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Die Klippen von Tregaron

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Die junge Künstlerin Caron leidet unter einem traumatischen Kindheitserlebnis. Sie kann sich jedoch nicht erinnern, was damals in Tregaron House geschah. Als sie unverhofft das alte Cottage auf der walisischen Halbinsel Llyn und ein verschollen geglaubtes...
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Kommentare zu "Die Klippen von Tregaron"
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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    41 von 52 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rebecca K., 01.03.2018

    Caron erhält einen Brief von einem Anwalt der sie über eine Erbschaft an der walisischen Küste informiert.
    Als sie in Wales ankommt erfährt sie die gesamte Geschichte rund um die Erbschaft und taucht so immer tiefer in die Vergangenheit ein und kommt so auch ihrer Familiengeschichte immer näher.
    Aber nicht nur die Vergangenheit wühlt Caron auf, auch die Bewohner des Herrenhauses machen ihr zu schaffen und auch Ioan kommt ihr näher als sie gedacht hat.

    Für mich ist es nicht der erste Roman den ich von der Autorin Constanze Wilken gelesen habe und es wird wohl auch nicht das letzte Buch bleiben.
    Da mir die anderen Wales Romane auch sehr gut gefallen haben, war ich auf diesen hier auch wieder sehr gespannt.
    Wie immer ist der Roman eine Mischung aus einer Familiengeschichte und ja eine kleine Prise von einem Kriminalroman ist auch mit dabei, so dass die Spannung bis zum Schluss erhalten ist.
    Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen und auch wenn ich zu Beginn kurz etwas gebraucht habe bis ich alles richtig geordnet hatte bin ich doch sehr gut voran gekommen.
    Die Geschichte an sich ist auf die zwei Erzählstränge von Vergangenheit und Gegenwart aufgebaut, was man aber sehr gut erkennt, denn die Kapitel aus der Vergangenheit sind mit römischen Zahlen versehen und die der Gegenwart mit arabischen Zahlen.
    Die Kapitel der Gegenwart waren hauptsächlich aus der Sicht von Caron erzählt, doch das eine oder andere wurde auch aus der Sicht von Ioan erzählt.
    Der Handlung an sich konnte man sehr gut folgen und alles war auch so logisch erzählt, dass man alle Entscheidungen die im Laufe der Geschichte getroffen wurden als Leser sehr gut nachvollziehen konnte.
    Der Spannungsbogen war auch bis zum Schluss erhalten und so konnte man sich während des Lesens seine Gedanken machen wie wohl alles zusammenhängt und wie es ausgehen wird.
    Ich persönlich fand alle Figuren des Romans sehr detailliert beschrieben und so konnte man sich diese während des Lesens sehr gut vorstellen. Sollte man mal leichte Zweifel haben wie eine Figur zu Caron steht gibt es zu Beginn des Romans ein Personenregister.
    Auch die Handlungsorte waren mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, hier merkt man einfach das die Autorin die Gegen in dem ihre Handlung spielt kennt und liebt. Zur besseren Orientierung gibt es auf den ersten Seiten im Buch eine Landkarte durch die man alles besser Verstehen kann.
    Schön fand ich auch die Widmung des Buches, denn der Maler wurde ja durch die Romane der Autorin auf Wales aufmerksam und ja er lebt und arbeitet ja ebenfalls in St. Peter-Ording.
    Alles in allem hat mir der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich habe schöne unterhaltsame Lesestunden mit ihm verbracht.
    Nun freue ich mich auf den nächsten Roman von Frau Wilken egal wann er erscheinen wird.
    Sehr gerne vergebe ich für das Buch die volle Punktzahl.

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  • 5 Sterne

    22 von 32 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Katjuschka, 05.03.2018

    Mit "Die Klippen von Tregaron" hat Constanze Wilken den fünften (in sich abgeschlossenen) Roman mit Schauplatz Wales geschrieben.
    Zum wiederholten Mal schafft die Autorin es, den Leser in sehr kurzer Zeit durch Raum und Zeit in diesen rauen und faszinierenden Landstrich zu entführen.

