Das Grab unter Zedern

Leon Ritters vierter Fall

Remy Eyssen

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Remy Eyssen - der Meister des Südfrankreich-Krimis

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Kommentare zu "Das Grab unter Zedern"

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  • 5 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Igela, 14.05.2018

    Als Buch bewertet

    Die Bevölkerung von Le Lavandou steht Kopf. Der Kindermörder Paul Simon wird aus dem Gefängnis entlassen. Es konnte nicht mit Sicherheit bewiesen werden, dass er seine zehnjährige Tochter Amélie umgebracht hat. Dr. Leon Ritter, der die Leitung der Rechtsmedizin inne hat, ist von Simons Unschuld überzeugt. Er will beweisen, dass nicht Simon seine Tochter auf dem Gewissen hat und beginnt zu ermitteln.

    Dies ist der vierte Fall rund um den Rechtsmediziner Leon Ritter. Ich habe nur einen der Vorbände gelesen und war hier, in diesem Buch, dank sehr guter Einführung, sofort wieder drin in der Geschichte. Da dieser Band in sich abgeschlossen ist, und ein besonderer Schwerpunkt auf die Einführung der Lebensumstände Ritters liegt, kann "Das Grab unter Zedern" auch mit keinerlei Vorwissen gelesen werden.
    Die Atmosphäre auf Le Lavandou, in der Provence, kommt sehr gut rüber. Vor allem die Passagen im Bistro " Chez Miou", in dem Ritter immer wieder einkehrt, zeigen deutlich und authentisch wie sich das Sozialleben oft in diesen kleinen Dörfern abspielt. Da wird zusammen gesessen, Neuigkeiten ausgetauscht und bei einem Café au lait, Boules gespielt und so einiges beredet. Die Ausdrücke in französischer Sprache lassen diesen Krimi zusätzlich sehr authentisch beim Leser ankommen. Da bekommt man richtig Lust in die Provence zu fahren.
    Ritter hat in diesem Buch Ecken und Kanten, und das finde ich gut. In "Gefährlicher Lavendel" war er mir fast zu angepasst. Nun getraut er sich auch mal gegen seinen Chef Zerna auf den Tisch zu hauen. Auch einen ungeliebten Kollegen lässt er ein paar mal dumm dastehen, und wehrt sich so gegen dessen Sticheleien. Szenen, die sehr gut geschrieben sind. Das Machtgerangel im Ermittlerteam, das übrigens recht gross ist, und genaues Lesen bedingt, ist amüsant zu lesen. Ich konnte mir, ehrlich gesagt, ab und zu eine kleine Schadenfreude nicht verkneifen.
    Als Médecin légiste verbringt Ritter natürlich auch Zeit im Keller des Krankenhauses, wo das pathologische Institut untergebracht ist. Für mich waren die Untersuchungen, die Erklärungen und Details zu den Tötungsarten und die Erkenntnisse, die er aus den gerichtsmedizinischen Untersuchungen zieht eines vom Besten, das man in Krimis zu lesen bekommt. Ich empfand das Ganze nicht nur als sehr gut recherchiert, sondern auch für Laien verständlich beschrieben ohne, dass es oberflächlich wird.
    Isabelle, die als Kommissarin die Ermittlungen leitet, ist privat mit Leon Ritter liiert. So geschieht immer wieder zwischen Privatem und dem Fall eine fliessender Übergang, was mir sehr gut gefallen hat.
    Den Fall, oder besser gesagt die Fälle, empfand ich als spannend. Gerade wenn Kinder involviert sind, leide ich besonders mit. Leser, die sensibel reagieren, müssen nicht Angst vor detaillierten Quälereien haben. Remy Eyssen hat einen Weg gefunden, dass man nicht "hautnah" dabei ist, doch trotzdem Gänsehaut verspürt. Es gibt gegen Schluss ein paar Passagen, in denen ein eingesperrtes Kind im Mittelpunkt steht. Hier empfand ich die Beschreibungen eindrucksvoll und beklemmend, ohne, dass der Autor in Details geht.
    Das Fazit, dass ich für mich ziehe, ist, dass ich unbedingt nun noch die zwei Vorgänger, die ich noch nicht gelesen habe, lesen möchte.
    Denn hier finde ich alles, was ich von einem Krimi erwarte: Authentische Figuren, einen spannenden Fall, schlüssige Auflösung und ein hervorragend beschriebenes Setting.

