Das Glück, von dem ich träume

 
 
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Ohio 1826. Ann Miller träumt von einem Leben an der Seite von Eli, der Arzt werden will und Literatur und Poesie genauso liebt wie sie. Doch als er ihr einen Heiratsantrag macht, verspürt sie nichts als Panik. Sie weiß, dass ihr Vater gegen eine...
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Ohio 1826. Ann Miller träumt von einem Leben an der Seite von Eli, der Arzt werden will und Literatur und Poesie genauso liebt wie sie. Doch als er ihr einen Heiratsantrag macht, verspürt sie nichts als Panik. Sie weiß, dass ihr Vater gegen eine...

Kommentare zu "Das Glück, von dem ich träume"

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  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Klaudia K., 05.04.2016

    Rushville Ohio 1826,

    Die jugendliche Ann Miller träumt mit ihren gerade 15 Jahren so gerne davon die Ehefrau an der Seite des eleganten und attraktiven Eli zu werden, der die Liebe zu Poesie und Literatur mit ihr teilt. Doch als er ihr einen Heiratsantrag macht, ihr Traum also Realität zu werden droht, spürt sie instinktiv, dass dieser endgültige Schritt noch viel zu früh in ihrem Leben wäre. Sie fragt sich, wer sich wohl um ihre beiden jüngeren Schwestern Mabel und Susann kümmern würde, wäre sie aus dem Haus. Ihre Mutter verstarb bei der Geburt der jünsten Schwester und nun liegt die Verantwortung für die kleine Familie und für die Farm auf Ann, denn ihr Vater, von Beruf ein Sattler und Wanderprediger, ist die meiste Zeit über unterwegs. So ist die junge Ann der Quell der Fürsorge im zu Hause und für den Hof.

    In Pittsburg beginnt Will Hanby als Vollwaise einen Lehrvertrag als Sattler bei Mr. Good. Seine Eltern und einige seiner Geschwister starben an Tuberkulose.
    Der Meister behandelt seine Lehrlinge sehr schlecht und zwingt sie unter menschenunwürdigen Verhältnissen zu leben. Neben häufigen Schlägen versorgt sie der harte Mann mit unvorstellbar wenig Nahrung.
    Anns Vater hat in Pittsburgh beruflich zu tun und so ergreift das junge Mädchen die Gelegenheit mit ihm auf einem Dampfschiff in die Stadt zu reisen.
    In Pittsburgh angekommen wohnen sie in der Nachbarschaft von Mr. Good und Anne lernt den Vollwaisen Will kennen. Beide empfinden auf Anhieb eine unerklärlich tiefe Sympathie füreinander.
    Obwohl Eli und Will sich wie Tag und Nacht unterscheiden kann sich die junge Frau ihre Gefühle für den jungen Mann nicht erklären. Vieles erwartet Ann und sie ahnt noch nicht wer und was ihr in dieser spannenden Geschichte begegnen wird.

    "Das Glück von dem ich träumte" ist das Debüt der Autorin in diesem Genre und ein vielversprechender Auftakt einer Trilogie.
    Wir haben einen auf Tatsachen beruhenden Roman vor uns, der durch seine überzeugende Sprache, seine hervorragende Inszenierung und die sehr gut eingesetzten Personen überzeugt, unglaublich fesselt und durch seine emotionalen Inhalte oft mitreißend erschüttert. In einer Zeit der grausamen Sklavenhaltung lässt die Autorin eine schreckliche Zeit auferstehen, von der man fröstelnd -angesichts der geschilderten Lebensumstände- liest.
    Da es sich um exzellent recherchierte historische Fakten handelt, macht dies den Roman so wertvoll und fesselt über das geschilderte Geschehen den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Die Protagonisten Ann und William lebten wirklich und veliebten sich tatsächlich ineinander.
    Die Atmosphäre des Buches ist brillant, die herrlichen Landschaftsbeschreibungen und die bildliche Darstellung der Mode des 19. Jahrhunderts zeichnen eine in sich schlüssige und detaillierte Bühne, in der die Story sehr gut eingebettet ist. Ihre abwechslungsreiche Dynamik lässt den Leser die Seiten fasziniert nur so dahinblättern. Ein wunderbar kurzweiliger Roman, der durch seine wahre Begebenheit an Tiefe gewinnt.
    Der Roman lässt sich über den angenehmen Stil der Autorin ausgezeichnet lesen. So kann ich dieses Werk jedem historisch interessierten Leser ans Herz legen.
    In meinen Augen halte ich ein grandioses Werk von Rosslyn Elliott in Händen, die uns einen bewegenden Roman schenkte.
    Ein großer Dank geht an Francke Verlag.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Alexandra K., 23.04.2016

    Ein emotionales, wunderschönes Lese-Erlebnis!

