Bullenbrüder - Tote haben kalte Füße, Hans Rath, Edgar Rai

Bullenbrüder - Tote haben kalte Füße

Kriminalroman

Hans Rath
Edgar Rai

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4.5Sterne
35 Kommentare
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Ein Ermittlerduo wider Willen. Ein hoffnungsloser Fall?
Kriminalkommissar Holger Brinks wird mit einem Vermisstenfall betraut: Victoria Sommer, eine der drei Gründerinnen der "Smooth Sisters" - ein Smoothie-Startup kurz vor dem Durchbruch - ist...

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Kommentare zu "Bullenbrüder - Tote haben kalte Füße"

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  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gabi W., 20.05.2018

    Spannender Berliner Krimi

    Der Kriminalkommissar Holger Brinks versucht auf diskrete Weise, die verschwundene Victoria Sommer, die ein Smoothie-Start-Up mitleitet, wieder zu finden. Währenddessen wird sein Bruder Charlie Brinks als Privatdetektiv angeheuert. Nach und nach erkennen die Brüder, dass ihre Fälle zusammenhängen. Dabei werden die Ermittlungen beschwert, denn Charlies und Holgers Mutter kommt zu Besuch und hat noch eine Überaschung parat. 

    Der Schreibstil ist einfach gehalten, dadurch sind die Seiten beim Lesen nur an einem vorbei geflogen. Immer wieder brachte das Buch einen zum Lachen, da der Krimi viel Humor besitzt. 
    Das Cover finde ich gut gelungen, da die Pastelltöne vom Sonnenuntergang etwas Friedliches haben und die aufgedruckte hervorstehende Schrift sich lustig unter den Fingern anfühlt. 

    Ich finde, der Krimi ist spannend und witzig geschrieben. Man kann sich gut in die Personen hineinversetzen und bekommt mit, wie unterschiedlich die Brüder sind, was mit einer Menge Humor unterstrichen wird. 
    Leider finde ich es gegen Schluss etwas berechnend und deshalb gibt es von mir nur 4 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    Anne H., 04.05.2018

    Von Brüdern und Schwestern
    Holger Brink ist hellauf begeistert. Seine ungeliebte Chefin in der Mordkommission betraut ihn mit einem delikaten Fall, dessen besondere Umstände ihm von der ersten Sekunde an zutiefst gegen den Strich gehen: eine junge Frau ist verschwunden, ein Drittel eines hippen Berliner Start-Ups, dass Smoothies herstellt. Höchste Geheimhaltung wird befohlen, denn die drei Smooth Sisters sind in der Klatschpresse keine Unbekannten. Und so macht Holger wider Willen Bekanntschaft mit „Luder-Lou“ und der geschäftstüchtigen Pamela, die ihre Schwester Viktoria, „the Brain“, nach einer gemeinsamen Besprechung mit ihrem Anwalt Robert Bergvogel nicht mehr gesehen haben. Charlie, Holgers ihm eigentlich sehr ähnlicher, aber einfach durch beständige Un-Geradlinigkeit im Leben bestimmter Bruder, der derzeit „nur vorübergehend!“ in Holgers Gartenhaus nächtigt und als Privatdetektiv für eine alte Liebschaft tätig wird, ist eben diesem Anwalt und seinem vermuteten Verhältnis auf der Spur. Als Charlie und Holger feststellen, dass sie auf gleichem Terrain mit unterschiedlichen Aufträgen auf der Spur nach einer Auflösung sind und dann auch noch der Anwalt Bergvogel verschwindet, verquicken sich die Interessen der Brüders und sie sind fortan gemeinsam in Hinterhöfen und Kühlhäusern der „Schmuseschwestern“ unterwegs. Erschwerte Bedingungen schafft dabei die lebenslustige, körperlich und sexuell voll auf der Höhe befindliche Mutter der beiden, die zum fünften Mal den schönsten Tag ihres Lebens begehen möchte, mit einem Kolumbianer, Ochsen vom Spieß und in Holgers Garten. Die Begeisterung hält sich auch bei dieser übertragenen Aufgabe merklich in Grenzen, sorgt aber für Komplikationen vorne und hinten.
    Tote haben kalte Füße ist ein unterhaltsamer, humorvoller Krimi. Naturgemäß ist hier die Ermittlungsarbeit nicht das Wichtigste sondern die Personen stehen im Vordergrund und das liest sich ganz hervorragend. Denn die Bullenbrüder leben von der intelligenten, lakonischen Dialogführung und der hervorragenden Beobachtungsgabe der beiden Autoren Hans Rath und Edgar Rai, die alles menschliche und unmenschliche, gesellschaftliche Phänomene und dergleichen mit einer präzisen, messerscharfen Treffsicherheit pointieren und karikieren. Dies geschieht aber nicht so überzeichnet, dass hier ein Schenkelklopfer mit platten Witzchen entsteht, der einem nach wenigen Seiten einfach nur noch auf die Nerven geht, sondern richtig feine, im besten Sinne des Wortes, Unterhaltungsliteratur.
    Fazit: das macht Spaß. Falls Anita wieder abgereist sein sollte, komme ich gerne vorbei und trinke mit Charlie , Holger und dem Rest seiner Familie auf der Terrasse einen Chablis. Meinetwegen helfe ich auch bei dem Versuch, von den Rosen zu retten, was das Manifest der Liebe nicht zerstört hat. Eine Leseempfehlung für alle, die klugen Humor lieben, hier keinen knallharten Kriminalfall und präzise Aufzeichnung der Ermittlungen erwarten und ein Faible für gut beobachtete menschliche Stärken und Schwächen haben.

