Der Feind an meiner Seite

Wie ich mich aus meiner Ehe mit einem Psychopathen befreite

Johanna Winter

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Johanna Winter war zwanzig Jahre mit einem Mann mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung verheiratet. Nur wenige Bücher werfen einen Blick hinter die Kulissen dieser Erkrankung, nur wenige Frauen sind mutig genug, damit an die...

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  • 5 Sterne

    leseratte61, 24.02.2019

    Wie viel kann ein Mensch ertragen bevor er zerbricht?

    Zum Inhalt:
    Johanna war eine selbstbewusste, liebevolle und starke junge Frau, als sie Rolf im Studium kennenlernte und sich verliebte. Obwohl es schon früh erste Warnzeichen gab, ahnte Johanna nicht, welcher Charakter tatsächlich hinter der charmanten, gutaussehenden Fassade steckte. Die beiden heirateten schnell, es folgten Kinder und ein Hausbau – Schritte, die Johanna immer mehr an Rolf banden. Denn genau das wollte er: Eine mädchenhafte, hörige Ehefrau, die ihm verfallen war und alles stehen und liegen ließ, wenn er es sagte. Eine Marionette, die ihm den Rücken freihielt, während er sich außerhalb der Ehe mit Drogen, Alkohol und Affären vergnügte. Über die Jahre gelang es Rolf, Johanna an ihre körperlichen und seelischen
    Grenzen zu treiben. Ständige Lügen, emotionale Erpressung und das Gefühl, niemals gut genug zu sein, ließen sie irgendwann an sich selbst zweifeln.
    Wie Johanna Winter dieses Grauen ertrug und es letztendlich schaffte, ihren Mann zu durchschauen und sich und ihre Kinder aus der Ehehölle zu befreien, beschreibt sie fesselnd und authentisch in ihrem Buch »Der Feind an meiner Seite«.
    Ein ehrliches und schockierendes Memoir und ein seltener Einblick in das Leben mit einem psychopathischen Narzissten.
    Fazit:
    Ich habe dieses Buch in einem Rutsch gelesen, da es sehr emotional von den schlimmen Vorgängen in dieser Beziehung erzählte. Dieses Thema geht uns alle an und wir sollten alle hinschauen.
    Johanna wurde während ihrer Ehe von ihrem Mann immer mehr erniedrigt, da er an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leidet. Diese Störung treibt immer mehr seltsame Blüten und Johanna wird immer schwächer und kleiner. Selbst als sie schwer krank ist, kann sie kein Entgegenkommen von ihrem Mann erwarten, sondern wird auch in dieser Zeit niedergemacht und hat keine Zeit gesund zu werden. Sie ist alleine für die Kinder, den Haushalt und vieles andere zuständig, während er sich mit seinem geringen Einsatz als Chef der Familie sieht. Er quält seine Frau so oft es geht und sie zweifelt nach und nach an ihrem Verstand.
    Nach außen spielt er den treusorgenden Familienvater und setzt seine Familie unter Druck, da viele andere Familien und Kinder ja so viel besser sind. Ein Psychopath allererster Güte.
    Als er nach der Trennung die Macht über seine Frau verliert, tobt er sich an seinen Töchtern aus, die er zu Dienstmägden degradiert und jetzt an Stelle seiner Frau seinem Psychoterror aussetzt. Dieses macht ihn für mich zu einem noch viel größeren A…. Wie kann man seine eigenen Kinder nur so mies behandeln?
    An vielen Stellen habe ich mich gefragt, was Johanna noch ertragen kann, bevor sie endlich die Konsequenzen folgen lässt. Ich ziehe den Hut, dass sie es geschafft hat, sich aus dieser Hölle zu befreien und eine vorsichtige, positive Lebensprognose für sich und ihre Kinder stellt.
    Mich hat dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und ich empfehle es unbedingt weiter. Danke, dass ich es lesen durfte.

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    janein
  • 5 Sterne

    Nancy F., 06.03.2019

    Johanna Winter studiert noch, als sie Rolf kennenlernt. Relativ schnell verliebt sie sich in ihn und tut alles, um ihm zu gefallen. Zu spät erkennt sie, dass ihr Partner eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat. Sie heiraten, bekommen zwei Kinder und führen eine Bilderbuch-Ehe. So denken zumindest Außenstehende. Rolf versteht es, die Fäden so zu spinnen, dass niemand ahnt, was sich hinter verschlossenen Türen abspielt. Rolf manipuliert, demütigt und misshandelt seine Frau. Und Johanna erträgt es. Sucht die Fehler bei sich, versucht ihm gerecht zu werden. Sie trägt als Illustratorin zum Familieneinkommen bei, kümmert sich um die Kinder, arbeitet unentwegt an Haus und Garten. Doch nichts ist Rolf genug.

    Das Buch wurde unter dem Pseudonym Johanna Winter veröffentlicht, da die Autorin Angst hat, ihr Ex-Mann könnte von ihrem Erfahrungsbericht Wind bekommen. Sie schildert aus ihrer Sicht die Jahre ihres Kennenlernens bis hin zur Scheidung sowie den fortwährenden und teils noch andauernden Rechtsstreitigkeiten.

    Da die Autorin hier von ihren eigenen Erlebnissen berichtet, sind die Geschehnisse im Buch sehr detailreich und emotional beschrieben. Man fühlt die Hilflosigkeit, die Johanna gespürt hat. Man merkt ihre Verzweiflung, ihre Wut und ihre Resignation. Selbst jetzt – Jahre später, sieht man, dass sie sich teils immer noch mit der abschätzenden Brille betrachtet, die Rolf ihr aufgesetzt hat.

    Ich fand viele der geschilderten Ereignisse erschütternd. Wie kalt und berechnend ein Ehemann und Vater sich gegenüber seiner Frau und seinen Kindern verhalten kann, ist unfassbar widerwärtig. Mir fielen während des Lesens dermaßen viele wüste Beleidigungen für diesen widerlichen Haufen Abschaum ein, dass ich über mich selbst erschrocken war. In solchen Momenten wünschte ich mir sehr, dass das Karma irgendwann, wenn Rolf am wenigsten damit rechnet, in voller Härte zuschlägt und ihn für sein jahrelanges Fehlverhalten büßen lässt.

    Ich finde es sehr mutig von Johanna Winter, dass sie dieses Buch geschrieben und veröffentlicht hat. Wenn es nur einer anderen Frau hilft, sich aus einer ähnlichen Lage zu befreien, dann hat das Buch in meinen Augen seinen Zweck erfüllt. Außerdem sollte es jedem, der es liest, zeigen, dass man es gar nicht so schlecht hat, wie man vielleicht oftmals denkt.

    Lobend erwähnen möchte ich noch, dass das Buch sehr stringent geschrieben ist. Die Geschehnisse werden chronologisch „abgearbeitet“ ohne zu viel vorzugreifen oder unnötig zu erläutern und zu verweisen.

    Ein lesenswertes Buch über eine Ehe, die für Johanna Winter zu ihrer persönlichen Hölle wurde, aus der sie keinen Ausweg sah. Es macht Hoffnung zu sehen, wie sie es geschafft hat, sich aus Rolfs Wirkungskreis zu befreien. Ich wünsche ihr und den Kindern sehr, dass sie es weiterhin so gut meistern.

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    janein
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