Dezembermord, Jochen Frech

Dezembermord

Kriminalroman

Jochen Frech

Durchschnittliche Bewertung
3.5Sterne
5 Kommentare
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Ein packender Kriminalroman im winterlichen Stauferland - knallhart und verstörend realistisch.

Wer ist der unbekannte Mann, der im Göppinger Stauferbrunnen ertränkt wurde? Es gibt keine Zeugen, und die wenigen Spuren führen in eine Sackgasse....

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Kommentare zu "Dezembermord"

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  • 5 Sterne

    dorli, 05.01.2018

    Göppingen. Im Stauferbrunnen wird die Leiche eines Mannes entdeckt. Kleidung und erste Befragungen lassen vermuten, dass der Mann, bei dem es sich laut seinem Pass um den 58-jährigen Henry Foret handelt, dem Obdachlosenmilieu angehört, doch es gibt auch Hinweise, die dieser Annahme widersprechen. Die Ermittlungen der Kripo kommen mangels Spuren nicht richtig in Gang, alle Überlegungen verlaufen im Sande und die Frage wird laut, ob es sich womöglich gar nicht um Mord, sondern um einen tragischen Unglücksfall handelt…

    Ein weiterer Toter wird aufgefunden, der erkennbar einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Da dieser Mord, abgesehen von der Tatsache, dass der Mann auch durch Ertrinken ums Leben gekommen ist, auf dem ersten Blick keine Verbindungen zum Fall Foret aufweist, gehen die Ermittler davon aus, dass die beiden Fälle nicht zusammenhängen…

    „Dezembermord“ ist bereits der zweite Fall für den ehemaligen SEK Ermittler Moritz Kepplinger und die Polizeiobermeisterin Lea Thomann, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis des vorherigen Bandes bestens verständlich.

    Jochen Frech versteht es ausgezeichnet, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Spannung wird schnell aufgebaut und bleibt durchgehend auf einem hohen Level. Zahlreiche im Handlungsverlauf auftauchende Fragen haben mir viel Platz zum Miträtseln und Mitgrübeln über Täter, Motive, Zusammenhänge und Hintergründe gegeben.

    Die Krimihandlung ist vielschichtig und realitätsnah. Eine Vielzahl an Personen, häufige Perspektivwechsel, unterschiedliche Schauplätze und diverse Nebenhandlungen verlangen konzentriertes Lesen, um nicht den Faden zu verlieren. Auch wenn es nicht immer ganz leicht ist, den Überblick zu behalten, haben mir das abwechslungsreiche Geschehen und der komplexe Handlungsaufbau besonders gut gefallen. Jochen Frech wartet mit einer Fülle von Details auf. Der Autor schildert nicht nur die Ermittlungsarbeit in den aktuellen Fällen sehr ausführlich - man ist als Leser bei allen Ermittlungsschritten dabei, hat Anteil an den Ideen, Überlegungen und Bedenken der Kommissare und bekommt sowohl die Erfolge wie auch die Fehlschläge präsentiert - auch den Polizeialltag und die privaten Angelegenheiten der Ermittler erlebt man intensiv mit.

    „Dezembermord“ hat mich durchweg gefesselt. Ein spannender Krimi, der den Leser umfassend an den Höhen und Tiefen des Ermittleralltags teilhaben lässt.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rebecca K., 09.12.2017

    Ein Mann wird tot im Stauferbrunnen in Göppingen aufgefunden. Da es keine Zeugen gibt tappt die Polizei im dunkeln und weiß nicht wo sie mit ihren Ermittlungen ansetzten soll.
    Als dann ein zweiter Toter gefunden wird welcher auch ertrunken ist, sind die Ermittler zuerst der Meinung es gibt keine Gemeinsamkeiten. Doch Moritz Kepplinger ist sich da nicht so Sicher und sucht nach Gemeinsamkeiten in den beiden Fällen.

