Das Café der kleinen Wunder, Nicolas Barreau

Das Café der kleinen Wunder

Roman

Nicolas Barreau

Durchschnittliche Bewertung
4Sterne
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Eleonore Delacourt ist 25, mag alte Bücher, liebt die Langsamkeit, misstraut schönen Männern, ist heimlich in ihren Philosophieprofessor verliebt, glaubt an Zeichen und würde niemals, nie und unter keinen Umständen ein Flugzeug besteigen. Und...

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Kommentare zu "Das Café der kleinen Wunder"

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  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tanja P., 14.10.2016

    Wie oft liest man ein Buch und überlegt sich daraufhin „Eigentlich will ich mehr so sein wie xy und mein Leben ändern!“. Aber macht man es auch? Nein, meistens nicht. Nelly hingegen, die naive, weltfremde Nelly, zu der ihre Großmutter immer gesagt hat: „Sei nicht so eine Mimose, Nelly. Sei lieber eine Rose!“, fasst sich ein Herz und wagt es.

    Die Rezension zu diesem Buch schrieb sich quasi fast von allein und schon während des Lesens. Solche Geschichten gibt es manchmal. Sie holen mich schon bei Beginn ab und das Lesevergnügen ist ein einziges Fest, jede umgeblätterte Seite ein trauriges Ende und zugleich ein hoffnungsvoller Anfang – genau wie der Umschwung in Nellys Leben.

    Nelly lebt in Paris, der Stadt der Liebe, hat ihr Leben durchgeplant und ist seit langem heimlich in ihren Professor verliebt. Als sie sich ihm endlich offenbaren will, erzählt er ihr von seiner neuen großen Liebe – ausgerechnet ihrer Kollegin!
    Da kann selbst Nellys Cousine Jeanne sie nicht mehr halten. Sie kauft sich Hals über Kopf die seit Monaten bewunderte rote Designer-Handtasche und mietet für einen Monat eine Wohnung in Venedig. Venedig, weil sie nie in ein Flugzeug steigen würde, im Nachlass ihrer Großmutter ein Buch gefunden hat, dessen Spur ausgerechnet in deren Vergangenheit nach Venedig führt und sie an Zeichen glaubt. Aber heißt es nicht: „Es gibt keine Zeichen ...Nur wir selbst können unserem Leben Sinn und Bedeutung verleihen.“?

    Durch die rote Handtasche lernt sie Valentino, den „Minister für schöne Gedanken“ kennen. Einen tollen Italiener, der ernsthaft interessiert scheint und überraschen kann. Aber sie traut ihm nicht, verkennt ihn. „Man sieht nur das, was man weiß. Du aber hast das gesehen, was Du sehen wolltest.“

    „Das Café der kleinen Wunder“ ist ein zauberhafter Roman für ruhige Stunden mit einem Glas Rotwein und *Come fly with me...* in Endlosschleife im Hintergrund.

    Nelly hat Angst vor allem, sogar vor dem Leben an sich und verpasst so immer wieder ihre Chance aufs Glück. Aber sie ist lernfähig. Ihre Cousine Jeanne ist das totale Gegenstück: bodenständig, realistisch, zupackend - ihr Anker in Paris, ein Stück Heimat! Bald mischt der amerikanische Straßenmusiker Sean mit seinem wunderbaren Akzent das Leben beider Frauen auf und bringt sie ins Grübeln.
    Der erste Teil der Geschichte ist eine wundervolle Liebeserklärung an Paris - das Quartier Latin, die kleinen Cafes, Croissants, Café au lait - ich bin mittendrinn und bekomme Sehnsucht. Auch die Beschreibung von Venedig im Winter macht Lust aufs Reisen und aufs Leben. Obwohl ich bei meiner einzigen Reise dahin maßlos enttäuscht war.

    Liebe, (Ver-)Lust, Eifersucht, Leid(enschaft) – das alles bietet dieses wunderbare Buch.

