Der Teufel von Straßburg

Heidrun Hurst

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4.5Sterne
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Ein historischer Roman, wie man ihn sich wünscht: Heidrun Hurst legt mit „Der Teufel von Straßburg“ eine hochspannende Geschichte vor - perfekt eingebettet ins Leben und Treiben einer mittelalterlichen Stadt...

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Kommentare zu "Der Teufel von Straßburg"

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  • 5 Sterne

    35 von 45 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Chattys Bücherblog, 29.09.2017

    Als Buch bewertet

    Fort! Er musste fort! So schnell er konnte! (Die ersten Sätze - Seite 9)

    Schon das Lesen des Prologs erzeugte in mir eine gewisse Anspannung. Wer war der Junge? Und wovor musste er fliehen? Ich wollte .... nein, ich musste nun unbedingt weiter lesen.

    Die Autorin entführt den Leser nach Straßburg, in das Jahr 1348. Dort lernt man sogleich auch Adelheid kennen. Adelheid lebt im Kloster, leidet an einer Augenkrankheit und nimmt zeitweise nur noch Umrisse und Schatten wahr. Eines Tages trifft sie auf Martin, den Sohn des ortsansässigen Scharfrichters.

    Martin hadert mit dem Schicksal, Menschen zu richten. Die beiden freunden sich an. Da taucht plötzlich ein toter Junge im Kloster auf. Das Merkwürdige daran ist, das ihm eine Haarsträhne abgeschnitten wurde. Einige Tage später taucht ein zweiter toter Junge auf, der jedoch eine Haarsträhne in der Hand hat. Was hat das alles bedeuten? Adelheid wendet sich an Martin und die beiden kommen erstaunlichem auf die Spur.

    Mit den beiden Protagonisten hat sich die Autorin besonders viel Mühe gegeben. Charakterlich harmonieren sie perfekt miteinander. Beide tragen schwere Schicksale mit sich, die sie jedoch geduldig ertragen.

    Adelheid wirkt sehr wissbegierig und findet in Martin einen Gegenpart, der sehr clever erscheint. Mir gefällt die Konstellation der beiden Charakteren sehr gut. Es wirkt alles stimmig und nachvollziehbar.

    Auch die Freundschaft zwischen Mensch und Tier fügt die Autorin anhand Gertrudis und Theoderich sehr geschickt in die Geschichte ein.

    Einen Großteil der Story widmet die Autorin der Augenheilkunde, hier speziell der Star. Sowohl die Behandlungsmethode als auch die problematische Stellung der Juden in der Gesellschaft werden durch die Krankheit Adelheids sehr gut in Szene gesetzt. Durch ihren schnörkellosen Schreibstil trifft die Autorin durch jedes ihrer Wortes genau den Kern des Themas und regt den Leser zum Nachdenken an. Obwohl die Juden bekanntlich sehr gute Mediziner waren und einen höheren Stand in der Gesellschaft verdient hätten, wurden sie von jeher ausgegrenzt. Sei es von der Kirche, oder auch von der Bevölkerung. Eine Geschichte, so alt wie die Menschheit.

    Den kriminalistischen Teil der Geschichte darf man aber nicht außer Acht lassen. Von der ersten bis zur letzten Seite zieht sich ein gewisser Spannungsbogen, um den Mörder der Kinder zu finden. Klitzekleine Details werden offenbart, so dass der Leser sehr gut miträtseln kann. Ich muss gestehen, dass ich sehr lange Zeit keinen blassen Schimmer hatte, wer hinter den Morden stecken könnte.

    Fazit:

    Nachdem Adelheid ja nun aus dem Kloster ausgetreten ist, steht einer Ehe mit Martin nichts mehr im Weg. Bahnt sich da etwa eine Fortsetzung der Geschichte an? Wird es einen zweiten Band geben? Ich würde es mir sehr wünschen.

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    schafswolke, 29.04.2018

    Als eBook bewertet

    1348 in Straßburg:
    Als plötzlich immer mehr Jungen tot aufgefunden werden, kehrt Unruhe in die Stadt ein. Wer könnte der Mörder sein? Jeder scheint verdächtig und die Stadtoberen wollen schnell einen Schuldigen finden.

    Die junge Adelheid wächst wohlbehütet in einem Kloster auf, doch sie ist sehr neugierig auf das Leben hinter den Mauern, allerdings beschränken sich ihre Ausflüge eher auf die Treffen mit der Kräuterfrau Gertrudis. Auch Adelheid macht sich Gedanken, was mit den Jungen passiert sein könnte. In dem Henkerssohn Martin findet sie jemanden, der genauso interessiert an den Morden ist.

    Ich fand das Buch von Anfang an spannend. Hauptsächlich handelt es sich bei "Der Teufel von Straßburg" um einen historischen Roman, der sich auch mit dem Leben der Juden in Straßburg beschäftigt. Zum Ende wird das Buch immer mehr zu einem kleinen Krimi.
    Die Figuren sind sehr vielschichtig, lebensecht und haben auch ihre dunklen Seiten, das macht das Buch aber sehr interessant.
    Gerade der Henkerssohn Martin ist eine zwiespältige Person. Darf man einen Henker überhaupt sympathisch finden? Oder darf er nett sein? Und wer hat etwas mit den ermordeten Jungen zu tun?
    Viele Fragen, die sich alle im Laufe der Geschichte beantworten.

    Ich empfehle das Buch gerne weiter und vergebe 5 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    20 von 29 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rose M., 23.10.2017

    Als Buch bewertet

    Ich war sehr gespannt da ich auch schon die anderen Bücher von Frau Hurst super fand. Der Teufel von Staßburg geht in eine ganz andere Richtung . Es war so toll zu lesen man war gespannt was als Nächstes kommt und wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen.
    Bekommt wieder viel Hindergrundwissen wie es zu der damaligen Zeit war. Wie immer sehr gut recherchiert. Ansonsten könnte ich mir einen 2 Band davon vorstellen,da mir die Handlung von Martin und Adelheid zu schnell geendet hat.Titelvorschlag" DIE BRAUT DES HENKERS".
    Würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ladybella911, 30.04.2018

    Als eBook bewertet

    Die zeitgemäße Sprache, die bildhafte Darstellung von Schauplätzen und Charakteren, all dies vermittelt dem Leser das Gefühl, sich mitten in der Geschichte zu befinden und Teil davon zu sein.
    Diese intensive Atmosphäre, die Handlung, die grausamen Morde an diesen sich selbst überlassenen Kindern erzeugen ein Gefühl tiefer Traurigkeit ob dieser Schicksale, verbunden mit einer unglaublichen Spannung, die die Jagd nach dem Mörder hervorruft.
    Der Autorin, Heidrun Hurst, ist es hervorragend gelungen, den Leser durch ihren mitreißenden Erzählstil in diese mittelalterliche Zeit, ihre Gefahren, ihre Sitten und Gebräuche zu entführen.

    Ein wundervoller historischer Roman, hervorragend recherchiert und brillant erzählt, den ich jedem Leser dieses Genres wärmstens ans Herz legen möchte.

    Es lohnt sich.

    Hierfür vergebe ich gerne 5 Sterne.

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    janein
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