Die Festung am Rhein, Maria W. Peter

Die Festung am Rhein

Historischer Roman

Maria W. Peter

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Eine gigantische Festung, ein teuflischer Verrat und eine verbotene Liebe
Coblenz, 1822: Hoch über der Stadt entsteht die preußische Feste Ehrenbreitstein. Als geheime Baupläne von dort verschwinden, wird Franziskas Bruder wegen Landesverrats...

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Kommentare zu "Die Festung am Rhein"

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  • 5 Sterne

    11 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Annette L., 23.03.2017

    Eindrucksvoller Roman rund um den Bau einer Festung !
    Coblenz, 1822. Der junge Halbfranzose Christian, Soldat in der preußischen Armee, wird des Verrats beschuldigt. Wichtige Unterlagen über den Bau der neuen Festung soll er gestohlen und an die Franzosen verkauft haben. Seine Schwester Franziska glaubt kein Wort davon und versucht, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. Immer wieder läuft ihr dabei der preußische Leutnant Rudolph über den Weg. Es kommt so weit, dass er sie nun auch des Verrats bezichtigt.
    Die Festung Ehrenbreitstein wurde 1817-1828 erbaut und thront bis heute über Rhein und Mosel.
    Genau 200 Jahre später erscheint der Roman, für den die Autorin sehr genaue Recherche betrieben hat.
    `Die Festung am Rhein` ist eine umfangreiche Geschichte mit liebevoll gestalteten Figuren.
    Rudolph, der typische Preuße, wie man ihn sich so vorstellt und Franziska, ein zartes, aber charakterstarkes Persönchen mit ziemlich viel Mut und Eigensinn. Die Geschichte wird mal von Rudolph und mal von Franziska erzählt, sodass der Leser verschiedene Blickwinkel kennenlernt.
    Durch die Suche nach dem wahren Verräter kommen die beiden sich, trotz gegenseitigen Misstrauens, doch näher.
    Eine Verbindung zwischen einem Preußen und einer Halbfranzösin war zur damaligen Zeit eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, zusätzlich gehören beide noch unterschiedlichen Konfessionen an.

    Sollte ein Offizier vorhaben zu heiraten, ging dies nicht ohne Einwilligung des Königs, was allerdings nur selten gestattet wurde.
    Sehr interessant fand ich generell das Verhältnis der Rheinländer zu den Preußen, das die Autorin authentisch beschrieben hat.
    Maria W. Peter hat die außergewöhnliche Geschichte um Franziska und Rudolph in einen wahren historischen Hintergrund eingearbeitet und eine ganze Menge Wissenswertes hineingepackt.

    Herausgekommen ist ein eindrucksvoller Roman, der einem gemütliche Lesestunden beschert und dazu noch lehrreich ist.

    Am Anfang des Buches befindet sich eine Karte der Gebiete, die es dem Leser leichter macht, sich alles bildlich vorzustellen und im Anschluss wird noch einmal einiges an historischen Fakten erklärt und beschrieben.

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    janein
  • 5 Sterne

    12 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Svenja B., 25.03.2017

    Erst war ich skeptisch, ob mir das Buch gefallen würde - 19. Jahrhundert ist sonst nicht meine "Zeit", was historische Romane angeht.
    Aber ich war begeistert.
    Die Figuren, Franziska und Rudolf ziehen einen gleich in Ihren Bann.
    Jeder hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen, Vorurteilen und Verdächtigungen. Doch beide erkennen, dass es ihnen gemeinsam am besten gelingen wird, das Rätsel um Franziskas Bruder zu lösen.
    Natürlich kommen sich die beiden dabei näher :)

    Ich mochte die historischen Details - man kann sich richtig in die Zeit und die Denkweise der Figuren einfinden und nachvollziehen, wie es in Koblenz vor 200 Jahren zugegangen ist. Toll recherchiert und überhaupt nicht "trocken".

    Kann ich jederzeit weiterempfehlen!

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    janein
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