Altes Land

Roman. Ausgezeichnet mit dem Usedomer Literaturpreis 2016 und als 'Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels' 2015

Dörte Hansen

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Das "Polackenkind" ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis...

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Kommentare zu "Altes Land"

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  • 5 Sterne

    13 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Barbara W., 21.06.2017

    Als Buch bewertet

    Ein wundervolles Buch. Man könnte immer weiter, weiter und weiter lesen. Es zeigt so viele Facetten auf. Auf der einen Seite das Traumata Flucht im 2. Weltkrieg, in dem die Flüchtlinge alles verloren haben nur Ihren Willen nicht, nicht noch einmal alles zu verlieren. Auf der anderen Seite die Menschen, die plötzlich mit den Flüchtlingen konfrontiert wurden, denen abverlangt, wurde in der eigenen Not des Krieges, anderen zu helfen und Angst bekamen auch alles zu verlieren. Obwohl alles Deutsche waren, stießen Welten / verschieden Mentalitäten aufeinander. Gestandene Männer, die nach dem Krieg als gebrochene Seelen wieder kamen und für immer blieben. Dann die neue Zeit. Auch hier hat die Autorin mit feinem Humor menschliche Gegensätze verwoben. Einerseits die neue Generation, die immer mehr auf Umwelt, Tierschutz, Ethik achtet, aus Überzeugung vegetarisch lebt. Auf der anderen Seite die "alten Sturrköppe" Generation: das haben wir immer so gemacht! Spritzen bis sich kein "Schädling" mehr bewegt, alles so lassen wie es ist. Dazwischen die Neugierigen,
    die es hip finden die alten Traditionen zu beobachten, teilweise nachzuleben aber auch "Naturkost" zelebrieren. Pasten kreieren, Marme-
    lade kochen und schließlich kläglich scheitern und dann wieder in ihre alte Welt "Konsum" zurückkehren, und dass so schnell wie möglich.
    Aus all diesen verschiedenen Erlebnissen und menschlichen Eigenarten entstand mit einem Lachen und einer Träne im Auge eine wundervolle Geschichte. Mein Fazit daraus ist: Leben und leben lassen, die Mitmenschen respektieren, akzeptieren wie sie sind dann öffnen sich neue Türen im eigenen Leben. Wenn das akzeptieren mal schwer fällt, dann so handeln wie Hinni Lührs: "kiek man nich hen". Zusammengefasst: ein Buch, geschrieben mit Humor und ernsten Tönen, dass oft lächeln lässt aber auch zum Nachdenken anregt. Dieses Buch kann ich nur weiter empfehlen.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    18 von 35 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Claudia S., 06.01.2016

    Als eBook bewertet

    Im Jahr 1945 kommt Vera mit ihrer Mutter Hildegard von Kamcke im Alten Land an, sie sind aus Polen geflohen.
    Dort versuchen sie bei Ida Eckhoff unterzukommen, doch die beschimpft sie nur als Polacken ("Woveel koomt denn noch vun jau Polacken?") , aber Karl der Sohn der geschädigt aus dem Krieg zurückgekehrt ist kümmert sich um die beiden und heiratet Hildegard.
    Die Situation auf dem Hof ist schwierig, da sich die beiden Frauen nicht verstehen.
    Daraufhin erhängt sich Ida Eckhoff auf dem Dachboden, weil sie mit der ganzen Situation nicht mehr zurecht kommt.
    Einige Zeit danach verlässt die schwangere Hildegard Karl und die 14 jährige Vera.
    Sie zieht nach Hamburg wo sie mit ihren neuen Ehemann eine Familie gründet.
    Vera muss derweil sich bei Karl ihr Leben aufbauen, was nicht immer einfach ist mit dem gebrochenen ehemaligen Soldaten.
    Aber sie schafft es, studiert in Hamburg und kehrt dann wieder zu Karl zurück und arbeitet als Zahnärztin

    Jahre später,Karl ist inzwischen tot, kommen zwei neue Flüchtlinge ins Alte Land, es sind Veras Nichte Anne mit ihrem Sohn Leon.
    Sie hat ihren Freund verlassen weil er sich in eine andere verliebt hatte und da sie nicht zu ihrer Mutter nach Hause wollte suchte sie Obhut bei ihrer Tante. Bei haben viel gemeinsam auch wenn sie das erst mit der Zeit feststellen.

    "Altes Land" ein Roman über das Elend einen Flüchtlingsfamilie, die Suche nach einer neuen Heimat in einem fremden Land.
    Vera die immer auf der Suche nach der Heimat ist, aber auch Anne die so gar keine Heimat in ihrem Leben besitzt und nach Anerkennung sucht. Beide haben Mütter die ihnen nicht die Liebe geben konnten die sie brauchten.

    Meine Meinung:
    Das Buch ist ein gelungenes sprachliches Werk das durch seine melancholische, ernste,bedrückende und ab und an humorvolle
    Erzählweise sicher nicht immer einfach zu lesen ist.
    Auch die vielen verschiedenen Personen und Szenen mit denen die Autorin immer wieder hin und her springt sind
    anspruchsvoll und ab und an auch etwas verwirrend.
    Sätze auf Plattdeutsch findet man in diesem Buch ebenso wieder, die aber so verständlich sind das selbst ich als Schwabe sie verstehen konnte.
    Lediglich wegen der vielen Szenenwechsel die für mich nicht immer einfach war kann ich nicht die volle Punktzahl geben.

    Mich hat dieses Buch eher zum nachdenken gebracht, was doch für harte und unerbittliche Zeiten manche Menschen doch nach dem
    Krieg mitmachen mussten. Und das Verletzungen die man in der Kindheit erlebt nicht so einfach wegwischen kann.
    "Dit Huus is mien un doch nich mien, de no mi kummt, nennt’t ook noch sien." So stand es am Giebel des Hauses

    Von daher vergebe ich gute 4 von 5 Sternen.

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    janein
  • 5 Sterne

    Hans-Bernhard S., 25.11.2018

    Als Buch bewertet

    Ich in durch einen SPIEGEL-Bericht auf das Buch gestoßen. Nicht nur für Nostalgiker lesenswert.

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    janein

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