    „Der Herr ist mein Hirte. Mir wird nichts mangeln…“

    Für den sechzehnjährigen Waisen William Hanby sind die Bibelzitate seines verstorbenen Vaters prägende Erinnerungen, die ihn in seiner schweren Zeit als Lehrling beim Sattler Jacob Good in Pittsburgh zwar stets begleiten, ihm aber nur sehr wenig Trost bieten. Will ist durch einen Lehrvertrag fünf Jahre lang an seinen brutalen Lehrherrn gekettet und muss vollkommen rechtlos und in erbärmlichen Umständen sein Dasein fristen. Er ist nagendem Hunger, bitterer Kälte, Schlägen und verbalen Demütigungen ausgesetzt. Als im Jahr 1825 ein Konkurrent in die Stadt kommt, um einen Sattel für eine reiche Familie anzufertigen, entfacht dies den Neid des Jacob Good und er plant, seinen Lehrling Will einzusetzen, um den Meistersattler Samuel Miller auszuspionieren und ihm zu schaden. Samuel Miller kommt jedoch in Begleitung seiner drei Kinder nach Pittsburg, und als Will dessen älteste Tochter Ann kennen lernt, verändert diese Begegnung das Leben der beiden jungen Menschen...

    Der mir bislang unbekannten Autorin Rosslyn Elliott ist es gelungen, mich mit diesem gefühlvollen Liebesroman voll und ganz für sich einzunehmen. Die Geschichte einer zarten Romanze wird bereits im Klappentext angedeutet, wird jedoch an keiner Stelle seicht oder gar klischeehaft. Rosslyn Elliott widmet sich in ihrem Buch unter anderem auch einem zentralen Thema dieser Zeit, nämlich dem Kampf zwischen den Befürwortern und den Gegnern der Sklaverei. Zudem führt sie ihren Lesern das harte und rechtlose Dasein eines Handwerker-Lehrlings vor Augen und stellt diesem die Allmacht seines Lehrherrn gegenüber. Durch einen mysteriösen Unbekannten mit Biberfellhut, der die Familie Miller beschattet, wird darüber hinaus auch eine gewisse Spannung ins Geschehen eingebracht.

    Der christliche Glaube spielt eine zentrale Rolle in diesem Buch, was die Lektüre zusammen mit der in sehr einnehmendem Schreibstil erzählten Geschichte und den glaubwürdig ausgearbeiteten Charakteren für mich zu einem absoluten Lese-Highlight machte. Rosslyn Elliot besitzt die Gabe, ihre Leser voll und ganz in die Geschichte einzubeziehen und man freut, bangt und leidet mit den Protagonisten dieses Buches. Ich war sehr erfreut, als ich im Anhang erfuhr, dass diese Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht und einige der handelnden Personen tatsächlich existierten. Nachdem „Das Glück, von dem ich träume“ den ersten Teil einer Trilogie darstellt, hoffe ich von ganzem Herzen darauf, dass auch die beiden Nachfolgebände in Kürze in deutscher Sprache erscheinen werden.

    Dieser Roman war eine erstklassige, zu Herzen gehende Lektüre, die mich sehr bewegt hat und nach dem Umblättern der letzten Buchseite ein wohliges Gefühl zurück ließ. Einzig das Coverfoto war für mich eine kleine Enttäuschung, da es eine Frau mit blondem Haar und blauen Augen darstellt, die dem Betrachter halb zugewandt ist und gerade im Begriff ist, ein Schiff zu besteigen. Im Buch wird zwar von Anns Schifffahrten berichtet, sie wird jedoch als junges Mädchen mit langem, kastanienbraunem Haar, dunkelbrauen Augen und langen, schwarzen Wimpern beschrieben… eine Kleinigkeit, die ich an dieser Stelle zwar erwähnen möchte, die meine Höchstwertung für den exzellenten Inhalt dieses Buches aber keinesfalls mindert.

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    janein

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