Black Hand

Jagd auf die erste Mafia New Yorks

Stephan Talty

Durchschnittliche Bewertung
4.5Sterne
25 Kommentare
Kommentare lesen (25)

Schreiben Sie einen Kommentar zu "Black Hand".

Kommentar verfassen
Mit den italienischen Einwanderern sind Kriminelle in die Stadt gekommen, und im Sommer 1903 versinkt New York im Verbrechen: Entführungen, Bombenanschläge, Erpressungen - in großem Stil, verantwortet von einer Organisation: der Black Hand. Gegen...

Produkt empfehlen

2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert. Näheres erfahren Sie durch einen Klick auf das i.


Buch14.95 €

In den Warenkorb

lieferbar

Bestellnummer: 99103219

Auf meinen Merkzettel
Versandkostenfrei
Bestellungen mit diesem Artikel sind versandkostenfrei!
Ihre weiteren Vorteile
  • Selbstverständlich 14 Tage Widerrufsrecht
  • Per Rechnung zahlen
  • Kostenlose Filialabholung

Das könnte Ihnen auch gefallen

Kommentare zu "Black Hand"

Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
Filtern nach:alle
Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    Denise, 10.11.2018

    Die wahre Geschichte der Jagd auf die Black Hand oder das Leben von Joseph Petrosino

    Das Buch „Black Hand – Jagd auf die erste Mafia New Yorks“ wurde von Stephan Talty geschrieben und ist im Suhrkamp Verlag erschienen. Es ist ein Sachbuch über die Anfänge der italienischen Mafia in New York und die Versuche insbesondere von Joseph Petrosino diese kriminelle Vereinigung aufzuhalten.

    Joseph Petrosino kam am 30.08.1860 zur Welt und stammte aus Kampanien. Als er dreizehn Jahre alt war, wanderte sein Vater mit ihm nach Amerika aus. In seiner Kindheit war Petrosino ein Schläger, der andere italienische Kinder verteidigt hat. Durch einen Zufall wurde er mit dreiundzwanzig Jahren einer der ersten italienischen Polizisten des NYPD. Die Anzahl der Verbrechen der Black Hand nahm im Laufe der Jahre immer weiter zu. Allerdings interessierte dieses in Polizeikreis kaum bis gar nicht. Nur durch seinen großen Einsatz gelang es Petrosino überhaupt Personal für den Schutz der italienischen Bevölkerung vor der Black Hand zu erhalten. Es war eine gefährliche Aufgabe, da er nur teilweise Unterstützung von den Opfern erhielt. Meist hielten diese das Verbrechen lieber geheim und zahlten aus Angst um Ihr Familie und ihr Eigentum lieber Geld an die Black Hand. Dieses führte dazu, dass die Black Hand immer professioneller und stärker wurde. Auf Seiten der italienischen Bevölkerung gab es nicht nur Tote, sondern es gab auch einigen Schaden am Eigentum und viele Geschäfte gingen auf Grund der Erpressungen der Black Hand pleite.

    Die Schwierigkeiten von Petrosino sowohl bei seinem Arbeitgeber als auch bezüglich der fehlenden Unterstützung durch die italienische Bevölkerung, die er eigentlich schützen wollte, werden sehr anschaulich und nachvollziehbar beschrieben. Auch wird gut herausgearbeitet welche Macht die Presse sowohl im Positiven als auch unbeabsichtigt im Negativen besitzt. Der Text ist gut leserlich geschrieben und obwohl es sich um ein Sachbuch handelt, ist es sehr spannend.

    Auf Grund der vielen Straftaten der Mafia kommen leider sehr viele verschiedene Personen im Buch vor. Da es allerdings eine wahre Geschichte ist, kann meines Erachtens nicht darauf verzichtet werden, dieses auch zu benennen.

    Das kurzweilige Buch hat mir sehr gut gefallen Gleichzeitig hat es mich nachdenklich gemacht, darüber, wie Menschen in welchen Situationen reagieren und wie sehr manche nur um ihre eigene Sicherheit bedacht sind und wie andere wiederum, wie beispielsweise Petrosino langfristig ihr Leben für andere aufs Spiel setzten. Insgesamt ist es ein sehr empfehlenswertes Buch.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    Christina P., 19.11.2018

    Spannendes Sachbuch über den beindruckendsten Mafiajäger Amerikas

    Angst und Schrecken regierten zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Leben der Italo-Amerikaner: Zusammen mit tausenden italienischer Einwanderer kam auch die Mafia nach Amerika und terrorisierte die Italiener aufs Schlimmste. Gewalt, Erpressung und Kindesentführung standen auf der Tagesordnung. In dieser Zeit versuchte Joseph Petrosino als erster italienischer Detectice New Yorks, die „Black Hand“ genannte Mafia zu bekämpfen. Der 1860 in Italien geborene und als Kind mit seiner Familie ausgewanderte Petrosino stieß dabei jedoch immer wieder auf Hürden und Widerstände in den eigenen Reihen: Die Italiener verhöhnten ihn als Verräter des eigenen Volkes, seine Kollegen legten ihm unentwegt Steine in den Weg und bei den Politikern stieß er auf taube Ohren, wenn er um Unterstützung bat und vor der wachsenden Macht der „Black Hand“ warnte.
    In seinem Buch „Black Hand“ berichtet Stephan Talty von den ersten Anfängen dieser kriminellen Vereinigung und wie sie langsam immer mehr an Macht gewinnen konnte. Zudem beleuchtet er sehr anschaulich das Leben Petrosinos, eines aussergewöhnlichen Mannes, welcher seine ersten Pennys als emsiger Schuhputzer verdiente und als erster italienischer Detective später versuchte, die Black Hand zu bekämpfen.
    Das Buch hat mich von der ersten Seite an regelrecht gefesselt. Stephan Talty versteht es, Petrosinos Biographie bzw. den Werdegang der Black Hand so spannend wie einen Krimi zu erzählen, welchen man am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Dabei bietet das Buch eine Fülle an recherchiertem Wissen, welches mich die Geschehnisse als Leser quasi miterleben ließ. So erfährt man zum Einen vieles aus dem Leben Petrosinos, zum Anderen lässt sich die Entwicklung der Black Hand ebenso mitverfolgen wie die Reaktionen auf die Mafia, von anfänglicher Ignoranz der Amerikaner, der Angst der Italiener vor Vergeltung bis zu späteren Gegenbewegungen wie der „White Hand“ und vielfachen Versuchen, die Mafia zu zerschlagen. Ebenso lässt sich die damalige Korruption in den machthabenden Reihen sehr gut erahnen.
    Gespannt bin ich auf die Verfilmung des Romans, welche mit Leonardo di Caprio als Darsteller Petrosinos angekündigt ist. Auf jeden Fall kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen, da es
    eine geballte Ladung sorgsam recherchierten Wissens spannend erzählt.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
mehr KommentareAlle Kommentare

Mehr Bücher des Autors

0 Gebrauchte Artikel zu „Black Hand“

ZustandPreisPortoZahlungVerkäuferRating