Altenstein

Roman

Julie von Kessel

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Eine Familiengeschichte. Ein Stück deutsche Zeitgeschichte.
1945 ist das Leben in Ostpreußen zu Ende. Agnes von Kolberg hat ihren Mann verloren, zwei Güter, aber nicht ihren pragmatischen Lebensmut. Sie beginnt mit ihren zehn Kindern im Westen...

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Kommentare zu "Altenstein"

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  • 3 Sterne

    friederickes Bücherblog, 10.05.2017

    Als eBook bewertet

    Eine herausfordernde Familiengeschichte

    Das Cover:

    Das Cover zeigt eine Blüte, die ihre Blätter verliert. Ein einladendes Motiv, das mit dem Klappentext gut harmoniert. Den tieferen Sinn versteht man, wenn man das Buch gelesen hat.


    Die Geschichte:

    Die Autorin erzählt die Geschichte der adeligen Familie Kolberg, die ein Gut in Ostpreußen und ein weiteres in Brandenburg hatte. Beide verliert sie nach dem Krieg.
    Nach der Wiedervereinigung wird in Teilen der Familie überlegt, das Gut in Brandenburg wiederzubekommen, aber im Leben der Familie ist zu vieles passiert. Zunächst war da die Flucht aus Ostpreußen, die nur am Rande der Erzählung eine Rolle spielt. Dann findet die Familie Unterschlupf bei Verwandten, um irgendwann in Bonn sesshaft zu werden. Agnes von Kolberg, die Witwe, führt ein strenges Regiment nach den Regeln des Adels, die in Zeiten der Armut allerdings eine Herausforderung sind.
    Außerdem geht es um ihre Kinder, die in diesem Buch auf ihrem zum Teil schwierigen Lebensweg begleitet werden. Vieles wird vor allem aus der Sicht von Konrad, des Jüngsten, betrachtet, der es im Leben überhaupt nicht leicht hatte.
    Das Buch deckt die Zeitspanne von 1943 bis 2005 ab.


    Meine Meinung:

    Das Buch ist nicht ganz leicht zu lesen. Die vielen Figuren haben manchmal zusätzlich einen Spitznamen, der auch noch bei dem einen oder der anderen eine völlig andere Abwandlung hat (Marie-Elisabeth ist Nona oder Isolde genannt Bobby). Man muss ganz schön konzentriert herangehen, da auch noch von zehn Kindern die Rede ist, die allerdings nicht alle im Buch eine Rolle spielen. Und im Laufe der Jahre kommen natürlich auch Ehemänner und eigene Kinder dazu, die mit ihren Vor- und Zunamen auch noch aufgenommen werden wollen.
    Außerdem wird der Lesefluss an verschiedenen Stellen eingebremst, weil die Autorin das Buch so aufgebaut hat, dass man zwischen einzelnen Stationen und Lebensabschnitten zeitlich unsortiert hin- und herspringt, was an der einen oder anderen Stelle Verwirrung stiftet.
    Das Buch ist in einer sehr anspruchsvollen und mit gewissem Abstand von außen hineinblickenden und nicht von Emotionen getragenen Sprache geschrieben. Die Figuren ließen mich daher natürlich nicht sehr nahe an sich heran und blieben auch ein wenig farblos.
    Gefallen hat mir, dass ich auf das Leben einer adligen Familie, die alles verloren hat, blicken konnte. Auf eine Familie, deren Leben in schonungsloser Art und Weise, schnörkellos und in all seinen Facetten erzählt wird und die nach und nach auseinanderfällt.
    Wie gesagt, es ist kein ganz einfaches Buch, aber ein Buch, das mich gefesselt hat und das ich durchaus weiterempfehlen kann.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein

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