Belfast Central, A. K. Amherst

Belfast Central

A. K. Amherst

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Belfast 1993: Für den jungen Sanitäter Ryan wird ein nächtlicher Einsatz zum Verhängnis. Er gerät in die Schusslinie der IRA und wird schwer verletzt. Die Polizei legt den Fall schnell zu den Akten. Doch wer war der alte Mann, der wie ein Geist am...

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Kommentare zu "Belfast Central"

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  • 5 Sterne

    Stefan W., 07.07.2018

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich den Debutroman Belfast Central lesen und ich bin zu jedem Zeitpunkt über dieses Buch begeistert! 530 Seiten, die zu keinem Zeitpunkt ,an Spannung oder Unterhaltung, den Lesespaß getrübt hätten.


    Zur Geschichte: Ryan ein junger Protestant in Sanitäterausbildung in Belfast 1993 erlebt bei einem seiner ersten Einsätze das volle Grauen des Nordirland Konfliktes. Sein Kollege und er geraten in einen Schusswechsel bei dem sein Kollege sofort getötet wird und er 2 Schüsse abbekommt. Doch bevor der Täter Ryan ganz erledigen kann, taucht ein unbekannter Mann auf und erschiesst den Schützen. Wochen später sucht Ryan nach seiner Genesung den unbekannten Helfer und gerät in durch seine Suche erst so richtig in den Kampf der IRA und der Protestanten....

    Wer hätte gedacht, das ich so wenig über den noch heute bestehenden Konflikt weiß und bekomme mit diesem Roman einen kleinen aber wesentlichen Überblick und über die Verhältnisse in 1993 als aber auch in fantastischen Rückblenden zu Belfast von 1932 bis 1937. Eine Geschichte in der Geschichte, die aber entscheidenden Anteil an dem Hauptstrang hat. Wunderbare Erzählweise und absolut logischer Aufbau, machen das Buch zu einem sehr starken Debut, dem gerne weitere folgen können.

    Die Charaktere sind super herausgearbeitet und von dem blassen jungen Sanitäter, wandelt sich das Bild im Laufe des Buchs ,in einen selbstbewussten Idealisten, der sich für Gerechtigkeit einsetzt.
    Adam und Elaine und deren Geschichte aus dem Belfast von 1932 sind von Anfang sympathische Kinder, die sich in einem sehr schweren Umfeld zurecht finden müssen und alle Grausamkeiten und persönlichen Eitelkeiten, selbst ihrer eigenen Familie gegenüber, überstehen und kämpfen müssen. Lena und Ihr im Gefängnis befindlicher Mann, der Oranierorden mit seinen Mitgliedern und auch seine Freunde Doc und Wilbourg, katholisch und Protestantisch haben eine starke Ausstrahlung.

    Das Buch steigert sich von einem Kapitel zum anderen und man kann es nicht wirklich als Thriller betrachten aber eine fantastische Geschichte in Form eines Kriminalromans trifft es eher. Mitgerissen und voller Ungeduld liest sich jedes Kapitel und es ist schade, wenn es zu Ende ist! Selten war ich so fasziniert, habe mitgelitten, habe mich geärgert und war in dem Buch gefangen. Alley richtig gemacht!

    Die Erzählform ist in leichten, kurzen Kapiteln so ausgelegt, das zu jedem Zeitpunkt, an jeder Stelle weitergelesen werden kann und sofort alles präsent ist. Es gibt von Anfang an jede Menge Fragen und die Auflösung ist Überraschend und natürlich auch von manchen Zufällen abhängig, die es im Leben nun mal gibt. Es ist nichts gequält konstruiert , sondern alles im Fluss.

    Fazit: Absolute Kaufempfehlung! Wer Geschichte und sich noch nicht mit dem Konflikt auseinandergesetzt hat, bekommt sehr gute Einblicke und einen absolut spannend erzählte Geschichte ! Mit Sicherheit eines meiner der Bücher des Jahres !

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    janein
  • 5 Sterne

    Siglinde H., 22.07.2018

    Wenn Gewalt und hass deErzählt wird die Geschichte vom Protestanten Ryan und dem Katholiken Adam, beide aus Belfast. Ryan, der eine eine Ausbildung zum Sanitäter macht, wird bei einem Bombenattentat am Belfaster Bahnhof schwer verletzt. Kurz bevor der Attentäter einen tödlichen Schuss auf ihn abgeben kann, wird er selbst von einem Unbekannten erschossen. Dieser Unbekannte wird dadurch zu Ryans Lebensretter. Ryan ist von nun an von dem Wunsch besessen, seinen Retter zu finden. Und er findet ihn tatsächlich. Es handelt sich um den Katholiken Adam, der Kontakte zur IRA hat. Es scheint eine gewisse Sympathie zwischen Ryan und Adam zu bestehen, denn Adam erzählt Ryan seine Lebensgeschichte. Er hat als 14jähriger zusammen mit seiner Zwillingsschwester sein Zuhause verlassen und beide mussten sich alleine in Belfast durchschlagen.. Obwohl Adam Gewalt ablehnt und sein bester Freund Protestant ist, wird er in die Aktivitäten der IRA hinein gezogen. Gegen seinen Willen verstrickt er sich immer mehr in deren Machenschaften und wird zum Mörder. Ryan möchte Sanitäter werden, weil er Menschen helfen und nichts mit den militanten Protestanten zu tun haben will. Doch sein bester freund sitzt wegen Mordes an Katholiken im Gefängnis und sein Mitbewohner bespitzelt einen katholischen Arbeitskollegen für die UDA. Durch seine Beziehung zu Adam wird Ryan gegen seine inneren Überzeugungen in die rivalisierenden Kämpfe innerhalb der IRA verwickelt.
    Das Buch schildert den unversöhnlichen Hass der beiden Religionsgruppen, der weit in unsere Gegenwart hinein reicht und dem sich niemand in Nordirland entziehen kann. Für mich unglaublich berührend und unfassbar die Schilderungen von Adams Jugend und die Einblicke in die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse. Die Autorin zeigt deutlich, dass Adam nie die Chance hatte, aus dieser Welt von Hass und Gewalt aus zu brechen. Und die Geschichte wiederholt sich bei Ryan, der ohne es zu wollen, in diesen Kreislauf aus Blutrache gerät und zu der Entscheidung gezwungen wird, einen Mord zu begehen oder selbst zu sterben.
    Das Buch ist spannend und sehr überzeugend in der Darstellung . Die Geschichte selbst habe ich als absolut hoffnungslos empfunden, da die Autorin keinen Ausweg anbietet.
    in Leben bestimmen

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    janein

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