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    janein
  • 3 Sterne

    4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diana E., 28.05.2018

    Als eBook bewertet

    Remy Eyssen – Das Grab unter Zedern

    Der Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter trifft im Lebensmittelladen den gerade aus dem Gefängnis entlassenen Vater von Amelie, die er umgebracht haben soll. Die Leiche wurde nie gefunden und auch das Gericht sieht keinerlei Beweise, das er der Täter ist, weswegen er nach sechs Jahren endlich frei kommt. Er ist davon überzeugt das der neue Ehemann seiner Ex-Frau etwas mit dem Verschwinden der Tochter zu tun hat.
    Leon, der ein inniges Verhältnis zur stellvertretenden Polizeichefin Isabelle Morell pflegt, hat da eine ganz andere Idee. Doch im Moment muss er sich beruflich neu orientieren, denn sein direkter Vorgesetzter hat ihm Dr. Bodin zur Seite gestellt und man hört es munkeln, dass Leon entlassen werden soll. Als sich die Leichen plötzlich stapeln, ermittelt Leon auf eigener Faust und findet einen Hinweis...
    Doch schon bald schweben er und Isabelle in Lebensgefahr... denn der Täter von damals ist auch heute noch sehr aktiv.

    „Das Grab unter Zedern“ ist der vierte Fall von Dr. Leon Ritter, die Vorgänger kenne ich aber nicht. Es fiel mir zwar nicht schwer in der Geschichte anzukommen, die modern und flüssig geschrieben ist, allerdings blieb hier einfach der Wow-Effekt aus.
    Es ist ein solider Krimi, mit vielen Wendungen, einigen Überraschungen, einges war auch zu erwarten und vorhersehbar, aber insgesamt blieb die Story oberflächlich und irgendwie auch emotionslos.
    Die Fakten werden heruntergerasselt, gerade das Finale war richtig gehend enttäuschend, teilweise nicht so wirklich nachvollziehbar und die Story wirkte insgesamt etwas unstimmig.
    Auch wenn es einige Tote gibt, es den einen oder anderen spannenden Moment gab, hat mich die Story nicht vollends überzeugen können.
    Schön sind die malerischen Beschreibungen der Handlungsorte. Alles ist auf Genuß ausgelegt, sodass man die Idylle des Weinberges, das Essen oder Trinken, die Düfte fast selbst wahrnehmen kann.
    Auch die Charaktere wirken überwiegend facettenreich und lebendig ausgearbeitet mit all ihren Ecken und Kanten.
    Leon fand ich sehr sympathisch, wenn auch etwas distanziert. Eine wirkliche Nähe konnte ich nicht zu ihm aufbauen, aber trotzdem hat er mir mit seinen Prinzipien und Eigenarten gut gefallen. Ich finde gut, dass er kein Blatt vor dem Mund nimmt, er ist kein Mitläufer und deswegen polarisiert er.
    Isabelle war ebenfalls sympathisch, sie wirkte zugänglicher und auch wenn sie tough ist, hatte ich das Gefühl, dass sie aufgeschlossener und liebenswerter wirkte als Leon.
    Lilou konnte mich von Anfang an von sich überzeugen, herzlich und liebenswert, hat sie der Geschichte etwas besonderes gegeben.

    Ich persönlich finde, der Krimi hätte von allem etwas mehr gebraucht: Mehr Spannung, mehr Emotion, mehr überraschende Wendungen, mehr Wow, dennoch ist die Grundidee toll, auch wenn es noch Potenzial gegeben hätte.
    Es ist wie es ist und da ich den ersten Band im Bücherregal habe, werde ich ihn auch lesen und Leon sowie dem Autor noch eine Chance geben, vielleicht sehe ich dann diesen Fall mit ganz anderen Augen.

    Das Cover gefällt mir gut, passt zur Reihe und auch zum Buch.

    Fazit: solider Krimi. 3 Sterne.

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    janein
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