Das rote Adressbuch

Roman
 
 
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Sie blickt auf ein bewegtes Leben zurück - doch der bewegendste Moment steht ihr noch bevor.

Doris wächst in einfachen Verhältnissen im Stockholm der Zwanzigerjahre auf. Als sie zehn Jahre alt wird, macht ihr Vater ihr ein besonderes Geschenk: ein rotes...
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Sie blickt auf ein bewegtes Leben zurück - doch der bewegendste Moment steht ihr noch bevor.

Doris wächst in einfachen Verhältnissen im Stockholm der Zwanzigerjahre auf. Als sie zehn Jahre alt wird, macht ihr Vater ihr ein besonderes Geschenk: ein rotes...

Kommentare zu "Das rote Adressbuch"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Miss.mesmerized, 12.08.2018

    Als eBook bewertet

    Doris bleibt nicht mehr viel Lebenszeit, mit 96 lebt sie alleine in Stockholm und die einzige Familie, die ihr noch geblieben ist, ist ihre Nichte Jenny, die mit ihrer Familie in San Francisco wohnt. Über Skype sprechen sie regelmäßig miteinander und so hat Doris Anteil am Aufwachsen von Jennys Kindern. Doris befürchtet jedoch, dass ihr die Zeit davonläuft und sie nicht mehr alles erzählen und beichten kann, was sie gerne loswerden möchte, daher beginnt sie in einem roten Tagebuch zu notieren, wer ihr in ihrem Leben wichtig war und welche Rolle diese Menschen für sie persönlich spielten, wen sie liebte. Als es mit Doris‘ Gesundheit rapide bergab geht, fliegt Jenny mit ihrer jüngsten Tochter nach Schweden, um ihre Tante in den letzten Stunden zu begleiten.

    Sofia Lundberg ist eine Journalistin, die in der schwedischen Hauptstadt lebt. „Das rote Adressbuch“ ist ihr erster Roman, der in Skandinavien direkt zum großen Erfolg wurde. Es ist eine Geschichte voller Abendteuer, Gefahren, Erfolge und Niederlagen. Aber in erster Linie ist es ein Roman über die Liebe, eine Liebe, die es tatsächlich gab, die Kriege überstand – aber immer nur aus der Ferne gelebt wurde.

    Was mir am besten gefallen hat, war der Wechsel zwischen den beiden Erzählsträngen, einerseits Doris in ihren letzten Tagen zu begleiten, andererseits ihr aufregendes Leben ab den Kindertagen nachzuvollziehen. Sie hatte kein einfaches Leben, aber genau das hat sie zu dem Menschen gemacht, der sie am Ende ist: eine veritable Grande Dame mit großem Herz, die alles erlebt und so viel zu geben hat.

    Die Autorin hat liebenswerte und charmante Figuren erschaffen, die man am Ende nicht verlassen möchte. Der Roman ist ein kleiner Schatz, den man nicht übersehen sollte und der in dem Wunsch der Mutter alles zusammenfasst, was Doris erlebt: Sie wünscht ihrer Tochter, dass sie immer genügend Sonne habe, um ihre Tage zu erleuchten, genügend Regen um die Sonne zu schätzen, Freude für die Seele und Kummer, um die Freuden zu würdigen und Begegnungen, um sich auch verabschieden zu können.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    yellowdog, 15.08.2018

    Als eBook bewertet

    gelungener Debütroman

    Das rote Adressbuch ist ein Roman über das Leben einer schwedischen Frau, Doris, 1918 geboren.
    Es beginnt mit der Gegenwart in Stockholm. Doris ist 96 Jahre alt, fast alle aus ihrer Familie und Freunde sind schon gestorben. Es gibt aber noch Jenny, ihre Tochter und deren Kinder, doch Jenny lebt in San Francisco und Doris hat nur über Skype Kontakt zu ihr.
    Dann geht die Erzählung weit zurück in Doris Kindheit und Jugend. Als der Vater stirbt wird es schwer und ärmlich und Doris muss schon früh in Dienst bei Herrschaften gehen. Doch dann kommt sie nach Paris und wird dort sogar Modell.

