Bis zum Himmel und zurück, Catharina Junk

Bis zum Himmel und zurück

Roman

Catharina Junk

Durchschnittliche Bewertung
4.5Sterne
33 Kommentare
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Tragikomischer Familienroman und wunderbare Liebesgeschichte zugleich - temporeich, lustig und berührend.

Ein Buch über Nähe, Distanz und die Gabe, Liebe zuzulassen: von Bestsellerautorin Catharina Junk ("Liebe wird aus...

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Kommentare zu "Bis zum Himmel und zurück"

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  • 5 Sterne

    5 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kerstin, 06.03.2018

    Du kannst deine Vergangenheit nicht vergessen

    Katja ist Drehbuchautorin. Ihr Glück, denn so kann sie immer in verschiedene Rollen schlüpfen. Katjas Leben ist nicht perfekt, aber sie kommt gut zurecht. Der Job bringt mehr Geld als Spaß, aber ihre beste Freundin Alexa ist immer für sie da. Und dann ist da ja noch Ratko, ihr „irgendwie“ Freund. Eine Beziehung ist es irgendwie schon, aber die große Liebe scheint es nicht zu sein. Dann bekommt Katja den Auftrag eine Familienserie zu schreiben. Doch wie soll sie das machen, Katja ist doch alles andere als ein Familienmensch. Und dann – nach dem Motto: schlimmer geht immer – ruft auch noch ihre Mutter nach zehn Jahren Funkstille an, um Katja mitzuteilen, dass ihr Vater im Koma liegt.

    Hauptfigur dieses Buches ist Katja. Sie erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Die meiste Handlung spielt in der Gegenwart. Doch zwischendurch gibt es immer wieder Erinnerungen an die Vergangenheit, damit der Leser das aktuelle Geschehen einordnen kann. Die Geschichte an sich war zwar recht vorsehbar, aber dennoch war sie zu keiner Zeit langweilig! Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Er war locker und schön. Catharina Junk weiß, wie man mit Worten umgeht. Außerdem schafft es Junk die perfekte Mischung aus den Verhältnissen witzig und unterhaltend zu „fürs Herz“ aufs Papier zu bringen. So gab es eine wunderbare Abwechslung zwischen Stellen zum Lachen, zum Nachdenken oder die Berühren.
    Katja ist mir sehr sympathisch und ich kann mich gut in sie hineinversetzen. Sie hat endlich, zumindest oberflächlich, mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen und Halt im Leben gefunden. Dann wird wieder alles aufgewühlt und hervorgeholt. So sind ihre ganzen Schuldzuweisungen wieder da und Katja braucht ein Ventil. Es war mir eine Freude Katja durch diese schwere und verwirrende Zeit zu begleiten und zu sehen, wie sie sich verändert. Zu viel möchte ich nicht verraten, da es sich wirklich lohnt dieses Buch zu lesen. Die anderen Charaktere waren ebenfalls gut ausgearbeitet und hatten alle ein anderes Gesicht. Alexa scheint eine wunderbare Freundin für Katja zu sein. Ratko war mir recht unsympathisch. Auch Katjas neue Familienmitglieder scheinen sehr sympathisch zu sein. Schön finde ich, dass Junk es schafft die Themen Tod, Selbstverletzung und Alkoholismus unterzubringen, ohne dass es belehrend wirkt. Die gesamte Geschichte wirkte sehr stimmig und nicht überladen. Außerdem fand ich sie realistisch.

    Ich bin sehr überrascht, dass dieses Buch mich doch so sehr fesseln und berühren konnte. Ich habe nichts an diesem tollen Roman auszusetzen und vergebe deshalb eine klare Leseempfehlung und volle fünf von fünf Sterne.

    Sehr gefallen hat mir auf Seite 292, die Aussage zu der von Katja geschriebenen Familienserie: „Ja, das ist immer eine schwierige Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit.“ Ja, das ist schwierig, aber Catharina Junk hat das wunderbar gemeistert!

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lena, 12.03.2018

    Katja arbeitet als Drehbuchautorin für die Serie "Wache Mitte", ist jedoch genervt von der egozentrischen Hauptdarstellerin Dorit und inzwischen auch gelangweilt von der Serie, die ihr 25-jähriges Jubiläum feiert. Sie schreibt deshalb an einer Familienserie um einen Apfelhof im Alten Land, kommt allerdings mit diesem Konzept für einen anderen Sender nicht weiter. Sie erinnert sich während des Schreibens immer wieder an ihre eigene zerbrochene Familie und erhält dann auch noch einen Anruf von ihrer Mutter, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr gatte, dass ihr Vater einen Schlaganfall hatte und im Koma liegt. Zu diesem hatte sie noch länger keinen Kontakt mehr und ist regelrecht schockiert, als plötzlich ein Mädchen bei ihr vor der Tür steht, die behauptet, ihre Halbschwester zu sein und sie bittet, ihren gemeinsamen Vater zu besuchen.

    Der Roman ist aus der Ich-Perspektive der 26-jährigen Katja geschrieben, so dass man ihr, ihren Gedanken und Gefühlen sehr nahe kommt. Von Anbeginn spürt man als Leser, dass es ihr nur scheinbar gut geht, dass sie etwas belastet und dass sie trotz ihres Berufs, ihrer besten Freunden Alexa und dem "Irgendwie-Lebensgefährten" Ratko gehemmt ist und nicht aktiv am Leben teilnimmt.

    In Rückblenden erinnert sich Katja an ihre Kindheit und ein tragisches Ereignis, das ihre Familie hat auseinanderbrechen lassen und durch das man ihr Verhalten in der Gegenwart verstehen kann. Sie hatte seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihren geschiedenen Eltern und wird durch den Anruf ihrer Mutter und der Begegnung mit der neuen Familie ihres Vaters wieder mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert, die so schmerzhaft ist, dass sie sie erfolgreich zu verdrängen versucht hatte. Nicht einmal ihr Freund Ratko weiß, was Katja erlebt hat und woher ihre Narben stammen.

    "Bis zum Himmel und zurück" ist ein Roman, der ein trauriges Ereignis zum Hintergrund hat, der aber nicht nur beklemmende und nachdenklich machende Elemente enthält. Durch die unterschiedlichen und sehr liebevoll entwickelten, ungewöhnlichen Charaktere halten sie sich mit humorvollen Stellen die Balance.

    Es ist ein Roman über eine Familie, die an einem schlimmen Ereignis zerbrochen ist. Vater, Mutter und Tochter waren damals nicht in der Lage, es gemeinsam zu verarbeiten. Jeder von ihnen ist anders damit umgegangen, hat sich dem Alkohol zugewandt, ist davon gelaufen oder hat ein neues Leben angefangen.

    15 Jahre später begleitet man Katja bei ihrer persönlichen Entwicklung und wie sie als Erwachsene versucht, ihr Kindheitstrauma zu verarbeiten. Sie beginnt, sich selbst zu vergeben und zu erkennen, dass auch sie ein Recht darauf hat glücklich zu sein.

    "Bis zum Himmel und zurück" ist ein abwechslungsreicher, sehr unterhaltsamer Roman mit einem ausgewogenen Anteil an humorvollen und traurigen Elementen, der herzerfrischend geschrieben ist und der nicht an der Oberfläche bleibt. Auch der Schluss, der kein perfektes Happy End erzwingt, hat mir gut gefallen und jeglichen Kitsch vermieden.

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    janein
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