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Die Knochennadel / Peter Hogart Bd.3

Thriller
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Eigentlich wollte der Wiener Privatdetektiv Peter Hogart nur einen Kurzurlaub in Paris verbringen. Doch dann verschwinden bei einer exklusiven Auktion in der Opéra Garnier plötzlich seine Freundin, die Kunsthistorikerin Elisabeth, sowie eine...
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Kommentare zu "Die Knochennadel / Peter Hogart Bd.3"
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  • 5 Sterne

    25 von 33 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Susi Aly - Magische Momente: Alys Bücherblog, 28.09.2020

    Als Buch bewertet

    Nachdem mich 2015 die beiden Bände um den Versicherungsdetektiv Peter Hogart so unglaublich begeistert haben, war ich wahnsinnig glücklich darüber, dass es mit “Der Knochennadel ” nun endlich weitergeht.
    Nach Prag und Wien, verschlägt es ihn diesmal nach Paris. Und besonders mit der französischen Sprache schafft es der Autor eine richtige tolle Atmosphäre aufzubauen.
    Wie der Titel verrät, geht es um die Knochennadel und damit bewegen wir uns hiermit in der Kunstszene. Ein Relique ,das viele Liebhaber zu ihrem eigen machen möchten. Zur Not auch mit Gewalt.
    Irgendwie gerät Hogart mal wieder zwischen die Fronten und es liegt mal wieder an ihm den Fall aufzuklären.

    Andreas Gruber hat einen sehr packenden, fließenden und einfach unglaublich bildhaften Schreibstil, wodurch ich das Buch in einem Zug inhaliert habe.
    Bereits der Prolog ließ mein Adrenalinspiegel in die Höhe schellen und hat mich schockiert und auch sprachlos gemacht.
    Dabei tauchen wir zwischendurch immer wieder in die Vergangenheit ein, dessen Ursprung unglaublich tragend und schmerzvoll ist.
    Die Gegenwart beginnt sofort sehr spannend und ehe man es sich versieht, überschlagen sich förmlich die Ereignisse.

    Hierbei begleiten wir vor allem Peter Hogart, weshalb er besonders viel Tiefe erhält.
    Dadurch bleiben besonders die Täter im Dunkeln.
    Diese waren für mich beängstigend und faszinierend zugleich.
    Mich hat der psychologische Aspekt dahinter nicht losgelassen.
    Ist es ein Trauma oder liegt Ihnen das Böse im Blut?
    Oder ist es einfach nur Besessenheit, oder das Streben nach Gier und Macht?
    Am Ende weiß ich es immer noch nicht. Vielleicht ist es auch von allem etwas.
    Denn mit welcher Bosheit, Perfidität und Skrupellosigkeit hier agiert wird, hat mir immer wieder erneut das Grauen vor Augen geführt.
    Menschlich ist es kaum nachzuvollziehen, denn irgendwo muss ein Schalter umgelegt worden sein.
    Besonders die Antagonisten waren unglaublich gut ausgearbeitet.
    Ich hab sie voller Faszination und Respekt beobachtet und konnte teilweise gar nicht in Worte fassen, wie sehr sie mich schockiert haben.
    Auf die Identität kam ich recht schnell. Was der Spannung aber keinen Abbruch tat. Viel schwerwiegender war das Warum, das mir keine Ruhe ließ.
    Und parallel dazu erleben wir Peter Hogart mit seiner eigenwilligen und exzentrischen Art. Besonders sein Sarkasmus hat mich immer zum lachen gebracht.
    Er hat ein enorm gutes Gespür ,man hört förmlich wie seine Gedanken rumoren.
    Aber nicht nur das.
    Zudem sind die Charaktere einfach überaus lebendig, ausdrucksstark und authentisch.

    Bereits nach 100 Seiten war ich komplett von der Rolle. Der Autor legt dabei ein unglaubliches Tempo vor, dass einem fast schwindelig wird.
    Die Toten summieren sich immer mehr , was einem gnadenlosen Wettlauf gegen die Zeit nach sich zieht.
    Hogart gerät enorm unter Druck und ist der Lösung kein Stück näher.
    Besonders gelungen fand ich Kohlschmied und Rast, die dem Ganzen unglaublichen Charme verschafft haben.
    Dafür nimmt Andreas Gruber aber auch kein Blatt vor den Mund und geht sehr detailliert zur Sache.
    Aber es ist nicht die Brutalität die so immens schockiert, sondern viel mehr was es in den Seelen der Menschen auslöst.
    Es gab eine Szene, die hat mir selbst alles abverlangt und ich musste schlucken.
    Denn es umfasst so viel Tragik und immense Traurigkeit, dass es einfach kaum zu ertragen ist.
    Bei den Wendungen die hier eingewoben wurden, habe ich irgendwann den Überblick verloren.
    Aber nicht bei der Grundstory. Denn der rote Faden ist kontinuierlich ersichtlich.
    Die Story ist sowie vielschichtig, als auch sehr detailliert ausgearbeitet.
    Dabei werden auch die zwischenmenschlichen Aspekte nicht ausgeklammert, wodurch sich die Emotionen verstärken und man einfach unglaublich mitfiebert.
    Die eigentliche Auflösung war keine Überraschung. Dennoch schafft es der Autor mit unvorhergesehenen Ereignissen noch zusätzlich Dramatik zu erschaffen.

