Der Freund der Toten, Jess Kidd

Der Freund der Toten

Roman

Jess Kidd

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4Sterne
54 Kommentare
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"Ein umwerfendes literarisches Debüt ... voll beißendem Humor." (Daily Express)

Im irischen Mulderrig sind Fremde nicht willkommen. Auch der sympathisch-abgerissene Mahony nicht, der obendrein etwas...

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  • 4 Sterne

    8 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Equida, 10.04.2017

    Der 26 jährige Hippie und Gelegenheitsdieb Mahony wuchs in einem Waisenhaus in Dublin auf. Sein ganzes Leben wurde er im Glauben gelasssen,seine Mutter habe ihn aus Überforderrung oder Desinteresse damals einfach auf den Stufen des Waisenhauses abgelegt.
    Nach dem Tod einer Schwester des Waisenhauses erfährt er jedoch die Wahrheit.Sein richtiger Name ist Francis Sweeeney und seine Mutter hieß Orla und war erst 16 Jahre alt,als sie ihn zur Welt brachte und in ihrem Heimatort Mulderrig nicht sehr beliebt.
    Mahony reist nach Mulderrig,um mehr über seine Mutter und deren Leben zu erfahren. Doch auch er wird dort nicht von jedem mit offenen Armen empfangen....

    Meine Meinung:

    Leider war der wunderschön gestaltete Umschlag des Buches durch 2 Aufkleber verunstaltet. Wie mir scheint ist das Zukleben der Cover mit ins Auge springenden Aufkleber bei den Verlagen zur Zeit ein richtiger Trend.
    Nun ja chacun a son gout. Mir persönlich gefällt das überhaupt nicht und Aufkleber auf dem Cover sind für mich persönlich eher ein Grund,ein Buch nicht zu kaufen.

    Die englische Originalausgabe der Schriftstellerin Jess Kidd erschien 2016 unter dem Titel "Himself". Dieser Titel hätte mir persönlich auch im Deutschen mehr zugesagt.

    Die Protagonisten wirken auf mich sehr lebensecht.
    Mahony ist ein netter Kerl.Er erscheint zuweilen zwar etwas farblos,es steckt jedoch mehr in ihm als ich zuerst vermutet habe.Seine Gabe,die Toten zu sehen,ja sogar mit ihnen zu kommunizieren,hat mich schon zu Beginn der Erzählung fasziniert.Daß die Toten Mulderrig scheinbar nicht verlassen wollen und friedlich Seite an Seite mit den Dorfbewohnern leben haucht der Erzählung ein ganz besonderes Flair ein.
    Fasziniert hat mich aber vor allem die alte Schauspielerin Mrs. Cauley,die seit Jahrzenten in Mulderigg residiert und einige Menschen ( vor allem den unsympathischen,wieselhaften Pfarrer Quinn) regelrecht tyrannisiert. Sie ist eine wahre Diva.Trotz ihres sehr betagten Alters besitzt sie einen sehr wachen Geist und einen scharfen Verstand.Immer noch umgibt sie die Aura der schillernden Persönlichkeitdie sie einst war .
    Auch die anderen Dorfbewohner,wie der Pub-Besitzer Tadhg,die Pensionswirtin Shauna,die Witwe Farelly,der höchst unsympathische und unbeliebte Pfarrer Quinn und all die anderen Protagonisten zeichnen ein buntes und sehr vielfältiges,aber auch verschlossen und geheimnisvolles Bild der Menschen im Dorf.
    Jess Kidd hat eine ganz eigene,sehr poetische Sprache die sofort ins Ohr und ins Herz geht.Die Erzählung plätschert zuweilen so dahin und lullt den Leser etwas ein.Der beißende Humor den die Autorin mit in die Geschichte einfließen lässt verhindert jedoch sehr gekonnt daß die Erzählung ins Langweillige abdriftet und verleiht ihr eine zusätzliche besondere Note.Wie eine Prise Chili,die eine leckere Schokolade noch zusätzlich aufpeppt.

    Fazit:
    Ein sehr lesenswerter Debütroman einer Autorin,deren Namen man sich merken sollte.