    Es ist ein Buch des Erinnerns, wenn die Ankunft in das alte Paris vor dem Krieg beschrieben wird: der blassblaue Himmel, die Wäsche auf den Balkonen und der Rauch aus hunderten von Schornsteinen.
    Schließlich kommt nach dem Tod der Mutter auch Doris Schwester Agnes zu ihr. Später zwingt sie der Krieg in die USA. Zentral auch eine schwierige und unglückliche Liebe von Doris zu Allan, der sie verlässt.
    Mir gefällt sehr, dass der Roman den Gegenwarts-Handlungsstrang gleichwertig behandelt. Man fühlt sich Doris nah, wenn sie die Vergangenheit betrauert und auf den Tod wartet, gleichzeitig ihrer Nichte gegenüber so positiv bleibt. Ob jüngere Leser das auch so empfinden, kann ich nicht beurteilen.
    Obwohl das Buch auch von Tod und Einsamkeit im Alter handelt, ist es so geschrieben, dass es sich nicht hoffnungslos liest. Es ist auch ein Buch von Würde und andauernde Liebe.
    Sofia Lundberg wurde zu dem Roman inspiriert, da sie als Kind viel Zeit bei der Schwester ihrer jung verstorbenen Großmutter verbrachte, die auch Doris hieß und ebenfalls ein rotes Adressbuch besessen hatte.. Ich glaube, dass sich dadurch die Zuneigung zur Hauptfigur ergab und Doris als Figur so gut funktionierte. Doris Modellkarriere hingegen fußt aus eigenen Erfahrungen in verschiedenen Städten, unter anderen auch Paris, daher sind gerade diese Passagen realistisch und glaubwürdig. Auch den Künstler Gösta, der Doris engster Freund war, gab es wirklich.

    Das Buch zu lesen ist eine Freude! Der angenehm zu lesende Schreibstil von Sofia Lundberg erlaubt es, den Roman nahezu komplett am Stück zu lesen. Die Handlung entfaltet sich so am besten.

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    janein
  • 5 Sterne

    Conny S., 12.09.2018

    Als eBook bewertet

    Reise in die Vergangenheit

    Das Buch „Das rote Adressbuch“ von Sofia Lundberg nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Die gealterte Doris lebt in Stockholm und beginnt über ihr Leben und die Menschen nachzudenken, denen sie im Laufe der Zeit begegnet ist. Als kleines Mädchen hat sie von ihrem Vater ein rotes Adressbuch geschenkt bekommen, in dem sie Personen eingetragen hat, die in ihrem Leben eine Rolle gespielt haben. Leider musste sie hinter die meisten Namen schon das Wort „tot“ schreiben.
    Um die Erinnerungen an diese Menschen und auch ihre eigene Geschichte für die Nachwelt zu erhalten, beginnt Doris alles für ihre Nichte Jenny niederzuschreiben. So erfahren wir, dass Doris nicht lange nach dem Tod ihres Vaters erwachsen werden musste. Sie landete in jungen Jahren als Dienstmädchen in der gehobenen Gesellschaft von Stockholm. Durch ihre Anstellung gelangte sie im Teenie-Alter ins Paris der 20er Jahre.
    Hier begegnete ihr die Liebe ihres Lebens. Leider ist Doris und Allan das Glück nicht hold. Nach dem traurigen Ende dieser Beziehung stürzte sich die junge Frau ganz in ihre Modelkarriere. Bald musste sie sich nach dem Tod ihrer Mutter um die mittlerweile entfremdete kleine Schwester kümmern. Zusammen brechen die beiden in ein neues Leben nach Amerika auf. Gerade noch rechtzeitig, da in Europa der 2. Weltkrieg kurz vorm Ausbrechen ist.
    Für Doris endet die Reise dort natürlich nicht. Es verschlägt sie noch nach England und von da aus wieder in ihre Heimat Schweden. Hier neigt sich das ereignisreiche Leben der 96-Jährigen langsam dem Ende zu. Ihrer Nichte Jenny kann sie noch viel ihrer Lebensgeschichte weitergeben und scheidet dann glücklich und geliebt aus dem Leben.

    Die Geschichte von Doris ist sehr bewegend. Man leidet als Leser mit ihr mit und bewundert sie für ihre Stärke. Das Buch ist sehr emotional geschrieben und man muss es einfach auf einen Ruck durchlesen.

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    janein

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