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    janein
  • 5 Sterne

    Bibliomarie, 06.05.2018

    Charlie und Holger sind Brüder, sie arbeiten sogar gleichen Metier. Holger als Kommissar schon so weit oben, dass er gar einen Dienstwagen mit Fahrer hat und Charlie eher ganz unten. Er schnüffelt nämlich als Privatdetektiv. Und da er von seiner letzten Freundin rausgeworfen wurde, nächtigt er schon seit einiger Zeit auf einer Luftmatratze im Gartenhaus von Holger.
    Da bekommt Charlie von seiner Ex einen lukrativen Job, sie hat den Verdacht, dass ihr Ehemann fremdgeht und sucht handfeste Beweise. Nebenbei finden die Besprechungen immer in einem Hotelzimmer statt, denn die Verbindung scheiterte eher an Charlies Phlegma, als an anderen Qualitäten. Holger dagegen bekommt von der Polizeichefin einen heiklen Auftrag, Victoria, eine der berühmten Smooth-Sisters, ist verschwunden. Kurz vor dem lukrativen Verkauf der Firma der viel Geld in die Kassen der Party-Schwestern spülen sollte. Und ohne Victoria gibt es keinen Verkauf. Die Polizeichefin ist mit der Familie befreundet und Holger soll sich ganz diskret mal umhören.
    Blöd nur, das sich bald ihre Wege kreuzen. Der fremdgehende Ehemann hatte nämlich einiges mit den Schwestern zu tun.
    „Tote haben kalte Füsse“ ist wunderbar lakonisch geschrieben. Knappe Sätze, ironische Statements und dazu die gegensätzlichen Charaktere der beiden Hauptfiguren machen den Reiz des Kriminalromans aus. Wo Holger sich an Vorschriften gebunden und von der Chefin gegängelt sieht, kann Charlie ganz ungeniert mit der Tür ins Haus fallen. Das ist ein temporeicher Krimi mit viel Wortwitz und vielen gekonnten Seitenhieben.
    Für mich hätte es da gar nicht den Running Gag mit Mutter Brinks gebraucht, die zum Entsetzen der Brüder einfliegt um sich ihre 5. Hochzeit mit Rodrigo, einem kolumbianischen Cowboy, ausrichten zu lassen. Jeden Tag wird Holger von neuen Vorschlägen der Mutter genervt, die eifrig auf Kosten ihres Sohnes – Charlie kann ja finanziell nichts beisteuern – teures Equipment ordert. Dieser Part, obwohl immer für einen Lacher gut, war mir fast ein wenig zu überzeichnet.
    Die Personen sind einfach gelungen ausgedacht, nicht nur die beiden Brüder, die einander in Hass-Liebe verbunden sind. Auch die beiden Celebrity Girls Pam und Eloise, die eigentlich nur halbherzig ihre Schwester vermissen, entfachen Kopfkino. Dazu die kurzen und knappen Dialoge, bei denen jede Pointe sitzt, machen den Krimi zu einem richtigen Vergnügen. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, dafür sorgen schon Charlies Actionszenen.
    Ein kleiner, aber feiner Krimi.

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    janein
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