    Caron, eine gebürtige Waliserin, lebt und arbeitet als Glaskünstlerin in den USA, als sie Post von einem Anwalt erhält.
    Von einem ihr unbekannten Erblasser erbt sie ein Gemälde und ein Cottage in Wales.
    Caron reist in die ihr mittlerweile fremde Heimat um sich ihr Erbe zumindest anzuschauen und erlebt eine Überraschung, denn das mysteriöse Gemälde zeigt eine junge Mutter, die ihr verblüffend ähnlich sieht.
    Wer ist diese Frau? Und vor allem: Wer ist dieser Brynmore Bowen, der ihr Cottage und Gemälde vererbt hat, ohne sie überhaupt zu kennen?
    Auf der Suche nach den Hintergründen um das Gemälde erfährt sie nach und nach immer mehr aus der Vergangenheit der Familie Bowen, dem Maler Lloyd Pierce und seinem Modell, der jungen Selma.
    Innerhalb der Familie Bowen, seit mehreren Generationen Bewohner des Herrenhauses zu dem Tregaron House gehört, scheinen ihr aber nicht alle wohlgesonnen.
    Gibt es ein, oder gar mehrere Geheimnissse, die nicht ans Tageslicht kommen sollen?
    Caron lässt nicht locker, denn sie spürt, es gibt eine Verbindung von ihr und ihrer Familie zu Tregaron House.
    Ihr zur Seite steht der Landschaftsgärtner Ioan, zu dem sie sich von Anfang an hingezogen fühlt....

    Lloyd Pierce, ein junger Maler, trifft im 19. Jahrhundert auf der walisischen Halbinsel Llýn auf die reiche Familie Bowen und bietet seine Dienste als Porträtmaler an.
    Er lernt in dieser Zeit ein paar einheimische Fischer, sowie Arbeiter in den Minen von Lawrence Bowen kennen.
    Das Leben ist hart in dieser kargen und rauen Umgebung. Die Arbeitsbedingungen sind oft grausam und die Menschen sind arm.
    Lawrence Bowen, nur auf den eigenen Vorteil aus, ist ein ungerechter und launischer Mensch. Einziger Lichtblick für Lloyd ist Selma, Tochter eines Fischers und Zofe im Haus Bowen.
    Als Lloyd dann den Umtrieben einer Schmugglerbande zu nahe zu kommen scheint, wird es gefährlich für das junge Paar....


    "Die Klippen von Tregaron" ist ein echter Pageturner!
    Der fesselnde Schreibstil katapultiert einen sofort an die walisische Küste. Die Beschreibungen von Wales und der Landschaft dort sind so bildhaft - man vermag fast die Wellen des Meeres hören und den Wind spüren.
    Die Protagonisten und ihre Lebensumstände sind sehr detailliert beschrieben und alles wirkt dadurch sehr authentisch.
    Man kann sich wunderbar mit ihnen identifizieren und durch den jeweiligen Spannungsbogen in beiden Erzählsträngen fiebert man die ganze Zeit an ihrer Seite mit.
    Hier ist übrigens nicht, wie in vielen anderen Romanen, der historische Teil der Geschichte interessanter. Beide Handlungen sind hier gleichermaßen atmosphärisch geschrieben und fesselnd zu lesen.
    In diesem historisch wieder sehr gut recherchierten Roman geht es um Familie, die Liebe und um Geheimnisse aus der Vergangenheit.

    Von mir ***** und eine ganz klare Leseempfehlung!

    Ich hoffe nicht, dass "DIe Klippen von Tregaron" (wie angekündigt) der letzte Teil der Wales-Reihe von Constanze Wilken ist, denn selten weckt ein Buch nicht nur Reiselust, sondern schon fast Sehnsucht nach Ort und Land der Handlung.

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