Alien Eroticon

Erotische SF

Nina Casement
Alvar Borgan
S. Pomej
Christoph Grimm
Florian Krenn
Leo Liselotte Wehler
Carolin Lüders
S

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Verliebt in ein Alien?

Wenn in fernen Galaxien Vertreter verschiedener Spezies in gegenseitiger Leidenschaft entbrennen, überwindet die Liebe dann wirklich alle Hindernisse und Konventionen?
Wie ohne gemeinsame Sprache leidenschaftliche...

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Kommentar zu "Alien Eroticon"

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    Die Buchlilie, 31.07.2019

    Cover:

    Im Zentrum des Covers ist ein weibliches, bläulich-rotes Alien in fast schon mystischer Pose zu sehen, während sich hintergründig in warmen Orange-Tönen die Skyline einer futuristischen Stadt in die Höhe erhebt. Der Haupttitel als auch der Name des Herausgebers befinden sich jeweils oben und unten im Vordergrund. Meiner Meinung nach ist dieses Cover ästhetisch ausgesprochen gut gelungen, auch weil es beim Betrachter die Ahnung von etwas Geheimnisvollen hinterlässt, das sich zwischen diesen Seiten offenbart.


    Meine Meinung:

    „Als ich schließlich ohne Kleidung vor ihr stand, prickelte meine Haut, als ob ihre Blicke, die über mich glitten, mich tatsächlich berührten. Empfand sie Faszination? Überraschung? Erschütterung ob meiner Hässlichkeit?“ (Alien Eroticon, „Coleo“, S. 83)

    Lust, Liebe und Leidenschaft – dieses Triplett stellt nicht von ungefähr das Erfolgsrezept zahlreicher Geschichten und Filme dar. Als Teil unserer Natur sind jene Gefühle und ihre Folgen ein Quell zeitloser Faszination. In „Alien Eroticon“ überschreiten 15 Autoren äußerst facettenreich die Grenzen unserer Welt, um sich der intergalaktischen Liebe anzunehmen, die nicht minder faszinierend ist, wie ich feststellen durfte. Wer befürchtet, der Inhalt der Kurzgeschichten könnte abstoßend und eklig sein, den kann ich getrost beruhigen. Zum einen ist der Einstieg mit „Auf den Schwingen der Sternenfrau“ sehr schonend gewählt, zum anderen lässt man jegliche Vorbehalte mit jedem Abenteuer weiter hinter sich. Es ist schon interessant, an sich selbst zu beobachten, wie aufgeschlossen man sich plötzlich allein gegenüber insektoiden Wesen gibt. Zudem ist Sex hier nicht (immer) gleich Sex. So manches Mal wählen die Autoren andere Schwerpunktthemen, die nach dem Sinn allen Lebens fragen oder unterhalten mit unerwarteten Wendungen und einer ordentlichen Portion Humor. Deshalb stellt diese Anthologie für mich auch eine der besten dar, die ich bislang gelesen habe!

    Meine persönlichen Highlights sind definitiv „Coleo“ von Nadine Muriel, „Neues Leben“ von Carolin Lüders und „Die Phase“ von Christoph Grimm. „Coleo“, weil es die eigene Wahrnehmung auf eine zunächst befremdlich erscheinende Spezies verändert und darüber hinaus mit einem dramatischen Einschnitt punktet. „Neues Leben“ dagegen verzauberte mich allein deshalb, weil ich über solch eine Kultur und komplizierte Fortpflanzungsmethode noch nichts Vergleichbares gelesen habe. Wie gern hätte ich mehr über A, B und die Arbeiterin erfahren! Und „Die Phase“? Das Setting ist zwar auf der Erde angesiedelt, doch die außerirdischen Venzuri haben natürlich ihre ganz eigene physische Veranlagung. Das darf auch Katja feststellen, die mit Nevoon eine Beziehung eingeht. Tatsächlich musste ich am Ende der Geschichte ob des Plottwists erst einmal herzlich lachen.

    Doch auch die übrigen Geschichten haben ihren eigenen Charme. Alvar Borgans erwähnte „Sternenfrau“-Erzählung z. B. gefällt aufgrund des Schauers, den sie einen den Rücken herunterjagt, während Anastasiya Marias „Aar“ mit ihrer philosophisch anmutenden Thematik überzeugt. Und „Der Verbindung“ von Maximilian R. Herzig sticht aufgrund einer gänzlich anderen amourösen Beziehung aus der Menge. Einzig Florian Krenns „Amorphobilie“ ließ mich dann doch schütteln, obwohl ich seine Handlung gut durchdacht finde. Entsetzen und Abscheu kam ich dennoch nicht umhin zu unterdrücken. Das war aber auch die Ausnahme.

    Daher wird in der gebotenen Auswahl der Geschichten sicher jeder für sich fündig. Hier hat der Herausgeber definitiv eine hervorragende Wahl getroffen! Das selbe gilt für die Illustrationen, die einen jedes Mal den Einstieg in ein neues Abenteuer versüßen.


    Fazit:

    Erotische Vielfalt, Humor und Tiefgründigkeit treffen hier auf einen Appell für mehr Empathie und Toleranz, aber auch Wachsamkeit. Eine der besten Anthologien, die ich bislang gelesen habe! Ich vergebe fünf Sterne.

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    janein

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