    „Die Zeit bleibt niemals stehen ... nur die Erinnerungen.“ – „Das Café der kleinen Wunder“ wird mir jedenfalls noch lange in Erinnerung bleiben! 5 Sterne und meine unbedingte Leseempfehlung für alle Romantiker und Fans von Paris und Venedig.

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    janein
  • 2 Sterne

    4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lena, 19.10.2016

    Eleonore Delacourt, genannt Nelly, ist 25 Jahre alt, arbeitet gerade an ihrer Masterarbeit in Philosophie und ist heimlich in ihren deutlich älteren Professor verliebt. Dieser hat aber nicht mehr als fürsorgliche Gefühle für seine zurückhaltende, fleißige und viel zu wenig lachende Assistentin übrig.

    Als sich der Professor in eine Kollegin verliebt und plant, zu der hübschen Italienerin nach Bologna zu ziehen, zieht sich Nelly noch weiter in ihr Schneckenhaus zurück. In ihrer Wohnung findet sie in einer alten Bücherkiste ihrer verstorbenen Großmutter ein Buch mit einer Widmung, die identisch ist mit der Inschrift auf dem Granatring, den sie von dieser vor Jahren geschenkt bekommen hat.

    Auf den Spuren ihrer Großmutter reist Nelly spontan und völlig untypisch für ihr Wesen nach Venedig, wo sie dem gutaussehenden und charmanten Valentino begegnet, der unverhohlen sein Interesse für Nelly zeigt. Diese misstraut jedoch grundsätzlich attraktiven Männern und hat ihr Herz zudem noch an den Professor verloren. Aufgrund mehrerer Zufälle - sei es der Verlust ihrer neuen Handtasche oder das Auffinden eines kleinen Cafés mit einer Bücherecke abseits des Touristenviertels - scheint kein Weg an Valentino vorbeizuführen. Darüber hinaus erfährt Nelly Details über ihre Großmutter, die in ihrer Jugend eine Zeit in Venedig verbracht hatte und eine eine tragische Liebesgeschichte.

    Protagonistin Nelly ist eine ängstliche, sehr passive junge Frau, die sich und ihrem Glück am meisten selbst im Weg steht. Sie liebt die Langsamkeit, misstraut gutaussehenden Männern und verliebt sich deshalb in ihren wenig attraktiven, leicht gehbehinderten Professor. Ihre einzige Vertraute scheint ihre Cousine Jeanne zu sein, nachdem nach ihren Eltern auch ihre geliebte Großmutter verstorben ist. Darüber hinaus ist Nelly eine verträumte Romantikerin, die an Zeichen und das Schicksal glaubt. Nach ihrer abrupten Abreise aus Paris findet sie solche Zeichen in Venedig und lässt sich von ihnen leiten. Sie wird wagemutiger, legt ihre unbegründeten Ängste ab und öffnet sich selbst für die Liebe.

    Ich habe bereits zwei Romane gelesen, die unter dem Pseudonym Nicolas Barreau, einem Garanten für romantische Liebesgeschichten, die in der Regel in Paris handeln, erschienen sind. "Das Café der kleinen Wunder" ist dabei das langweiligste und von der Handlung vorhersehbarste der Bücher.

    In Bezug auf die Liebesgeschichte der Protagonistin wollte der Funke bei mir nicht überspringen. Die Erzählung um ihre Großmutter, das Rätsel um das Buch und das kleine Café, fand ich wenig herausragend und würde die Auflösung der Geheimnisse nicht als Wunder bezeichnen. Auch was als Schicksal formuliert ist, sind für mich vielmehr sehr sehr viele Zufälle, die sich in Venedig aneinanderreihen.

    Mir haben in dem Roman die Überraschungsmomente, Irrungen und Wendungen und für einen Liebesroman die nötige Portion Leidenschaft gefehlt. Zudem fand ich die fast schon penetrant neugierig machen wollenden Beendigungen der Kapitel mit Ankündigungen für die weitere Geschichte störend und als literarisches Stilmittel holprig.

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    janein
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