Der Schatten

Roman

Petra Hammesfahr

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Die ehrgeizige Filmproduzentin Stella Helling hat den Halt verloren. Sie trinkt zu viel, verzweifelt an der Behinderung ihres Kindes und an der allgegenwärtigen Schwiegermutter. Stellas einziger Halt ist ihr Mann Heiner, ein Polizeikommissar. Als...

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Kommentar zu "Der Schatten"

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    4 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    kleine_welle, 28.01.2019

    Stella war eine erfolgreiche Produzentin beim Fernsehen. Doch irgendwann hatte sie einen Absturz und als dann ihre Schwiegermutter von dem Schatten, aus einem Film den Stella produziert hat, ermordet wird, halten sie alle für verrückt.

    Ich mag irgendwie blaue Cover und auch hier springt einem dieser intensive Blauton gleich ins Auge.
    Am Anfang war ich etwas verwirrt, denn die Geschichte wirkt etwas ungeordnet am Anfang. Aber man bekommt dann nach und nach Erklärungen, warum Stelle so viele Ängste hat und wie sich die ganze Geschichte aufbaut.
    Da hilft auch immer der berichtende Stil, den Petra Hammesfahr häufig in ihren Büchern anschlägt. Als würde man als Außenstehender einen Polizeibericht z.B. lesen. Natürlich spickt sie diesen berichtenden Text mit allerhand Beschreibungen, damit er nicht so trocken wirkt.
    Der Roman hat sich also sehr gut aufgebaut und ich fand es einfach interessant wieder was von schon bereits bekannten Personen zu lesen. Denn die Charaktere kannte ich teilweise schon aus „Als Luca verschwand“.
    Obwohl es auch hier an einigen Stellen schon etwas eigenartig ist, denn ich finde es sehr befremdlich als Mutter, dass sich werde Stella noch ihr Mann groß um ihre Tochter zu sorgen scheinen. Die ja verschwunden ist. Das sind dann wieder so Dinge, die mich einfach nur ungläubig verharren lassen. Außerdem gibt es für mich im gesamten Buch keinen Charakter den ich wirklich sympathisch finde. Selbst Klinkhammer, der Polizist (der eigentlich nicht mit dem Fall betraut ist), wirkt an vielen Stellen wie ein bockiges Kind. Was ich für einen erwachsenen Mann recht unpassend finde, besonders in seiner Position.
    Aber auch Stella, die irgendwie das Opfer der Geschichte ist, mochte ich nicht richtig. Denn sie nimmt die Opferrolle einfach sehr bereitwillig an und scheint sich auch wohl zu fühlen. Letztendlich sind ja immer die anderen Schuld.
    Kurz: alle haben ihre Leichen im Keller und niemand lässt den anderen in seine Karten blicken. Gestört hat mich das nicht immer, denn die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf und da redet jeder über jeden und wenn man sich einfach ein typisches abgeschottetes Dorf vorstellt, haben die Charaktere gut hineingepasst.
    Was mich allerdings etwas gestört hat, waren die vielen Informationen, die scheinbar nichts mit dem aktuellen Fall zu tun haben. Nachdem man das Buch beendet hat passt es zwar wieder, aber so zwischendurch fand ich es etwas viel.
    Gegen Ende stellen die Beteiligten dann teilweise ganz komische Theorien auf und ich habe mich gefragt, wie die Autorin das wohl auflösen möchte, damit es nicht so seltsam wirkt.
    Das schafft sie dann auch ganz gut, obwohl die Hintergedanken der Personen doch weiterhin etwas seltsam wirkten.

    Mein Fazit: Für zwischendurch lese ich gerne die Bücher von Petra Hammesfahr, denn ihr Schreibstil ist so, dass man ihre Romane gut nebenbei weg lesen kann. Obwohl es leider keine sympathischen Charaktere gibt und manchmal die beteiligten Ermittler ganz komische Theorien auf die Beine stellen. Aber ansonsten ein netter Zeitvertreib.

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    janein

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