Der Untergang Barcelonas

Roman

Albert Sánchez Piñol

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Der große BARCELONA-Roman vom Bestseller-Autor Albert Sánchez PIÑOL

Barcelona um 1700: Zuvi ist vierzehn, etwas großmäulig, ein Taugenichts mit rabenschwarzem Haar. Als ihn der Graf Vauban auf sein Schloss einlädt, ändert sich Zuvis Leben...

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Kommentare zu "Der Untergang Barcelonas"

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  • 3 Sterne

    5 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    kathiduck, 04.04.2015

    Die Geschichte beginnt um 1700: Martí Zuviría ist vierzehn Jahre alt, großmäulig und ein Taugenichts. Nachdem er betrunken einen Leichenwagen entführt und damit in ein Geschäft rast, wird er der Schule verwiesen. Doch als ihn der Graf Sébastien le Prestre Vauban, der berühmteste Baumeister seiner Zeit, der durch die Entwicklung neuer Methoden der Belagerung und des Angriffs die Poliorketik revolutioniert hat, ändert sich Martís Leben schlagartig. Von seinem Lehrmeister bekommt er Einblick in die Ingenieurskunst, sodass er beispielsweise lernt, wie man die sichersten und schönsten Festungen baut und Vaubans jüngere Tochter Jeanne führt ihn in die Liebeskunst ein. Aber dieses Glück ist nicht von Dauer, denn Vauban stirbt bald und infolge des tobenden spanischen Erbfolgekrieges droht Martís Heimatstadt Barcelona, eingenommen zu werden. Der inzwischen vom Leben gereifte Martí Zuviría zieht in den Krieg und versucht alles, um seine geliebte Stadt zu retten.

    "Der Untergang Barcelonas" bekommt von mir drei Sterne. Die Unterteilung des Buches in die drei großen Kapitel VENI, VIDI, VICTUS und die Erzählweise des mittlerweile 98 Jahre alten Martí Zuvirías, der seiner Haushälterin Waltraud seine Lebensgeschichte diktiert, lassen Gutes erhoffen. Schon den Anfang, den er geradezu poetisch formuliert und in dem er bekennt ein Verräter zu sein, der seine Stadt ins Verderben gestürzt hat anstatt sie zu retten, weckt die Neugier. Besonders dieser erste Teil des Buches, der einen Einblick in die Ingenieurskunst gibt, war nicht nur informativ, sondern auch spannend zu lesen. Doch dann wird es leider etwas zäh, denn die historischen Begebenheiten werden sehr detailliert beschrieben, sodass es sich mittlerweile fast nur noch um eine Aneinanderreihung von Fakten handelt. Dabei fiel es mir auch oftmals schwer, den Überblick über die beiden Seiten zu behalten und es stellte sich mir oftmals die Frage: Ist er nun Katalane oder Kastillier? Auch die zahlreichen Personen und ihre Funktion konnte man nicht so recht im Gedächtnis behalten, wofür es aber auf den letzten Seiten glücklicherweise einen Überblick über diese und allgemein den spanischen Erbfolgekrieg gibt. Ein weiterer Pluspunkt sind die Abbildungen, die beispielsweise Portraits von den Personen zeigen, über die gerade berichtet wird oder die von Martí beschriebenen Befestigungsanlagen zeigen. Auch die Kommentare und Beschimpfungen an seine Haushälterin, die seine Lebensgeschichte für die Nachwelt festhält, sind stets lustig und lockern so den Fluss an Informationen ein wenig auf. Empfehlenswert ist dieses Buch auf jeden Fall für alle Geschichtsfans oder Personen, die sich für den Ablauf des spanischen Erbfolgekrieges interessieren und sich mit der Materie auch ein wenig auskennen. Als Lektüre für zwischendurch ist dieses Buch allerdings nicht zu empfehlen, denn es handelt sich hierbei eigentlich eher um ein 700 seitiges Geschichtsbuch, das zusätzlich die Lebensgeschichte eines nun 98 Jahre alten Mannes namens Martí Zuviría enthält.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    T. Geyer, 15.04.2015

    Als ich die ersten Seiten des Buches las, wurde ich von einem vor Leichtigkeit strotzenden Schelm eingefangen. Er nennt sich Zuvi und ist die Hauptfigur dieser Geschichte. Er hat es faustdick hinter den Ohren, und dieses spritzige Gemüt gefiel mir sehr gut.
    Ich freute mich daher auf einen historischen Roman der anderen Art, doch diese Erwartung wurde leider schon kurz darauf gedämpft.

