Als die Träume in den Himmel stiegen, Laura McVeigh

Als die Träume in den Himmel stiegen

Roman

Laura McVeigh

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4Sterne
36 Kommentare
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Der große Roman über die Flucht eines Mädchens aus Afghanistan

"Es gibt Reisen, die wir niemals unternehmen wollten. Und dennoch treten wir sie an, weil es der einzige Weg ist, um zu überleben. Dies ist meine Reise."

Samar muss mit ihrer...

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Kommentare zu "Als die Träume in den Himmel stiegen"

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  • 5 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Alexa, 31.08.2017

    Samar lebt mit ihrer grossen Familie glücklich in Kabul, einem gelben Haus mit einem wunderschönen Garten.
    Die Sowjets haben sie mit ihrem Krieg überstanden doch die neue Macht, die um sich greift, die Taliban...diese scheinen sie nicht so leicht hinnehmen zu können.
    In den Bergen bei den Grosseltern des Vaters findet die Familie von Samar ein neues, einfaches aber schönes Leben.
    Doch auch hier erreicht sie irgendwann der lange Arm der Taliban und das Dorf spaltet sich in zwei Lager...zum Schrecken der Familie gerät der Bruder Javad in den Glaubenskreis der Taliban und wird immer extremer.... und Samar wird gezwungen eine Reise zu beginnen...eine Reise die sie sich so nie vorgestellt hatte und wo sie nicht weiss wo sie ein neues Leben beginnen wird...

    Ein Buch welches mich wahrlich sprachlos, fassungslos und traurig zurückgelassen hat.
    Ein Buch welches man, in meinen Augen, zurecht mit "Drachenläufer" von Khaled Hosseinis vergleichen kann.
    Der Schreibstil ist flüssig, angenehm und nimmt mich als Leser sofort mit auf eine unfassbare Reise.
    Die grosse Familie von Samar, ihr Leben in Kabul, das Erleben der Taliban, die Flucht zu den Grosseltern ist allesamt sehr gut umgesetzt, lebendig und facettenreich beschrieben und lässt mich als Leser mitfühlen, mithoffen, manchmal auch verzweifeln.
    Der Beginn zum Buch war etwas holprig und fing auch sehr hoffnungsvoll und schön an, bis Samar anfing ihre Geschichte aufzuschreiben und somit dem Leser die Wahrheit über ihr Leben präsentiert.
    Ein Leben welches einfach aber schön hätte werden können im Schoss der grossen Familie.
    Und umso mehr Abgründe sich aufmachten umso mehr musste ich als Leser schlucken und das ein oder andere Mal das Buch kurz zur Seite legen, denn wieviel Schmerz und Leid kann eine junge Kinderseele ertragen?
    Und auch wenn dies "nur" eine Geschichte sein mag, für mich enthält dieses Buch unheimlich viel Gefühl, Realität und Wahrheit, denn jeder der regelmässig die Nachrichten verfolgt kann sich sehr gut ein eigenes Bild von den beschriebenen Orten/Umständen von Samar machen.
    Ein Buch welches kein Happy End aufweisen wird, damit muss man als Leser leben, auf der anderen Seite wäre es, in meinen Augen, unrealistisch gewesen ein Happy End auf diese Geschichte zu schreiben.
    Für Leser die der Realität durch Samars Blick in die Augen schauen können, die nach dem Buch verstehen werden warum ein Happy End nicht so passend gewesen wäre- für die ist es auf jeden Fall ein sehr intensives Leseerlebnis.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nicole L., 27.07.2017

    Am Anfang war ich sehr neugierig und freute mich das Buch zu lesen. Nach einigen Seiten kam ich dann mit den ganzen Personen durcheinander. Die ganzen Geschwister, deren außergewöhnlichen Namen , dann wird der Vater - Baba genannt und die Mutter - Madar. Also es viel mir schwer in den 2 Teil rein zukommen und ich zählte die Seiten wann ein Kapitel beendet wurde. Dieses legte sich jedoch von Seite zu Seite immer mehr und ich gewöhnte mich dran. Der Schreibstyl der Autorin ist flüssig und schnell. Nach 5 Tagen hatte ich das Buch durch, denn von Kapitel zu Kapitle fesselte mich es immer mehr.