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    janein
  • 2 Sterne

    8 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Langeweile, 12.05.2017

    Mahony ist in einem Waisenhaus aufgewachsen und hat ein bewegtes Leben hinter sich, als er mit 26 Jahren einen anonymen Brief erhält. Er hatte bisher geglaubt, seine Mutter hätte ihn zurückgelassen, weil sie ihn nicht gewollt hat. Nun erfährt er, dass seine Mutter zu Tode gekommen ist und macht sich auf den Weg in seinen Geburtsort, um mehr über seine Wurzeln zu erfahren.
    Dort angekommen , erfährt er überwiegend Ablehnung, die Dorfbewohner wollen ihn so schnell wie möglich wieder loswerden.
    Lediglich Mrs Cauley , eine skurrile ehemalige Schauspielerin, ist zusammen mit einigen anderen Frauen, auf seiner Seite. Gemeinsam wollen Sie das Geheimnis um Mahonys Mutter lüften.

    Meine Meinung:

    Die Leseprobe zu dieser Geschichte hat mir sehr gut gefallen und so habe ich voller Begeisterung mit dem Lesen begonnen.
    Leider konnte ich mich mit dieser Geschichte gar nicht anfreunden. Es gab immer wieder äußerst skurille Wendungen und der ständige Wechsel zwischen Lebenden und Toten, die scheinbar gleichberechtigt in der Geschichte mitwirkten, gefiel mir gar nicht. Die verschiedenen Beschreibungen der Tötung von Tieren, fand ich einfach nur widerlich.
    Ich weiß auch gar nicht welchem Genre diese Geschichte zugeordnet werden kann.
    Von mir leider nur zwei Sterne, ohne Leseempfehlung.

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    EvelynM, 02.05.2017

    In dem abgeschiedenen irischen Dorf Mulderrig scheint die Zeit stillzustehen. Als der fremde, etwas verwahrloste, aber durchaus sympathische Mahony dort auftaucht, wird er nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Fremde will hier keiner haben! Die Bewohner sind misstrauisch und stellen mit Erschrecken fest, dass Mahony etwas seltsam Vertrautes an sich hat. Mahony ist in einem Waisenhaus in Dublin aufgewachsen und hat nur ein Ziel: er will die Umstände zum Verschwinden seiner blutjungen Mutter Orla aufklären. Dabei stößt er auf allgemeine Ablehnung, denn die Dorfbewohner wollen mit dieser 20 Jahre zurückliegenden Geschichte nichts mehr zu tun haben. Eisiges Schweigen breitet sich aus. Nur die exzentrische und eigenwillige ehemalige Schauspielerin, Mrs Cauley, schlägt sich auf Mahonys Seite und unterstützt ihn in seinen Recherchen. Mahony verfügt über die Gabe, Tote zu sehen und mit ihnen zu reden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um Menschen oder Tiere handelt. Im Laufe der Geschichte taucht er immer tiefer in die Lebensumstände seiner Mutter ein – die durch ihre wilde Art und ihre Freiheitsliebe in Mulderrig sehr abfällig behandelt wurde. Mit der Zeit findet Mahony den einen oder anderen Hinweis darauf, was mit seiner Mutter geschah und die Bewohner verwickeln sich in Widersprüche.
    Dieser Debütroman ist einfach wunderbar – so ganz eigen in seiner Sprache, die bisweilen recht deftig ausfällt und dann wieder melancholisch stimmt. Die Toten fügen sich ganz selbstverständlich in die Geschichte um die Suche Mahonys ein. Mit Humor und auch Augenzwinkern verbindet Jess Kidd einen mystisch angehauchten Roman - nahezu ein Märchen - mit einem gut konstruierten Thriller, der in keine Schublade passt. Das Cover passt mit seinen bunten Farben und dem dichten Pflanzenwuchs gut zur Landschaft der Geschichte und auch zum Dickicht um Mulderrig, in dem Mahony nach der Wahrheit sucht. Die eigenwilligen Charaktere, allen voran Mrs Cauley, sind sehr authentisch und unterhaltsam beschrieben. Ich bin fasziniert von dieser ganz besonderen Geschichte und konnte mich dem Sog nicht entziehen. Deshalb kann ich das Buch gut an neugierige Leser, die das Ungewöhnliche mögen, weiterempfehlen.

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    janein
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