    Da ich schon vor einigen Jahren den Krimi Hochsommermord von Jochen Frech gelesen und diesen in sehr guter Erinnerung hatte war ich doch neugierig was hier wieder für Abgründe der Menschheit passieren werden.
    Leider bin ich nur sehr schwer in den Krimi reingekommen und bin auch nur sehr langsam durch das Buch durchgekommen.
    Zum einen lag dies an den vielen wechselnden Erzählsträngen und am Anfang des Buches gab es noch Markierungen zwischen den Absätzen, woran man erkannte dass hier der Erzählstrang wechselt aber beim Hauptteil des Buches gab es diese Markierungen nicht mehr und erst zum Ende des Buches hin gab es diese dann wieder. Diese fehlenden Markierungen haben mich allerdings sehr im Lesefluss gehindert, denn dadurch wusste man als Leser nie ob der Erzählstrang nun wechselt oder ob es mit der gleichen Person weitergeht und man manchmal etwas gebraucht hat ob es dann auch der richtigen Figur zuzuordnen. Hier sollte der Verlag oder Autor nochmal drüberschauen und die Markierungen in einer weiteren Auflage einfügen damit es für den Leser übersichtlicher wird.
    Aus dem oben genannten Grund hatte ich auch etwas Probleme der Handlung gut zu folgen und ich musste oft eine Pause machen um alles sacken zu lassen und es den richtigen Figuren zuzuordnen.
    Als Leser kennt man recht schnell den Täter, allerdings weiß man lange nicht wie alles zusammenhängt und was die Beweggründe waren.
    Die Handlungsorte fand ich alle sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir alle ohne Probleme vor dem inneren Auge entstehen lassen, egal ob bei bekannten Orten oder bei fiktiven.
    Auch die Figuren fand ich alle sehr detailliert beschrieben und so konnte man sie sich während des Lesens gut vorstellen.
    Alles in allem fand ich den Krimi sehr gut und ich habe wirklich sehr lange überlegt wie viele Sterne ich für das Buch vergebe. Da mich ja die fehlenden Markierungen im Lesefluss gehindert haben, habe ich mich für vier von fünf Sternen entschieden.

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    janein
  • 3 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    nellsche, 12.12.2017

    Im Göppinger Stauferbrunnen wird eine Leiche entdeckt. Wer war der Mann? Wurde er ertränkt oder starb er durch einen Unfall? Dann taucht ein weiterer Toter auf, ebenfalls ertränkt. Gehören die beiden Fälle zusammen, auch wenn es scheinbar keine weiteren Gemeinsamkeiten gibt? Der SEK Ermittler Moritz Kepplinger und sein Team nehmen die Untersuchungen auf.

    Nachdem ich seinerzeit den ersten Fall für Moritz Kepplinger “Hochsommermord” gelesen hatte und total begeistert war, freute ich mich sehr auf den zweiten Fall “Dezembermord”. Dieses Buch musste ich unbedingt lesen.
    Die beiden Hauptcharaktere Moritz Kepplinger und seine Kollegin Lea sind interessant beschrieben und ich hatte ein gutes Bild von ihnen. Moritz empfand ich als sehr kompetent und intelligent, der durchdacht handelte. Lea dagegen hatte ihre ganz eigene Art zu ermitteln und war dabei auch manchmal unvorsichtig. Doch beide kamen letztlich gut miteinander klar und wollten den Fall lösen.
    Die Ermittlungsarbeit hat mir richtig gut gefallen. Sie war spannend und sehr authentisch geschrieben. Hier merkt man als Leser, dass der Autor ganz genau weiß, wovon er schreibt, da er selbst bei der Polizei tätig ist.
    Die Idee des Falles gefiel mir gut und es gab für mich viel zu überlegen und rätseln. Wie letztlich alles zusammenhängt, war für mich nicht durchschaubar. Auch bezüglich des Täters und seines Motives konnte ich mich nicht festlegen. Da musste ich bis zum sehr spannenden Ende warten, bei dem dann alles aufgelöst wurde.
    Was mir sehr zu schaffen machte, waren die unheimlich vielen Perspektivwechsel. Ich hatte keine Zeit, mich so richtig in eine Szene zu versetzen und einzutauchen, weil dann schon wieder ein Wechsel war. Auch gab es sehr viele Erzählstränge, bei deren Zuordnung ich Schwierigkeiten hatte. Mir war das alles zu viel und zu verwirrend. Dadurch fiel es mir auch recht schwer, ins Buch hineinzufinden und voranzukommen. Ich musste mich sehr konzentrieren.

    Insgesamt ein guter Krimi, der von dem Leser eine hohe Konzentration fordert, dafür aber einen interessanten Fall und tolle Ermittlungsarbeit bietet. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

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    janein
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