Der Palast der Borgia

Roman. Deutsche Erstausgabe

Sarah Dunant

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Rom im August, es ist das Jahr 1492. Schon am frühen Morgen ächzt die Stadt unter der Gluthitze des Sommers. Der Lärm in der engen Gasse unter ihrem Fenster lässt Lukrezia aus dem Schlaf fahren. Kann es wahr sein, was der Bote schreit? Ihr Vater,...

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Kommentare zu "Der Palast der Borgia"

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  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    anke3006, 18.10.2014

    Rodrigo Borgia ist bekannt für seine machtpolitischen Intrigen. Er wird zum Papst gewählt. Er zieht die politischen Fäden in Europa, dazu benutzt er seine Kinder. Papst Alexander zeigt sich als Familienmensch. Um das Wohl seiner zahlreichen Kinder bemüht. Trotzdem steht Machteinfluss, Manipulation und Intrige im Vordergrund. Sarah Dunant hat einen sehr gut recherchierten Roman geschrieben, der diese Epoche widerspiegelt wie sie wirklich war. Alles Recht den Mächtigen. Kirchenhierarchie und politsches Machtgefüge wurden von der Familie der Borgia benutzt um den eigenen Reichtum und die Macht zu festigen. Der Stil von Sarah Dunant hat mir gut gefallen und auch die über 600 Seiten konnten mich nicht schrecken. Eine 5-Sterne-Leseempfehlung.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ursula Upmeier, 03.11.2014

    Der historische Roman "der Palast der Borgia" von Sarah Dunant beginnt im Jahre 1492 n.Chr. indem gerade aus dem spanische Kardinal Rodrigo Borgia der Papst Alexander VI wird. Nicht nur sein Leben, auch dass seiner Kinder ändert sich von einem Tag auf den anderen. Sie werden zum Spielball der Politik, der älteste Sohn Cesare wird noch als Teenager zum Kardinal ernannt obwohl er eine militärische Karriere anstrebte. Juan, Lukrezia und Jofre werden sehr jung verheiratet. Die Ehepartner werden nach Rang, politischer oder familiärer Zugehörigkeit oder nach Gebieten ausgesucht, die dem Machtstreben der Borgias entgegenkommt. Sobald eine Allianz als nicht mehr erstrebenswert erscheint, ist eine Trennung unvermeidlich, im Besten Fall mittels Scheidung (der Papst kann dieses durchsetzen) im Schlechtesten mit dem Tod. Insgesamt geht die Familie Borgia nicht gerade zimperlich mit ihnen nicht Wohlgesonnenen um.
    Am eindrucksvollsten wird das Leben von Lukrezia geschildert, man leidet förmlich mit ihr mit. Die Zwangsheiraten und die Tötung von geliebten Menschen machen ihr schwer zu schaffen, und doch weiß sie, dass diese Vorgehensweise nicht nur in ihrer Familie üblich ist. So war das Leben der Reichen und Mächtigen im 15./ 16. Jahrhundert.
    Sarah Dunant gelingt es, die historischen überlieferten Fakten mit den wahrscheinlich zutreffenden zusammen zu führen und diese zu einen bewegten historischen Roman zu verknüpfen. Manchmal wünschte ich mir die Handlung ein wenig straffer und spannender geschrieben. Auch wenn die weibliche Seite im Roman dominiert, so ist es doch kein typischer Frauenroman.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    H.W., 17.11.2014

    fesselnd bis ins Detail, macht neugierig, wie es weiterging mit dem Familiendrama.

