Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten

 
 
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Kommentare zu "Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten"

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    LinaLiestHalt, 18.10.2016

    Als eBook bewertet

    Christopher Rowe ist Apothekerlehrling mit Leib und Seele: Heiltränke brauchen, Medizin verabreichen und ab und an auch ein bisschen Mist bauchen (z.B. indem man den ausgestopften Bären des Meisters mit einer selbstgebauten Kanone beschießt). Doch Apotheker leben gefährlich. Ein unheimlicher Kult macht Jagd auf sie und so fürchtet Christopher um das Leben seines gütigen Meisters Benedict Blackthorne. Zum Glück kann er sich immer auf seinen besten Freund Tom verlassen, denn in diesen Zeiten ist es gefährlich, Lehrling bei Blackthorne zu sein.

    Kevin Sands entführt den Leser in das dreckige, faszinierende England des 17. Jahrhunderts. Die ganze Stadt stinkt zum Himmel, Waisenkinder fristen ihr Dasein auf der Straße und ein erneutes Aufflammen der Pest bedroht die Einwohner. Trotzdem führt Christopher ein sehr beschauliches, glückliches Leben bei seinem Meister: Er lernt gerne, ist fleißig und wird von Blackthorne geschätzt und geliebt wie ein Sohn.

    Christopher ist ein sehr angenehmer Buchcharakter. Er ist loyal, neugierig, manchmal leichtsinnig und immer für einen Schabernack gut. Tom steht ihm treu zur Seite und versucht ihn vor dem Schlimmsten zu bewahren. Der Zusammenhalt der Jungen ist wichtig, denn ansonsten gelten die Jugendlichen nicht viel. Ihren Worten schenkt man keinen Glauben und von überall drohen Prügel. Der Apothekerladen Blackthorne ist für beide ein Zuhause, in dem sie dergleichen nicht zu fürchten haben.

    Benedict Blackthorne ist ein weiser, älterer Mann mit einer Vorliebe für Bücher aller Art, die sich stapelweise überall in der Wohnung befinden. Als Apotheker gehört er einer geachteten Gilde an und verfügt über allerhand Wissen in sämtlichen Bereichen der Naturwissenschaften. Er fördert und fordert seinen Lehrling, damit dieser einmal in seine Fußstapfen treten kann.

    Die Situation, die der Leser vorfindet, ist bedrückend. Apotheker werden gefoltert, anscheinend in einem satanischen Ritual. Der König setzt seinen Bluthund auf diese Vorgänge an, der die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt. Ungewollt wird Christopher in die Morde verwickelt und sieht sich bald alleine auf der Straße stehen. Niemand wird ihm glauben. Gleichzeitig jagt ihn der Kult. Nur mit viel Witz und Köpfchen gelingt es ihm oftmals, davonzukommen. Dabei muss er all das Wissen anwenden, dass er von seinem Meister vermittelt bekommen hat.

    Ich liebe diese spannende und wendungsreiche Geschichte. Ein unbedeutender Junge muss sich gegen alle Widerstände behaupten und schafft dies nur, indem er seinen hellen Kopf einsetzt. Gleichzeitig ist die Welt der Apotheker und der Alchemie, die hier angerissen wird, ungemein faszinierend. Immer wieder sind Rätsel eingestreut, die Christopher zu lösen hat. Die Elemente, Latein, verschlüsselte Rezepte… gleichzeitig die Geschichte einer großen Freundschaft. Aufgelockert wird das ganze mit dem Unfug, den die Jungen treiben, ganz, wie es sich für ihr Alter gehört.

    Eine runde Geschichte, die mir Freude bereitet hat. Für Fans von Artemis Fowl oder Bartimäus.

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    janein
  • 5 Sterne

    Rachel D., 23.10.2016

    Als eBook bewertet

    Der Blackthorn Code – Das Vermächtnis des Alchemisten erzählt die Geschichte des Apotheker Lehrlings Christopher, dessen Meister und Vaterfigur Benedict umgebracht wird. Als Vermächtnis bleibt nur ein Rätsel, das er lösen muss.

    Schon der optische Eindruck des Buches ist durchweg positiv. Das Cover ist definitiv ein Blickfang und auch das Buch liegt bequem in der Hand.

    Das erste Kapitel beginnt damit, dass Christopher seinem besten Freund Tom vorschlägt eine Kanone zu bauen. Mit Witz und Charme führt der Autor die Leser in die Welt des 17. Jahrhunderts ein und wir lernen die wichtigsten Charaktere kennen.
    Schon in den ersten Seiten werden wir mit dem ersten Rätsel konfrontiert: Anschließend wird erklärt, wie es funktioniert und zu nutzen ist, sodass man den Code tatsächlich verwenden kann.
    Doch das Buch fackelt nicht lange und schon bald wird Spannung aufgebaut: Einige Apotheker wurden vom sogenannten Kult des Erzengels umgebracht und auch Christopher lebt in der Angst der Nächste zu sein.
    Als sein Meister, Benedict Blackthorn, ebenfalls in Gefahr gerät erhält der Lehrling einen Code, den er entschlüsseln muss.
    Wir begleiten Christopher auf seinem Reise wie er den Code zu entschlüsseln versucht, die Spannung kommt dabei aber keineswegs zu kurz.

    Christopher ist ein sehr sympathischer Hauptcharakter, der sehr schlau, neugierig und risikobereit ist. Andererseits wirkte er auf mich teilweise sehr naiv und leichtsinnig.
    Sein bester Freund, Tom, ist wohl der beste Freund den man haben kann. Hilfsbereit, loyal und immer für Christopher da.
    Benedict Blackthorn scheint ein ganzer netter Kerl zu sein, der für Christopher eine Art Vaterfigur dargestellt hat, aber der Funke ist nicht ganz rüber gesprungen. Irgendwie bleibt eine gewisse Distanz zu dieser Figur, da wir erst mit der Zeit hinter die Geheimnisse von Blackthorn kommen und die anfänglichen Eindrücke lassen mich den Charakter nicht wirklich so wertschätzen wie die Anderen. Man könnte ihn mit Professor Snape aus Harry Potter vergleichen.

    Anfangs dachte ich, dass der Code von Blackthorn so gestaltet ist, dass der Leser ebenfalls miträtseln kann. Das war wohl nicht die Eingebung des Autors, denn es ist als ganz normaler Leser schier unmöglich den Code zu lesen. Das sollte man vom Buch also nicht erwarten.

    Gegen Ende wird das Buch teilweise noch sehr brutal. Es gibt zwar keine expliziten Gewaltdarstellungen, aber dennoch werden einzelne Verletzungen sehr grausam geschildert.

    Dennoch enttäuscht das Ende nicht. Nach einem explosiven Finale endet das Buch relativ offen, sodass der Leser zufrieden das Buch wieder schließen kann.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Der Blackthorn Code ist ein Buch, das mit seinem ganz eigenen Charme überzeugt. Mit einem sympathischen Hauptcharakter wird der Leser auf eine spannende Reise in das 17. Jahrhundert geschickt.

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    janein

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