    Er webt ernste Themen ein, die definitiv beschäftigen und zu denken geben und daneben einen enorm gut durchdachten Fall, der extrem an die Grenzen bringt und einfach unglaublich gut ausgearbeitet ist.
    Ein dritter Band, der mich wieder sehr begeistert hat.
    Ein absolutes Highlight.
    Unbedingt mehr von Peter Hogart.

    Fazit:
    Endlich geht es mit Peter Hogart weiter.
    Mit Peter Hogart bringt er einen ebenso genialen Ermittler wie Pulaskie oder Sneijder hervor.
    Bereits die ersten beiden Bände waren schon sehr genial.
    Mit Band 3 bringt er einen ebenso hochkarätigen Thriller an den Start.
    Gut durchdacht, vielschichtig und mit Charakteren, die dir das Grauen vor Augen führen.
    Mit einer sehr faszinierenden Thematik entführt er uns in die Kunstszene nach Frankreich.
    Eine gnadenlose Hetzjagd und mal wieder gerät Hogart zwischen die Fronten.
    Rasant, packend und einfach überaus genial.
    Trotz Vorhersehbarkeit bin ich schwer begeistert.
    Unbedingt mehr von Peter Hogart.

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  • 5 Sterne

    15 von 21 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Alexandra V., 30.09.2020

    Verifizierter Kommentar
    Als eBook bewertet

    Die Knochennadel, der 3. Band mit Peter Hogart.

    Diesmal ermittelt Peter Hogart in Paris.
    Eigentlich wollte Hogart mit seiner Lebensgefährtin und seiner Nichte nur einen Kurzurlaub machen.
    An einem Abend in der Oper Garnier verschwindet der unbezahlbare Kunstgegenstand „die Knochennadel“.
    Seine Lebensgefährtin Elisabeth, die Kunsthistorikerin ist, verschwindet auch spurlos.
    Dann geschehen zwei Morde und Peter Hogart ermittelt.
    Schließlich will er auch Elisabeth wieder finden.
    Dann wird Hogart selbst in seinem Hotelzimmer überfallen und seine Nichte wird auch noch entführt.
    Hogart hat bis Freitag Zeit, den Kunstgegenstand zu beschaffen.
    Sollte er es nicht schaffen, soll seine Nichte sterben.
    Hogart arbeitet auf Hochtouren und begibt sich selbst in Gefahr.
    Dann werden auch noch Überfälle auf die Leute ausgeübt, die für die Kunstsammler mitgeboten haben.
    Hogart gerät selbst in Verdacht der Polizeilichen Ermittlungen.
    Mit ihm einer unbekannten Frau, die sich als Tochter eines angeblichen ermordeten ausgibt, ermittelt er ununterbrochen.
    Bei seinen Recherchen stellt sich heraus, das es außer der Knochenadel noch mehr Kunstgegenstände gibt.
    Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit.
    Kohlschmied und Rast kommen auch nach Paris und wollen Hogart unterstützen und Elisabeth und seine Nichte finden.
    Das Ende war für mich nicht überraschend, da ich schon wusste, wer hinter den Überfällen und Morden steckt.

    Das Buch war wieder einmal sehr interessant und faszinierend.
    Die Spannung ist immer gehalten und wird zum Schluss noch einmal richtig erhöht.
    Da ich auch die ersten beiden Bücher mit Peter Hogart gelesen habe, die mich sehr inspiriert hatten, war ich wieder voller Neugier auf dieses Buch.
    Andreas Gruber hat sich mal wieder selbst übertroffen und das Buch hervorragend geschildert.
    Dieses Buch kann ich nur mit besten Wissen und Gewissen weiter empfehlen und deshalb gibt es auch 5 Sterne obwohl es noch mehr Sterne verdient hat.

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