Boy Erased

Autobiografische Erzählung

Garrard Conley

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Was bleibt, wenn einem alles genommen, wenn sogar die Identität ausradiert werden soll? Wie erinnert man sich an die Zeit, in der man ausgelöscht werden sollte?
2004 in Arkansas im sogenannten Bible Belt der USA: Ein Bekannter outet den...

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    Buecherseele79, 19.02.2019

    Die Kirche, der Glaube bedeutet der Familie Conley alles.
    Der Vater ist auf dem Weg ein Priester in der Baptistengemeinde zu werden, er wird gerne erhört, ist beliebt und lebt
    seinen Glauben.
    Auch für Garrard ist der Glaube sowie Gott ein wichtiger Bestandteil in seinem Leben, er soll seinen Vater unterstützen,
    er soll seinem Vater irgendwann folgen.

    Doch Garrard ist anders, aber er will es sich nicht eingestehen.

    Das Leben nimmt eine andere Wendung als Garrard auf das College gehen kann und dort eine sehr schreckliche Erfahrung
    erleben muss.
    Als wäre dies für Garrard nicht schon schlimm genug wird er bei seinen Eltern aus homosexuell geoutet, der Albtraum beginnt
    für Garrard.
    Seine Eltern, gerade sein Vater, sind geschockt, wissen nicht wie sie sich verhalten sollen, auch soll die Gemeinde davon
    erstmal gar nichts erfahren, welches Bild würde dies auf die Familie Conley werfen?!
    Garrard wird unter "Beobachtung" gestellt und weiss eigentlich selbst so gar nicht was er möchte, was er fühlen soll, was
    er fühlen darf, wie sein Leben weitergehen soll.

    Natürlich möchte Garrard zufriedene Eltern haben, möchte dass sie ihn weiterhin lieben, möchte das Gott ihn weiterhin liebt,
    beachtet und zu ihm spricht.

    Seine Eltern beschäftigen sich mit "Love in Action", ein kirchliches Programm welches Drogenabhängige, Homosexuelle,
    "missgeleitete" Menschen wieder auf den rechten Weg bringen kann bzw. will und die sehr erfolgreich in ihrem Tun sind.
    Für Garrard steht fest- wenn er weiterhin geliebt und akzeptiert werden will, in seiner Gemeinde, von seinen Eltern, gerade
    von seinem Vater, von Gott und dass er das College besuchen kann wird er bei "Love in Action" teilnehmen müssen..

    Durch den Trailer zu "Der verlorene Sohn" bin ich auch auf das Buch gestossen und musste dieses unbedingt lesen.

    Der Schreibstil, ich denke hier werden die ein oder anderen ihre Probleme haben denn er ist sehr nüchtern, fast kühl, man hat immer
    das Gefühl man steht aussen vor aber auf der anderen Seite ist dieser Schreibstil genau das richtige für so ein Buch, für
    so ein Thema.
    Trotzdem merkt man die Verzweiflung, die Angst, die Angst vor dem "Anders sein", dass Garrard nach Antworten sucht,
    sich nicht mehr geliebt fühlt, seinen Weg nicht sieht, nicht weiss was er überhaupt noch darf und was nicht, dies alles
    spürt man bei dem Versuch den Weg und die Einstellung der Eltern zu verstehen und ich bin gescheitert.

    Mit Gott habe ich selbst nichts am Hut, ich bin keine fleissige Kirchengängerin und bete nicht täglich zu ihm, ich kann mir
    denken dass auch hier der ein oder andere seine Probleme haben wird bzw. diesen Drang des Glaubens nicht verstehen wird,
    aber so ist nun mal das Umfeld von Garrard und auf der anderen Seite habe ihn stets für seinen Glauben, seine Liebe zu Gott,
    seine Liebe zu seinen Eltern bewundert.

    Es schmerzt zu lesen wie Garrard sich als "abartig" sieht, seinen Glauben anzweifelt, glaubt er hat nicht genug an Gott geglaubt
    und er kann keinem anvertrauen was ihm damals im College passiert ist, er lebt mit viel Schuld und viel schlechtem Gewissen
    und lässt es sich ständig einreden.

    Die Einrichtungen von "Love in Action" ist erschreckend, für mich abartig und grausam, anders kann ich es nicht beschreiben.
    Und das Schlimme ist eigentlich- diese Einrichtungen gibt es wirklich, nicht nur in den USA sondern auch in anderen Ländern.
    Wenn eine Einrichtung schliesst dann öffnet eine andere die entweder gleich tickt oder noch schlimmer.

    Man wird hier mit einem Amerika konfrontiert welches heute aktueller denn je ist.
    Denn "Andersdenkende" bzw. "Andersfühlende" sind in einer Gesellschaft oft nicht willkommen und man weiss ja wie die
    USA in Punkto Glauben und Gott extrem ticken.

    Man akzeptiert gar nicht mehr die Menschen die eben so sind wie sie sind sondern alle sollen gleich fühlen, handeln und
    denken.
    Man möchte Garrard öfter als nur einmal in den Arm nehmen, ihn schützen, die Eltern schütteln und ihm sagen dass er nicht
    falsch ist, dass Gott ihn trotzdem liebt, dass er kein schlechter Mensch ist weil er homosexuell ist.
    Das Buch geht unheimlich an die Nerven, ans Herz und lässt einen sehr oft innehalten, man bekommt ein ganz anderes
    Verhältnis zum Glauben, zu Gott und auch welche Einrichtungen sich entwickeln, wie die Entwicklung einer Gesellschaft
    ausieht.

    Ich kann dieses Buch nur und ganz dringend empfehlen da es ein sehr wichtiges Thema anspricht.

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    janein

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