Bratkartoffeln und Rote Beete

Nora Berger

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Weltbild-Vorteil

Mitreißend wie ein Roman!


Eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreibt. Conny und Emilia kämpfen im Kriegswinter 1944/45 um alles, was sie noch haben: ihre Liebe!
...
Bratkartoffeln und Rote Beete

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5

20 von 22 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

, 30.06.2011
Ein Roman, der die Herzen höher schlagen lässt. Die Traunsteiner Zeitung liegt richtig mit ihrer Einschätzung. Außer der Liebesgeschichte erfährt man viel Unbekanntes: Einsatz von Düsenjägern an der Weichselfront, gloriose (deutsche) Eroberung Ostpreußens, neue militärische Ränge wie z.B. Generaloberstleutnant, Und dann auch Rührendes: Fliehende junge Polinnen und Russinnen bringen in eine deutsche Stellung Körbe frischer Lebensmittel mit, kochen für die deutschen Soldaten und reparieren deren Kleidung. Auch das Heldenhafte kommt nicht zu kurz: Abgekämpft aber nicht geschlagen, nicht vernichtet, sondern stabil, standfest und verlässlich. Situationsbeschreibungen sind vom Ausdruck her bemerkenswert, so die Stelle " ... seine halb eingeschlafenen Füße schlotterten in den zu großen Armeestiefeln und verursachten ein hallendes, schlurfendes Geräusch auf dem Steinboden" - Geht es treffender?
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1

18 von 24 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

, 18.07.2011
Schon der Titel weist einen Rechtschreibfehler auf! Ansonsten historische und viele sachliche Fehler: Henrici war Kommandeur der Heeresgruppe weichsel, nicht Himmler, MPs hatten keine 1000 Schuss/min., erbeutete russische MGs waren wenig nützlich - wo hätte man die Munition dafür haben sollen? Sprachliche Fehler: Die "Weiße" der Landschaft, man "sprintet"und "rettet seine Haut" - diese stereotypen Formulierungen häufen sich. Rührend: Ein deutscher Soldat schmuggelt Essen aus der Kantine (an der Front?) in einer Blechbüchse (!) in eine Kate - und dort gibt es ausreichend selbstge-brannten Schnaps (woher?). Dazu noch Schwarz und Weiß: Der deutsche Soldat helden-haft, der Kommandant trotz des Kampfes tadellos gescheitelt (!) und bekleidet. "Der Russe" (Zitat!) wird durchgehend als Schlächter, Vergewaltiger und Plünderer dargestellt. Die Beispiele lassen sich endlos fortsetzen.
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1

14 von 20 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

, 07.09.2011
Mein Kommentar vom Juni 2011 wurde wohl ernst genommen. Wer diesen richtig gelesen und verstanden hat, müsste eigentlich bemerkt haben, dass die Bewertung völlig anders gemeint war! Ich erspare es mir, die betreffenden Beispiele noch einmal aufzuzählen. Es war ja meine Schuld, wenn ich mich dazu gezwungen habe, das Buch bis zum Ende zu lesen - es war eine Qual. Besonders schlimm waren aus meiner Sicht Bemerkungen über französiche Soldaten (schwarzer Teufel, Mischblut) und Unsinniges (ein Bahnwärterhaus wechselt die Fronten, ein franz. Offizier präsentiert das Gewehr und eine Liste). das ließe sich endlos fortsetzen. Die Aufzählung sprachlicher Stilblüten würden den hier verfügbaren Platz sprengen.
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1

14 von 20 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

, 28.07.2011
Der Gebrauch von zu vielen Adjektiven ist eine Todsünde von Autoren (s.Feuilleton der SZ im Juli-dort nennt diese Autoren "Adjektivisten"). Wenn solche noch unzutreffend angewendet werden, ist das um so schlimmer (s p r o s s e n d e Wiesen!) Schachtelsätze und Interpunktionsfehler sind an der Tagesordnung, ebenso sachlich und sprachlich Zweifelhaftes: Es tankt eine ganze Panzerdivision in einem umkämpften Dorf auf (wo kommt der Sprit her?) und ein Bahnwärterhäuschen (!) wechselt mehrmals die Fronten (kann das laufen?). Ganz schlimm wird es dann, wenn von tapferen deutschen Soldaten und toll-kühnen Piloten (in ihren "Flugzeugjägern") die Rede ist und andererseits nur von "dem Russen" und von einem schwarzen Teufel und einem Mischblut als Angehörige der französischen Armee - sehr grenzwertig! Gab es keinen Lektor und wer las das Buch bei der Traunsteiner Zeitung? Schade um jeden Baum
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5

24 von 39 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

, 28.10.2009
Super spannendes Buch. Außerdem geht es nicht nur um die Liebesgeschichte, sondern auch um den eiskalten Krieg. Also auch viele wichtige Einzelheiten zum Kriegsgeschehen wie Hunger, Vertreibung, Angst und die psychische Belastung bis hin zum Tod. Wer die Kriegszeit glücklicherweise niemals miterlebt hat, gewinnt reale Eindrücke aus diesem Buch.
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5

20 von 35 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

, 08.12.2009
"Bratkartoffeln u. Rote Beete" ist ein Buch, das man schon nach ein paar Seiten nicht mehr aus der Hand legt. Und das, obwohl es ja eigentlich ein düsteres Szenario ist, durch das die Autorin führt: die Schrecken der letzten Kriegsmonate, -Wochen und -Tage. Erstaunlich, wie schnell man sich durch die detailiierten Schilderungen und perfekt ausgearbeiteten Beschreibungen in mehrere Dinge gleichzeitig einfindet. Einerseits in den Handlungsstrang - die Liebesgeschichte - die den Protagonisten mehr als einmal den Überlebenswillen gibt, andererseits durchlebt man intensiv die Verzweiflung über die Sinnlosigkeit des Krieges, man versteht die Hoffnungen, man hinterfragt Gehorsam und Aufgabe. Man hungert , friert und leidet mit und manch ein jüngerer Leser kann hier nachvollziehen, was die Generation der Grosseltern durchmachen und wegstecken musste. Ein Buch, das spannende Stunden bereitet,
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5

18 von 34 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

, 04.11.2009
Ich habe Conni und Emilia kennengelernt und ich durfte sie ein Stück begleiten. Wenn ich das Buch lese, dann sind sie wieder bei mir. Es ist so lebendig geschrieben. Auch wird die Zeit nicht einseitig dargestellt, so kann man sich ein Bild machen, wie es war und was die Menschen durchgemacht haben.
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5

18 von 35 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

, 02.10.2009
Ein Stück Zeitgeschichte mit Herz! Hat mich an meine Eltern erinnert und darum sehr berührt ... Lesenswert!
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