Das Gesicht der Anderen

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Ein Sommerfest in einem Schloss am Stadtrand. Eine Waffe, ein Schuss. Und eine junge Frau, die sich vom entstellten und einsamen Mädchen zu einer herrischen, knallharten Unternehmerin in der männerdominierten Welt der Waffen entwickelt. Ein durch Zufall...
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Ein Sommerfest in einem Schloss am Stadtrand. Eine Waffe, ein Schuss. Und eine junge Frau, die sich vom entstellten und einsamen Mädchen zu einer herrischen, knallharten Unternehmerin in der männerdominierten Welt der Waffen entwickelt. Ein durch Zufall...

Kommentare zu "Das Gesicht der Anderen"

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Alle Kommentare
  • 3 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Leserin U., 14.02.2015

    Die Geschichte ist recht weit hergeholt

    Die Familie Boll ist eine reiche Familie. Schon seit einigen Generationen fertigt ihre Firma Waffen, die nicht nur an Polizei und Regierung sondern in alle Welt verkauft werden. Während einer Feier auf dem Anwesen der Familie Boll löst sich aus einer gerade neu hergestellten Waffe ein Schuss und tifft die 17-jährige Tochter Margarete mitten ins Gesicht. Ihr Vater hielt die Waffe in der Hand, aber es ist nicht zu erklären, wie sich der Schuss lösen konnte. Margarete wird operiert, aber nichts kann ihr voher sehr schönes Gesicht retten. Sie bleibt schrecklich entstellt. Ihr Aussehen ist unvorstellbar furchtbar. Als Margarete noch im Krankenhaus liegt, sterben beide Eltern durch den Freitod des Vaters, den der Unfall zu einem gebrochenen Mann gemacht hat. Margarete ist nun eine sehr reiche Erbin, lebt aber fortan nur mit ihrer Haushälterin Anna in dem großen Anwesen allein. Freunde und Bekannte ziehen sich zurück. Sie traut sich nicht in den Ort, aus Angst gemieden und angestarrt zu werden. Sie trägt eine Maske und diese macht sie auch so schon für Fremde andersartig und abstoßend. Das einzige was ihr bleibt ist das Laufen in der Dämmerung, wo eigentlich nie jemand unterwegs ist, der sie sehen könnte. Ein sehr trauriges Leben für eine nunmehr 20-jährige junge Frau. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Margarete läßt sich auf ein Treffen mit einem unbekannten Mann an, den sie Internet kennengelernt hat. Dieses Treffen muß sie leider sehr bereuen. Verzweifelt wird ihr klar, daß ihr Leben nur noch schlimmer wird, sie wird keine Familie und keine Kinder haben, niemand wird sie mehr lieben und mögen, wenn ihre schon in die Jahre gekommene Haushälterin Anna sterben wird. Unverhofft aber trifft Margarete auf den Schlagersänger Hein Schuberth, der sicha anscheinend nicht von ihrem Äüßeren abgestoßen fühlt. Auch er scheint sehr vermögend zu sein, aber ebenfalls sehr einsam. Er ist allerdings 36 Jahre älter. Margarete verliebt sich in ihn und beginnt ihn zu verwöhnen. Sie gewinnt an Selbstvertrauen und will die Firma selbst leiten. In der Firma stößt sie gefährliche Kunden vor den Kopf. Russen, die sehr schlimme Waffen kaufen wollen und bestimmte Forderungen haben. Herr Hager, der langjährige Geschäftsführer ist zudem in Machenschaften verstrickt, die man nicht so recht entwirrt. Es kommt zu mehreren Todesfällen und einem dramatischen Ende. Diese Geschichte ist nicht schlecht geschrieben, aber ich fand sie doch recht weit hergeholt. Vieles kommt mir einfach zu unwahrscheinlich vor. Eine 17-jährige, die alles seelisch so gut verkraftet, ohne jeglichen therapeutischen Beistand? Keine Freunde, Verwandte oder Bekannte, die dem Teenager beistehen? Und plötzlich von einem auf den anderen Tag entwickelt sie sich zu einer eiskalten Geschäftsfrau, die alle von oben herab behandelt. Zum Ende wird vieles sehr brutal und blutig geschrieben, was nicht so ganz mein Geschmack ist. Ich hatte eigentlich einen etwas anderen Roman erwartet. Geht es hier nicht auch um Diebstahl des Protoyps einer Waffe und um illegale Waffengeschäfte? Hierauf wird leider nur sehr verschwommen eingegangen und auch nichts aufgelöst. Das fand ich sehr schade. Alles in allem hat mir das Buch daher nicht so gut gefallen.

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    janein
  • 2 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    melange, 28.09.2014

    Keine positiven Gefühle

    Zum Inhalt:
    Margarete Boll wird als Jugendliche von ihrem Vater, dem Besitzer einer Firma für Waffenbau, bei einem Unfall mit der neuesten Erfindung seiner Firma angeschossen und verliert dadurch ihr Gesicht. Während ihr Körper und Verstand zu äußerster Reife und Blüte gelangen, trägt sie eine Maske, um ihre Entstellung zu verbergen. Nach dem Selbstmord ihrer Eltern übernimmt Margarete die Firma.

    Zum Cover:
    Das fehlende Gesicht fällt auf einem Büchertisch direkt ins Auge; dieses Cover wirkt!

    Mein Eindruck:
    Leider verliert Margarete durch den Schuss nicht nur ihr Gesicht, sondern auch ihr freundliches Wesen (falls sie je eines besessen hat...). Mit dieser fehlenden Herzensbildung ist sie jedoch nicht allein. Fast alle Figuren dieser Geschichte (außer Margaretes alter Haushälterin Anna und der ermittelnde Kommissar zum Schluss) bestechen durch Kaltschnäuzigkeit, Gier, Hochmut und Bösartigkeit. Da jeder Anflug von Humor oder Reflektion fehlt, gehen für den nicht so gepolten Leser sämtliche Möglichkeiten einer Identifikation verloren und die anfangs vorhandene Liebe zu einer ungewohnten Story versiegt immer mehr im Sande des schlechten Benehmens aller Protagonisten. Die Geschichte zieht nicht in den Bann, da es keine Gefühle, sondern nur Handlungen gibt, - und diese Handlungen stoßen ab und widern an. Das Mitleid, das anfangs empfunden wird, beschränkt sich zum Schluss höchstens noch auf Anna, alle anderen verspielen es schnell, zu unsympathisch wird agiert.
    Noch nicht einmal der Schluss kann dieses Drama retten. Es wird gemordet ohne Ende, fast so, als ob der Autor selbst nichts mehr mit dieser ekelhaften Schar von Menschen anfangen könnte. Aber obwohl der Lebenssaft nur so spritzt, wirkt alles blutleer und distanziert.

    Fazit: Eine Enttäuschung, dieser Geschichte fehlt nicht nur das Gesicht, sondern vor allem ein Herz.
    2 Sterne

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    janein

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