    Worum es in diesem Buch geht, verraten Titel und Titelbild nahezu erschöpfend, wie ich im nachhinein gestehen muss. War der Anfang noch von einer gewissen Leichtigkeit geprägt, so waren es nachher die vielen großen und kleinen Schlachten, die das Geschehen beherrschten. In großzügiger Ausführlichkeit wurde dargelegt, wer hier gegen wen kämpft und warum. So kam es, dass auch ich selbst irgendwann mit dem Buch zu kämpfen hatte, zumindest teilweise.
    Es waren sehr viele, komplexe Geschehnisse, die in meinen Kopf drangen. Hinzu kamen die vielen Figuren, von denen nur wenige mein Gedächtnis anhaltend erreichten, weil sie für meine Begriffe nicht markant genug waren. Hier half mir aber immer mal wieder das angehängte Personenregister, wofür ich sehr dankbar war. Nicht zuletzt war es dann auch Zuvi, der mir Rätsel aufgab, so dass ich nicht mehr recht wusste, was ich von ihm halten soll. Dafür gab es dann allerdings andere Figuren, die sich hervortun konnten.
    Auf den letzten 200-300 Seiten entzerrte sich das Geschehen zusehends, so dass ich letztlich positiv auf die Geschichte zurück blicken kann, selbst wenn es zwischenzeitlich nicht einfach war.

    Dieses Buch ist harte Kost, und man kann es nicht „mal eben zwischendurch“ lesen. Aber es ist auch hervorragend recherchiert, dass muss man dem Autor lassen. Durch die vielen ausführlichen Schlachten war es nur bedingt mein Fall, aber für Historikfans, die an der Geschichte Spaniens interessiert sind, ist es absolut zu empfehlen!

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    janein
  • 3 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Zwerghuhn, 10.04.2015

    Marti Zuviria, ein vierzehnjähriger Taugenichts, wird von Graf Vauban in die Lehre genommen. Bei ihm lernt er die Kunst des Festungsbaus kennen. Jahre später gerät Zuvi zwischen die Fronten des Spanischen Erbfolgekrieges. Mehrfach kämpft er auf verschiedenen Seiten, doch als der Untergang Barcelonas, seiner Heimatstadt, droht, versucht er alles dies zu verhindern.

    Dieses Buch ist ein hervorragend recherchiertes 750-seitiges Werk über den Untergang Barcelonas und die Kriegswirren der damaligen Zeit. An sich mag ich dicke Schmöker sehr gerne, denn dann kann man so richtig in der Geschichte schwelgen. Das ist mir hier leider nicht gelungen. Gerade im Mittelteil hatte ich das Gefühl nur eine Aneinanderreihung von Fakten zu lesen, die einem Geschichtsbuch wahre Ehre gemacht hätten. Dies ist aber kein Geschichtsbuch, das wird auch im Buch mehrfach betont. Bei den letzten Kapiteln war das Buch wieder flüssig zu lesen und durchaus sehr interessant. Hier kam auch der sehr schöne Schreibstil des Autors voll zur Geltung. Gut fand ich die Illustrationen zu den verschiedenen Personen und der Entwicklung der unterschiedlichen Festungsbauten sowie der Zerstörung Barcelonas. Insgesamt hat mich das Buch nicht ganz überzeugt, weil sich einige Kapitel doch sehr hinzogen.

    Fazit: Ein gut recherchierter, aber zu detaillierter historischer Roman. Jedoch für Geschichtsfans durchaus zu empfehlen.

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    janein
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