinversetzen. Es ist ein Buch über Freundschaft, dass aufzeigt, dass einem Freundschaft nicht einfach so geschenkt wird, dass man sich Freundschaft immer wieder erarbeiten muss.

ausgezeichnet
Marianne E., Frankfurt am Main, 24.08.2010
Johannisbeersommer ist nicht nur eine Sommerlektüre, sondern ein tiefergehender Roman um die Geschichte der Freundschaft zweier Frauen. Die nicht alltägliche Erzählform in Email-Form trifft genau den Zahn der Zeit. Ein schönes Buch, das genau die Erfahrungen beschreibt, die um die 45- bis 50jährige erleben: Freundschaften aus Kindertagen gehen plötzlich kaputt, da unüberwindbare Diskrepanzen entstehen, Freundschaften oder Bekanntschaften aus Schulzeiten entstehen wieder neu, weil man sich aufgrund unterschiedlicher Anlässe wieder trifft. Auch spielt der Tod zunehmend eine Rolle - die eigenen Eltern werden alt, krank und sterben... Insgesamt denkt man mehr über das Leben nach und besinnt sich manchmal auch auf alte Freunde.

gut
Mel,E, Leopoldshöhe, 21.01.2012
Eine echte Sommerlektüre haben wir hier in Andrea Israel und Nancy Garfinkels "Johannisbeersommer!" Leicht zu Lesen und ohne besonderen Tiefgang, zumindest nicht in meinen Augen. Ich muss gestehen ein klein wenig gelangweilt habe ich mich auch ein bißchen und manches Mal überlegt, ob ich das Buch nicht zur Seite legen sollte. Für den einen mag es eine besondere Lektüre sein, einfach schon, da es Briefe oder E-Mails sind, die hin und hergeschickt werden und das wird sicherlich nicht jedermanns Geschmack sein oder gerade deshalb interessant. Meins war es eindeutig nicht! Die Rezepte fand ich schon irgendwie witzig, da sie einfach immer zum Thema passten
Im Prinzip von der Idee her sehr modern und ins Zeitgeschehen passend, aber leider fand ich es merkwürdig und konnte mich an diesen Schreibstil nicht gewöhnen.
3 Sterne vergebe ich gerne, aber mehr ist meiner Meinung nach nicht drin!

gut
sternthaler75, hannover, 14.11.2010
Eine durchaus schöne Idee, fast den gesamten Inhalt in Brief und später in Email-Form zu gestalten. Lediglich im letzten Drittel wird teilweise darauf verzichtet. Und immer wieder gibt es dazu Rezeptideen, die man gerne mal ausprobieren möchte. Doch leider fand ich das Lesen diesmal sehr anstrengend, durch den ständigen Wechsel von Lilly und Val war es für mich schnell unübersichtlich. Das lag aber nicht am Schreibstil ansich, sondern einfach an der Gestaltung. Würde man die Rezepte weggelassen, hätte sich gerade noch etwas mehr als die Hälfte des Buches mit dem eigentlichen Thema beschäftigt.

Die letztendliche Botschaft ist auf jeden Fall angekommen: Wahre Freundschaft kann einiges aushalten, wenn man ehrlich zueinander ist, aber es geht nicht von allein. Jeder muß etwas dazu beitragen, damit sie beständig bleibt.

gut
Diana B., Ringleben, 27.06.2010
Der Roman „Johannisbeersommer“ der beiden US-amerikanischen Schriftstellerinnen Andrea Israel und Nancy Garfinkel handelt von einer Freundschaft, die abrupt endete und deren Neubeginn.

Lilly und Val sind Freundinnen, so verschieden beiden auch sein mögen, Lilly, sehr selbstbewusst, rebelliert gegen Ihre Eltern, setzt Ihren eigenen Kopf durch, Valerie, eher schüchtern, nimmt vieles als gegeben hin. Sie teilen sich ihre Ängste und ihre Sorgen, ihre Freuden und ihre Leiden, reden über Gott und die Welt miteinander. Sie reden und sie schreiben Briefe, über Tage, Wochen, Monate und Jahre schreiben sich die beiden alles von der Seele, insbesondere über ihre Eltern.

Eine Geschichte fast nur allein aus Briefen zu erzählen, ist eher etwas ungewöhnlich, erzählt jedoch sehr tiefgründig und persönlich die Geschichte einer Freundschaft und über Vertrauen.

gut
sternthaler75, hannover, 05.08.2010
Eine durchaus schöne Idee, fast den gesamten Inhalt in Brief und später in Email-Form zu gestalten. Lediglich im letzten Drittel wird teilweise darauf verzichtet. Und immer wieder gibt es dazu Rezeptideen, die man gerne mal ausprobieren möchte. Doch leider fand ich das Lesen diesmal sehr anstrengend, durch den ständigen Wechsel von Lilly und Val war es für mich schnell unübersichtlich. Das lag aber nicht am Schreibstil ansich, sondern einfach an der Gestaltung. Würde man die Rezepte weggelassen, hätte sich gerade noch etwas mehr als die Hälfte des Buches mit dem eigentlichen Thema beschäftigt.
Die letztendliche Botschaft ist auf jeden Fall angekommen: Wahre Freundschaft kann einiges aushalten, wenn man ehrlich zueinander ist, aber es geht nicht von allein. Jeder muß etwas dazu beitragen, damit sie beständig bleibt.

sehr gut
Vanessa L., Hildesheim, 12.12.2010
Es ist ein sehr schön geschriebenes Buch was man in eins weglesen kann und man sich freut wie es weitergeht, wenn man es mal aus der Hand nimmt. Einige Rezepte sind sehr schön andere wiederum braucht kein Mensch aber ich finde es ist eine super tolle Idee. Man hat richtig Spaß dieses Buch zu lesen und ist ein muss für jeden der Bücher im Briefformat gerne liest.
Das Cover ist auch sehr schön sommerlich und passt super gut, wäre ein Buch gewesen was mich in der Buchhandlung anspricht, worauf man schaut.
Alles in allem ein sehr gelungenes super schönes Buch!!!

sehr gut
Susie, Merseburg, 14.12.2010
Nur mal vorab: ich habe keine Ahnung, warum der deutsche Titel dieses Buches "Johannisbeersommer" ist. Weder spielen Johannisbeeren eine Rolle (außer vielleicht in irgendeinem Rezept), noch ist ein besonderer Sommer oder der Sommer als Jahreszeit überhaupt besonders herausgehoben - so what?
Jetzt aber zum Buch selbst: es liest sich schnell und leicht und man mag es nicht aus der Hand legen. Die Geschichte der Freundschaft zweier Mädchen/Frauen über ein halbes Leben hinweg. Der Schluss ist nicht wirklich überraschend, aber ich habe es gern gelesen.
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Informationen zu diesem Artikel:
Johannisbeersommer
Johannisbeersommer, Andrea Israel, Nancy Garfinkel, Unterhaltungsliteratur
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Best. Nr. 24254713

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