    Samar muss in ihren jungen Jahren schon einiges miterleben. Sie erzählt ihre Geschichte. Die Geschichte vom verlassen der Heimat und des gelben Hauses, Kennenlernen der Großeltern, der bevorstehenden Reise/der nächsten Flucht, die spürbaren macht der Talibanen, Veränderungen,...

    In den Buch geschehen so viele Dinge, so viele male wurde man Verunsichert, getrauert, man war voller Hoffnung. Bis zu letzt !

    Samars Reise beginnt im Zug, wo alle Familienmitglieder beisammen sind und voller vorfreunde auf ihre neue Heimat in Moskau sind.

    Und dann ...

    ...war nichts mehr so wie es zu scheinen mag.



    Nach vielen weiteren Kapiteln, kam ein Schock Moment und nichts war so wie es mal war ! BOOM - alles war wieder auf Anfang. Die Puzzle teile mussten neu gelegt werden. Dieser Moment des Buches- diese riesige/unglaubliche Wendung begleitet einen bis zur letzten Seite des Buches und noch weiter. Wie oft ich daran dachte und mir die Bilder ausmalte. es ist Fakt- das es Real ist. In der anderen Welt herrscht dieser Jahre lange Krieg. Keiner möchte so einen erleben. Nicht der sein können den man sein mag. Vorschriften halten die dumm sind. Ja dumm. Warum dürfen Mädchen nicht in die Schule und sollen zu Hause bleiben ? Sich in einer Burka verstecken obwohl sie ihre Schönheit zeigen dürfen, ....

    Bis zum Schluss hoffte man. Es gab so viele Fragen, die beantwortet werden mussten. Man bangte um Samar und deren Familie... Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

    Leider hatte mich nur das Ende etwas enttäuscht. Es blieben Fragen offen, dies betraf viele Jahre vor Samars Geburt und die Gegenwart / Zukunft Samars. Dazu male ich mir selber ein Happy End aus- sie verdient es.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    LadyIceTea, 07.08.2017

    Eine ungemütliche Reise

    Samar ist auf einer Reise. Einer Reise mit der transsibirischen Eisenbahn. Sie reist mit ihrer Familie hin und her, denn es gibt kein Ziel. Mit dabei ist der Zugbegleiter Napoleon und gemeinsam mit ihm durchlebt sie ihre Vergangenheit erneut. Die Flucht aus Kabul in ein kleines Bergdorf, ein Unglück und ihre Flucht aus dem Lager, bis hin zu ihrer Reise in Richtung Eisenbahn um so etwas wie Heimat zu finden.

    „Als die Träume in den Himmel stiegen“ von Laura McVeigh hat mich einige Male wirklich überrascht und sprachlos zurückgelassen.
    Ich wusste nicht, was ich von diesem Buch erwarten sollte, da das Thema Afghanistan und Taliban neu für mich ist. Ich wusste nicht, ob mich eine Kriegs- oder eine Familiengeschichte erwartet.
    Irgendwie war diese Geschichte beides aber auch beides nicht. Wir erleben das Buch als eine Erzählung, die Samar in ihre Notizbücher schreibt. So erleben wir, was ihr zugestoßen ist und auch ihr Familienleben. Doch wir erfahren zu wenig über den Krieg, als dass es ein Kriegsroman ist und irgendwie ist es auch kein richtiger Familienroman.
    Es ist eben Samars Geschichte, die oft Wendungen nimmt, die ich niemals erwartet hätte und die mich jedes Mal irgendwie erschreckt haben.
    Mein einziges Manko an der Geschichte ist, das fehlende Gefühl. Samar hat oft sehr distanziert von den Ereignissen gesprochen und vieles ging Schlag auf Schlag, so dass mir die Tiefe ihrer Erzählungen gefehlt hat.
    Trotzdem hat mich das Buch abgeholt und mitgenommen in eine unbequeme Welt, die ich hoffentlich niemals erleben werde.

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    janein
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