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    janein
  • 4 Sterne

    Jo, 09.11.2014

    Rodrigo Borgia wird im Jahre 1492 zum Papst Alexander VI. Dass er die Wahl gewonnen hat, verdankt er seinem rücksichtlosen Bestechen. Seine Kinder verplant er, um seine ehrgeizigen Ziele zu verwirklichen. So muss der älteste Sohn Cesare Kardinal werden. Juan wird Herzog, Lucrezia wird verheiratet. Sogar für den zwölfjährigen Jofré wird eine Frau gefunden. So schafft er Bündnisse, um seine Macht zu sichern und zu erweitern.
    Da nicht alles so läuft, wie er es sich vorgestellt hat, wird die Ehe Lucretias annulliert, weil sie angeblich nicht vollzogen wurde. Doch der nächste Mann für Lucretia ist schon ausgewählt, als sie noch verheiratet ist.
    Cesare wollte nie Kardinal werden, er möchte kämpfen und die Truppen des Papstes anführen. Seiner Schwester ist er mehr zugetan, als er darf. Cesare ist fast noch ehrgeiziger als sein Vater.
    Juan ist ein Weiberheld. Er ist nachtragend und sorgt dafür, dass der Mann, der ihn beleidigt hat, stirbt. Aber das rächt sich.
    Rodrigo Borgia ist ein Mann, der keine Skrupel kennt, nach Macht giert und auch keine Rücksicht auf seine Familie nimmt. Er überredet, umgarnt, besticht, notfalls lässt er morden. Bei Bedarf zettelt er auch einen Krieg an. Einerseits will er seine Kinder versorgt sehen, andererseits werden sie zum Sichern seiner Macht verschachert.
    Der Schreibstil lässt und das Geschehen recht plastisch vor Augen erscheinen. Die Figuren sind entsprechend ihrer Rolle gut ausgearbeitet.
    In groben Zügen war mir die Geschichte der Borgias bekannt. Dann habe ich vor einiger Zeit zwei unterschiedliche Verfilmungen über diese Familienclan gesehen. Daher gab es beim Lesen dieses Buches keine neuen Erkenntnisse.
    Das Buch ist gut zu lesen und unterhaltsam.

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    janein
  • 3 Sterne

    Gelinde, 13.10.2014

    Der Palast der Borgia, ein historischer Roman von Sarah Dunant.

    Cover:
    Das Cover hat mich sofort angesprochen, und durch die erhabene Prägung des Titels wirkt das ganze sehr edel.

    Inhalt:
    Rom 1492, Rodrigo Borgia wird zum Papst gewählt.
    Schon bei dieser Wahl erkennt man das Geschick von ihm, Menschen zu manipulieren.
    Im weiteren Verlauf erfahren wir, wie er alle und jeden, auch Kinder, manipuliert und für seine Zwecke benutzt.
    Außerdem beugt und biegt er alle Gesetzte und geltendes Recht, so wie er es gerade braucht.
    Er fällt dabei von einem Extrem ins andere, er liebt seine Familie (als Papst!) über alles und dann wieder geht er über ihre Wünsche und Gefühle einfach hinweg.
    Sein ältester Sohn Cesare will so gar nicht in die kirchliche Laufbahn, doch er wird zum Kardinal gemacht.
    Seine Tochter Lucrezia wird quasi noch als Kind, schon das erste Mal aus politischen Gründen verheiratet.

    Meine Meinung:
    Ich habe mich mit dem Buch sehr schwer getan, erst auf den letzten 100 Seiten hab ich mich damit wohl gefühlt.
    Der Schreibstil ist für mich auch sehr gewöhnungsbedürftig, es liest sich für mich eher wie ein Bericht, ich habe mich fast immer nur als außenstehender Beobachter gefühlt. Für mich viel zu viel geschichtliche Fakten.
    Die Personen bleiben mir fremd, ich kann keine Beziehung oder Emotionen zu ihnen aufbauen, auch sind es viel zu viel die auftauchen.
    Z.B. ist die kindliche Lucrezia so was von abgeklärt und unnahbar (zum Glück ändert sich das am Ende des Buches ein bisschen).
    Es sind mir zu viele Details, zu viele Einschübe, Rückblicke oder Zusätze, sie verwirren mich und lenken meinen Lesefluss ab.
    Das ganze politische Hin und Her, z.B. auch als der König von Frankreich in Rom einmarschiert, ist für mich viel zu verwirrend.
    Das ganze Leben der Borgia, scheint auf Lug + Trug, auf Intrigen, bis hin zum mehrfachen Mord aufgebaut zu sein (wenn sogar der Papst seine Tochter zum wissentlichen Lügen zwingt!).
    Außerdem gilt eine Frau gar nichts in der Zeit.
    Zitat: Jede Frau weiß: Es gibt eine breite Prachtstraße, auf der die Männer durch die Welt gehen, und die Frauen müssen mit einer armseligen engen Gasse vorlieb nehmen.
    Das eher offene Ende kommt mir auch nicht gerade entgegen.
    Zitat der Autorin:
    Wenn es die Fortuna- eine bekanntlich launenhafte Göttin- gestattet, wird in einigen Jahren eine Fortsetzung erscheinen: Die aufregende Geschichte der Borgia ist noch nicht zu Ende erzählt.

    Zur Autorin:
    Sarah Durant, 1950 in London geboren, studierte Geschichtswissenschaft. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane. Sie hat zwei Kinder und lebt in London und Florenz.

    Mein Fazit:
    Für alle die geschichtliche Fakten und politische Ränkespiele und Intrigen lieben.

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    janein
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