Der letzte Überlebende - Wie ich dem Holocaust entkam

Wie ich dem Holocaust entkam

Sam Pivnik

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4.5 Sterne
28 Kommentare
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Sam war gerade mal 13 Jahre alt, als die Wehrmacht in Polen einmarschierte. Mit der Familie lebte er in einem oberschlesischen Städtchen, der Vater war Schneider und stopfte den Leuten die Hosen. Da wurde aus dem Städtchen ein Ghetto,...
Der letzte Überlebende - Wie ich dem Holocaust entkam, Sam Pivnik

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  • 5 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 27.02.2017

    Das Cover: Ein kleiner Junge in schmutziger, gestreifter Kleidung marschiert ein Bahngleis entlang. Düstere Farben. Eine trostlose Gegend, Zäune schließen den Jungen ein, im Hintergrund ist ein Wachturm zu sehen. Ein typisches Bild, passend zur Handlungszeit, dem Titel und dem Inhalt.
    Zum Inhalt des Buches bedarf es meiner Meinung nicht viel Worte. Sam Pivnik, der letzte Überlebende. Seine Familie wurde von den Nazis ausgelöscht und er musste die Schrecken des Naziregimes, den Todesmarsch nach Ausschwitz und das Konzentrationslager hautnah miterleben. „Dann gingen auch sie durch diese Türen und schwebten wenig später wie eine Erinnerung mit dem Rauch durch die Schornsteine.“ (S. 18) Doch er hat überlebt und ist somit einer der letzten Zeitzeugen dieser schrecklichen Verbrechen.
    Der Schreibstil ist einfach, dennoch authentisch, realistisch und lässt mich immer wieder erschaudern. Das geschrieben wirkt oft durcheinander, die Begründung hierfür liefert der Autor gleich im Prolog „In Auschwitz gab es keinen Kalender. Keine Daten, keine Geburtstage oder Gedenktage, nichts, was die Zeit strukturiert hätte.“ (S. 3) In der Ich-Perspektive lässt Sam den Leser seine traurige Geschichte – eine wahre Geschichte, wie sie nie hätte passieren dürfen und was noch wichtiger ist, nie wieder passieren darf – hautnah miterleben. Detailliert, schonungslos. Ergänzt wird der Bericht durch zahlreiche Bilder und Karten.
    Ein Buch das gelesen werden muss!
    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." -George Santayana

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 14.03.2017

    Szlamek Pivnik wuchs in einer Städtchen in Polen auf. Seine Kindheit endete als er 13 war und die deutsche Wehrmacht in Polen einmarschierte. Ein Leben in der Hölle beginnt, immer nahe dem Tod. Szlamek, kurz genannt Sam, überlebte das Ghetto, diverse Selektionen, das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und vieles mehr.
    Sam erzählt seine Erinnerungen an diese Zeit der Unmenschlichkeit, die mit geschichtlichen Fakten unterlegt werden. Das Buch ist ein Zeugnis des zweiten Weltkrieges und ermahnt jeden nachzudenken, was einen Menschen dazu bewegt andere zu demütigen, entwürdigen und zu foltern. Und vor allem die Beweggründe dies nicht zu tun.
    Ich empfehle dieses Buch jedem, der sich mit dem Holocaust etwas beschäftigte oder einen Zeitzeugenbericht aus einem fürchterlichen Konzentrationslager lesen will. Auch gut geeignet für die jüngere Generation.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 14.03.2017

    Die Geschichte des Sam Pivnik

    In diesem Buch geht es um Sam Pivnik, einem jüdischen Polen, der mit 13 Jahren erleben muss, wie die Deutschen in Polen in einmarschieren und damit seine unbeschwerte Kindheit und Jugend für immer beenden.
    Sam erzählt aus der Zeit vor dem Krieg, von seiner Familie, die in Bedzin zu Hause ist und von seinem persönlichen Garten Eden, dem Ort, den er jedes Jahr mit seiner Familie in den Ferien besucht.
    Nach der Besetzung Polens wird das Leben von Sam und seiner Familie immer beschwerlicher, bis sie dann irgendwann außerhalb seiner Heimatstadt in ein Ghetto verfrachtet und schlussendlich nach Auschwitz deportiert werden.
    Dort wird Sam mit 17 Jahren sofort von seiner Familie getrennt und muss nun versuchen, den Schrecken und Horror, der dort herrscht, irgendwie zu überleben.

    Wie soll man solch einen Erfahrungsbericht bewerten, wie kann man ein Leben einer 5Sterne Bewertung unterziehen?
    Natürlich habe ich schon mehrere Bücher über den Holocaust gelesen, aber dieses hier hat mich doch mehr mitgenommen als andere. Schon der Prolog hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Sam Pivnik hatte für seine Geschichte einen Ghostwriter, der das Leben bzw. Überleben relativ und emotionslos beschreibt. Und trotz dieser Emotionslosigkeit läuft es einem ständig kalt den Rücken herunter, wenn man liest, welche Gräueltaten den Gefangenen in den Konzentrationslagern angetan wurden.
    Immer wieder musste ich mir vor Augen halten, dass das Buch ja tatsächlich die Wahrheit ist und keine fiktive Horrorgeschichte.
    Auch wenn es solche Bücher schon zuhauf gibt, finde ich es absolut wichtig, solche Erfahrungen immer und immer wieder zu erzählen, damit niemand vergisst, was damals geschehen ist und wie grausam die Menschen sein können. Gerade in der heutigen Zeit…
    Ein Buch, das ich wirklich jedem empfehlen möchte und kann.

    Ein wenig Bauchschmerzen bereitet mir die Geschichte aber auch und das möchte ich einfach noch loswerden. Als Sam die Schrecken des Krieges überstanden und sich einigermaßen erholt hat, geht er nach Israel um dort der Armee im Kampf gegen Palästina beizutreten. Das ist etwas, was ich noch nie verstanden habe und wohl auch nie verstehen werde. Wie kann man, wenn man solch einen Horror selbst erlebt und überlebt hat; wenn man weiß, wie es ist aus seiner Heimat vertrieben worden zu sein, ebenfalls in den Krieg gegen ein anderes Volk ziehen? Ich möchte keine Diskussion lostreten und auch keinesfalls Sam kritisieren, aber diese Gedanken gingen mir einfach beim Lesen durch den Kopf…

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    janein
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