Batman: Niemandsland

Bd. 4

Chuck Dixon
Greg Rucka
John Ostrander
Dan Jurgens
Jim Balent
Scott McDaniel
Larry Hama
Rick Burchett

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EINGESPERRT IM NIEMANDSLAND
Ein Erdbeben machte Gotham City zum Niemandsland, in dem das Gesetz des Stärkeren gilt und Schurken wie Clayface, Mr. Freeze oder Two-Face für noch mehr Terror sorgen. Im Gefängnis Blackgate hat zudem der...

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    Stefan Immel von Nerdenthum.de, 14.04.2018

    Der Fokus dieses Bandes liegt weniger auf den Auswirkungen die das Niemandsland auf die Bevölkerung auf Gotham hatte als viel mehr auf den ersten Schritten wieder zur Normalität zurück zu kehren.

    Zunächst muss Nightwing das Blackgate Gefängnis der Kontrolle von Lock-Up entreisen. Der selbst ernannte Verbrechensbekämpfer hat schon lange alle Grenzen des Anstands überschritten und für das Gefängnis im Niemandsland mit brutaler Hand. Solange er keine Wahl hatte, hat Batman dies geduldet, doch nun soll Nightwing das ändern. Doch wie es so ist, jeder Plan überlebt den Kontakt mit dem Feind nicht und ein Held der in einem Gefängnis mit lauter Superschurken sitzt hat so seine Probleme.
    Die Geschichte ist spannend erzählt, allerdings sind die Schurken doch etwas zweidimensional und einfallslos dargestellt. Es ist eine der schwächeren Stories im Niemandsland was zum Teil auch an den Zeichnungen liegt, die eher übertreiben und so gut zu einer eher humoristischen Handlung passen würden oder eben zu mehr Monstern aber beides fehlt hier.

    Dann kümmern sich Batman und Robin um Poison Ivy die sich im Robinson Park verschanzt hat, aber dort von Clayface unter Druck gerät. Dummerweise hat Batman dort auch etwas versteckt das er dringend braucht und so muss er sich entscheiden wem er helfen will und wem nicht. Die nette Idee hier ist, das Ivy viele Möglichkeiten hat für die Menschen zu sorgen und so zu einem wichtigen Bestandteil des neuen Ökosystems im Niemandland wurde. In wie weit Batman dort eingreifen will und darf ist dann doch eine Gewissensfrage, auch weil sie sich um Waisen kümmern doch sonst nur wenig Chancen zum Überleben hätten.
    Auch das Artwork ist hier besser und vor allem passender. Jurgens und Sienkiewicz schaffen es Ivy sexy und „creepy“ zugleich darzustellen. Clayface ist furcherregend und die Kämpfe stimmugnsvoll umgesetzt. Aber auch die Mimik der Charakter bei den zum Teil schweren Entscheidungen passt.

    Als nächstes muss Catwoman für Batman etwas besorgen und diese Story ist sehr typisch für Ende der 90er Jahre. Catwoman ist sexy und verführerisch was vor allem am Stil von Jim Balent liegt, der wohl einer der bekannteren „Tits & Ass“ Zeichner der Zeit ist. Allerdings beherrscht er nicht nur die Überzeichnung weiblicher Figuren, er kann auch Action und Mimik großartig einsetzen um eine Geschichte zu erzählen. Und die Geschichte hier ist ebenfalls nicht zu verachten. Wie bei Catwoman zu vermuten geht es um einen Diebstahl der im Stil von „Heist“ Filmen umgesetzt wird und das mit großem Geschick.

    Quasi als Nachtrag gibts dann nochmal Batman gegen Mr. Freeze, eine kurze Geschichte über einen kurzen Kampf mit eher mittelmäßigen Zeichnungen.

    Alles in Allem aber ein extrem unterhaltsamer Band der quasi zur Pflichtlektüre von Batman Fans gehört.

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    janein

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